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Querschnittsthema 1: Makro-Verbindungen für Märkte und Umwelt

Worum geht es?

Akzeptanz und soziale Netzwerkeinbettung (Prof. Zubek; QP 2.3): Der "Theory of social interactions" (Becker, 1974) folgend, entstehen Einstellungen, Präferenzen und darüber letztlich Entscheidungen und beobachtbares Verhalten über soziale Interaktion, d.h. über die soziale Netzwerkeinbettung von Akteuren. Für das Gelingen einer nachhaltigen Agri-Transformation bzw. für das bessere Verstehen, wie diese gelingen kann, ist daher nicht nur die Einbeziehung der lokalen Akteure, ihrer Interessen und Präferenzen entscheidend, sondern auch ein Verstehen, wie wechselseitige Interaktionen Präferenzen und Entscheidungen entstehen lassen. Untersuchungen, die die Netzwerkbeziehung tatsächlich abbilden und ihren relativen Einfluss quantifizieren (Henning et al., 2014; Henning et al., 2013) und in den Kontext der Nachhaltigkeit stellen (Langle-Flores et al., 2017; Zhu & Mazaheri, 2021) bilden noch eine Ausnahme, unterstreichen aber gleichzeitig die Bedeutsamkeit des Forschungsfelds.

Arbeitspakete

Hintergrund:

Die Arbeit von Prof. Zubek bezieht sich auf die empirische Untersuchung der agrarischen Nachhaltigkeitstransformation als Determinante ländlicher Entwicklung und regionaler Lebensqualität unter Nutzung räumlich-ökonometrischer Modelle und unter besonderer Berücksichtigung von regionalpolitischer Leistungsfähigkeit und regionaler Ausstattung mit sozialem Kapital.

Ziele:

  • Identifikation der Auswirkungen von Strukturwandel und Nachhaltigkeitstransformation, nachhaltigen Lebensstilen und biotechnologischen Innovationen auf die regionale Lebensqualitätsentwicklung
  • Entwicklung ländlicher Regionen und Messung ländlicher Entwicklung und die Identifikation der Determinanten für Ausbreitungs-, Nachbarschafts- und regionale Interaktionseffekte

Methodiken:

Das Untersuchungsdesign berücksichtigt die simultane Betrachtung ländlicher und städtischer Regionen ebenso wie von Regionen außerhalb Niedersachsens, so dass regionale Heterogenität, Spillover- und Interaktionseffekte einbezogen und Implikationen ebenso wie Vergleiche ermöglicht werden.

Hintergrund:

Die Arbeit von Prof. von Cramon-Taubadel fokussiert auf die quantitative Analyse von Leakage-Effekten und die gesamtwirtschaftliche Beurteilung von Transformations-Prozessen. Wie können Maßnahmen unter Berücksichtigung der gegebenen regionalen, nationalen und supra-nationalen agrar-, umwelt- und handelspolitischen Zuständigkeiten ausgewählt, gestaltet und kombiniert werden, um die Gefahr von Leakage-Effekten und negative gesamtwirtschaftliche Auswirkungen zu minimieren?

Ziele:

  • Untersuchung der Folge möglicher nachhaltigkeitsorientierter Transformationsmaßnahmen in Niedersachsen in den agri:labs X1 bis X4, um unter Berücksichtigung von Maßnahmen auf der Nachfrageseite oder neuer Technologien die Gefahr von Leakage-Effekten zu minimieren.

Methodiken:

Die Identifikation des Koordinationsbedarfs erfolgt über Niedersachsen hinaus und bezieht die gegebenen regionalen, nationalen und supra-nationalen agrar-, umwelt- und handelspolitischen Zuständigkeiten mit ein


Leitung und Koordination Q1

Wer steckt dahinter?

Prof. Dr. Stephan von Cramon-Taubadel

Prof. Dr. Stephan von Cramon-Taubadel

Leitung

 Georg-August-Universität Göttingen
 Platz der Göttinger Sieben 5
 37073 Göttingen

+49 (0) 551. 39-23340

Dr. Linda Steinhübel-Rasheed

Dr. Linda Steinhübel-Rasheed

Koordination

 Georg-August-Universität Göttingen
 Platz der Göttinger Sieben 5
 37073 Göttingen

+49 (0) 551. 39-23348

Weitere Mitglieder

  • Christine Rother
    Hochschule Osnabrück
  • Prof. Dr. Nana Zubek
    Hochschule Osnabrück

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Das Projekt wird gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.