Sie verwenden einen veralteten Browser!

Um zukunftsfähig zu sein, wurde unsere Webseite für die neuesten Technologien entwickelt.
Mit dem von Ihnen verwendeten Browser kann unsere Webseite nicht korrekt ausgeführt werden.
Springe zum Inhalt

Archiv - 2022

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2022 | „Wege in eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungs-wirtschaft in Niedersachsen“

Der Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar) hat in Kooperation mit dem Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland und dem Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband am 1. September 2022 zu einer Podiumsdiskussion mit den agrarpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der vier Landtagsfraktionen zum Thema „Wege in eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen“ in die Universität Vechta eingeladen. Rund 120 Gäste aus der Branche waren der Einladung in Präsenz gefolgt.

In ihrer Begrüßung ging die Präsidentin der Universität Vechta, Frau Prof.in Verena Pietzner auf die zahlreichen, aktuellen Herausforderungen der für Niedersachsen so wichtigen Branche ein. Der Wirtschaftszweig Agrar- und Ernährungswirtschaft erlebe derzeit einen Transformationsprozess von ungeheurer Dynamik. Neben der Geflügel- und Afrikanischen Schweinepest in Niedersachsen stünden mehr Tierschutz, mehr Arten-, Klima- und Umweltschutz auf der Agenda. Gleichzeitig stehe nicht nur diese Branche, sondern das ganze Land angesichts des Kriegsgeschehens in der Ukraine steigenden Energiekosten, Wasser- und Personalmangel gegenüber. Bereits im Corona-Geschehen – und erst recht durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine – befinde sich die Ernährungssicherung im Fokus von Politik und Gesellschaft. Die fehlende Wertschätzung für die Land- und Ernährungswirtschaft und der gesellschaftliche Wandel würden die Liste an Herausforderungen und Aufgaben für Politik, Betriebe und Unternehmen erweitern. In Kooperation mit weiteren Hochschulen und Institutionen in Niedersachsen sei die Universität Vechta über den Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen an zahlreichen, zukunftsweisenden Projekten beteiligt und lege als Hochschule in Verantwortung mit vier neu eingerichteten Stiftungsprofessuren und dem Institut VISTRA einen besonderen Fokus auf die Erforschung von Transformationsprozessen in ländlichen Räumen.

Im Kontext knapper Ressourcen und steigender Rohstoff- und Lebensmittel-Preise würden nunmehr Nachhaltigkeitsbestrebungen in Frage gestellt und rückten auch an der Ladentheke in den Hintergrund des gesellschaftlichen Bewusstseins. Und trotz der Komplexität der Herausforderungen müsse sich die Branche weiterhin dem Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Agrar- und Ernährungswirtschaft widmen, ein Weiter-so könne es nicht geben. Mit der Podiumsdiskussion sechs Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen solle die Möglichkeit geschaffen werden, mit den Agrarsprechern der derzeitigen Landtagsfraktionen ins Gespräch zu kommen.

Matthias Schulze Steinmann, Chefredakteur der top agrar, moderierte die Veranstaltung und ging in seiner Einführung auf die Region Oldenburger Münsterland ein, die das „Silicon Valley der Agrarwirtschaft“ und die „Fleischkammer Deutschlands“ sei. Im Podium diskutierten Dr. Marco Mohrmann (CDU), Frau Karin Logemann (SPD), Hermann Grupe (FDP) und – stellvertretend für Miriam Staudte (Bündnis 90, die Grünen) – die Landtagskandidatin aus dem Wahlkreis Vechta, Frau Dr.in Tanja Meyer, mit den Teilnehmenden in der Aula der Universität Vechta. Nach einer Vorstellung der vier Podiumsmitglieder bat Schulze Steinmann zu Beginn der Diskussion Frau Dr.in Barbara Grabkowsky, Leiterin des Verbunds trafo:agrar, um ihren Impulsvortrag.

In ihrem Beitrag stellte Barbara Grabkowsky die Ergebnisse des im Sommer veröffentlichen Projekts „TRAIN“ - „Transformationsszenarien der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Nordwest-Niedersachsen“ -  vor. Das Projekt wurde vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) in Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren, Verwaltung, Kammern und der Wissenschaft durchgeführt. In jedem Transformationsprozess, der Wandel bedeute, steckten auch Chancen, machte Dr.in Grabkowsky deutlich. Die Projektergebnisse zeigten klar, dass die bedeutendste Branche der Region am Scheideweg stehe – der Verlust regionaler Landwirtschaftsbetriebe sei bereits Realität. Dieser disruptiven Entwicklung gelte es schnellstmöglich mit der Entwicklung von innovativen Perspektiven zu begegnen, um bislang international erfolgreiche Produktionscluster zukunftssicher zu machen. Die Lösung läge in einer interdisziplinären Agrarentwicklungsstrategie für Niedersachsen, strategischer Landesraumordnung, konsequenten Investitionen in digitale Infrastruktur für ländliche Räume, nachhaltigkeitsorientierten Innovationen und Bildung. Eine rasche Implementierung könne über Praxisverbundprojekte erreicht werden, wie sie die trafo:agrar schon erfolgreich umsetze – dafür werde ein niedrigschwelliger Zugang zu Fördermitteln benötigt. Die Potenziale gelte es so schnell wie möglich über eine neue Kooperationsebene zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik – moderiert durch die neutrale Position der Wissenschaft – strategisch zu heben.

Nach diesem Impuls diskutieren die Sprecherinnen und Sprecher der Parteien und stellten den niedersächsischen Weg als ein Meilenstein und Vorzeigemodell in der Zusammenarbeit aller Akteure vor. Hierbei wurden im Anschluss einige Maßnahmen im Konsens aller Beteiligten vom Niedersächsischen Landtag in Gesetze überführt, die nun für die Landwirtschaft im Land gelten. In ihren Statements machten die Politiker*innen deutlich, dass die jeweilige Partei hinter der Landwirtschaft stünde und ebenso für ein faires Miteinander innerhalb der Landesregierung. Alle Diskutanten waren sich einig, dass diese wirtschaftlich erfolgreiche Region im Nordwesten begleitet werden muss und dies nicht nur über das Ordnungsrecht zu lösen sei. Es gelte, einen guten Mittelweg zwischen Anreizen und Gesetzen zu finden, die nicht nur in Niedersachsen, sondern auch im Bund oder in der EU für die Branche aktuell auf der Agenda stehen. Die Szenarien aus TRAIN machten die Dramatik deutlich, vor der die Branche stehe. Es wurde ebenfalls kontrovers über Selbstversorgungsgrade bei landwirtschaftlichen Rohstoffen, Abhängigkeiten vom Ausland, Verlust von Betrieben und Arbeitsplätzen diskutiert.

Den zweiten Impulsvortrag hielt Herr Staatssekretär a.D. Friedrich-Otto Ripke, Vorstandsvorsitzender des Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverbandes (NGW). Er machte deutlich, dass die Politik die Transformation wolle, sie aber am grünen (Politiker-) Tisch selbst nicht in die Praxis umsetzen könne. Sie müsse die Praktiker in der Land -und Ernährungswirtschaft in die Lage versetzen, die notwendigen Schritte zu tun. Biobetriebe und konventionell wirtschaftende Betriebe bräuchten die passenden Rahmenbedingungen. Dazu gehörten eine langfristig staatlich gesicherte Finanzierung der Mehrkosten genauso wie eine breit wirksame und der Leistungsfähigkeit der heimischen Tierhaltung entsprechende verbindliche Haltungs- und Herkunftskennzeichnung - nicht nur für den Lebensmitteleinzelhandel. „Die Borchert-Empfehlungen weisen hier seit zwei Jahren einen klaren Weg - die Politik scheint aber zu Entscheidungen nicht bereit zu sein und verzögert immer weiter. Die Parteien versuchen, auf dem Rücken der Landwirte ihr eigenes Süppchen zu kochen. Doch damit muss jetzt endlich Schluss sein, und zwar sofort! Jeden Tag sterben Höfe und es werden immer mehr. Die Selbstversorgungsgrade liegen bei vielen tierischen Lebensmittel längst unter 100 % und sinken schnell weiter. Politiker tragen hier eine große Verantwortung für die Zukunft – auch für die Versorgungssicherheit unserer Verbraucher/innen. Politiker dürfen nicht zum Import-Beschleuniger für minderwertigere Lebensmittel aus dem Ausland werden. Nicht weitere nationale Auflagen sind gefragt, sondern Hilfe und Unterstützung für unsere niedersächsische Land- und Ernährungswirtschaft. Daran müssen wir sie messen!“, so NGW-Vorstandsvorsitzender Ripke.

Die Antworten der politischen Sprecher*innen auf diesen Impuls bezogen sich auf die Möglichkeiten, die Landwirtschaft in Niedersachsen und die damit verbundenen Hürden umzubauen. Die Zeit laufe davon und wenn nicht bald Entscheidungen getroffen würden, verliere Niedersachsen bzw. Deutschland die Sauenhalter, weil diese den Schwebezustand bei schlechten Preisen, stark erhöhten Kosten und nicht geklärten Anforderungen für die Haltung wirtschaftlich nicht länger tragen könnten.

