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Germanistische Sprachwissenschaft

Die Sprachwissenschaft oder Linguistik befasst sich

  • mit den Regeln der Verwendung sprachlicher Zeichen (Semiotik, Semantik sowie Grammatik im weitesten Sinne, von der Laut- und Buchstabenebene an bis zur Textebene),
  • mit der soziopragmatischen Betrachtung sprachlicher Äußerungen, u. a. mit den Möglichkeiten, mittels Sprache zu handeln, sowie mit der sprachlichen Variation in dialektaler, sozialer oder funktionaler Hinsicht,
  • mit der Geschichte der Sprache (im weitesten Sinne verstanden als Kulturgeschichte) sowie
  • mit der Reflexion über Sprache, also beispielsweise mit philosophischer Sprachbetrachtung oder mit Laiensprachkritik.

Ein Schwerpunkt in Vechta liegt auf der Beschäftigung mit der Frage, wie man mit Sprache Realität(en) konstituieren kann – d. h., welche Funktion sie bei der Konzeption von Sozialgefügen, von öffentlichen Diskursen, von Ideologien, Wertsystemen usw. erfüllt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Literaturlinguistik: Unter anderem geht es um die Interpretation literarischer Texte mit sprachwissenschaftlichen Methoden.

 

Am 9. 7. 2021 tagt erstmals das Geistes- und kulturwissenschaftliche Nachwuchskolloquium / Atelier doctoral en sciences humaines et histoire culturelle, eine Kooperation der Universität Vechta und der Université de Lorraine. Der Workshop mit dem Titel Methodologische Aspekte interdisziplinärer Forschung / Enjeux méthodologiques d’interdisciplinarité findet online in deutscher und französischer Sprache (mit Simultanübersetzung) statt und steht allen Interessierten offen. Weitere Informationen finden Sie ➢ hier.

Die Forschungsaktivitäten der Germanistischen Sprachwissenschaft in Vechta bewegen sich aktuell in den Bereichen

  • Zeichentheorie und Grammatik
  • Sprachgeschichte
  • Historische Lexikographie

Das Vechtaer Forschungskolloquium Germanistische Sprachwissenschaft, seit SoSe 2017 geleitet von Prof. Dr. Jochen A. Bär, seit SoSe 2021 gemeinsam mit PD Dr. Matthias Attig und PD Dr. Nina-Maria Klug, bietet die Möglichkeit zur Vorstellung und Diskussion linguistischer Forschungs­projekte. Es tagt durchgängig in Abständen von etwa vier Wochen und steht Promovierenden, Examenskandidatinnen und -kandidaten sowie externen Interessierten offen. Die Termine werden per Rundmail bekannt gegeben. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage bei Prof. Bär.


Die Germanistische Sprachwissenschaft in Vechta bietet an:

  • Geistes- und kulturwissenschaftliches Nachwuchskolloquium – Atelier doctoral en sciences humaines et histoire culturelle, eine Kooperation der Universität Vechta  und der Université de Lorraine (Nancy). Weitere Informationen finden Sie ➢ hier.

Zu den Aufgaben der Universität gehört neben Lehre und Forschung auch die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte an eine größere Öffentlichkeit. Repräsentativen Umfragen zufolge interessieren sich über 40 Prozent der Bevölkerung für das Thema Sprache. Die Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Vechta will das öffentliche Interesse mit einer Reihe von Projekten fördern.


  • Alle relevanten Informationen für Studierende der Germanistischen Sprachwissenschaft in Vechta finden Sie ➢ hier.
  • Informationen zu mündlichen Prüfungen (2. Wiederholung) im Sommersemester 2021 finden Sie ➢ hier.