Interne Auftaktveranstaltung des Promotionskollegs
Am 11. und 12. Februar fand an der Universität Vechta die interne Auftaktveranstaltung des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Promotionskollegs „Gerechtigkeitsdimensionen nachhaltigkeitsorientierter Transformationen in ländlichen Räumen“ statt. Über zwei Tage hinweg kamen die Sprecher:innen (Prof.in Dr.in Jana Zscheischler und Prof. Dr. John-Oliver Engler), beteiligte Hochschullehrer:innen (Prof.in Dr.in Paula Maria Bögel und Prof. Dr. Karl Martin Born), die Koordinatorin (Dr.in Judith Maruschke) sowie die vier Doktorand:innen (Marc Ferch, Sabine Philipps, Paul Henning Wolf, Arvid Tschesche) zusammen.
Begrüßen durften wir am ersten Tag auch erstmals Mitglieder des transdisziplinären Beirats, der das Kolleg künftig beratend begleiten wird. Vertreten wurde dieser durch den Landrat des Landkreises Vechta Tobias Gerdesmeyer (CDU), Christian Altkirch (DGB Niedersachsen, Region Weser-Ems) als gewerkschaftliche Vertretung, sowie Melanie Philip (Geschäftsführerin Pflegepioniere) als Expertin der Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen. Am zweiten Tag wurde darüber hinaus für die Mitglieder des Kollegs ein Methodenworkshop von Prof. Dr. Henrik von Wehrden (Methodenzentrum der Leuphana-Universität Lüneburg) durchgeführt.
Der erste Veranstaltungstag begann mit einer Einführung in das Kolleg durch die Sprecher:innen und die Koordinatorin. Im Anschluss stellten die Doktorand:innen ihre Dissertationsprojekte vor. Inhaltlich ging es dabei um Potenziale von Sozialen Orten in ländlichen Räumen (Sabine Philipps), politisch-ethische Konfliktarenen in ländlichen Transformationsprozessen (Marc Ferch), digitale Transformationen in ländlichen Smart Cities (Paul Henning Wolf) und um Transformationskonflikte und ihre Wahrnehmung durch industrielle Arbeiter:innen (Arvid Tschesche). Das Programm zeichnete sich durch konstruktive Diskussionen aus – insbesondere im Austausch mit dem neu konstituierten transdisziplinären Beirat, dessen Perspektiven wertvolle Impulse für die weitere Arbeit des Kollegs lieferten.
Am Nachmittag folgte eine Exkursion durch das Oldenburger Münsterland unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Martin Born. An mehreren Stationen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in unterschiedliche Transformationsorte der Region. Besucht wurden unter anderem Paludikulturen, landwirtschaftliche Betriebe sowie verschiedene architektonische Siedlungstypen. Die Exkursion verdeutlichte anschaulich, wie vielfältig nachhaltigkeitsorientierte Veränderungsprozesse in ländlichen Räumen gestaltet werden und welche wissenschaftlichen Fragestellungen ganz praktisch damit verbunden sind.
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