Den dritten Impulsvortrag zum Umbau der Tierhaltung und den rechtlichen Rahmenbedingungen hielt Sven Guericke, Vorstandsvorsitzender des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland. Für einen erfolgreichen Umbau in der Tierhaltung, so mahnte er im Namen der Branche, brauche es –  neben einem klaren Bekenntnis der Politik zur Landwirtschaft – eine nachhaltige, politische und langfristig gesicherte Lösung des Zielkonflikts zwischen Klimaschutz, Immissionsschutz und Tierwohl. „Umstellungswillige Landwirtinnen und Landwirte scheitern leider noch immer bei dem Bemühen, ihre Ställe tierwohlgerecht umzubauen“, konstatierte er. „Insbesondere in Veredelungsregionen wie im Nordwesten Niedersachsens sind heute Neu- oder Umbauten von Ställen durch eine restriktive Genehmigungspraxis blockiert.“ Er forderte die Vertreter*innen der Parteien auf, dass die Niedersächsische Landesregierung den Druck im Bund erhöhen müsse, um einen rechtssicheren Rahmen für die Tierhaltung in Deutschland zu schaffen. Sein Fazit: „Landwirte verharren im Status Quo oder resignieren komplett und geben ihre Betriebe endgültig auf; darunter auch zahlreiche Familienbetriebe. Die Landwirtinnen und Landwirte sind leider die Verlierer der derzeitigen agrarpolitischen Debatte“.

Die Diskussion wurde durch Fragen und Anmerkungen aus dem Plenum lebhaft unterstützt und es wurde noch einmal deutlich gemacht, „dass es in der Branche und insbesondere in der Tierhaltung brenne“ und schnelle und vernünftige Entscheidungen gefordert seien. Bei der Finanzierung waren sich die Vertreter*innen der Parteien nicht einig. Über Steuern und Abgaben gebe es im Borchert-Plan schon Bewertungen, was an Ideen und Möglichkeiten umsetzbar sei und was nicht. Alle waren sich jedoch einig, dass das Geld bei den Landwirten ankommen müsse. 

Die Idee eines Gesellschaftsvertrags – d.h. die Gesellschaft zahlt für das, was sie an „mehr“ von den Landwirten verlangt – war abschließend ein Vorschlag zur Umsetzung. Die „eine Lösung“ zeichnete sich bei keiner der Parteien ab, aber es bleibe keine Zeit mehr, auch wenn sich alle auf dem Podium und im Plenum einig waren: Wenn eine Region die Transformation in der Landwirtschaft bewältigt, dann diese Region.



Den Link zum Videomitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier.

Die Präsentationsfolien von Dr. Linda Armbrecht finden Sie hier zum Download.

Die Präsentationsfolien von Gerd Kämmer finden Sie hier zum Download.

Weideschlachtung - Reelles Nutzungskonzept für landwirtschaftliche Betriebe?

Der herkömmliche Weg der Schlachtung bedeutet für die Nutztiere enormen Stress in den letzten Momenten ihres Lebens. Um das zu verhindern, setzen manche Betriebe auf Weideschlachtung. Seit September 2021 hat sich auch die Rechtslage zum Positiven für die Hof- und Weideschlachtung geändert. Die EU erlaubt die teilmobile Schlachtung jetzt ganz offiziell. Die nächsten Monate werden zeigen, ob nun auch immer mehr Landwirt*innen dank neuer EU-Gesetzgebung auf Weide- oder Hoftötung umsteigen oder ob die bürokratischen Hürden doch noch zu groß erscheinen.

Belastungsfaktoren am Tag der Schlachtung (Separieren, Verladen, Transport, Hunger, Durst, unbekannte Umgebung, fremde Gerüche und Menschen) beeinträchtigen nicht nur das Tierwohl, sondern können sich auch nachhaltig auf die Qualität des Fleisches auswirken. Deshalb wird die Weideschlachtung als ein Weg gesehen, der stress- und angstfreie Schlachtung ermöglicht und ein konsequenter Abschluss artgerechter Weidehaltung ist.

Wir möchten über Chancen, Hürden und Grenzen der Weideschlachtung sprechen, Fragen dazu beantworten und eventuell neue Mitstreiter finden, die das Konzept der Weideschlachtung mitgehen wollen.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier als PDF zum Download.


Hitzeschock am Vechtaer Bahnhof oder nasse Füße auf der Oyther Straße?

Wo ist der Klimawandel bei uns vor Ort schon spürbar und zu beobachten? Die TeRRIFICA-Klimatour lädt am Mittwoch, 22.06. ab 16 Uhr dazu ein, per Rad die Folgen des Klimawandels an verschiedenen Stationen in Vechta genauer unter die Lupe zu nehmen. Gemeinsam mit dem Klimaschutzbeauftragten der Stadt Vechta, Alexander Kunz, hat das TeRRIFICA-Team der Universität Vechta eine Tour ausgearbeitet, bei der es unter anderem um Sturmschäden, Überschwemmungen aufgrund von Starkregen und Hitzeauswirkungen gehen wird. Aber auch Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung werden vorgestellt und gemeinsam wird über weitere Ideen für Anpassungsmaßnahmen diskutiert. Und natürlich können jederzeit eigene Beobachtungen rund um die Folgen des Klimawandels eingebracht werden.

Start: 16 Uhr vor dem Gulfhaus der Stadt Vechta, Zitadelle 13
Ende: ca. 19 Uhr am Restaurant Holla die Waldfee, Welpe 1, dort optional weiterer Austausch bei Getränken und Snacks
Teilnahme: Es wird ein fahrtüchtiges Fahrrad benötigt. Die Teilnahme ist kostenlos, aber um Anmeldung wird gebeten bis zum 20.06. über https://www.uni-vechta.de/transfer/science-shop-veranstaltungen.

Das Posten zum Download finden Sie hier.


Die Präsentationsfolien von Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Pfisterer finden Sie hier zum Download.

Was diskutieren wir am 19.05.2022?

Neben den klassischen Produkten bietet die Landwirtschaft die Möglichkeit, große Flächen für ergänzende Dienstleistungen zu nutzen. In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich hierbei hauptsächlich energetische Geschäftsmodelle entwickelt, die lange Zeit in Flächenkonkurrenz zu den klassischen Produkten standen. Mittlerweile ist es möglich, Energiewandlung in den normalen Ackerbaubetrieb zu integrieren – der/die Landwirt*in wird zum/zur Land- und Energiewirt*in.
„Man kann Ökostrom kaufen, jedoch nicht liefern – entscheidend ist nicht der Vertrag, sondern der Bezugszeitpunkt.“ (Prof. Dr. -Ing Pfisterer)

Dies liegt daran, dass die elektrische Energie aus der Steckdose immer aus einem Mix unterschiedlicher Erzeugerarten besteht. Man kann nicht zwischen Energie aus Photovoltaik, Windkraft, Kohleverstromung oder Kernkraft unterscheiden. Durch die permanente zeitliche Veränderung der Zusammensetzung ändern sich ebenfalls die CO2-Emissionen, die nötig waren, um diese Energie zu erzeugen (zwischen 130g/kWh und 750g/kWh). Mittels neuer Methoden ist es möglich, die durch den Verbrauch/die Erzeugung der elektrischen Energie emittierten CO2-Emissionen zu berechnen. Ebenfalls ist es möglich, die CO2-Emissionen bei der Erzeugung von regenerativer Energie zu berechnen. Somit können nicht nur die erzeugte elektrische Energie, sondern auch die eingesparten CO2-Emissionen durch den Energiewirt beziffert werden. Genauso können die CO2-Emissionen jedes Verbrauchers beziffert werden. Daraus ergeben sich neue Geschäftsmodelle. Echter „Ökostrom“ kann mit den zu seiner Erzeugung nötigen CO2-Emissionen zertifiziert und Kunden angeboten werden. Dadurch werden neue Wertschöpfungspotentiale und Erlösströme ermöglicht. Neben einer Strombörse könnte sich auch eine CO2-Emissionsbörse ausbilden.

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier zum Download.


Mit dem Fahrrad den Folgen des Klimawandels in Vechta auf der Spur

Ort Zitadellenpark Vechta

Für diese Veranstaltung anmelden

Am 14. Mai (Samstag) sind Klimaschutzmanager Alexander Kunz (Stadt Vechta) und die Verantwortlichen des Terrifica-Projektes (Uni Vechta) den Folgen des Klimawandels auf der Spur. Sie laden zur Klima-Fahrradtour durch Vechta ein – und jeder kann sich anschließen. Die Teilnahme ist kostenlos. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr im Zitadellenpark. Die Tour dauert ca. drei Stunden und endet am Café Gut Füchtel. Anmeldungen sind online möglich bis zum 12. Mai (Donnerstag) unter https://www.uni-vechta.de/transfer/science-shop-veranstaltungen.

Die Gruppe macht sich mit dem Fahrrad auf den Weg und schaut sich an verschiedenen Orten die Auswirkungen von extremen Wetterereignissen wie Hitze, Stürmen und Starkregen an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können von eigenen Erfahrungen berichten. Geeignete Gegenmaßnahmen zum Klimawandel werden vorgestellt und diskutiert. Zum Abschluss gibt es die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen im Café miteinander über den Klimawandel auszutauschen.

Kontakt

Beata Punte und Hannah Hoff (Terrifica-Projekt),
Telefon 04441/15254; Mail: science.shop@uni-vechta.de

Alexander Kunz (Klimaschutzmanager Stadt Vechta),
Telefon 04441/886-6004; Mail: alexander.kunz@vechta.de

Die Videoaufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier.

Die Präsentationsfolien von Frau Roth finden Sie hier zum Download.

Am Donnerstag, den 31.03.2022 ist es so weit: Zwischen 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr findet der 7. Teil unserer trafo:agrar Veranstaltungsreihe "Kurz & Knackig" statt, bei der wir Ihnen in einstündigen Online-Sessions aktuelle Informationen und Raum zur Diskussion mit Expert*innen zu unterschiedlichen Themen bieten.

Wir freuen uns sehr, für Teil 7 der trafo:agrar Veranstaltungsreihe Dipl.-Geoökol. Ursula Roth vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) und Kunibert Ruhe, Gründer der Ruhe Agrar GmbH und der Ruhe Unternehmensgruppe zum Thema "Klimaschutz durch Biogas?" begrüßen zu dürfen.

