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Studium ohne Abitur


Studieren ausschließlich mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur) war gestern. Heute sind die Möglichkeiten, ein Studium aufzunehmen, vielfältig und das niedersächsische Hochschulgesetz eröffnet viele Wege ins Studium. Auf diesen Seiten informieren wir über die Voraussetzungen und Regelungen, die bei der Studienwahl zu beachten sind. Da der Schritt ins Studium - insbesondere aus dem Beruf - gut überlegt sein will, beraten wir Sie umfassend und begleiten Sie gern in Ihrem Entscheidungsprozess.

Beratung zum Studium ohne Abitur und Informationsveranstaltungen

Wir beraten Sie individuell und online.

Sie interessieren sich für Studium ohne Abitur (oder wissen vielleicht nicht, ob Sie eine Studienberechtigung haben), aber haben Fragen zur Bewerbung/Einschreibung, der Studienorganisation oder dem Studienverlauf, dann beraten wir Sie gern. Sie erreichen die Zentrale Studienberatung über zsb@uni-vechta.de oder auch über den live Chat auf dieser Seite (grüner Button unten rechts).

 

 

 


Auf den Seiten der Offenen Hochschule haben wir für Sie alle zusätzlichen Angebote für einen Studieneinstieg aus dem Beruf und/oder einer Familienphase und/oder auf der Grundlage einer beruflichen Qualifikation zusammengefasst.


Gut zu wissen: Die allgemeine oder die fachgebundene Studienberechtigung

Die gesetzliche Regelung unterscheidet zwischen der allgemeinen und der fachgebundenen Studienberechtigung.

Die allgemeine Studienberechtigung wird durch das Abitur oder durch bestimmte berufliche Vorbildungen erworben. Sie berechtigt zur Studienaufnahme bzw. Bewerbung an allen niedersächsischen Fachhochschulen und Universitäten in allen Fachrichtungen.

Die fachgebundene Studienberechtigung ermöglicht eine Einschreibung in bzw. Bewerbung für Studiengänge, die eine fachliche Nähe zur Berufsausbildung und -Tätigkeiten bzw. zu Fachrichtungen der zuvor besuchten Schulen aufweisen. Die Fachbindungen werden von den Hochschulen festgestellt.



Alle Studienmöglichkeiten auf einen Blick in einer Broschüre

In dieser Broschüre bieten wir einen Gesamtüberblick zu den Möglichkeiten des Studiums ohne Abitur. Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.


Herausfinden, ob ein Studium der nächste Schritt ist mit dem Workshop "Da geht noch was!"

"Da geht noch was!" ist ein (derzeit aufgrund der pandemischen Lage) digitaler Workshop für Studieninteressierte mit Berufserfahrung und/oder Familienverantwortung

Wer sich nach mehrjähriger Berufstätigkeit oder nach einer Familienphase beruflich neu orientieren möchte und über ein Studium nachdenkt, hat viele Fragen und muss Entscheidungen fällen. Im kostenfreien Workshop "Da geht noch was!" bieten wir die Gelegenheit, sich umfassend über Studienaufbau, -anforderungen und Rahmenbedingungen zu informieren. Es besteht die Möglichkeit, den eigenen beruflichen Weg zu reflektieren und nächste Schritte zu erarbeiten. Der Austausch mit einer Studentin, die sich neben Beruf und Familie für ein Studium entschieden hat, bietet realistische Einblicke in den Studienalltag.


Häufig gestellte Fragen zum Studium ohne Abitur

Eine Fachhochschulreife, die an einem allgemeinbildenden Gymnasium erworben wurde, besteht aus zwei Teilen: Dem schulischen Teil und dem fachpraktischen (oder auch: berufsbezogenen) Teil. Nach Abschluss des fachpraktischen Teils (z.B. Ausbildung oder FSJ) stellt die Schule, an der der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben wurde, ein vollständiges Zeugnis über die Fachhochschulreife aus.

Es bestehen Studienberechtigungen an der Universität Vechta für folgende Bachelorstudiengänge:

  • Gerontologie
  • Management Sozialer Dienstleistungen
  • Soziale Arbeit

Eine Studienberechtigung für den Bachelor Combined Studies (dieser Studiengang wird gewählt, wenn man das Lehramt anstrebt) besteht nur, wenn eine entsprechende Fachbindung von der Schule bescheinigt wurde. Diese sollte sich an den Fachrichtungen der Fachoberschulen, z.B. "Wirtschaft und Verwaltung" oder "Gesundheit und Soziales" orientieren. Die Fachbindung kann die Schule in einem separaten Schreiben bestätigen.

