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Portrait Kim Healey

 

Mit dem Bachelor MSD hatte ich eine perfekte Kombination aus Management und sozialer Arbeit gefunden.

 

► Absolventin Management Sozialer Dienstleistungen (MSD)

 

August 2022

 

Kim Healey hat 2020 ihren Bachelor an der Universität Vechta im Fach Management Sozialer Dienstleistungen (MSD) abgeschlossen. Während ihres Masterstudiums an der Hochschule Osnabrück bewarb sie sich als Werkstudentin bei Oxfam Deutschland. Mittlerweile arbeitet die 24-Jährige in der Non-Governmental-Organisation (NGO) als Human-Resources(HR)-Officer. Ihre Aufgaben umfassen, neben der operativen Personalarbeit, das Recruiting sowie die Bearbeitung verschiedener HR-Projekte der Personalentwicklung.

Warum haben Sie sich für das Studium des Managements Sozialer Dienstleistungen entschieden?

Ausschlaggebend für meine Entscheidung war mein Freiwilliges Soziales Jahr, das ich von 2016 bis 2017 in der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie der Clemens-August-Klinik in Neuenkirchen absolvierte. Ich hatte zwar großen Spaß an der pädagogischen Arbeit mit Kindern, merkte aber schnell, dass mich die Prozesse, Strukturen und strategischen Arbeiten mehr interessierten. Mit dem Bachelor MSD hatte ich eine perfekte Kombination aus Management und sozialer Arbeit gefunden.

Wie sind Sie zu Oxfam gekommen, wie können wir uns Ihre Arbeit vorstellen?

Durch meinen Master „Management in Nonprofit-Organisationen“ an der Hochschule Osnabrück sowie zahlreiche Projekte wurden mir unzählige Türen zu NGOs und NPOs geöffnet. Ich kannte Oxfam bereits seit vielen Jahren und habe die Arbeit verfolgt, weshalb ich mich riesig gefreut habe, als unsere Studiengangskoordinatorin die ausgeschriebene Werkstudierendenstelle im Bereich Personal und Organisation bei Oxfam in unserem Verteiler verschickte. Aufgrund meines hohen Interesses an der Personal- und Organisationsentwicklung, die ich bereits während meines Bachelors gesammelt habe, habe ich mich auf die Stelle beworben und bearbeite seitdem hauptsächlich HR-Projekte.

Meine Arbeit ist aufgrund der unterschiedlichen Projekte sehr vielseitig. Ich arbeite viel mit meinem Team zusammen und habe – je nach Projekt – auch mit unterschiedlichen Teams, Abteilungen und (externen) Personen bei Oxfam zu tun, wodurch es nie langweilig wird.

Sie haben bereits als Werksstudentin im Bereich Personalentwicklung gearbeitet, welche Tipps können sie den Absolvierenden für den Berufseinstieg geben?

Sowohl während meiner Bachelor- als auch meiner Masterzeit habe ich immer versucht Praxiserfahrungen im Personalbereich zu sammeln, da mir von Anfang an – durch mein FSJ – bereits klar war, dass ich irgendetwas in diesem Bereich machen möchte. Aber selbst, wenn es einer Person noch nicht so klar ist, sind Praxiserfahrungen genau das Richtige. Demnach kann ich nur raten, jede Erfahrung mitzunehmen, auch wenn es mal durch die Prüfungen stressig wird. Der Aufwand zahlt sich immer irgendwann aus. Wenn jemand – so wie ich – gerne in einer NGO/NPO arbeiten möchte, ist es nie verkehrt, sich ehrenamtlich zu engagieren, wie z.B. im AStA, Fachrat oder in einer sozialen Organisation. Es hilft die Basis kennenzulernen und ein Gefühl davon zu kriegen, wie die Organisationskultur im Vergleich zur Privatwirtschaft ist und, ob diese zu dir passt.  

