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Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings

Beteiligte Fächer

Innerhalb des Teilprojekts 'Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings' arbeiten Wissenschaftler*innen fächerübergreifend gemeinsam an der Erforschung neuer Strukturen und Strategien im Umgang mit Digitalisierung in inklusiven Kontexten. Folgende Fächer sind an der Arbeit in der Werkstatt beteiligt: Biologie, Designpädagogik, Erziehungswissenschaften (Inklusive Bildung und Allgemeine Pädagogik), Katholische Religion, Mathematik, Mediendidaktik und Pädagogische Psychologie.


Biologie

Foto Tim Bauermeister

Tim Bauermeister

Projektmitarbeiter


Designpädagogik


Erziehungswissenschaften (Inklusive Bildung)

Foto Prof.'in Dr.'in Marie Vierbuchen

Prof.'in Dr.'in Marie Vierbuchen

Projektleitung im Fach Erziehungswissenschaften (Inklusive Bildung)

Projekt(-arbeits-)titel

Digitale Schreibförderung – Konzeption und Evaluation einer Webanwendung zur Förderung der narrativen Schreibkompetenzen für heterogene Lerngruppen in der 5. Jahrgangsstufe

(Externe) Projektbeteiligte

Universität Oldenburg (Prof. Dr. Clemens Hillenbrand, Matthias Schulden), Programmierer, Graphikdesigner, Studierende der Universität Vechta

Projektziel(e) und Fragestellung(en)

Das Ziel ist, eine digitale Anwendung zu konzipieren, die den Lernerfolg von Schülern und Schülerinnen im inklusiven Kontext in Bezug auf das narrative Schreiben fördert. Folgende Hauptfragestellung soll beantwortet werden: Unterstützt diese digitale Webanwendung die SuS in ihren narrativen Schreibkompetenzen?
Unterfragestellungen:

  • Welche Wirksamkeit zeigt sich in Bezug auf die narrative Schreibkompetenz im Vergleich zur Kontrollgruppe?
  • Verändert sich das Selbstkonzept der SuS in Bezug auf das narrative Schreiben?
  • Welcher Einfluss ist auf die Motivation der SuS in Bezug auf das narrative Schreiben erkennbar?
  • Sind bei Subgruppen (Sonderpädagogischer Förderbedarf, etc.) Unterschiede in der Wirksamkeit erkennbar?
Projektbeschreibung

Hauptaugenmerk des Projektes soll auf der Konzeption und Evaluation einer webbasierten Anwendung liegen. Diese Anwendung wird in Teilen aus einem analogen Konzept der Universität Oldenburg adaptiert. Sie trägt den Titel „Reise durch Narrativa digital – eine Welt voller Geschichten“.
Die Anwendung besteht aus mehreren Leveln, mithilfe derer Schritt für Schritt eine vollständige Geschichte entsteht. Diese Level wurden in Anlehnung an das Schreibprozessmodell nach Hayes und Flower (1980) konzipiert (Textmusterwissen aneignen, Schreibaufgabe festlegen, Planen, Formulieren, Überarbeiten). Zwei Avatare begleiten die SuS durch die Welt Narrativa und stehen unterstützend zu Seite. Neben einem Belohnungssystem, verfügt die Anwendung über eine Vorlesefunktion, integrierte Hilfestellungen, Aufgabendifferenzierungen etc., um individuelles Lernen zu ermöglichen. Besonders ist auch eine peergestützte Phase, in der die SuS ihre Geschichten an andere SuS verschicken können und so ein digitaler Austausch stattfinden kann.

Nach einer Pilotstudie im Sommer 2021, folgt die Hauptuntersuchung Ende 2021. Diese Hauptuntersuchung ist als Prä-Post-Follow-up-Design geplant.

Besondere erreichte/ zu erreichende Meilensteine
  • Fertigstellung der Webanwendung (bis Ende April 2021)
  • Durchführung der Pilotstudie (bis Ende August 2021)
  • Durchführung der Hauptstudie (bis Ende April 2022)
Literatur

Hayes, J.  & Flower, L., S. (1980). Identifying the Organization of Writing Prozcesses. In: Lee W. Gregg und Erwin r. Steinberg (Eds.) Cognitive Processes in writing. Hillsdale. New York.

