Sie verwenden einen veralteten Browser!

Um zukunftsfähig zu sein, wurde unsere Webseite für die neuesten Technologien entwickelt.
Mit dem von Ihnen verwendeten Browser kann unsere Webseite nicht korrekt ausgeführt werden.
Springe zum Inhalt

Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen

Sie haben im außeruniversitären Bereich Kompetenzen erworben, die auch Inhalt des Studiums sind? Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es die Möglichkeit, diese auf Module im Studium anrechnen zu lassen.


Die Grundlagen für die Anrechnung

Das niedersächsische Hochschulgesetz (§ 7 NHG) sieht vor, dass beruflich erworbene Kompetenzen nach Maßgabe der Gleichwertigkeit auf Inhalte des Studiums angerechnet werden können. Damit soll die Durchlässigkeit inbesondere zwischen der beruflichen und akademischen Bildung gefördert werden.

Bei der Anrechnung können Kompetenzen berücksichtigt werden,

  • die formal erworben wurden (z. B. in Aus- und Fortbildungen) und die durch breit akzeptierte Zertifikate (z. B. Abschluss- und Prüfungszeugnisse) belegt werden.
  • die in Organisationen wie z. B. Einrichtungen der Erwachsenenbildung erlangt wurden (nicht-formal) oder
  • die man sich durch Berufserfahrung oder außerberufliches Engagement (informell) angeeignet hat und die entsprechend belegt werden können, z.B. durch qualifizierte Arbeitszeugnisse.

Es kann insgesamt höchstens die Hälfte der zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen eines Studiengangs angerechnet werden.

Die Anrechnung erfolgt über eine Antragsstellung. Diese ist Studieninteressierten und Studierenden möglich.

Studieninteressierte können im Vorfeld klären lassen, ob außerhochschulisch erworbene Kompetenzen auf das Studium angerechnet werden und sich somit Studienzeiten verkürzen lassen. Bei erfolgreicher Anrechnung können Sie mit der Einschreibung an der Universität Vechta die Anrechnung verbuchen lassen. Gegebenenfalls kann eine Einstufung in ein höheres Fachsemester beantragt werden.

Die Anrechnung erfolgt grundsätzlich modulbezogen, d.h. Sie müssen die Module identifizieren (siehe Modulbeschreibungen), mit denen Ihre Kompetenzen einen hohen Deckungsgrad aufweisen.

Für jedes Modul ist ein Anrechnungsantrag einzureichen.

Das Antragsformular finden Sie im Downloadcenter.

Die Beantragung ist zu zwei Stichtagen möglich: 15. November und 15. April.

Step by Step - der Verfahrensablauf

  1. Zunächst sollten Sie sich klar werden, welche Module mit Ihren persönlichen Kompetenzen große Überschneidungen aufweisen und damit für eine Anrechnung in Betracht kommen könnten. Bitte informieren Sie sich anhand der Modulbeschreibungen über die jeweiligen Inhalte und Kompetenzen. Alle Modulbeschreibungen finden Sie im Downloadcenter.
  2. Anschließend erfolgt die Erstberatung bei der Koordinatorin Offene Hochschule. Für alle Studiengänge bzw. Teilstudiengänge ist Maria Goldberg die Ansprechpartnerin. Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin und informieren Frau Goldberg schon bei der Terminvereinbarung über Ihr konkretes Beratungsanliegen. Im Beratungsgespräch wird der Antrag erläutert, die Aufbereitung der erforderlichen Unterlagen besprochen und ggfs. auf Beratungen mit den Fachstudiengangskoordinator*innen hingewiesen.
  3. Im "Antrag auf Anerkennung und Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen" müssen Sie Ihre persönlichen Kompetenzen transparent und nachvollziehbar darstellen. Bitte beschreiben Sie in Gegenüberstellung zu den Kompetenzbeschreibungen und Inhalten der Module, welches relevante Wissen und Können Sie in bereits absolvierten Bildungs- bzw. Berufsphasen erworben haben, und belegen diese entsprechend. Diese Zusammenstellung ist ein verbindliches Dokument im Rahmen des Anrechnungsverfahrens. Anträge können nur bearbeitet werden, wenn der Kompetenzabgleich vorliegt und die dazugehörigen Belege vollständig sind.
  4. Senden Sie Ihren Antrag und die entsprechenden Nachweise (z.B. Abschlusszeugnisse von Ausbildungen, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungszertifikate, ggfs. Hausarbeiten oder selbst erstellte Konzepte etc.) per EMail an die Zentrale Studiengangskoordination. 
  5. Der Prüfungsausschuss prüft, inwieweit Ihnen außerhochschulisch erbrachte Leistungen angerechnet werden können. Ggfs. kann ein Prüfungsgespräch erfolgen.
  6. Sie erhalten einen schriftlichen Bescheid.