Die Veranstaltung findet über BigBlueButton statt und die Teilnahme ist wie immer unendgeltlich.

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier zum Download.


Der Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar) lädt am Mittwoch, 23.03.2022 von 14:30 bis 16:30 Uhr im großen Sitzungssaal des Kreishauses Vechta, Ravensberger Straße 20, zur Abschlussveranstaltung des LEADER-Projektes „Bachläufe wieder(beleben) – die Natur in der Region fördern“ ein. In der Veranstaltung werden die Projektergebnisse zusammengefasst und die kürzlich erfolgten Baumaßnahmen zur Renaturierung der Schlochter Bäke diskutiert. Abschließend wird mit allen Teilnehmenden eine gemeinsame Zukunftsvision für die weitere Entwicklung der Schlochter Bäke skizziert und dem Landkreis Vechta übergeben.

Hierzu sind alle Akteure, die das Projekt unterstützt und begleitet haben, Anrainer/innen und Landwirt/innen, aber auch interessierte Verbände und die Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

„Bachläufe wieder(beleben) – die Natur in der Region fördern“ wurde im Oktober 2020 gestartet und verfolgte das Ziel, Gewässer-orientiertes Handeln in und um die Schlochter Bäke zu befördern. Dafür wurden auf Grundlage des bestehenden Gewässerentwicklungsplans erste Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt und Anrainerinnen und Anrainer über verschiedene Beteiligungsangebote einbezogen. Zentrale Bausteine waren die Durchführung von Feldlabor-Tagen oder einem Bäke-Workshop, bei dem – unterstützt durch das gewässerökologische Schulprojekt der Marienschule Goldenstedt sowie durch Wissenschaftler*innen des Geolabors an der Universität Vechta – Methoden zur Bewertung der Gewässergüte ausprobiert werden konnten.

Um zeitnahe Anmeldung bis einschließlich Montag 21.03.2022 wird gebeten : https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle-transformationsforschung-agrar/veranstaltungen/anmeldung-fuer-veranstaltungen

Kontakt
Dipl.-Umweltwiss. Beata Punte
beata.punte@trafo-agrar.de
Telefon: +49 4441 15-254

 

LEADER
Hinter der LEADER-Region Vechta stehen die zehn Städte und Gemeinden des Landkreises Vechta. Leader ist ein von der EU initiierter Ansatz für die positive Entwicklung der ländlichen Räume, bei dem die lokale Bevölkerung mit eigenen Projektideen aktiv an der Gestaltung der Region mitwirken soll.


Quo vadis? Transformationspfade für die Niedersächsische Agrar- und Ernährungswirtschaft

„trafo:agrar“ diskutiert bei der dritten Jahrestagung die Ergebnisse der „Zukunftskommission Landwirtschaft“

Link zur Veranstaltung: https://app.sli.do/event/r9Vn3NTYofckQaLR7LM4Rp

Empfehlungen und Vorschläge für eine ökologisch und ökonomisch tragfähige sowie sozial verträgliche Landwirtschaft in Deutschland zu erarbeiten, waren Ziele der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ (ZKL). Die dritte Jahrestagung des Forschungsverbunds „Transformationsforschung Agrar Niedersachsen“ (trafo:agrar) stellt die entsprechenden Ergebnisse des von der Bundesregierung initiierten Gremiums  in den Mittelpunkt des Diskurses mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die halbtägige Veranstaltung am 09.03.2022 beleuchtet die Fragestellungen, was die Branche in Niedersachsen aus den Ergebnissen der ZKL ableiten kann und welche konkreten Schritte zur Umsetzung der entworfenen 13 Leitlinien im „Agrarland Nr. 1“ zu gehen sind.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen - Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über den folgenden Link: https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle-transformationsforschung-agrar/veranstaltungen/anmeldung-fuer-veranstaltungen/trafojahrestagung

Prof. Dr. Metin Tolan, Präsident der Universität Göttingen, eröffnet die Tagung mit dem Titel „Zukunftsdiskurse: Transformationspfade für die niedersächsische Agrarwirtschaft“; Staatssekretärin Dr.in Sabine Johannsen spricht ein Grußwort zur „Bedeutung von Wissenstransfer und der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft im aktuellen Transformationsprozess in Niedersachsen“. Darauffolgend berichtet der Vorsitzende der ZKL Prof. Dr. Peter Strohschneider über die Ergebnisse der Kommission.

Auf dem Podium diskutieren Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik die Bedeutung der Ergebnisse für Niedersachsen und Wege in die Implementierung (vgl. Programm). Umweltprobleme, Klimaanpassung, ein an Tierwohl orientierter Umbau der Nutztierhaltung sowie veränderte Lebens- und Ernährungsgewohnheiten priorisieren auch hier eine Nachhaltigkeitsorientierung. Moderiert vom Direktor der Landwirtschaftskammer Hans-Joachim Harms werden zentrale Transformationspfade, Wissens-, Kompetenz- und Handlungsbedarf diskutiert. Die Zusammensetzung des Podiums entspricht der transdisziplinären Arbeitsweise des Verbunds trafo:agrar, der über zahlreiche nationale und internationale Verbundprojekte Leuchttürme für multidirektionale und anwendungsorientierte Forschung auf den Weg gebracht hat.

Im Anschluss kommt der wissenschaftliche Nachwuchs zu Wort: „Wie trägt meine Forschung zu einer Nachhaltigkeitsorientierten Agri-Transformation in Niedersachsen bei?“ lautete der Aufruf an Bachelor-, Master- und Promotionsstudierende, sich zu bewerben. Eine interdisziplinär besetzte Jury wählte 4 Abschlussarbeiten aus den wissenschaftlichen Einrichtungen des Verbunds aus. Bei der Tagung werden die Preisträger*innen ihre Arbeiten in Form eines „Pecha Kucha“-Vortrages vorstellen und anschließend von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast ausgezeichnet.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Nähere Informationen zum trafo:nachwuchspreis finden Sie hier.

 

 


Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Die Vortragsfolien von Prof. Dr. Marco Rieckmann finden Sie hier zum Download.

Die Vortragsfolien von Elena Folsche finden Sie hier zum Download.

Im Folgenden finden Sie die Video-Aufzeichnungen der Beiträge:

Begrüßung, Dr. Barbara Grabkowsky
Fachliche Einführung, Prof. Dr. Marco Rieckmann
Vom Streichelzoo bis zur Tierfabrik, Elena Folsche

Am Donnerstag, den 20.01.2022 ist es so weit: Zwischen 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr findet der Nachholtermin des 5. Teils unserer trafo:agrar Veranstaltungsreihe "Kurz & Knackig" statt, bei der wir Ihnen in einstündigen Online-Sessions aktuelle Informationen und Raum zur Diskussion mit Expert*innen zu unterschiedlichen Themen bieten.

Gemeinsam mit der Universität Osnabrück freuen wir uns, für Teil 5 der trafo:agrar Veranstaltungsreihe Elena Folsche und Dr. Florian Fiebelkorn aus den Fachbereichen Biologie und Chemie zum Thema "Vom Streichelzoo bis zur Tierfabrik – Welche Vorstellungen haben Schüler*innen zur Haltung von Nutztieren?" begrüßen zu dürfen.

Die Veranstaltung findet über BigBlueButton statt und die Teilnahme ist unendgeltlich.

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier zum Download.


Archiv - 2021

Die Universität Vechta und der Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen lädt herzlich zur abschließenden Veranstaltung im SDGs Labs Projekt unter dem Titel „Making the SDGs our business: Einblicke, Perspektiven und Werkzeuge für die Projektregion Oldenburger Münsterland“ ein am

Mittwoch, den 15. Dezember 2021, von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr.
Veranstaltungsort:
online
Anmeldung: Link

Im Rahmen dieser halbtätigen Veranstaltung sollen zentrale Ergebnisse zum Ende des dreijährigen Projekts SDGs Labs präsentiert, ein Überblick über die Aktivitäten in den anderen europäischen Projektregionen gegeben sowie Funktionen und Anwendungsoptionen der neu entwickelten Lernplattform " SDGs Labs Training Academies Programme" vorgestellt werden. Als Good Practices werden assoziierte Projektpartner wie das Unternehmen WIESENHOF Geflügelkontor GmbH/PHW-Gruppe und ein Start-Up (N.N.) aus der Region Oldenburger Münsterland ihre Erfahrungen mit dem Projekt SDGs Labs und Ansätze zur Implementierung im Unternehmenskontext vorstellen. Die Präsentationen werden per YouTube-Livestream mit Chatmöglichkeit übertragen. Anschließend erhalten die Teilnehmenden in einem interaktiven Workshop (nur in Präsenz möglich) tiefere Einblicke in die Online-Lernplattform und diskutieren Anwendungsmöglichkeiten sowie eigene Erfahrungen in der Arbeit mit den SDGs im unternehmerischen Kontext.

Das Programm für die Veranstaltung finden Sie hier als PDF zum Download.
Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.


FOODFAIR - Mit Künstlicher Intelligenz tier-, verbraucher- und marktgerecht produzieren

Der Druck des Marktes und der Öffentlichkeit auf die Fleischproduzenten nimmt stetig zu. Wer marktfähig produzieren will, muss seine Prozesse verschlanken und gleichzeitig das Wohl der Tiere und die Wünsche der Verbraucher noch stärker berücksichtigen als bisher. Was für Viele wie die Quadratur des Kreises klingt, ist – wie Jörg Brezl, Geschäftsführer der SLA in Quakenbrück anschaulich darlegt – alles andere als ein Hexenwerk. „Mit Künstlicher Intelligenz (KI) stehen uns heute zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um Prozesse entlang der Wertschöpfungskette von der Weide bis auf den Teller zu optimieren – und zwar so, dass sowohl der Produzent, der Handel als auch Verbraucher und Tiere davon profitieren. Food Waste zum Beispiel kann mit KI messbar reduziert werden.“ In seinem Vortrag schildert Jörg Brezl, wie er gemeinsam mit dem DIL und der Österreichischen Fleischkontrolle (ÖFK) das Projekt FOODFAIR ins Leben gerufen hat: Ein interdisziplinäres KI-Expertenteam mit dem Anspruch, konsistente Prozesse zu vernetzen und die Lebensmittelwirtschaft unter Berücksichtigung globaler Werte wie Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit zu verbessern.