 


Erziehungswissenschaften (Allgemeine Pädagogik)

Foto Prof.'in Dr.'in Margit Stein

 

 

 

Projekt(-arbeits-)titel

Inklusion durch soziale Kompetenzen von Schüler*innen für den Start ins Berufsleben (ISK)

Projektziel(e) und Fragestellung(en)

Ziel ist es, Handlungsempfehlungen exemplarisch in der Berufsorientierung von Schüler*innen mit Flucht- und Migrationserfahrung für eine inklusive Lernumgebung kontextuiert in den Transformationsprozessen Digitalisierung, Inklusion und Nachhaltigkeit zu entwickeln.

Projektbeschreibung

Im Projekt Inklusion durch soziale Kompetenzen werden Perspektiven der Inklusion von geflüchteten Menschen in einer sich digitalisierenden (Berufs-)Schulbildung und Berufsorientierung erprobt und erforscht. Dabei steht die erhöhte Komplexität einer Berufswahl für Geflüchtete im Mittelpunkt: Fragen der Bleibeperspektive, schulische Vorbildung, mangelnde Deutschkenntnisse und daraus resultierende Mehrbelastungen im Lernprozess sowie die an sie gestellten Erwartungen sind in den Entscheidungsprozessen hinsichtlich einer berufsqualifizierenden Beschäftigungsbiografie in Einklang zu bringen.

Um vom reinen Pragmatismus der Berufsorientierung in eine gelingende Passung für und mit Geflüchteten zu finden, ist es erforderlich, dass Lehrkräfte die Bedarfe der Schüler*innen erkennen. Dabei können digitale Lernwelten Sprachbarrieren vermindern und inklusionsfördernd wirken. Gleichzeitig zeigen sich im voraussetzungsvollen Distanzlernen während der Pandemie eher Einschränkungen von Bildungsteilhabe.

Hüttmann/Fujii/Kutscher (2021: 21) benennen ursächlich „eingeschränkte Sprachkenntnisse, begrenzte Mediennutzungserfahrungen, fehlende technische Ausstattung und Zugang sowie ein nicht hinreichendes personelles Unterstützungssystem“. „Das Problem digitaler Ungleichheit und mangelnder Bildungsteilhabe […] im schulischen Digitalisierungskontext [….]“ (ebd.) arbeiten sie als Forschungsdesiderat heraus.

Hier setzt das Projekt ISK an: Die Entwicklung und Erforschung von Szenarien pädagogischer Handlungsfelder in der Digitalisierung erfolgt mittels Reallaboren. „Reallabore als Testräume […] dienen dazu, unter realen Bedingungen Erfahrungen mit digitalen Innovation (sic!) zu sammeln. In solchen zeitlich und räumlich begrenzten Experimentierräumen sollen neue Technologien und Geschäftsmodelle erprobt werden […]." BMWi 2019. Sie stellen sind in einen realweltlichen Zusammenhang eingebettete Forschungsexperimente (Rose et al. 2018) dar.

Die angebotenen Reallabore intendieren die Bearbeitung realweltlicher Herausforderungen der digitalen Transformation in pädagogischen Handlungsfeldern mit partizipierenden realweltlichen Akteur*innen und Betroffenen. Dabei werden von Studierenden videografierte Vignetten als Kommunikationsmotoren eingesetzt: "Eine Vignette „[ist] eine Situationsbeschreibung in Form einer kleinen Geschichte […], die das Verhalten von Personen in einer bestimmten Situation schildert. Zu der Geschichte können Fragen gestellt werden, durch deren Beantwortung Probanden die beschriebene Situation bewerten." (Schnell 2017: 18).

In den angebotenen Reallaboren wird ein integrales Verständnis einer Arbeits-, Bildungs- und Lebenswelten durchdringenden Digitalisierung zugrundegelegt (vgl. Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2020/ Kerres 2020). Aus dieser Perspektive erschöpft sich Inklusion geflüchteter Menschen nicht in digitalen Bildungsinhalten, sondern kontextuiert sich als Bildung in sich digitalisierenden Welten (vgl. Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2020).

Im Dialog mit und unter Mitwirkung von Studierenden der Erziehungswissenschaften kann ISK zudem als Service Learning Projekt innovative Bildungsinhalte und -prozesse unmittelbar für die Lehre generieren.

Besondere erreichte/ zu erreichende Meilensteine

Das Projekt knüpft an die Studie mit Geflüchteten in Ausbildung aus dem Projekt SKM (Soziales Kompetenztraining für Auszubildende und Mediationstraining für Ausbilder*innen) an.