Das vierwöchige Orientierungspraktikum im Bachelor Combined Studies kann auf Antrag angerechnet werden.

Folgende Leistungen werden für das Orientierungspraktikum anerkannt:

1. Ableistung eines Praktikums in einem anderen universitären Studiengang, sofern dieses in Art und Umfang  den Anforderungen des Orientierungspraktikums entspricht und mit einem Bericht abgeschlossen wurde.

2. Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf

Folgende Leistungen werden mit dem Verfassen eines Berichts für das Orientierungspraktikum anerkannt:

3. Nachweis von Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr Dauer (Vollzeit)

4. Nachweis über ein vollständig absolviertes Freiwilliges Soziales Jahr / Ökologisches Jahr oder vollständig absolvierten Zivildienst / Bundesfreiwilligendienst

Weitere Informationen sowie den Antrag (OP_Antrag_Anrechnung.pdf) finden Sie im Downloadcenter unter Bachelor Combined Studies.

_____________________________________________________________________________________________________

Im Bachelor Soziale Arbeit können sich Erzieherinnen und Erzieher (abgeschlossene Ausbildung) die Praxis für das Praktikum anrechnen lassen.

Es gelten folgende Regelungen:

Studierenden mit einer abgeschlossenen Erzieher*innenausbildung werden 6 von 10 Wochen für das Praktikum angerechnet.

Studierenden mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur Erzieher*in sowie einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit in einem klassischen Handlungsfeld der Sozialen Arbeit wird das Praktikum von 10 Wochen vollständig anerkannt.

Für den Modulabschluss müssen lediglich die Seminare des Moduls (szb007.1) vollständig belegt sein und die Modulabschlussprüfung (Praktikumsbericht) erbracht werden.

Ein entsprechender formloser Antrag ist bei der Praktikumsbeauftragten einzureichen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Praktikumsbeauftragte des Studiengangs Soziale Arbeit Christiana Kahre. Weitere Informationen finden Sie hier.

_______________________________________________________________________________________________________

Im Bachelor Gerontologie kann das Praktikum bei Nachweis einer einschlägigen Berufsausbildung um eine Woche verkürzt werden und um bis zu zwei Wochen bei Nachweis einer Tätigkeit im Ausbildungsberuf.

Voraussetzung in beiden Fällen: die Ausbildung bzw. Tätigkeit liegt nicht länger als drei Jahre vor Studienbeginn zurück.

Bei Interesse wenden Sie sich gern an Kerstin Telscher, Praktikumsbeauftragte des Studiengangs Gerontologie.

 

 

 

 


Informationsveranstaltungen und Beratung

Informationsveranstaltungen

Sie haben durch Berufsausbildung und –tätigkeit, zertifizierte Weiterbildungen oder im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit bereits Kompetenzen erworben, die auch Teil des Studiums sind? Diese können Sie sich anrechnen lassen und damit Studienzeiten etwas verkürzen.

Wir bieten regelmäßig digitale Informationsveranstaltungen an, in denen das Verfahren erläutert wird.

Der nächste Termin:

Freitag, 15. Juli 2022 // 11.00 - 12.00 Uhr

Die Themen:

  • Regelungen und Prozess des Anerkennungsverfahrens
  • Hinweise und Anregungen zur Antragsstellung und zur Reflexion Ihrer Kompetenzbilanz
  • Zeit und Raum für Ihre Fragen

 

Sollten Sie denTermin nicht wahrnehmen können, stehen wir für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.

Vereinbaren Sie einen Termin mit Maria Goldberg.

Kontaktdaten:

Telefon: 04441 15 166

E-Mail:  maria.goldberg@uni-vechta.de

 

Zugang zum virtuellen Seminarraum:

https://webmeetings.uni-vechta.de/b/mgo-vab-vlw-tzr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sollten Sie im Vorfeld Fragen zur Technik haben, melden Sie sich gern:

Email: maria.goldberg[at]uni-vechta[dot]de

Telefon: 04441 15 166