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Kurzbefragungen zu Verzögerungen im Studium / zur Prokrastination

Zielsetzung:Ein Teilprojekt von Projektes ViBeS beschäftigt sich vertiefend mit dem Thema der studentischen Arbeitslast – „neudeutsch“: Workload. Vor dem Hintergrund der Pandemie interessierte uns besonders, ob Studierende, die sich überwiegend nur im Homeoffice aufhalten können, studienbezogener Tätigkeiten „verschieben“ – inklusive der Prüfungsleistungen. Das kann zu Problemen führen, bestimmte Module rechtzeitig abzuschließen. Empfehlungen für einen Studienverlaufsplan wären zwar theoretisch transparent, würden aber faktisch nicht wahrgenommen. Deshalb haben wir der Frage der „Prokrastination“ im Rahmen von Workload ein spezielles Augenmerk geschenkt.
Methodik:Wir haben hier auf ein öffentlich zugängliches Erhebungsinstrument zurückgegriffen, siehe URL: https://doi.org/10.6102/zis140 [letzter Abruf: 10.05.2023]. Ergänzt wurde dieses Instrument um eine Abfrage zu „aufgeschobenen“ Modulen sowie eine Freitextmöglichkeit.
1. Stichprobe:Alle Studierenden der Studiengänge der Sozialen Arbeit (Bachelor und Master), die über das Lernmanagementsystem Stud.IP erreichbar sind („zielgruppenspezifische Nachrichtenfunktion per Stud.IP). Eine Differenzierung nach Fachsemestern war möglich. Die Befragung wurde im Sommersemester 2023 auf die Studiengänge der Gerontologie und des Managements Sozialer Dienstleistungen ausgedehnt.
2. Stichprobe:Alle Studierenden der Studiengänge Gerontologie, Management Sozialer Dienstleistungen und Soziale Arbeit (jeweils Bachelor und Master), die über das Lernmanagementsyste Stud.IP erreichbar sind (s. o.)
1. Erhebungszeitraum:Ca. drei Wochen zum Ende des Sommersemesters 2022 (beginnend ab dem 23.06.2022)
2. Erhebungszeitraum:Ca. vier Wochen zum Ende des Sommersemesters 2023 (beginnend ab dem 21.06.2023)
Durchgeführt von:Hochschulplanung und Qualitätsentwicklung (ViBeS-AP-14)

Nutzung der Ergebnisse - was bedeutet das für ViBeS?

Mit der Prokrastinationsbefragung wird eine weitere wichtige „Blackbox“ des Selbststudiums (auch unter Pandemiebedingungen) erhellt. Reakkreditierungs-AGs gewinnen ggf. wertvolle Hinweise, welche Module besonders oft „geschoben werden“ – und ggf. warum dies geschieht. In den Ergebnissen zeigten sich Unterschiede zwischen den Fachsemestern, denen man vertieft auf den Grund gehen kann. Ein Abgleich zu (bereits vorliegenden) quantitativen Workloaderhebungen wäre denkbar. Beim „Ausrollen“ der Befragung auf weitere Studiengänge der Sozialen Dienstleistungen ergibt sich ein umfassendes Bild in diesem Segment von Studiengängen an der Universität Vechta.

 

 

👉 Tipp: Podschnack der Zentralen Studienberatung zum Thema:
       „Was tun gegen Aufschieberitis im Studium?“