Literatur

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2020): Bildung in Deutschland 2020. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung in einer digitalisierten Welt.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) (2019): Freiräume für Innovationen. Das Handbuch für Reallabore. Berlin

Hüttmann, J.; Fujii, M.; Kutscher, N. (2020): Teilhaben?! Bildungsbezogene Herausforderungen für geflüchtete Jugendliche in Zeiten der COVID-19-Pandemie. In: Medienimpulse "Nähe(n) und Distanz(en) in Zeiten der COVID-19-Krise", 58 (02)

Kerres, M. (2020): Bildung in der digitalen Welt: Über Wirkungsannahmen und die soziale Konstruktion des Digitalen. Zeitschrift MedienPädagogik. 17. 1–32. doi.org /10.21240/mpaed/jb17/2020.04.24.X

Rose, M./Wanner, M./Hilger, A. (2018): Das Reallabor als Forschungsprozess und -infrastruktur für nachhaltige Entwicklung. Konzepte, Herausforderungen und Empfehlungen. Nachhaltiges Wirtschaften – NaWiKo Synthese Working Paper No. 1. Walz, R./Gotsch, M. (Hrsg). Fraunhofer ISI). www.nachhaltigeswirtschaften-soef.de [2021 01 15]

Rusert, Kirsten/ Kart, Mehmet/ Stein, Margit (2021) „[…] Aber ich habe auch meine Chance hier gekriegt“ – Bildungsaspirationen und Berufsorientierung junger Geflüchteter in Ausbildung in: Zeitschrift berufsbildung (im Erscheinen)

Rusert, K./ Kart, M./ Stein, M. (2020): Social skills for refugee trainees in dual vocational education: A German Case study. Canadian Diversity. Vol 17. No. 2. S. 61-69

Rusert, K. (2021) Von analogen zu digitalen Fehlern in der Sozialen Arbeit am Beispiel der Digitalisierung berufsbezogener Hilfen für Geflüchtete. In: Beushausen, J./ Rusert, K./ Stummbaum, M.  (Hrsg.) Fehlerkulturin der Sozialen Arbeit. Budrich Verlag (im Erscheinen)

Schnell M.W. (2017) Der faktorielle Survey im Licht der Wissenschaftstheorie. In: Schnell M., Schulz C., Atzmüller C., Dunger C. (Hrsg.) Ärztliche Werthaltungen gegenüber nichteinwilligungsfähigen Patienten. Palliative Care und Forschung. Springer VS, Wiesbaden.

Stummbaum, M./Rusert, K. (2021) Zukunft Soziale Arbeit – digital oder wie bei Ikea. Szenarien Sozialer Arbeit (in) der Digitalisierung. Klinkhardt Verlag (im Erscheinen)


Katholische Religion

Projekt(-arbeits-)titel

Mose 4.0 – Konzeption einer digitalen Lernumgebung für den inklusiven Religionsunterricht an Grundschulen

(Externe) Projektbeteiligte

Patrick-Benjamin Bök (Programmierer)

Projektziel(e) und Fragestellung(en)

Die Werkstatt „Digitalisierung in inklusiven Settings“ hat es sich zum Ziel gemacht, neue Strukturen und Strategien im Umgang mit Digitalisierung in inklusiven Settings zu erforschen. Um dieses Ziel zu unterstützen, soll im Zuge des hier beschriebenen Projekts eine empirisch begleitete, adaptive, digitale Lernumgebung für den inklusiven Religionsunterricht an Grundschulen konzipiert werden, die das Anforderungsniveau an die Schüler*innen anpasst und eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Bibeltext rund um die biblische Figur Mose gewährleistet. Dabei soll eine kompetenzorientierte Auseinandersetzung angeregt werden, die über das reine sachkundliche Lernen hinausgeht und religiöse Kompetenzen erweitert. Grundsätzlich soll somit innerhalb des Projekts die Frage geklärt werden, wie eine digitale Lernumgebung im Religionsunterricht didaktisch, technisch und gestalterisch aufgebaut sein muss, damit sie Lehrkräfte bei der digital unterstützten Durchführung eines kompetenzorientierten Unterrichts in inklusiven Klassen unterstützt.

