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Semesterbeitrag, Beurlaubung und Rückmeldung

Prinzipiell werden für das Studium an der Universität Vechta keine Gebühren erhoben (Studiengebühren). Lediglich zu zahlen ist der Semesterbeitrag. Dieser ist eine Pflichtabgabe und deckt bestimmte Verwaltungskosten und ermöglicht Vergünstigungen wie Preisnachlässe in der Mensa oder die kostenfreie Benutzung von Bussen und Bahnen in Niedersachsen. Studierende, die ihr Studienguthaben aufgebraucht haben, müssen ggf. dazu noch Langzeitstudiengebühren (s.u.) zahlen.

Der Semesterbeitrag zum Sommersemester 2021 beträgt an der Universität Vechta aktuell 321,00 Euro. Er setzt sich wie folgt zusammen:


Zusammensetzung des Semesterbeitrags

173,00 Eurofür den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), d. h. die Interessenvertretung der Studierenden
(inklusive 161,70 Euro für das Semesterticket)
  73,00 Eurofür das Studentenwerk Osnabrück
(Mensaessen und Beratungsangebote des Studentenwerks)
  75,00 Eurofür die Universität Vechta (Verwaltungskostenbeitrag)
 
Austauschstudierende (Incomings) sind von der Zahlung des Verwaltungskostenbeitrags befreit. Sie zahlen daher nur 246,00 Euro.

Semesterbeitrag bei Rückmeldung und Einschreibung

Wer sich erstmalig einschreibt oder das Studium im folgenden Semester fortsetzen will, muss den Semesterbeitrag und eventelle Langzeitstudiengebühren fristgerecht überweisen.

Empfänger: Universität Vechta

IBAN: DE69 2505 0000 0101 4267 08
BIC: NOLADE2HXXX

Bankleitzahl: 250 500 00 (Nord-LB Hannover)
Kontonummer: 101 426 708

Verwendungszweck: Matrikelnummer bzw. Bewerbungsnummer, Nachname und Vorname

Wer das Studium im folgenden Semester fortsetzen möchte, muss den Semesterbeitrag und eventelle Langzeitstudiengebühren selbstverantwortlich und fristgerecht überweisen.

Folgende Fristen gelten für die Rückmeldung, d. h. für die Überweisung des Semesterbeitrags:

  • Rückmeldefrist für das Sommersemester: jeweils 15. Januar bis 15. Februar
  • Rückmeldefrist für das Wintersemester: jeweils 15. Juli bis 15. August

Wer die rechtzeitige Rückmeldung versäumt, erhält keine Zahlungsaufforderungen auf dem Postweg. Etwaiger Schriftverkehr erhalten Sie aussschließlich per Mail an die Uni-Mail-Adresse. Wenn die Zahlung nicht fristgerecht bei der Universität Vechta eingegangen ist, ist die Exmatrikulation kraft Gesetzes vorgeschrieben.

Eine Rückmeldung ist nicht erforderlich, wenn alle Prüfungen abgeschlossen sind und nur noch die Prüfungsergebnisse ausstehen. Bitte beachten Sie auch die weiteren Regelungen zum Studienabschluss

Bitte beachten Sie auch, dass uns Ihre aktuelle Adresse immer vorliegen muss. Im Online-Service QISPOS können Sie Ihre Kontaktdaten bequem selber ändern.

Auch Austauschstudierende müssen sich zurückmelden. Dafür ist der Semesterbeitrag für das zweite Semester des Aufenthalts fristgerecht zu überweisen. Sie sind von der Zahlung des Verwaltungskostenbeitrags befreit.

Ausnahmsweise können Austauschstudierende sich für ein drittes Semester an der Universität Vechta rückmelden. Hierfür muss jedoch ein Antrag gestellt und bewilligt werden.

Den Antrag finden Sie hier: Antrag auf Verlängerung des Austauschstudiums um ein 3. Semester (PDF-Formular).

Eine Befreiung vom Semesterbeitrag setzt eine Beurlaubung voraus. Bei einer vollständigen Beitragsbefreiung ist dieUniCard nicht als Semesterticket gültig und die Einrichtungen des Studentenwerks (Mensa) können nicht genutzt werden. Studierende können bis zum Ende der Rückmeldefrist, in besonders begründeten Ausnahmefällen auch noch danach, einen Antrag auf Beurlaubung stellen, wenn ein wichtiger Grund nachgewiesen ist.

Detailinformationen enthält der: Antrag auf Beurlaubung (PDF).

Sofern Sie wegen der Betreuung Ihres Kindes, das zu Beginn des Semesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, die Beurlaubung beantragen wollen, beachten Sie bitte, dass Sie in diesem Fall alternativ von dem Angebot der Befreiung von Langzeitstudiengebühren Gebrauch machen können (§ 13 Niedersächsisches Hochschulgesetz).