Das Programm finden Sie hier zum Download.
Den Videomitschnitt der thematischen Einführung von Prof. Dr. Imke Traulsen finden Sie hier.
Den Videomitschnitt des Vortrags von Jörg Brezl finden Sie hier.
Die Präsentationsfolien von Jörg Brezl finden Sie hier zum Download.

 

Prof.in Imke Traulsen

Prof.in Imke Traulsen, Systeme der Nutztierhaltung, Department für Nutztierwissenschaften, Georg-August-Universität Göttingen


Jörg Brezl

Gelernter Fleischer, Industriekaufmann und Dipl.-Betriebswirt

35 Jahre Know-how in der Food-Industrie

Leitung und Umsetzung zahlreicher IT- und Digitalisierungsprojekte (u.a. bei Tönnies, Müller Gruppe, Rügenwalder Mühle, Laemthong, Dr. Oetker, Globus, Hofbräuhaus)

Seit 2009 bei SLA


Jörg Brezl, geschäftsführender Gesellschafter der SLA GmbH in Quakenbrück, schaut auf über 35 Jahre Erfahrung in der Food-Industrie zurück. Gemeinsam mit seinem Team aus IT-Experten hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Produzenten der Lebensmittelindustrie mit einem ausgeprägtem Innovationsgeist und vorausschauenden Digitalisierungslösungen sicher in die Zukunft zu begleiten.



Lebensinseln in der Stadt, grüne Daumen und grüne Unternehmen:
TeRRIFICA stellt Initiativen vor, mit denen öffentliche Flächen grün,
klimaangepasst und  insektenfreundlich werden

Im Rahmen des EU-Projekts TeRRIFICA findet am Sonntagabend, den 25. Juli 2021 von 18:30 – 20:00 Uhr eine Online-Veranstaltung zum Thema „Lebensinseln – ökologische Vielfalt im öffentlichen Raum“ statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Den Auftakt macht der Naturgarten-Profi David Seifert, der seine Initiative „Lebensinseln“ vorstellt und zeigt, wie Bürger*innen sich an der Gestaltung des öffentlichen Raums hin zu mehr und verschiedenartigeren Grünflächen und Artenvielfalt beteiligen können. Und auch Unternehmen können aktiv werden, indem sie artenreiche und zugleich attraktive und auf Dauer pflegeleichte Flächen, zum Beispiel am Rand von Parkplätzen oder Zufahrten, anlegen. Dabei geht David Seifert besonders der Frage nach, wie wir mehr und unterschiedlichere Lebensräume im Siedlungsraum schaffen können, um Wildbienen, Tagfalter, Käfer, Libellen und andere Wildtiere zu unterstützen. Am Beispiel einer bepflanzten Baumscheibe, die Fläche rund um den Stamm, erklärt er praxisnah die Schritte in der Planung und Umsetzung.

Außerdem stellen Bürger*innen aus Cloppenburg ihre Aktivitäten im Rahmen der Dachmarke echt.cloppenburg mit der Initiative „Dein Grüner Daumen für Cloppenburg“ vor. Damit erblüht Cloppenburg noch ein Stück mehr. Denn neben den bekannten Cloppenburger Sommergärten gibt es nun auch die Möglichkeit, eine Patenschaft für öffentliche Flächen zu übernehmen und Bauminseln, Baumstreifen oder Grünstreifen zum Blühen zu bringen. In einer offenen Diskussionsrunde im Anschluss ist Zeit und Raum für Fragen und Austausch.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs „Klimafreundliche Gärten und Balkone im Oldenburger Münsterland“ statt. Noch bis zum 20. Juli ruft das von der EU geförderte Projekt TeRRIFICA (Territorial Responsible Research and Innovation fostering Innovative Climate Change Action) in Kooperation mit dem Verbund Oldenburger Münsterland Garten- und Balkonbesitzer*innen dazu auf, ihre Gärten und Balkone (oder einen Teil davon) umzugestalten. Ziel der Aktion ist, die eigenen Flächen an den Klimawandel anzupassen, zum Beispiel indem Regenwasser auf dem Gelände gehalten wird, die Aufenthaltsqualität bei Hitze zu steigern und dabei zugleich auch die Biodiversität zu fördern. Die Teilnahmebedingungen und viele Tipps zur Umsetzung sind unter https://www.wissen-teilen.eu/klimafreundlichesom/ zu finden. Wer Unterstützung benötigt, kann sich durch den digitalen Umgestaltungs-Ratgeber klicken oder sich an Garten-Pat*innen aus der Region wenden.

Neben diesem Umgestaltungs-Wettbewerb und der begleitenden Online-Veranstaltungsreihe, von der die Veranstaltung am 25.07. den Abschluss bildet, wird das Thema “Klimaangepasste und klimafreundliche Gartengestaltung” zusätzlich bei den diesjährigen Moin Gärten in Vechta und  einigen der Cloppenburger Sommergärten durch eine Kooperation mit dem TeRRIFICA-Projekt aufgegriffen.

Kontakt:
Hannah Hoff, 04441 - 15 439, science.shop@uni-vechta.de

Anmeldung unter https://www.uni-vechta.de/transfer/science-shop-veranstaltungen       

Die Veranstaltung wird über das Konferenztool der Universität Vechta "BigBlueButton" angeboten. Die notwendigen Informationen zur Teilnahme an den Online-Veranstaltungen werden rechtzeitig vor der Veranstaltung per Mail zugesendet.



Am Donnerstag, den 22.07.2021 ist es so weit: Zwischen 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr findet der 4. Teil unserer trafo:agrar Veranstaltungsreihe "Kurz & Knackig" statt, bei der wir Ihnen in einstündigen Online-Sessions aktuelle Informationen und Raum zur Diskussion mit Expert*innen zu unterschiedlichen Themen bieten.

Gemeinsam mit der LI Food freuen wir uns, für Teil 4 der trafo:agrar Veranstaltungsreihe Rike Bullwinkel, Leiterin des Netzwerks ZEHN sowie PD Dr. med. Thomas Ellrott zum Thema "Ernährung von morgen- Bedeutung von Ernährungsbildung" begrüßen zu dürfen.

Die Veranstaltung findet über BigBlueButton statt und die Teilnahme ist unendgeltlich. Wir bitten Sie um eine Anmeldung vorab über diesen Link.

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier zum Download.

Die Video-Dokumentation finden Sie auf YouTube unter diesem Link.

Die Folien zu den Vorträgen können Sie hier herunterladen:
- PD Dr. med Thomas Ellrot - Grußwort
- Rike Bullwinkel - Ernährungsbildung ZEHN


Die Digitalisierung schreitet auch im Gemüsebau immer weiter voran. Neue digitale Anbautechniken ermöglichen deutlich effizientere Planung und Ausbringung von Nährstoffen für die Kulturen. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel. Das EIP-Projekt RESIDUE untersucht Möglichkeiten und Grenzen der neuen Technik für den Freilandgemüsebau. 

Zu diesem Feldtag wollen wir alle Gemüsebauer*innen in Niedersachsen einladen, um selbst einmal den aktuellen Stand der Technik kennenzulernen und mit den Expert*innen ins Gespräch zu kommen. Teilflächenspezifische Düngung, Nährstoffanalyse mit Drohnen, digitale Ackerschlagkarteien und weitere innovative Techniken erwarten Sie an einem unserer Brokkoli-Versuchsfelder im Raum Vechta. Kommen Sie vorbei, schauen Sie, was möglich ist!

Für die Teilnahme bitten wir Sie um eine verbindliche Anmeldung bis zum 15.07.2021. Es werden zwei Termine angeboten, nähere Informationen finden Sie auf der jeweiligen Anmeldungsseite.

Vormittagstermin: https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/action/vera.html?id=6255

Nachmittagstermin: https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/action/vera.html?id=6259

Hier finden Sie die Einladung auch zum Download.

Themen und Termine:

  • Bildung und Ausbildung (20.4.2021, 16:00 Uhr)
  • Gesellschaftliches Leben (4.5.2021, 16:00 Uhr)
  • Gesundheitsrisiken und Gesundheitsversorgung (11.5.2021, 16:00 Uhr)
  • Arbeits- und Berufsleben (25.5.2021, 16:00 Uhr)
  • Lokale Wirtschaft (09.6.2021, 16:00 Uhr)

Abschlussveranstaltung am 25.06.2021 (Hier finden Sie den Flyer)


Ems-Dollart-Region: Grenzübergreifender Austausch der Bürger zu Auswirkungen und Folgen der Corona-Krise

Jade Hochschule, Universität Groningen und Universität Vechta starten Netzwerkprojekt zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Alltag der Bürger in der deutsch-niederländischen Grenzregion. Geplant ist die Durchführung virtueller Bürgerbegegnungen zum Austausch über die Auswirkungen und den Umgang mit der Krise. Ziel ist es dabei, Handlungsempfehlungen für eine verbesserte Krisenbewältigung zu identifizieren und an Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu kommunizieren.

Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben grundlegend verändert, mit weitreichenden Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben, das Berufsleben und die Wirtschaft. Dabei stehen insbesondere die Bürger und Akteure in den Grenzregionen vor großen Herausforderungen. Reisebeschränkungen, Quarantänebestimmungen und zum Teil sehr unterschiedliche Vorschriften zur Pandemiebekämpfung erschweren den grenzübergreifenden Austausch und die regionale Zusammenarbeit in besonderem Maße. Andererseits ergibt sich hier auch die Chance, von erfolgreichen Initiativen und Maßnahmen „jenseits der Grenze“ zu lernen und so die Krise besser zu meistern.

Im Rahmen eines kürzlich gestarteten Netzwerkprojekts organisieren die Jade Hochschule und die Universitäten Groningen und Vechta virtuelle Diskussionsrunden von Bürgern aus der Ems-Dollart-Region mit dem Ziel, einen grenzübergreifenden Erfahrungsaustausch anzustoßen und daraus Impulse und Handlungsempfehlungen für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Akteure der Grenzregion abzuleiten. Die virtuellen Bürgerbegegnungen widmen sich dabei unterschiedlichen Schwerpunkten und umfassen Themen wie Bildung und Ausbildung, Berufsleben, gesellschaftliches Leben, oder aber den Umgang mit Corona bei Gesundheitsdienstleistern und regionalen kleinen und mittelständischen Unternehmen.

„Mit unserem Netzwerkprojekt wollen wir gemeinsam mit den Bürgern dazu beitragen, den weiteren Verlauf der Krise in der Grenzregion besser zu meistern und auf zukünftige Pandemien besser vorbereitet zu sein“, so Projektleiter Prof. Dr. Michael Klafft von der Jade Hochschule. Und Dr. Saskia Visser, Expertin für Bürgerbeteiligung von der Universität Groningen ergänzt: „Interessant für uns ist dabei auch zu sehen, ob es neben den unterschiedlichen administrativen Rahmenbedingungen eventuell auch kulturelle Unterschiede bei der Krisenbewältigung gibt“. Die Diskussionsergebnisse der virtuellen Bürgerbegegnungen werden zusammengefasst und zum Projektabschluss im Rahmen eines Science Cafés mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft diskutiert. „Ideal wäre dabei natürlich ein Austausch im Rahmen einer Präsenzveranstaltung, aber wir sind auf alles vorbereitet und können die Veranstaltung auch in virtueller Form durchführen, wenn die Lage es erfordert“, so Dr. Daniel Ludwig, Leiter des Science Shops an der Universität Vechta. „Gesellschaftliche Herausforderungen wie die Corona-Pandemie hören nicht an Grenzen auf. Gleichzeitig werden diese aber z.T. unterschiedlich von den Ländern gemanagt. Daher tragen die Bürgerdialoge wesentlich zum zukünftigen grenzüberschreitenden Zusammenleben und Arbeiten bei“, sagte die Leiterin der Wissenschaftlichen Koordinierungsstelle Transformationsforschung agrar Dr. Barbara Grabkowsky. Kommen Sie aus der Ems-Dollart Region und möchten sich an den virtuellen Bürgerbegegnungen beteiligen? Dann freuen wir uns Ihre Anmeldung unter dem folgenden Link:

www.tinyurl.com/vbjrbha4

Folgende thematische Schwerpunkte sind geplant:

  • Bildung und Ausbildung (20.4.2021, 16:00 Uhr)
  • Gesellschaftliches Leben (4.5.2021, 16:00 Uhr)
  • Gesundheitsrisiken und Gesundheitsversorgung (11.5.2021, 16:00 Uhr)
  • Arbeits- und Berufsleben (25.5.2021, 16:00 Uhr)
  • Lokale Wirtschaft (09.6.2021, 16:00 Uhr)

Das Projekt Virtuelle Bürgerbegegnungen zur Corona-Pandemie wird im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und von den Provinzen Drenthe, Fryslân und Groningen sowie vom Land Niedersachsen kofinanziert.

Rückfragen beantwortet:

Prof. Dr. Michael Klafft
Jade Hochschule
Friedrich-Paffrath-Str. 101
26384 Wilhelmshaven
Michael.Klafft@jade-hs.de

Katrin Mieck
Universität Vechta/Wiss. Koordinierungsstelle (trafo:agrar)
Driverstraße 22
49377 Vechta
katrin.mieck@uni-vechta.de





Künstliche Intelligenz – Erfolgreiche Anwendungsfälle für effizientere und nachhaltige Wertschöpfungsketten im Mittelstand

03.06.2021, 11:00 - 12:00 Uhr

Viele sprechen schon seit Längerem darüber, nur zum realen Einsatz kommt Sie noch selten. Die Rede ist von einer automatisierten und vollständig in die Unternehmensprozesse eingebundenen Künstlichen Intelligenz. Nur was genau ist eine Künstliche Intelligenz und welche realen Anwendungsfälle haben sich in Hinsicht auf die Effizienz und Nachhaltigkeit in Unternehmen nachweislich bewährt? Wo soll grundsätzlich mit der Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz begonnen werden und wie werden Projekte dieser Art erfolgreich umgesetzt? All diese Fragen werden in diesem Vortrag am 03.06.2021 um 11:00 Uhr beantwortet.

Das Programm für die Veranstaltung finden Sie hier.

Die Folien zum Vortrag von Herrn Bruns finden Sie hier.

Die Dokumentation zur Veranstaltung finden Sie hier:

https://youtu.be/4Co_3mj72KE

https://youtu.be/VVV6Qwig4aU




Jürgen Bruns ist Unternehmensberater für Data Science und Künstliche Intelligenz (KI) in einem auf Datenverarbeitung spezialisierten Beratungshaus in Düsseldorf. Dabei betreut er Kunden von Mittelstand bis DAX-Konzern und hat in den letzten fünf Jahren u.a. Automobiler, Logistiker, Lebensmittelproduzenten und Discounter u.a. in den Bereichen Produktion, Absatzplanung, F&E und Sales zu KI-Lösungen verholfen. Auch hält er für Microsoft Deutschland AI on Azure Workshops und ist Lehrbeauftragter für Maschinelles Lernen an der PHWT in Vechta. Er ist Wirtschaftsinformatiker und hat sich in seinem Masterstudium insbesondere auf datengetriebene Lösungen, quantitativen Methoden und Künstliche Intelligenz spezialisiert. Jürgen Bruns ist im Oldenburger Münsterland aufgewachsen und lebt seit Ende des letzten Jahres auch wieder in seiner Heimat Steinfeld (Oldenburg).


Ein Webinar von ASKFOOD und SDGs Labs am 20.05.2021 um 14:00 Uhr -16:00 Uhr CEST

Die Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN bis 2030 erfordert nicht nur neue Denkweisen, innovative Ideen und zukunftsorientierte Lösungen, sondern auch die Beteiligung und das Engagement aller Akteure weltweit. Dabei spielen das Agribusiness und die Lebensmittelproduktion eine entscheidende Rolle. Allerdings bleibt die Umsetzung der der SDGs jedoch zu begrenzt und erfordert eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft. Wie diese aussehen sollte und welche neuen Ausbildungsansätze benötigt werden, um Ernährungsfachkräfte, Unternehmer und im weiteren Arbeitskräfte mit den erforderlichen Kompetenzen auszustatten, werden Experten von ASKFOOD, SDGs Labs und weiteren inspirierenden Stakeholder-Vertretern diskutieren.

Das Programm inkl. Link zur Anmeldung finden Sie hier.


Neue Chancen für Wertschöpfung mit Nachhaltigkeits- und Tierwohlprogrammen für die landwirtschaftliche Erzeugung

22.04.2021, 11:00 - 12:00 Uhr

Das Programm finden Sie hier zum Download.

Die Vortragsfolien von Frau Packeiser stehen zum Download bereit.

Die Videomitschnitte der Vorträge finden Sie hier:

Begrüßung: Dr. Barbara Grabkowsky - https://youtu.be/3nxd7cb85wk

Fachliche Einführung: Prof. Dr. Martin Franz - https://youtu.be/8EUIC6W8MNg

Vortrag: Meike Packeiser - https://youtu.be/VdwBq1i_Kc4

-------------

Teil 2 der neuen trafo:agrar Kurz & Knackig-Reihe wird ebenfalls wieder sehr spannend. Gemeinsam mit der DLG beleuchten wir am 22. April 2021 von 11 - 12 Uhr das Thema: „Neue Chancen für Wertschöpfung mit Nachhaltigkeits- und Tierwohlprogrammen für die landwirtschaftliche Erzeugung“. „An der Schnittstelle zur Lebensmittelkette, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Verwaltung und landwirtschaftlicher Praxis gilt es Programme zu entwickeln, die die landwirtschaftlichen Prozesse nachhaltig, transparent, rückverfolgbar und zukunftsfähig machen, den Verbrauchern Informationen über den Mehrwert nachhaltig erzeugter Lebensmittel geben und die Reputation der Landwirtschaft in der Gesellschaft verbessern“, sagt die Referentin des 22.4., Meike Packeiser, DLG e.V. Meike Packeiser ist bei DLG e.V. für den Themenbereich Nachhaltige Landwirtschaft und die Entwicklung von Programmen und digitalen Lösungen für das Nachhaltigkeitsmonitoring landwirtschaftlicher Unternehmen im Pflanzenbau und in der Tierhaltung zuständig. Dabei koordiniert sie die Festlegung und inhaltliche Ausgestaltung von Kriterien und Messgrößen in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenschutz, Wirtschaftlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Unternehmensverantwortung und Tierwohl.

Das Programm finden Sie hier zum Download.



Die trafo:agrar und die Volkswagen-Stiftung laden am Dienstag, den 09.03.2021, um 19:00 Uhr zur Livestream-Veranstaltung mit dem Thema "Künstliche Intelligenz in der Nutztierhaltung - Das Ende des armen Schweines?" ein.