Projektbeschreibung

Um die obenstehende Frage zu beantworten, liegt der Fokus der Arbeit auf der empirisch begleiteten Konzeption der digitalen Lernumgebung. In diesem Zusammenhang wurde der Design-Based-Research-Ansatz als methodologischer Rahmen gewählt. Im Forschungsprozess soll die konzipierte digitale Lernumgebung in insgesamt drei Erprobungsphasen in der Praxis überprüft und anschließend (weiter)entwickelt werden. Neben dem konkreten Produkt für die Praxis durch eine formative Evaluation im Designprozess, soll die Forschung zudem mittels einer summativen Evaluation dazu beitragen, lokale Theorien und Prinzipien zu generieren, die es Lehrkräften vereinfachen sollen, den kompetenzorientierten inklusiven Unterricht mit Hilfe digitaler Medien zu gestalten. Dazu werden im Forschungsprozess drei Perspektiven herangezogen, die anschließend aus fachlicher Perspektive analysiert werden

  1. Lernprodukte der Schüler*innen
  2. Fachperspektive der Lehrkraft
  3. Beobachterperspektive der Forscherin,

sodass ein multiperspektivischer Blick gewährleistet ist.

Besondere erreichte/ zu erreichende Meilensteine
  • 1. Erprobungsphase: bis Sommer 2021
  • 2. Erprobungsphase: bis Winter 2021
  • 3. Erprobungsphase: bis Frühjahr 2022 
  • Fertigstellen der Dissertation: bis Ende März 2023

Mathematik

Foto Gerrit Loth

Gerrit Loth

Projektmitarbeitender

Projekt(-arbeits-)titel

Teilhabe am Argumentieren und Darstellen im digital-gestützten Mathematikunterricht - Entwicklung und Evaluation einer Lernumgebung zur Förderung der Datenkompetenz

Projektziel(e) und Fragestellung(en)

Erforschung von Chancen und Hürden digitaler Medien für die Teilhabe am inklusiven Mathematikunterricht besonders hinsichtlich des Argumentierens und Darstellens. Der Schwerpunkt der digitalen Medien liegt auf den Potenzialen digitaler Arbeitsblätter mit integrierten multimedialen Hilfestellungen sowie der Verwendung von Tabellenkalkulationsprogrammen im Rahmen einer Lernumgebung zur Förderung der Datenkompetenz im Mathematikunterricht.

Inwiefern ermöglicht die digital-gestützte Lernumgebung zur Förderung der Datenkompetenz den Lernenden einer siebten Klasse die Teilhabe am Argumentieren und Darstellen?

Welche Chancen und Hürden bieten die digitale Lernumgebung für die individuellen Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler?

Welche Gestaltungmerkmale tragen zu einem teilhabefördernden (Mathematik-)Unterricht bei?

Projektbeschreibung

Hinsichtlich der Potenziale digitaler Medien für den inklusiven Unterricht gilt es wichtige Fragen zu klären: Wie können digitale Medien Teilhabe am (Mathematik-)Unterricht fördern? Aber auch: Welche neuen Barrieren werden durch digitale Medien geschaffen (Bosse et al., 2019)?

Dazu wurde eine Tablet-gestützte Lernumgebung entwickelt, in der sich Schülerinnen und Schüler siebter Klassen durch digitale Arbeitsblätter und einem Tabellenkalkulationsprogramm mit Daten auseinandersetzen und eigene kleine Erhebungen durchführen (Loth & Döhrmann, 2022). Somit ist das Ziel der Lernumgebung die Förderung der Datenkompetenz, denn hier zeigt sich ein Mangel an didaktisch aufbereitetem Material und speziell zum selbstgestaltetem Erheben von Daten ist die Auseinandersetzung in der Fachliteratur gering (Eichler & Vogel, 2013).

Die digitalen Arbeitsblätter wurden mit HyperDocSystem der kooperierenden TU Kaiserslautern erstellt und verfügbar gemacht (Fachdidaktik Chemie TUK, 2022). Inhaltlich gliedert sich die Lernumgebung in 3 Sequenzen:

  • einer Vorbereitung durch das Kennenlernen der Möglichkeiten zur Datenerhebung,
  • einer Kernsequenz in der eine eigene Fragestellung entworfen, dazu Daten gesammelt und ausgewertet werden,
  • sowie einem Transfer, in welchem es darum geht, zu erkennen, wie Statistiken und Datensätze manipuliert und verfälscht werden können.

Da die prozessbezogenen Kompetenzen mit ihrer Doppelfunktion sowohl selbst Lerngegenstand, als auch Vermittler der inhaltbezogenen Kompetenzen sind (Niedersächsisches Kultusministerium, 2012), soll die Teilhabe an den prozessbezogenen Kompetenzen in den Fokus genommen werden. Hinsichtlich der Datenkompetenz allgemein und besonders in dieser Lernumgebung spielen die beiden prozessbezogenen Kompetenzen Argumentieren und Darstellen eine große Rolle.