Studienguthaben und Langzeitstudiengebühren

Studierenden in Niedersachsen erhalten ein Studienguthaben. Das ist kein Geldbetrag, sondern eine gewisse Anzahl an Semestern in Höhe der Regelstudienzeit des gewählten grundständigen Studiengangs (i. d. R. Bachelor) plus sechs weitere Semester (§ 12 NHG Niedersächsisches Hochschulgesetz).

Das Studienguthaben mindert sich um die Anzahl der bisher studierten Semester an deutschen Hochschulen. Es erhöht sich aber auch bei einem anschließenden Masterstudium um die Regelstudienzeit des Masterstudiengangs.

Sobald Studierende das Studienguthaben verbraucht haben, muss die Universität Langzeitstudiengebühren von ihnen erheben und an das Land abführen. Die Langzeitstudiengebühren betragen aktuell 500,00 Euro pro Semester. Von Studierenden, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, wird zuzüglich zum Semesterbeitrag, je Semester eine Studiengebühr von 800,00 Euro erhoben.

Das Studienguthaben wird nicht verbraucht in Semestern, in denen Studierende

  1. beurlaubt sind,
  2. mindestens ein Kind betreuen, das zu Beginn des Semesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  3. einen nahen pflegebedürftigen Angehörigen im Sinne des Pflegegesetzes pflegen,
  4. als gewählter Vertreter oder Vertreterin in einem Organ der Hochschule, der Studierendenschaft oder des Studentenwerks tätig sind (Anrechnung für maximal zwei Semester), oder
  5. das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wahrnehmen (Anrechnung für maximal zwei Semester).

Die Berücksichtigung dieser Ausnahmen erfolgt nicht automatisch. Eine Ausnahme bildet hier die Beurlaubung, bei welcher auch bisher kein Studienguthaben verbraucht wird.

Bitte stellen Sie dazu einen formlosen Antrag auf Anpassung des Studienguthabens. Eine kurze Mitteilung mit Unterschrift reicht aus. Dies hat Auswirkungen auf die Berechnung der Langzeitstudiengebühren. Der Antrag kann einmalig rückwirkend gestellt werden. Bitte reichen Sie ihn danach regelmäßig pro Semester ein.

Das Studienguthaben wird nicht automatisch durch einen Antrag auf Zahlungsbefreiung von den Langzeitstudiengebühren korrigiert.  

Nicht erhoben wird die Langzeitstudiengebühr auch bei verbrauchtem Studienguthaben für ein Semester, in dem Studierende

  1. beurlaubt sind,
  2. ein Kind betreuen, das zu Beginn des Semesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  3. einen nahen pflegebedürftigen Angehörigen im Sinne des Pflegegesetzes pflegen,
  4. eine in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgesehene Studienzeit im Ausland absolvieren oder
  5. ein in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgesehenes praktisches Studiensemester absolvieren.

Zahlungsbefreiung

Unter bestimmten Umständen können Studierende von der Pflicht zur Entrichtung von Langzeitstudiengebühren befreit werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Antragsformular.

Reichen Sie bitte den Antrag bis Ende der jeweiligen Rückmeldefrist ein.

Bitte reichen Sie einen Antrag auf Anpassung des Studienguthabens ein, damit dieses rückwirkend neu berechnet werden kann.

Antrag auf Zahlungsbefreiung von den Langzeitstudiengebühren (PDF)

Befreiung von der Zahlung der Langzeitstudiengebühren aufgrund einer unbilligen Härte (PDF)

Lesen Sie auch die Informationen zur Antragstellung nach § 14 Abs. 2 Satz 1 NHG auf Erlass der Langzeitstudiengebühren gem. § 13 Abs. 1 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) aufgrund der Covid-19-Pandemie.

Nutzen Sie bitte den Antrag auf Befreiung von der Zahlung der Langzeitstudiengebühren aufgrund einer unbilligen Härte.

Mit Art. 11 des Haushaltsbegleitgesetzes 2021 (HBeglG 2021) ist am 10.12.2020 das NHG geändert worden. Gemäß § 72 Abs. 16 NHG gilt für im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021 oder Sommersemester 2021 immatrikulierte und nicht beurlaubte Studierende eine um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit (allerdings nicht für Studierende, auf die nach dem Recht eines anderen Landes bereits eine vergleichbare Regelung angewendet worden ist, durch die die individuelle Regelstudienzeit im genannten Zeitraum entsprechend verlängert wurde).

Für Studierende, die im Sommersemester 2020, im Wintersemester 2020/2021 oder im Sommersemester 2021 erstmals langzeitstudiengebührenpflichtig wurden oder werden, hat dies Auswirkungen auf den Beginn der Zahlungspflicht. Wir setzen die gesetzliche Regelung derzeit organisatorisch und in der elektronischen Studierendenverwaltung um und kommen anschließend auf die betroffenen Studierenden zu.