Für die Personalentwicklung direkt sollte man natürlich grundsätzlich Interesse an der Personalarbeit haben. Da es aber quasi in jedem Unternehmen eine Personalabteilung gibt, kann man hier nicht wirklich irgendetwas verallgemeinern. Die Personalarbeit reicht von der Projektarbeit, der Assistenzarbeit über das Personalcontrolling bis hin zur Sachbearbeitung, wodurch für jede*n etwas dabei sein kann.

Welche Kompetenzen aus dem Studium kommen Ihnen für Ihre Arbeit zugute?

Der Bachelor MSD hat mir vor allem in jeglichen betriebswirtschaftlichen Grundlagen weitergeholfen, auf die ich sowohl in meinem Master als auch aktuell im Berufsleben zurückgreife. Dadurch, dass der Studiengang eher klein war, konnte ich zusätzlich viele Soft Skills erweitern, wie z.B. meine Teamfähigkeit. Toll an meinem Bachelor fand ich auch die Projekt- und Gruppenarbeiten, die alle erworbenen Kenntnisse miteinander verknüpften, wie beispielsweise das Erstellen eines Business Plans oder das Krankenhausplanspiel. Das half mir dabei „um die Ecke“ zu denken und Herausforderungen in der Praxis mit meinem Wissen zu lösen. Auch meine Begeisterung für den sozialen Sektor habe ich dem Bachelor MSD zu verdanken. Durch die Möglichkeit am Projekt „Balu & Du“ teilzunehmen, sammelte ich weitere Eindrücke in dem Sozialsektor.

Wenn ich an mein Studium zurückdenke, denke ich gerne an:

Wenn ich an mein Studium zurückdenke, fallen mir zahlreiche Momente ein, an die ich mich unheimlich gerne erinnere. Da ich im Fachrat MSD tätig war, fallen mir selbstverständlich die unvergesslichen Unipartys jeden Mittwoch und die lustigen Planungsstunden ein. Auch denke ich selbstverständlich an meine engsten Kommiliton*innen, durch die selbst jede Klausurenphase zu einer tollen Zeit wurde. Aber vor allem erinnere ich mich an eine insgesamt prägende Studierendenzeit in Präsenz mit interessanten Vorlesungen, vielseitigen (Wahl-)modulen und super sympathischen Professor*innen und Mitarbeitenden der Universität Vechta.

Mit Vechta verbinde ich:

Definitiv einen Ort, den ich als Heimat bezeichne und der jederzeit einen Besuch wert ist. Da Vechta selbst nicht viel größer als meine Heimatstadt ist, konnte ich mich dort super schnell eingewöhnen und wohlfühlen. Mit Vechta verbinde ich außerdem ein problemloses „von A nach B kommen“, in der Banane mit Vornamen begrüßt zu werden, eine „Jede*r-kennt-Jede*n-Mentalität“ sowie das „Bermuda-Dreieck“ in der Großen Straße.

Auf dem Stoppelmarkt würde ich gerne mal ein Bier trinken mit:

Da wir zum Ende nur noch einige wenige Absolvent*innen im MSD waren, würde ich definitiv mit all meinen ehemaligen Kommiliton*innen ein Bier auf dem Stoppelmarkt trinken wollen! Und da der Stoppelmarkt dieses Jahr endlich wieder stattfinden darf, hoffe ich, dass ich mit der einen bzw. dem anderen genau dieses genießen kann.

Aus meiner Studienzeit habe ich diesen Gegenstand aufgehoben:

Ich habe tatsächlich immer noch circa sechs Verzehrchips aus der Wunderbar von ehemaligen Studierendenpartys. Die Verzehrchips habe ich bei meinem Umzug aus Vechta wiedergefunden und aufgrund der damaligen Corona-Lage aufbewahrt, da sie mich an zahlreiche und lange Nächte mit meinen besten Freund*innen erinnern.
Die „AbsolvEnte“, die jede*r Absolvent*in des Bachelors MSD erhalten hat, habe ich aufgehoben und in mein Büroregal gestellt. Sie erinnert mich an meine unfassbar schöne Studierendenzeit und, dass sich alle Bemühungen während des Studiums gelohnt haben.