Der fachpraktische Teil der Fachhochschulreife ist ausschlaggebend für die Feststellung der Fachbindung.

Studieninteressierten und Personen, die an den Schulen die Zeugnisse ausstellen, empfehlen wir die Hompage der Landesschulbehörde. Hier sind weitergehende Informationen eingestellt.

Bei einer Bewerbung um einen Studienplatz in zulassungsbeschränkten Studienfächern bzw. Studiengängen (derzeit: Germanistik / Mathematik / Sachunterricht / Soziale Arbeit) muss die Bestätigung über die Fachbindung zwingend mit der Bewerbung hochgeladen werden (spätestens am 31.7.2021), ansonsten kann die Bewerbung beim Auswahlverfahren leider nicht berücksichtigt werden.

Wartezeiten werden ausschließlich bei der Studienplatzvergabe für zulassungsbeschränkte Studiengänge berechnet.

Als Wartezeit wird die Zeit berücksichtigt, in der Sie nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung nicht studiert haben.

Da Sie eine Hochschulzugangsberechtigung erst erlangen, nachdem der fachpraktische Teil abgeschlossen ist, wird die Zeit der Ausbildung nicht als Wartezeit gewertet.

Im Bachelor Combiend Studies sind die Studienfächer Germanistik, Mathematik und Sachunterricht zulassungsbeschränkt. Studieninteressierte bewerben sich um einen Studienplatz und es findet ein Auswahlverfahren statt. Die Auswahlnote ist dabei ein entscheidendes Kriterium. Sie setzt sich im Verhältnis 70 : 30 aus der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung und einer Eignungsnote zusammen.

Bei einer Fachhochschulreife, die aus einem schulischen und fachpraktischen Teil besteht, werden zur Ermittlung der Auswahlnote ausschließlich die Noten aus dem schulischen Teil der Fachhochschulreife zugrundegelegt.

Für die Eignungsnote wird aus den Fachnoten der letzten vier Schulhalbjahre der Durchschnitt gebildet (Mathematik oder Deutsch). Für Sachunterricht werden die Fachnoten des Bezugsfaches entsprechend herangezogen (z.B. Biologie oder Geschichte).

Für die Auswertung der Fachnoten ist es zwingend erforderlich, dass Sie uns mit Ihrem Abschlusszeugnis sämtliche Halbjahreszeugnisse der letzten vier Schulhalbjahre in amtl. begl. Fotokopie zur Verfügung stellen. Sollten Sie tatsächlich keine oder weniger als vier Halbjahreszeugnisse erhalten haben, notieren Sie dieses bitte formlos (handschriftlich) auf dem eingereichten Zeugnisbeleg. Im Bewerbungsportal tragen Sie bei fehlendem Halbjahreszeugnis eine "Null" ein.

Im Bewerbungsportal müssen Punkte statt Noten angegeben werden. Eine Umrechnungstabelle finden Sie in unseren FAQs Bewerbung und Studium unter dem Stichwort "Notenumrechnung"

Die Schulhalbjahreszeugnisse müssen der Bewerbung in Form von amtlich beglaubigten Fotokopien beigefügt werden.

Ja, Sie können sich bewerben.

Voraussetzung: Der fachpraktischer Teil (z.B. Ausbildung oder FSJ) endet zwischen dem Ende der Bewerbungsfrist und dem Semesterbeginn.

Wichtig: Bitte fügen Sie dem Zulassungsantrag eine Bestätigung über das Ausbildungsende bei. Diese muss die Ausbildungsstelle bzw. der Träger, bei dem Sie den fachpraktischen Teil absolvieren, ausstellen. 

Bei Bewerbungen mit beruflicher Qualifikation werden keine Wartesemester berücksichtigt.

Die Durchschnittsnote ist das alleinige Kriterium bei der Studienplatzvergabe. Es wird das Zeugnis herangezogen, welches zur Hochschulzugangsberechtigung führt, z.B. der Meisterbrief oder bei der sog. "3-plus-3-Regelung" das Zeugnis der zuständigen Berufskammer (Industrie- und Handelskammer, Ärztekammer, Handwerkskammer etc.).

Bildnachweise: Beratung zum Studium ohne Abitur (Universität Vechta/Goldberg), Berufliche Qualifikation (Meister): Stokkete-AdobeStock, Berufliche Qualifikation (3+3) AdobeStock-Robert_Kneschke, Fachhochschulreife (Seventyfour/AdobeStock), HZB (woodpencil-AdobeStock), Da geht noch was (BillionPhotos.com/AdobeStock).