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Werkstatt Inklusion

#inklusion #digitalisierung #differenzierung

Kooperation Werkstatt Inklusion mit Campus inklusiv(e) vom Andreaswerk Vechta

Digitales Treffen von Studierenden und Menschen mit Beeinträchtigung im Seminar

Die Werkstatt Inklusion, Teilprojekt von BRIDGES – Brücken bauen, Zusammenarbeit initiieren und gestalten, erweitert die Kooperation mit dem Wohnprojekt „Campus inklusiv(e)“ des Andreaswerk e.V. Vechta auf der digitalen Ebene.

„In Anbetracht der Umstände, müssen wir einen Weg finden, Begegnungen zwischen unseren Studierenden und den Menschen mit Beeinträchtigung wieder möglich zu machen“, so Prof.‘in Dr. Britta Baumert, Leiterin des Teilprojektes Werkstatt Inklusion. Daher wird in ihrem nächsten Seminar „Einführung in die Religionspädagogik“ in zwei Veranstaltungen zum Thema Inklusion gearbeitet. Im Vorfeld bereiten sich alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamenThema vor, so dass anschließend im Seminar darüber gesprochen und diskutiert werden kann. Dies soll in Kleingruppen im virtuellen Raum geschehen, damit auch jeder einen Beitrag leisten kann. Eine Begegnung auf Augenhöhe soll hier stattfinden und Teilhabe gelebt werden.

 

Schon im Wintersemester 2019/20 hatte Prof.‘in Dr. Britta Baumert das Videoprojekt „Gemeinsam statt einsam“ ins Leben gerufen, bei dem sich Studierende, Inhaftierte der JVA Vechta, Geflüchtete und Menschen mit Handicap begegneten und ein Video von ihren Begegnungen zusammenstellten, in dem es um eine Darstellung von Partizipation und Inklusion geht.

 

Projekt Campus inklusiv(e):

Campus inklusiv(e) ist ein Wohnangebot für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Das gemeinsam mit der Andreas-Stiftung und der St. Georgs-Stiftung realisierte Projekt bietet Studierenden/Auszubildenden/Schüler*innen und Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit, einander zu unterstützen und voneinander zu lernen. Die heterogene Zusammensetzung der Hausgemeinschaft wird als Bereicherung und Ausgangspunkt für das Zusammenleben gesehen. Alle erhalten unter diesen Rahmenbedingungen die Möglichkeit, teilzuhaben und sind aufgefordert, etwas für eine gelingende inklusive Hausgemeinschaft beizutragen. Die Menschen mit Beeinträchtigung werden zudem durch Mitarbeiter*innen der Ambulanten Wohnassistenz des Andreaswerks e. V.  unterstützt.

Die Hausgemeinschaft ist das Herz des Wohnprojektes, in dem das Miteinander zwischen allen dort lebenden Personen das A und O darstellt. So wird gemeinsam gekocht, Basketballspiele besucht oder sich gegenseitig unterstützt z.B. beim Anbringen von Gardinenstangen oder beim Annehmen von Paketen. Es ist ein stetiges Geben und Nehmen welches im Einklang mit dem Füreinander steht und den Kern des Wohnprojektes ausmacht. 

Für das nachhaltige Gelingen zum Aufbau einer gut funktionierenden Hausgemeinschaft im engeren Sinne und einer gelingenden Nachbarschaft im weiteren Sinne wurde die Stelle einer „Projektkoordinatorin“ implementiert, die über die Mittel der Aktion Mensch über drei Jahre finanziert wird. So konnten feste Angebote wie regelmäßige „Mieter-Treffen“, Semester-Abschlusspartys, anlassbezogene Treffen, wie z. B. Adventsgrillen organisiert werden. Aufgrund der bestehenden Corona-Pandemie sind diese Treffen derzeit in den Hintergrund gerückt, werden, wenn möglich, wiederaufgenommen und weiterentwickelt.

 

Kooperationstreffen zwischen BRIDGES und U.EDU

Am 10.12.2020 fand ein digitaler Austausch zwischen den BRIDGES-Werkstätten ‚Inklusion‘ und ‚Digitalisierung in inklusiven Settings‘ und dem Projekt U.EDU (TU Kaiserslautern) zu aktuellen Entwicklungen in den einzelnen Projekten sowie zukünftigen gemeinsamen Kooperationsmöglichkeiten statt. Festgehalten wurde die Planung einer gemeinsamen digitalen und monatlich stattfindenden Workshopreihe im Jahr 2021 mit Themen aktueller Lehrer*innenbildung, z.B. zu digitaler Unterrichtsmethodik und Unterrichtsgestaltung hinsichtlich inklusiver Lerngruppen. Die Zielgruppe für die geplanten Workshops, die in Kürze für die Anmeldung geöffnet werden sollen, sind u.a. Lehrkräfte, Studierende in der Lehrer*innenausbildung, Promovierende sowie wissenschaftliches Personal. Darüber hinaus wurden erste Ideen für einen gemeinsamen digitalen Fachtag im nächsten Jahr zum Thema ‚Individualisierung und Differenzierung‘ gesammelt. Die konkrete Planung zu den Inhalten, Formaten und Zeiten folgt Ende Januar.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Konkretisierung der Workshopreihe und die Planung des gemeinsamen Fachtags!