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Portrait Kilian Spinneker

 

Das „Selbstständig-werden“ ist dann irgendwie einfach schneller passiert, als ich es mir vorgestellt habe.

 

► Absolvent Kulturwissenschaften

► Betreiber der Musik-PR Agentur Monstera

 

Kilian Spinneker betreibt seit Mai 2020 die Musik-PR Agentur Monstera Music. Der 27-jährige studierte bis 2018 Kulturwissenschaften an der Universität Vechta. Im Juni 2018 stieg er bei der Osnabrücker Band Mr. Hurley und die Pulveraffen am Merchandise ein und wurde daraufhin festes Mitglied der Crew. Beim Campus Fest der Uni Vechta und Konzerten im Gulfhaus war er ebenfalls des Öfteren beteiligt, er arbeitete am Merchandise für die Band Great Escapes oder Hal Johnson und betreute die Bands Backstage.
2019 startete er ein Masterstudium in English and American Studies an der Universität Osnabrück und arbeitete gleichzeitig freiberuflich für das deutsche Punk / Rock Label Uncle M Music. Im Zuge der Corona Pandemie fiel die freiberufliche Tätigkeit weg und Spinneker machte sich Anfang 2020 mit Hilfe von Uncle M als Monstera Music selbstständig.

Warum haben Sie sich für das Studium der Kulturwissenschaften entschieden?

Nach meinem Abitur 2014 bin ich für ein Jahr nach Neuseeland geflogen. Dort lernte ich Land und Leute kennen und fing an mich für andere Kulturen zu interessieren. Das führte dazu, dass ich das Studium anfangen wollte. Im Laufe des Studiums fiel der Schwerpunkt aber immer mehr von der Ethnischen auf die musikalischen (Pop-)Kultur.

Wie sind Sie dazu gekommen, Musik-Manager zu werden und wie können wir uns Ihre Arbeit vorstellen?

Wie eingangs beschrieben fing alles mit einem freiberuflichen Job bei einem kleinen deutschen Label an. Daraus entstand der Spaß und das Interesse daran Promo zu machen. Wirklich geplant war der Weg nicht, mit etwas Glück und viel Interesse kam dann eins zum anderen.
Meine Arbeit besteht darin, Bands und Künstler*innen speziell auf Spotify und Social Media zu unterstützen. Ich sorge dafür, dass die Bands eine Release-Strategie für ihre nächste Veröffentlichung haben und damit in die richtigen Playlisten kommen. Die Aufträge kommen teilweise von Bands selbst aber auch von Labels oder anderen Agenturen - mittlerweile aus dem kompletten DACH-Raum und den USA. Am Ende geht es hierbei darum gute Connections zu haben und diese zu pflegen.

Wie gestaltete sich Ihr Weg zur Selbstständigkeit?

Das war eine Mischung aus der Label Arbeit und der Tätigkeit am Merchandise. Auf Anraten von Mr. Hurley & die Pulveraffen machte ich mich 2019 selbstständig, da die Aufträge immer ungleichmäßiger kamen und so eine „normale“ Bezahlung nicht mehr sinnvoll war. Zudem konnte ich dadurch bei dem Label als freiberuflicher Mitarbeiter einsteigen.
Das „Selbstständig-werden“ ist dann irgendwie einfach schneller passiert als ich es mir vorgestellt habe. Durch die großartige Unterstützung der Familie, des Labels und der Band wurde alle Fragen und Hindernisse schnell aus dem Weg geräumt.

Welche Kompetenzen aus dem Studium kommen Ihnen für Ihr Arbeit zugute?

Ganz klar das Organisieren. Egal ob bei der Release Planung oder der Koordination vieler Veröffentlichungen auf einmal. Außerdem werden oft Pressetexte der Bands mitgeschickt, die ich anschließend noch einmal abändere oder anpasse.
Des Weiteren ist eine besondere Menschenkenntnis gefragt, die beim connecten mit den Bands / Labels / Kurator*innen erforderlich ist.

Wenn ich an mein Studium zurückdenke, denke ich gerne an:

Die tollen Konzerte in der Cafete, dem Gulfhaus oder auf dem Campus Fest. Außerdem die langen und ausgiebigen Partys in der Banane, auf dem Stoppelmarkt oder in meiner WG in der Graf von Galen Straße. Nicht zu vergessen natürlich die Freiheit darüber zu entscheiden welches Bachelor-Thema in der Arbeit vorkommen soll. In den Kulturwissenschaften steht einem so einiges offen.

Mit Vechta verbinde ich:

Das Pferd auf dem Marktplatz, viele gute Freundschaften, den kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt. Und die Hot Dog Pizza.

Auf dem Stoppelmarkt würde ich gerne mal ein Bier trinken mit:

Allen Freunden und Bekannten aus der Studienzeit.

Aus meiner Studienzeit habe ich diesen Gegenstand aufgehoben:

Einen kleinen Deko-Kaktus von einer Party im Gulfhaus. Dieser steht symbolisch für alle unvergesslichen Erlebnisse in Vechta.