Sie verwenden einen veralteten Browser!

Um zukunftsfähig zu sein, wurde unsere Webseite für die neuesten Technologien entwickelt.
Mit dem von Ihnen verwendeten Browser kann unsere Webseite nicht korrekt ausgeführt werden.
Springe zum Inhalt

Portrait Janina Gründemann


"Gerne denke ich an die kleinen Gruppengrößen der Kurse im Fach Designpädagogik zurück: Hier habe ich spannende Persönlichkeiten und eine Menge guter Freundinnen und Freunde kennengelernt."

► Absolventin Kulturwissenschaften & Designpädagogik
► Redakteurin in der internen Unternehmenskommunikation bei der ifm-Unternehmensgruppe


aktualisiert im Mai 2021
Portrait Janina Gründemann

Janina Gründemann ist im Emsland, genauer Lorup, aufgewachsen. In Vechta hat Janina zwischen 2012 und 2015 Kulturwissenschaften und Designpädagogik studiert. Eine Fächerkombi, die sie nur empfehlen kann – Theorie und Praxis geben sich hier immer wieder die Hand. Anschließend absolvierte Janina einen Master im Fach „Integrated Media“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Während und nach dem Studium konnte sie bereits berufliche Erfahrungen bei der NWZ Mediengruppe als Journalistin und als PR-Beraterin bei Koumminkation2B sammeln. Wir stellen Janina Gründemann vor:

 

Ich arbeite jetzt:

Seit März 2021 bin ich als Redakteurin für die interne Kommunikation bei ifm angestellt. Hierbei handelt es sich um eine familiengeführte Unternehmensgruppe, die weltweit Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung entwickelt, produziert und vertreibt. Bei ifm sind über 7.500 Menschen auf fünf verschiedenen Kontinenten verteilt beschäftigt. Ich selbst arbeite in der Hauptniederlassung im Glückaufhaus in Essen.

 

Meine Aufgaben dort sind:

Als Mitglied der Unternehmenskommunikation sorge ich dafür, dass die Mitarbeitenden schnell, einfach und transparent Zugang zu allen für sie sowie ihre Arbeit wichtigen Informationen erhalten. Hauptkommunikationsplattform dafür ist das Intranet, das unser Team derzeit neu strukturiert und aufbaut. Dort verbreite ich Nachrichten des Vorstands und der Geschäftsführung, teile Erfolge von Mitarbeitenden und Projekten mit den Kolleg*innen und erzähle Geschichten rund um die ifm, die motivieren und zum Austausch anregen. Natürlich heißt es dabei immer: Informieren statt glorifizieren, Werte transportieren und ein offenes Ohr für Bedürfnisse zu haben. Das gilt auch beim Mitarbeitendenmagazin, das ich als Teil der Redaktion ebenfalls begleite. Ferner unterstütze ich eine Kollegin derzeit bei der Vorbereitung von Leitfäden für einen internen (Video-)Podcast, der bereits im vergangen Jahr angelaufen ist und seither großen Anklang findet. Zudem habe ich die Möglichkeit, an der externen Kommunikation mitzuwirken – so schreibe ich ab und an auch Pressemitteilungen und Advertorials oder leite Themenvorschläge an das Social Media-Team weiter. Die Aufgaben sind also sehr vielfältig und kein Tag gleicht dem anderen.

 

Wenn ich an mein Studium zurückdenke, denke ich gerne an:

Gerne denke ich an die kleinen Gruppengrößen der Kurse im Fach Designpädagogik zurück: Hier habe ich nicht nur viel Theorie und Praxis, sondern auch spannende Persönlichkeiten und eine Menge guter Freund*innen kennengelernt. Ich denke an die gesetzte Stadt Vechta, meine Lieblingskneipe sowie an die vielen schönen Stunden in einer kleinen aber feinen Bibliothek und natürlich an den Kaffeeklatsch bei Ulla.

 

Was hat Ihnen gut am Studium der Designpädagogik gefallen?

Am Fach Designpädagogik hat mir vor allem der persönliche Umgang miteinander gefallen. Die Dozenten hatten immer ein offenes Ohr, die Türen zu den Büros (und zur Werkstatt) waren quasi nie verschlossen. Am liebsten erinnere ich mich an die projektorientierten Kurse – an Nachmittage in der JVA, an die Kinderuni und an eine Ausstellung im Vechtaer Museum. Wir durften unsere Ideen nicht nur selbst und meist recht frei verwirklichen, sondern auch mit anderen Menschen gestalten. Ganz besonders hat mir auch die kooperative Unterstützung bei der Erstellung der Bachelor-Arbeit gefallen. Ansätze konnten immer besprochen, ausgetauscht und diskutiert werden.

 

Mit Vechta verbinde ich:

Mit Vechta verbinde ich enge Nachbarschaftsbeziehungen mit Frühstücken im Freien und Weinabenden, an denen Hausarbeiten finalisiert werden. Vechta war für mich in Studienzeiten außerdem eine zweite Heimat – nicht nur weil ich in die Fußstapfen meiner Schwester treten konnte, die ein paar Jahre vor mir hier studierte oder weil mein Bruder es mir gleichtat und kurz nach mir herzog, sondern auch, weil ich in der Kleinstadt gleich Anschluss gefunden habe. Und das ist sicherlich auch der Nähe im Fach Designpädagogik zu verdanken.

 

Auf dem Stoppelmarkt würde ich gerne mal ein Bier trinken mit:

Mit alten Studienkolleg*innen und meinen ehemaligen Dozenten Herrn Stefan Scheuerer und Herrn Nils Aschenbeck, die mich sehr inspiriert und gefördert haben (Das gilt natürlich noch für eine Reihe anderer Dozent*innen).

 

Aus meiner Studienzeit habe ich diesen Gegenstand aufgehoben:


Eine lange Zeit habe ich ein Exponat aus meinem letzten Designpädagogik-Projekt aufbewahrt, das ich im Vechtaer Museum ausgestellt habe. Es war ein angebissener Apfel in Form einer Diskokugel, der mein Zimmer in Oldenburg lange Zeit immer schön erhellt hat. Leider hat das Objekt meinen letzten Umzug nicht überstanden.

 

Mein Tipp für Studieninteressierte und Studierende der Designpädagogik:

Sprecht mit Studienkolleg*innen und Dozent*innen über laufende Projekte, holt euch Rat und Inspirationen – habt eine Menge Spaß und genießt die Zeit in Vechta (Falls ihr später auch texten wollt, hilft außerdem ein wenig Praxis – zum Beispiel bei der Zeitung).