In zyklischen Erprobungen im Sinne der fachdidaktischen Entwicklungsforschung (Prediger et al., 2012) soll den oben genannten Fragestellungen nachgegangen werden. Dazu wurde die Lernumgebung bis dato in drei Schleifen an Schulen durchgeführt und weiterentwickelt. Zur Untersuchung der Teilhabe an dieser Lernumgebung, wurden verschiedene Erhebungsmethoden (Videobeobachtung, Dokumentenanalyse, Daten über Hilfeaufrufe) kombiniert.

Somit entstehen durch die Forschung sowohl der praktische Output der Lernumgebung als auch theoretische Erkenntnisse zu Chancen und Hürden der Teilhabe am digital-gestützten (Mathematik-)Unterricht.

Besondere erreichte/ zu erreichende Meilensteine
  • Fertigstellung des ersten durchführbaren Entwurfs der Lernumgebung (April 2021)
  • Zyklische Erprobung und Weiterentwicklung der Lernumgebung im engen Austausch mit Lehrkräften (zwischen Mai 2021 und Mai 2022)
  • Auswertung der Beobachtungsprotokolle hinsichtlich der Fragestellungen (Ende 2022)
  • Fertigstellen der Dissertation (August 2023)
Literatur

Bosse, I., Schluchter, J.-R. & Zorn, I. (2019). Einleitung: Ziel des Handbuchs. In I. Bosse, J.-R. Schluchter & I. Zorn (Hrsg.), Handbuch Inklusion und Medienbildung (S. 9-15). Beltz Juventa.

Eichler, A. & Vogel, M. (2013). Leitidee Daten und Zufall. Von konkreten Beispielen zur Didaktik der Stochastik. 2., aktualisierte Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien.

Fachdidaktik Chemie TUK (2022). HyperDocSystems. didaktik.chemie.uni-kl.de/.

Loth, G. & Döhrmann, M. (2022). Teilhabe am digital-gestützten Mathematikunterricht: Entwicklung und Evaluation einer Lernumgebung zur Förderung der Datenkompetenz. In: Digitales Lernen in Distanz und Präsenz: Herbsttagung 2021 des Arbeitskreises Mathematikunterricht und digitale Werkzeuge in der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik am 24.09.2021. S. 81–88. https://doi.org/10.17185/duepublico/76036

Niedersächsisches Kultusministerium (NK) (2012). Kerncurriculum für die integrierte Gesamtschule Schuljahrgänge 5-10. Mathematik. Hannover: Unidruck.

Prediger, S.; Link, M.; Hinz, R.; Hußmann, S.; Thiele, J. & Ralle, B. (2012): Lehr-Lernprozesse initiieren und erforschen – Fachdidaktische Entwicklungsforschung im Dortmunder Modell. In: MNU 65(8), 452–457.


Mediendidaktik

Foto Prof. Dr. Franco Rau

Prof. Dr. Franco Rau

Leitung der Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings


Pädagogische Psychologie

kein Foto vorhanden

Dr.'in Karin Siebertz-Reckzeh

Projektmitarbeitende

Projekt(-arbeits-)titel

Implizite Theorien angehender Lehrerinnen und Lehrer zum Einsatz digitaler Medien in inklusiven schulischen Settings

Projektziel(e) und Fragestellung(en)

Im Rahmen des Dissertationsprojekts werden vor dem Hintergrund des dynamisch-transaktionalen Paradigmas (u.a. Rauthmann, 2017) Gelingensbedingungen für einen inklusiv-digitalen Unterricht untersucht. Im Fokus stehen dabei die Vorstellungen angehender Lehrerinnen und Lehrer dahingehend, inwieweit sie digitale Medien für den inklusiven Unterricht als hilfreich erachten, und von welchen personalen Faktoren dies beeinflusst wird.

Projektbeschreibung

Mittels leitfadengestützter Interviews werden zunächst Erfahrungen und Überzeugungen zum inklusiven resp. digitalisierten Unterricht erhoben. Das parallel hierzu eingesetzte Erhebungsinstrument zielt auf die Analyse der Ausprägung vorhandener impliziter Theorien zu einem inklusiv-digitalen Unterricht unter Berücksichtigung möglicher weiterer personaler Einflussfaktoren, so etwa individuelle inklusions- resp. digitalisierungsbezogene Einstellungsmuster.

Besondere erreichte/ zu erreichende Meilensteine

Einsatz des Leitfadens und des Erhebungsinstruments (WiSe 21/22)

Literatur

Rauthmann, J.F. (2017). Persönlichkeitspsychologie: Paradigmen - Strömungen - Theorien. Berlin: Springer.