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Portrait Anna Louise Weßling


"Mein Tipp: Profitiert von der internationalen Vernetzung der Uni - nichts ist bereichernder, als seinen Horizont durch Begegnungen zu erweitern."

► Absolventin der Kulturwissenschaften
► wissenschaftliche Volontärin im Museum Friedland

aktualisiert im Juni 2021
Portrait Anna Louise Weßling

Anna Louise Weßling ist in Hamburg aufgewachsen und hat dort ihr Bachelorstudium in Religionswissenschaft und Germanistik absolviert. Nach dem Bachelor kam Weßling nach Vechta, um im Master Kulturwissenschaften zu studieren. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Referentin für interkulturellen Austausch beim Verein „Une Terre Culturelle“ in Marseille. Der Verein will durch politische Bildung und internationale Jugendbegegnungen zu Völkerverständigung und Chancengleichheit beitragen. Derzeit arbeitet Anna Louise als wissenschaftliche Volontärin im Museum Friedland. Wir stellen sie vor:

 

Ich arbeite jetzt:

Ich arbeite jetzt als wissenschaftliche Volontärin im Museum Friedland. Dieses Museum dokumentiert und präsentiert die Geschichte des Grenzdurchgangslagers Friedland, über das seit 1945 über 4 Millionen Menschen nach Deutschland gekommen sind. Dabei handelt es sich heute um Geflüchtete und Spätaussiedler:innen, in der Vergangenheit auch um Heimkehrer:innen, Vertriebene und Displaced Persons. Im Jahr 2024 wird eine neue Dauerausstellung im Erweiterungsbau des Museums eröffnet. Diese richtet ihren Fokus auf Migration in der Gegenwart und verfolgt einen partizipativen Ansatz: Im Zentrum der Ausstellung stehen die Biographien von Menschen mit Friedland-Passage anhand von Videoaufnahmen narrativer Interviews. Weitere Infos: https://www.museum-friedland.de/sammlung/erzaehlte-lebensgeschichten/

 

Meine Aufgaben dort sind:

Wissenschaftliche Volontariate richten sich an Absolvent:innen der Geisteswissenschaften, um sie auf die Arbeit in Museen vorzubereiten. Innerhalb der zwei Volontariatsjahre sollen alle Museumsbereiche abgedeckt werden: Sammeln, Bewahren und Erforschen, Ausstellen und Vermitteln, aber auch Marketing, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Mein Schwerpunkt liegt auf dem Sammeln von erzählten Lebensgeschichten (d.h. Video-Interviews führen), die dann ab 2024 im Museumsneubau zu sehen sein werden. Auch der Bereich Ausstellen gehört durch die Mitarbeit an verschiedenen großen und kleinen Ausstellungsprojekten zu meinen Tätigkeiten. Darüber hinaus kann ich punktuell die anderen Museumsbereiche kennenlernen und sogar die Erfahrungen meiner vorherigen Stelle in Marseille (interkultureller Jugendaustausch) einbringen. 

Weitere Infos zum wissenschaftlichen Volontariat: https://www.museumsbund.de/fachgruppen-und-arbeitskreise/arbeitskreis-volontariat/das-volontariat/volontariat_allgemeine-informationen/ 

 

Wenn ich an mein Studium zurückdenke, denke ich gerne an:

Die familiäre Atmosphäre an der Uni, die es mir ermöglichte, schnell Fuß zu fassen, eigene Ideen einbringen zu können und auf engagierte Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Dozent*innen zu treffen. In guter Erinnerung werden mir neben dem Studienalltag, bestehend aus Seminaren, Caféte, Hochschulsport und Feiern, vor allem die Veranstaltungen außerhalb des Lehrplans, wie Aktionswochen und Tagungen, mein Forschungsaufenthalt in Abidjan an der Partneruniversität der Uni Vechta und das Gemeindeleben der Kirche am Campus bleiben.

 

Mit Vechta verbinde ich:

Viele bereichernde Begegnungen, aus denen Freundschaften und ungeahnte Chancen erwachsen sind. Danke, Vechta!

 

Auf dem Stoppelmarkt würde ich gerne mal ein Bier trinken mit:

Meinen ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen, um sich gemeinsam an die Studienzeit erinnern zu können.

 

Aus meiner Studienzeit habe ich diesen Gegenstand aufgehoben:

Neben Fotos von besonderen Momenten und einem Stoppelmarktbierglas meine Bibliothekskarte – der Zugang zu einer Bibliothek und damit zu Wissensquellen hat für mich neben dem praktischen Nutzen auch einen symbolischen Wert.

 

Mein Tipp für Studieninteressierte und Studierende der Kulturwissenschaften:

Profitiert von der internationalen Vernetzung der Universität Vechta – nichts ist bereichernder, als seinen Horizont durch Begegnungen zu erweitern und durch Gespräche mit Studierenden und Dozent*innen aus anderen Ländern neue Perspektiven zu gewinnen!