Das Podium diskutiert mit hochkarätigen Experten, wie KI vorwiegend eingesetzt wird. Zur Steigerung des Tierwohls oder der Produktion? Und wie nützt der Einsatz künstlicher Intelligenz sowohl Produzenten als auch Tieren?

An der Podiumsdiskussion sind beteiligt:

  • Prof. Dr. habil. Eberhard Hartung, Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Prof. Dr. Joachim Hertzberg, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Osnabrück
  • Prof. Dr. Admela Jukan, Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze, Technische Universität Braunschweig
  • Prof. Dr. Nicole Kemper, Leiterin des Instituts für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Daniel Lingenhöhl, Spektrum der Wissenschaft

Am Dienstag, den 16.02.2021, findet die Landwirteakademie NordWest 2021 als Online-Veranstaltung statt - organisiert von MSD Tiergesundheit.

Die Landwirte-Akademie ist der Arbeitstitel einer Fortbildungsreihe für Landwirte, organisiert von MSD Tiergesundheit und den regionalen landwirtschaftlichen Organisationen und Ausbildungsstätten bzw. Fakultäten. Die Idee ist, mit den Landwirten zu aktuellen Themen praktische Ansätze für ihre Arbeit zu diskutieren und eine Plattform für einen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Beteiligten des regionalen landwirtschaftlichen Netzwerkes zu bieten.

Weitere Informationen über den Ablauf finden Sie hier.

Wir möchten Sie bereits heute herzlich zu unserer Online-Veranstaltung „Zukunft der Agrar- und Ernährungsbranche im Nordwesten – wie geht es weiter?” am Dienstag, den 02. März 2021 einladen.

Klimawandel, Globalisierung, Tierseuchen, gesellschaftlicher Druck und damit einhergehend unsichere ökonomische Rahmenbedingungen für Nutztierhalter sind nur einige der aktuellen Herausforderungen, mit denen sich die Agrar- und Ernährungsbranche derzeit konfrontiert sieht. Zum Abschluss der fünfteiligen LEADER-Veranstaltungsreihe „Isst was?“ erörtern wir das Thema der Zukunft der Landwirtschaft im Nordwesten. Wie kommt die Region mit dem unausweichlichen Wandel zurecht? Wie geht sie mit den vielfältigen Herausforderungen um? Wie entwickelt sich die Region weiter? Ist der Erhalt der regionalen Landwirtschaft im Kontext des globalen Wettbewerbs noch realistisch umzusetzen?

Mit diesen und Ihren Fragen auf dem Tisch richten wir eine Expertenrunde aus, in der die Zukunft der Intensivregion skizziert werden soll.

Wir freuen uns außerordentlich, dass wir den Präsidenten des Bauernverbands SH, Werner Schwarz, für unseren Eingangsvortrag gewinnen konnten. Im Rahmen der Podiumsdiskussion kommen die Präsidentin des Bundesverbands der Deutschen Fleischwarenindustrie Sarah Dhem, Prof. Dr. Alfons Balmann vom Leibnitz-Institut für Agrarentwicklung und Stefan Teepker, Landwirt und Vorsitzender des Bundesverbands Bäuerlicher Hühnererzeuger zusammen.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Zukunftsfragen für die Diskussion schon vorab per E-Mail an uns zu schicken: forum@transformationsforschung-agrar.de

Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-geförderten Projekts „Dynamic Agri-Food Systems im Oldenburger Münsterland (OM)“ und wird vom Verbund „Transformationsforschung agrar Niedersachsen“, in Kooperation mit f3 farm. food. future, durchgeführt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, wir bitten um Anmeldung unter folgendem Link bis zum 28. Februar 2021: Die Anmeldung ist geschlossen.

Das vorläufige Programm finden Sie unter: LINK.

Mehr Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Austausch.


Digitaler Auftakt Zukunftsworkshops Nordwest

Die Welt im Wandel – die Schlüsselbranchen in der Metropolregion Nordwest gestalten Transformation gemeinsam

Mittwoch, 03.03.2021, 08:00 – 12:30 Uhr

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

Die Anmeldung war bis zum 26.02.2021 möglich.

Der Verbund Transformationsforschung Agrar Niedersachsen lädt gemeinsam mit seinen Partnern zu einer interaktiven Auftaktveranstaltung „Die Welt im Wandel - die Schlüsselbranchen in der Metropolregion Nordwest gestalten Transformation gemeinsam“ am 03.03.2021, 8.30 - 12.30 Uhr ein.

Der Verbund Transformationsforschung Agrar Niedersachsen hat sich zum Ziel gesetzt, in einer zu verstetigenden branchenübergreifenden Konsortiums-Initiative zwischen den Clustern „Automotive“, „Energie“ und „Agrar-und Ernährung“ gemeinsam Wege zu finden, um interdisziplinär den Herausforderungen in den Bereichen Innovationskraft, Digitalisierung und Klimawandel mit erfolgversprechenden Strategien und Geschäftsmodellen zu begegnen. Diese können sich auch auf der Basis disruptiver Ideen finden. Der Auftakttermin soll im Wesentlichen dazu dienen, die wichtigsten Herausforderungen aus Sicht der drei Branchen zu erarbeiten und erste Lösungsideen und Erfolgsfaktoren gemeinsam zu ermitteln.

Ergebnis der von der Metropolregion Nordwest geförderten Veranstaltung soll dann vor allem eine klare Vorstellung über die Problem- und Lösungsschwerpunkte sein.

WARUM sollten Sie dabei sein?

Weil hier die Grundsteinlegung für die nächsten, agilen Schritte auf dem gemeinsamen Weg und den weiteren Innovations-Prozess erfolgen. Danach sollen nutzerorientierte Folgeworkshops für die in der Auftaktveranstaltung ermittelten Bedarfe der Teilnehmer*innen angeboten werden. So sollen in der clusterübergreifenden Transformations-Initiative für Nordwestdeutschland durch weitere Workshops Innovationen gemeinsam entstehen und erarbeitet werden, welche auf Basis der Ergebnisse der Auftaktveranstaltung konkretisiert werden. Dies ist also eine einmalige Möglichkeit, vor Ort die Transformationsprozesse aktiv, passgenau zu gestalten, die nicht auf einsamen Cluster-Insel entstehen können.

Knowhow, Erfahrung und Best-Practise-Beispiele werden folgende Podiumsdiskussionsteilnehmer*innen einbringen:


Stefan Muhle: Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Nach dem Jurastudium und der Tätigkeit als Rechtsanwalt fundierter politischer Werdegang in Partei, Landkreis und veschiedenen Ministerien des Landes Niedersachsen. Umfangreiche Erfahrung im Bereich politische Planung und strategische Steuerung. Mit großem Erfolg unterstützt er Aktivitäten zur Bildung von Innovations- und Gründer-Ecosystemen. Sein Fokus gilt der digitalen Transformation in allen Sektoren der Volkswirtschaft Niedersachsen.


Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer: Professor für Elektrische Antriebe an der Hochschule Osnabrück und Leiter des Kompetenzzentrums Elektronik und Antriebstechnik (KEA). Sein Fokus liegt auf Energie- und CO2-Effizienz. Er hält mehr als ein Dutzend Patente im Bereich der Energiewandlung / Leistungselektronik. Im letzten Jahrzehnt hat er knapp 30 Forschungsprojekte und 180 Entwicklungsprojekte zu Themen in den Bereichen: Elektrische Antriebe / Digitaler Zwilling, Energiewandlung, Lokale Smart Grids und Power-to-Agrar geleitet.


Bernhard Bihr: Über 30 Jahre Fach- und Führungserfahrung im Bereich Auto-Motive, bis 2019 davon die letzten 15 Jahre als Geschäftsführer der Bosch Engineering GmbH, ein 100 %ige Tochtergesellschaft der Bosch GmbH, welche weltweit individuelle System-, Funktions- und Software-Entwicklungen für Fahrzeug- und Motorenhersteller anbietet. In dieser Zeit entwickelte er das Unternehmen von 375 auf 3.800 Mitarbeiter. Er ist ein Pionier der agilen Führung.


Dr. Hermann Küster: Promovierter Physiker mit langjähriger leitender Tätigkeit in der internationalen Großforschung der Elementarteilchenphysik (DESY Hamburg). Seit 2000 tätig als Coach und Entwicklungsbegleiter für innovative Entscheider und Gestalter im Management und der Vorstandsebene. Als Pionier agiler Führungsansätze in Deutschland sind diese in Zusammenarbeit mit Bill Joiner (Boston) bereits seit 2010 ein Kernstück seiner Coaching- und Beratungstätigkeit.


Moderation: Prof. Dr. Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung, Entrepreneurship und Innovation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Hochschule Osnabrück


Co-Moderation: Prof. Dr. Matthias Kussin und Dr. Jan Berstermann, Hochschule Osnabrück/DIE COACHINGGESELLSCHAFTmbH Münster.
Technische Moderation: Felix Willert, Innovate GmbH, Osnabrück.

Kontakt:

Dr. Maria Tepe, Wiss. Koordinierungsstelle Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen, maria.tepe@transformationsforschung-agrar.de

Dr. Barbara Grabkowsky, Wiss. Koordinierungsstelle Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen, barbara.grabkowsky@transformationsforschung-agrar.de


Am Autakt der neuen Veranstaltungsreihe nahmen rund 75 Interessierte aus der Argar- und Ernährungsbranche teil. Das erfrischende Format überzeugte mit Interaktivität und Prägnanz in der Diskussion über ein hochaktuelles Thema.

Die Präsentationsfolien von Prof. Dr. Achim Spiller finden Sie zum Donwload hier.
Zudem finden Sie hier die Video-Mitschnitte des Grußworts und der Präsentation.

