AgriSecure
Versorgerorientierte Stärkung der Ernährungssicherheit in Niedersachsen
| Projekttitel: | AgriSecure: Vorsorgeorientierte Stärkung der Ernährungssicherheit in Niedersachsen |
| Förderung: | Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz |
| Partner: | Agrar- und Ernährungsforum Nord-West e. V. Hochschule Osnabrück Georg-August-Universität Göttingen Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen, Vechta |
| Ziele: |
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| Laufzeit: | 18 Monate (Mai 2026 - Dezember 2027) |
| Volumen: | ca. 1.500.000 € |
| Kontakt: | Dr. Barbara Grabkowsky (Projektleitung), Christine Thuinemann (Projektmanagement) |
| Links: | Private Ernährungsvorsorge: Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen-ZEHN |
Ausgangslage und Handlungsbedarf
Eine verlässliche Lebensmittelversorgung setzt resiliente Wertschöpfungsketten voraus. Die Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft leisten hierzu täglich einen wesentlichen Beitrag. Vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen, der Energiekrise, zunehmender Extremwetterereignisse sowie der Ausbreitung von Tierseuchen gewinnen Vorsorgestrategien zur Stärkung der Resilienz landwirtschaftlicher und ernährungswirtschaftlicher Wertschöpfungsketten zunehmend an Bedeutung.
Ziel des Projekts
AgriSecure untersucht kritische Abhängigkeiten entlang zentraler Wertschöpfungsketten der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen und entwickelt darauf aufbauend gemeinsam mit Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung vorsorgeorientierte Handlungsansätze zur Stärkung ihrer Resilienz. Hierzu werden:
- Resilienzprofile für die Wertschöpfungsketten Milch, Fleisch, Eier, Brotgetreide, Kartoffeln sowie Obst und Gemüse erstellt,
- wertschöpfungskettenspezifische Vorsorgepfade entwickelt,
- praxisnahe Use Cases erarbeitet,
- Resilienzkonzepte entwickelt sowie
- konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Kommunen sowie die Landes- und Bundesebene abgeleitet.
Projektvorgehen
Analyse der Wertschöpfungsketten
- Interviews mit zentralen Akteuren der jeweiligen Wertschöpfungsketten
- Analyse kritischer Abhängigkeiten und Verwundbarkeiten
- Erfassung bestehender Vorsorgemaßnahmen sowie weiterer Handlungsbedarfe
- Erstellung wertschöpfungskettenspezifischer Resilienzprofile
Entwicklung vorsorgeorientierter Konzepte
- Entwicklung wertschöpfungskettenspezifischer Vorsorgepfade
- Erarbeitung praxisnaher Use Cases
- Entwicklung von Resilienzkonzepten
- Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Kommunen sowie die Landes- und Bundesebene
Beitrag der Betriebs- und Unternehmens- und Akteursinterviews
Die Interviews mit zentralen Akteuren bilden den Ausgangspunkt der Analysen innerhalb der jeweili-gen Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, den Status quo der Resilienz, kritische Abhängigkeiten, bestehende Vorsorgemaßnahmen sowie den weiteren Handlungsbedarf systematisch zu erfassen. Die Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Entwicklung der Resilienzprofile, Vorsorgepfade, Use Cases und Resilienzkonzepte ein und bilden die Grundlage für praxisorientierte Handlungsempfehlungen.
Projektkonsortium
Projektleitung:
- trafo:agrar – Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (c/o Universität Vechta) Dr. Barbara Grabkowsky, Dr. Stefanie Retz, Hannah Indorf
Projektpartner:
- Georg-August-Universität Göttingen, Prof. Dr. Stephan von Cramon-Taubadel, Clemens Hoffmann, Jenna Chorus
- Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Stephanie Krieger-Güss, Marie-Theres Wachter
- Agrar- und Ernährungsforum Nord-West e. V., Sven Guericke, Ruth Overberg, Christine Thuinemann
- weitere Praxis-, Sozial und Wirtschafts- und Netzwerkpartner werden nach Bedarf einbezogen.



