Springe zum Inhalt
Bild von einem Straßenschild mit der Aufschrift "Changé" in Frankreich

Neue Perspektiven auf Moorschutz: Studierende der Uni Vechta forschen gemeinsam mit dem BUND an Paludikultur in Nordwestniedersachsen

 Mittwoch, 25.02.2026

In einem spannenden Forschungsprojekt haben Studierende des Master Transfomationsmanagement in ländlichen Räumen sowie des Methodenseminars im Bachelor Geographie der Universität Vechta dieses Wintersemester gemeinsam mit Praxispartner:innen des BUND Regionalverbandes Oldenburg-Süd ein studentisches Projekt zum Thema Paludikultur in Nordwestniedersachsen durchgeführt. Die Ergebnisse präsentierten die Studierenden am 25. Februar in Oldenburg vor einem interessierten Publikum beim BUND.

Das Projekt zielt darauf ab, die vielfältigen Facetten der Paludikultur – einer nachhaltigen Form der Landnutzung auf Moorflächen – aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Dabei untersuchten die Studierenden nicht nur die ökologischen Aspekte, sondern auch die pädagogische Umsetzung von Moorschutz in der Bildungsarbeit, die Sichtweise der Landkreisverwaltungen sowie die Interessen und Herausforderungen von Unternehmen und Institutionen.

„Die Verbindung von Theorie und Praxis spielt für uns eine wesentliche Rolle. Auf diese Weise erleben die Studierenden, dass ihre Forschung einen Nutzen hat: Für sie selbst, indem sie Methoden der Sozialforschung erlernen, und auch für außeruniversitäre Partner*innen, die mit den Ergebnissen weiterarbeiten können“, so Dr.in Sonja zu Jeddeloh, die das Projekt geleitet hat. Ihre VISTRA-Kollegin Fiona Hasenbach, die im MOOSland-Projekt arbeitet, ergänzt: „Es ist wichtig, fundiertes Wissen über die Paludikultur als alternative Landnutzungsart zu diskutieren und neben den agrarstrukturellen Bedingungen auch die gesellschaftliche und institutionelle Perspektive einzubeziehen“.

Die Präsentation in Oldenburg zog zahlreiche Gäste an – darunter Mitglieder der Moorgruppe des BUND Oldenburg-Süd, Vertreter:innen aus mehreren Landkreisen sowie Expert:innen aus der regionalen Landesentwicklung. Die Diskussion war lebhaft und zeigte, wie wichtig die Verbindung von Forschung und Praxis in aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen ist.


Zurück