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Reallabore

Im Projekt heißen sie agri:labs

Reallabore schlagen eine Brücke zwischen wissenschaftlichem Experimentieren und der realen Lebenswelt. Sie betonen den Interventionscharakter im Zusammenspiel von Praxis und Wissenschaft (Wagner und Grunwald 2015).

In überschaubaren Größendimensionen sollen Transformationsprozesse angestoßen und unmittelbar beobachtet werden, um dadurch Ursachen, Wirkungen und Wechselwirkungen besser zu verstehen.

Reallabore verstehen sich als:

  • transdisziplinäre Forschungseinrichtung,
  • um in einem räumlich abgegrenzten gesellschaftlichen Kontext
  • Nachhaltigkeitsexperimente durchzuführen,
  • um Transformationsprozesse anzustoßen und
  • entsprechende wissenschaftliche und gesellschaftliche Lernprozesse zu verstetigen.

Übersicht über die agri:labs

agri:lab X1 | Nachhaltige Wertschöpfungssysteme und Nachhaltigkeitstransparenz

  • Bewertung der Nachhaltigkeit in Wertschöpfungsketten
  • Entwicklung und Verbesserung von Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung entlang agrarischer Wertschöpfungsketten
  • Analyse nachhaltigkeitsbezogener Transformationspotentiale agrarischer Wertschöpfungsketten aus verschiedenen, sich ergänzenden Perspektiven
  • Identifikation neuer Kooperations- und Diversifikationsmodelle für agrarische Produktionssysteme und Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Transformationsprozess (Smart Farming Technologien, Handel mit CO2- und Biodiversitätszertifikaten, digitalgestützte diversifizierte Produktionssysteme)

agri:lab X2 | Nutztierhaltung unter „Nature Restoration Law“-Bedingungen

  • Empfehlungen zur optimalen, standortangepassten Konzeption von Mehrfachnutzung für eine bestmögliche Flächennutzung unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten und Aspekten der Tiergesundheit bei Wiederkäuern (z.B. Agri-Photovoltaik-Systeme)
  • Adaption und Optimierung der Fütterung und Haltung für mehr Tierwohl und -gesundheit sowie zur Minderung negativer Effekte des Klimas auf Leistung und Produktqualität bei Schweinen, Geflügel und Fisch
  • optimale Nutzung von Beiprodukten aus der Lebensmittelindustrie und dem Gemüsebau in der Schweinehaltung, u.a. vor dem Hintergrund der Grundsätze der Zirkularität

agri:lab X3 | Upcycling von pflanzlichen und tierischen Nebenströmen

  • Steigerung von Umfang und Effizienz bei der stofflichen Nutzung von pflanzlichen und tierischen Nebenströmen
  • Identifikation und gesellschaftliche Betrachtung von Nutzungsoptionen unterschiedlicher Nebenströme in Niedersachsen für die Pflanzen-, Tier- und Humanernährung

agri:lab X4 | Integrierte Agrarlandschaftsentwicklung

  • Identifikation sozial-ökologischer Herausforderungen und Transformationsfelder in intensiv und extensiv genutzten Moor- sowie in Agrarintensivlandschaften
  • Entwicklung transformativer Impulse in Reallaboren
  • Reflexion gemeinsam mit Praxis und Gesellschaft

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Das Projekt wird gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.