 

Noch ein Label? Klimalabel! - Gestaltungsempfehlungen für ein Klimalabel auf Lebensmitteln

Dies ist die erste Veranstaltung unserer neuen "kurz & knackig"-Reihe!
Mit diesem Format stellen wir aktuelle Ergebnisse, Themen und Projekte aus dem Verbund, die einen Beitrag zur agrarischen Transformation leisten, im Rahmen einer einstündigen Online-Veranstaltung vor und zur Diskussion.

Datum: 14.01.2021

Einloggen: ab 10:30 Uhr

"kurz & knackig": 11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Etwa ein Fünftel der Klimabelastung eines Bürgers in Deutschland wird durch Lebensmittel verursacht (WBAE & WBW 2016). Verbraucher*innen haben jedoch kaum eine Vorstellung davon, welche Lebensmittel besonders klimaschädlich sind. Plastikverpackungen oder die Bedeutung der Transportentfernung wird oftmals die höchste Klimarelevanz zugesprochen (Bilstein 2019, Jürkenbeck et al. 2019). Viele Konsument*innen haben zwar schon mal von den hohen Treibhausgasemissionen bei Fleisch gehört, aber nur wenige wissen, dass Käse auch nicht viel besser abschneidet als Fleisch.

Eine realistische Einschätzung der Klimawirkung einzelner Lebensmittel ist für Konsumenten*innen jedoch kaum möglich. Ein Klimalabel könnte die Transparenz für klimabewusste Verbraucher*innen erhöhen und auch in der Lebensmittelwirtschaft für mehr Aufmerksamkeit in Bezug auf den Klimaschutz sorgen. International agierende Großunternehmen machen es vor und werden in Richtung CO2-Kennzeichnung aktiv. Zuletzt hat Unilever, einer der größten Konsumgüterproduzenten weltweit, angekündigt, sämtliche Produkte mit einem Klimalabel kennzeichnen zu wollen (Rathi 2020). 

Prof. Dr. Achim Spiller von der Universität Göttingen stellt in seinem Vortrag ein Konzept für ein verpflichtendes, staatliches, zunächst im Wesentlichen auf Durchschnittswerten basierendes, mehrstufiges, interpretatives Klimalabel vor. In der vorgeschlagenen Form ist das Klimalabel ein relativ preisgünstiges Instrument der Klimapolitik, das über die direkte Wirkung auf den Konsum hinaus zur Versachlichung der Diskussion beitragen könnte. Erfahrungen mit Food-Labelling zeigen allerdings auch, dass die Entwicklung von Labeln anfällig für Lobbyprozesse ist. Beim Klimalabel liegen die Fallstricke in Endlosdisputen über die Form und das Design des Labels, Normierungsprobleme bei der Berechnungsweise, die Bezugsbasis der Berechnung (Kilogramm vs. Kalorien vs. Nährstoffe; absolute vs. relative Betrachtung) und insbesondere auch über Verpflichtung vs. Freiwilligkeit.

In einer an den Vortrag anschließenden Diskussion wollen wir gemeinsam mit Ihnen Vor- und Nachteile, Praktikabilität sowie Ansatzpunkte für eine Einführung eines Klimalabels besprechen. Fragen, Anregungen und Statements sind bereits im Vorfeld an forum@transformationsforschung-agrar.de für die Diskussion herzlich willkommen.

Das Programm zum Download finden Sie hier


Zum Vortragenden Prof. Dr. Achim Spiller, Universität Göttingen:

Prof. Dr. Achim Spiller ist seit 2000 Professor für "Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte" am Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Georg-August-Universiät Göttingen.

Prof. Dr. Achim Spiller ist ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Er ist weiterhin Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für „Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbrauchschutz“ und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des „Tierwohllabels des Deutschen Tierschutzbundes“.

Im Juli 2020 wurde er in die vom Bundeskabinett eingerichtete Zukunftskommission Landwirtschaft berufen. Seit 2019 ist er auf Einladung der Bundesministerin Mitglied im BMEL Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung („Borchert-Kommission“). Im FAZ-Ökonomenranking wurde Achim Spiller 2015, 2016, 2018 und 2020 jeweils als einer der 100 führenden deutschen Ökonomen ausgezeichnet.


Bachläufe (wieder)beleben - die Natur in der Region fördern

13.01.2021, 14:30 Uhr – 16:30 Uhr

Veranstalter: Wiss. Koordinierungsstelle Transformationsforschung agrar Niedersachsen

Moderation: Dr. Barbara Grabkowsky

Die Schlochter Bäke stellt eine wichtige Verbindungsachse zwischen den Naturschutzgebieten Goldenstedter Moor und Herrenholz dar. Im Jahr 2019 wurde der Gewässerentwicklungsplan im Auftrag des Landkreises Vechta erstellt, dessen Maßnahmenkonzept zur Revitalisierung des Bachlaufs es nun sukzessive umzusetzen gilt. Für eine gelungene Renaturierung sind alle Akteure und Anrainer gleichermaßen relevant. Das am 01.10. gestartete LEADER-Projekt „Bachläufe (wieder)beleben – die Natur in der Region fördern“ setzt auf Partizipation als Schlüssel für gemeinsames Gewässerhandeln. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden der Gewässerentwicklungsplan und das Projekt mit den einzelnen Arbeitspaketen vorgestellt aber vor allem auch Interessierte darüber informiert, wie sie sich in das Projekt einbringen können.

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier


Archiv - 2020


Unter dem Motto „Vorsorgen ist besser als Räumen“ wurde am 01. September 2020 im Rahmen einer Online Tagung ein Online-Tool vorgestellt, um landwirtschaftliche Betriebe noch besser vor Seucheneinträge zu schützen. Die kostenfreie ASP-Risikoampel Schweiz bietet Landwirt*innen aus der Schweiz eine Risikobewertung an, um die Biosicherheitslage des eigenen Betriebs im Hinblick auf einen ASP-Eintrag zu bewerten und gemeinsam mit dem Tierarzt oder Berater ggf. Verbesserungen vorzunehmen. Eingebettet war die Vorstellung in ein fachliches Rahmenprogramm.

Den Bericht zur Tagung können Sie hier lesen.

Downloadmaterialien:

Vortrag Herr Prof. Dr. Franz J. Conraths, Vizepräsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und Leiter des Insti-tuts für Epidemiologie des FLI

Vortrag Herr Prof. Dr. Artur Summerfield, Stellvertretender Institutsleiter des IVIs und Professor für Veterinärimmuno-logie an der Vetsuisse Fakultät Bern

Vortrag Frau Dr. Maria Gellermann, Projektleiterin von der Universität Vechta/Koordinierungsstelle Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen

 Vortrag Frau Dr. Stefanie Klausmann, Beratungstierärztin bei SUISAG SGD


Umweltschutz, Strategien zur Eindämmung und Anpassung des Klimawandels und im Nährstoffmanagement sind neben Tierwohlstrategien einige der dringendsten Herausforderungen für die Agrar- und Lebensmittelindustrie.

Wenn die ökologischen und klimatologischen Belastungsgrenzen auch weiterhin überschritten werden, ist die Existenzgrundlage der Menschheit gefährdet. Neben dem Verlust der biologischen Vielfalt und einer Störung des Stickstoff- und Phosphorkreislaufs durch Industrie und Landwirtschaft haben auch die Land- und Meeresnutzung ihre planetaren Grenzen erreicht. Die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist eine systemrelevante Branche, die jedoch über quantitätsfokussiertes Wirtschaften auch zu diesem Zustand beigetragen hat und beiträgt.

Neues Denken sowie neue, systemisch- und kreislauforientierte Ziele werden benötigt, um ein zukunftsfähiges Agrarsystem zu entwickeln. Allerdings können Klimaziele nur dann realistisch umgesetzt werden, wenn der Gesamtkontext stimmt: nur, wenn neben ökologischen und klimatologischen auch soziale, gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen in Einklang gebracht sind, ist eine nachhaltige Transformation des systemrelevanten Wirtschaftssystems denkbar.

Auf diesem Weg sind strukturelle, institutionelle, gesellschaftliche, technische, systemische Lösungen, (Bildungs-)Angebote, Dienstleistungen und Produkte notwendig. Neue Ansätze auf dem Gebiet der Bioökonomie und der digitalen Transformation sind wichtige Treiber sowie Möglichkeiten, die Sorgfaltspflicht für unsere Ökosysteme zu erfüllen und gleichzeitig innovative Geschäftsmodelle für intelligentes und qualitatives Wachstum zu ermöglichen.

Diese virtuelle Konferenz möchte dazu beitragen sowohl die multifaktoriellen Zusammenhänge der planetaren Grenzen als auch Möglichkeiten einer Transformation des Agri-Food Sektors in ein zukunftsfähiges und verantwortungsvolles Agri-Food System aufzuzeigen.

Einen Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier.

Downloadmaterial:

Planetary Boundaries & Perspectives for the Agrifood Sector
Prof. Dr. Johan Rockström, Potsdam Institute For Climate Impact Research

Klimaaktiv im landwirtschaftlichen Betrieb: Praxisbeispiele
zu betrieblichen Klimaschutzmaßnahmen im Ackerbau

Dr. Thomas Böcker, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Bioökonomische Innovationspotenziale aus der Kreislaufwirtschaft
Sascha Hermus, 3N Kompetenzzentrum

„CO2-neutral“ bis zum Endkunden: Ein Praxisbeispiel aus Bayern
Michael Bauer, ROSA Kuh


Antibiotika-Anwendungssituation 2020: Mensch – Tier – Umwelt

Die Problematik von Antibiotikaresistenzen ist nach wie vor sehr aktuell und stellt landwirtschaftliche Praxis, Ärzte und Behörden vor große Herausforderungen. Daher fand am 11. März 2020 das dritte interdisziplinäre Symposium „One Health – Antibiotika-Anwendungssituation 2020: Mensch – Tier – Umwelt“ statt.

Die Veranstaltung wurde vom Verbund Transformationswissenschaft agrar Niedersachsen (trafo:agrar) an der Universität Vechta in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (LAVES) Oldenburg, der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover, dem Landesgesundheitsamt Niedersachsen (NLGA) und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) ausgerichtet.

Flyer/Programm

Den Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier.

Downloadmaterial:

Trends in Antibiotikaresistenz und Antibiotikaverbrauch in Niedersachsen
Dr. Martina Scharlach, Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA)

Antibiotic Stewardship im Krankenhaus
David Weißflog, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene, Freiburg

Managementstrategien im Umgang mit MRE
Dora Pleitner, Niels-Stensen-Kliniken, Christliches Klinikum Melle

Strategien zur Reduktion des Antibiotika-Einsatzes und andere präventive Maßnahmen in Betrieb und Integration?
Dr. Thorsten Arnold, Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. Arnold, Veterinärlabor Ankum

Rückstände von Antibiotika/MRE in Oberflächengewässern/Kläranlagen
Peter Tenhaken, Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück


Archiv - 2019

Der komplette live-Mitschnitt findet sich hier.

Ziel der Veranstaltung ist es „Anderes Denken“ jenseits des Nordwestens in die Region des Oldenburger Münsterlands zu holen, um neue Impulse zu erhalten. Wir wollen Ideen aus dem Bereich future engineering, cross innovation, novel food & feed aufzeigen und Potenziale für neue Wertschöpfungsmodelle in der Agrar- und Ernährungswirtschaft erarbeiten.

Flyer inklusive Programm

Downloadmaterial:

Vortrag Henning Dicks, f3.farm.food.future

Vortrag Marc Pascal Lehrich, Engineering ITS AG

Vortrag Dr. Peter Holl, DIL e.V.

Vortrag Dr. Alexander Fink, ScMI

Vortrag Carolin Block & Prof. Dr. Stefanie Bröring, Universität Bonn

Vortrag Dr. Frank Danzinger, Fraunhofer IIS/SCS

Vortrag CHRISTELLE THEIS, GEA

Vortrag Prof. Dr. Nick Lin-Hi, Universität Vechta


Die Landwirtschaft steht unter Druck. Mehr Umweltschutz ist von der Branche zu leisten, mehr Tierwohl soll es geben. So fordern es die Gesellschaft und die Politik. Zudem zwingt der Klimawandel zur Senkung des Ausstoßes an CO₂. Schärfere Gesetze stehen an. Der Aufwand für Landwirte erhöht sich immer weiter, aber Verbraucher greifen weiterhin zu den günstigen Produkten. Vor diesem Problem steht nicht nur Deutschland und insbesondere das Oldenburger Münsterland, sondern auch andere Regionen der Europäischen Union (EU) mit intensiver Agrarwirtschaft. Aus diesem Grund soll ein Netzwerk geschmiedet werden mit Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Regionalregierungen. Die Devise lautet, von den Nachbarn neue Ansätze zu lernen und gemeinsam neue Wege zu beschreiten. Das ist der Plan von Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) und der Koordinierungsstelle „Transformationsforschung Agrar Niedersachsen“, die an der Universität Vechta angesiedelt ist. Auf der „Strategischen Konferenz Agrisystem Transformation“ in der niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel fiel dazu der Startschuss. 35 Teilnehmer aus Niedersachsen, Flandern (Belgien), den Niederlanden, Katalonien (Spanien), der Bretagne (Frankreich) und Irland stellten die Situation in ihrer Region vor und zeigten Lösungskonzepte auf.

Aktuelle Pressemitteilungen finden Sie hier

Downloadmaterial:

Vortrag Frau Dr. Grabkowsky, Koordinierungsstelle Transformationsforschung agrar Niedersachsen

Vortrag Frau Prof. Dr. Pretzell, WWF Deutschland

Vortrag Frau Rosenow, Head of Research and Innovation Unit, European Commission

Vortrag Herr Dr. Wauters, ILVO

Vortrag Herr Prof. Dr. O'Mara, Teagasc

Vortrag Frau Dr. Roguet, project manager at IFIP-institut du porc

Vortrag Herr Paree, PROGRAM LEADER AT ZLTO

Vortrag Herr Bonany, IRTA, Catalonia


Das Programm zu Veranstaltung finden Sie hier


Unter dem Motto „Vorsorgen ist besser als Räumen“ wurde am 18. Juni 2019 in Melle, Osnabrück, ein Online-Tool vorgestellt, um landwirtschaftliche Betriebe noch besser vor Seucheneinträge zu schützen. Die kostenfreie ASP-Risiko-Ampel bietet Landwirt*innen eine Risikobewertung an, um die Biosicherheitslage des eigenen Betriebs im Hinblick auf einen ASP-Eintrag zu bewerten und gemeinsam mit dem Tierarzt oder Berater ggf. Verbesserungen vorzunehmen. Eingebettet war die Vorstellung in ein fachliches Rahmenprogramm.

Den Bericht zur Tagung können Sie hier lesen "Biosicherheit ernst nehmen".


Am 6. Juni 2019 fand die 2. Jahrestagung des Verbunds "Transformationsforschung agrar Niedersachsen" statt. Im Osnabrücker Schloss diskutierten die rund 130 Teilnehmenden in welche Richtung die Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nord-Westen Niedersachsens geht. Neben spannenden Vorträgen, die mögliche Lösungsansätze beleuchteten, gab es auch interessante hochkarätig besetze Podiumsdiskussionen.

Den Bericht zur Tagung können Sie hier lesen "Forum: Nachhaltige Modellregion Nord-West Niedersachsen".

Zu den Downloadmaterialien.


Das Internet hat unsere Kommunikations- und Informationskultur maßgeblich verändert. Wir haben jederzeit Zugriff auf unendlich viele Informationen. Und täglich kommen neue dazu. Ohne eine entsprechende Vorauswahl droht uns eine Informationsflut, die wir nicht oder nur kaum bewältigen können. Bislang haben unter anderem Journalistinnen und Journalisten eine entsprechende Filter-Funktion übernommen. Doch die Rolle der klassischen Medien hat sich gewandelt. Heute übernehmen die Rechenprogramme von Google, Facebook, Twitter und Co. zunehmend die Auswahl für uns.

Doch was sind die Konsequenzen? Dazu hat am 28.03.2019 in Vechta die Veranstaltung "Die Agrarwirtschaft in der Filterblase" stattgefunden. Ausführliche Informationen und die Downloadmaterialien dazu finden Sie auf der Projektwebseite: Dynamic Agri-Food Systems im Oldenburger Münsterland


Bereits heute wirkt sich der Klimawandel in verschiedenen Weltregionen auf Ernteerträge und Lebensmittelproduktion aus. Auch in Deutschland ist dieser Wandel zu beobachten. Der Sommer 2018 beispielsweise gehörte hier zu den heißesten und trockensten Sommern. Vor diesem Hintergrund haben die „Koordinierungsstelle Transformationsforschung agrar“ und das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland zu einer dialog-orientierten Fachveranstaltung eingeladen.

Zum Bericht

Zu den Downloadmaterialien

 


Archiv - 2018

Brot oder Biene? Unsere Landwirtschaft der letzten hundert Jahre ist eine Erfolgsgeschichte, da noch nie zuvor so viele gesunde Lebensmittel hoher Qualität produziert wurden. Allerdings geht dieser Erfolg mit großen ökologischen Kollateralschäden einher. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Spannungsfelder und Interessenskonflikte zwischen Agrarwirtschaft und Artenschutz beleuchtet.

Zum Bericht


Die Sorge vor antibiotikaresistenten Keimen treibt nicht nur die Agrarwirtschaft um, sondern ist auch ein Thema für die Humanmedizin. Im Rahmen der eintägigen Konferenz beleuchteten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis, welche aktuellen Trends es beim Antibiotikaeinsatz gibt und warum die Vermeidung von Antibiotikaresistenzen nur ganzheitlich betrachtet werden kann. Der One-Health-Ansatz ist ein solcher Ansatz, der bei der Tagung im Fokus stand.

Zum Bericht

Zu den Downloadmaterialien


Etablierte Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle stehen unter enormen Anpassungsdruck, denn die fortschreitende Digitalisierung stellt die Agrar- und Ernährungswirtschaft erheblich auf den Kopf. Welche Chancen und Konsequenzen eine digitale Transformation für Branche und Konsum haben wird und wo bereits erfolgreiche Ansätze verwirklicht werden, waren Themen der Veranstaltung.

Zum Bericht

Zu den Downloadmaterialien


Die kostenfreie AI-Risikoampel bietet dem Landwirt eine Online-Risikobewertung an, um das betriebsindividuelle Optimierungspotential zu identifizieren und gemeinsam mit Tierarzt und oder Berater ggf. Verbesserungen vorzunehmen. Die Vorstellung der AI-Risikoampel ist eingebettet in ein fachliches Rahmenprogramm, das in kurzen Impulsreferaten Wissen auffrischt, letzte Ausbrüche auswertet, Empfehlungen zurVorsorge gibt, Möglichkeiten und Grenzen von Versicherungen aufzeigt sowie Maßnahmen im Seuchenfall von der Bestandsräumung bis zur Krisenkommunikation anschaulich beleuchtet.

Zum Bericht

Zu den Downloadmaterialien


Wandel, Veränderung, Transformation: Das sind Begriffe, mit denen sich die Agrar- und Ernährungswirtschaft beschäftigen muss, um zukunftsfähig zu bleiben. Wir laden Sie daher ein, auf der Strategiekonferenz „Zukunft agrar Nordwest“ mit namhaften Fachleuten über die gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Branche zu diskutieren.

Zum Bericht

Zu den Downloadmaterialien