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Monitoring Moorbach

Durch die Einführung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Jahre 2000 wurde angestrebt, alle Oberflächenwasserkörper bis 2015 in einen „guten Zustand“ zu überführen. Dieses Ziel ist natürlich verfehlt worden aber jetzt soll es angeblich bis 2027 klappen.
Der Vechtaer Moorbach gehört auch zu diesen Gewässern und die Stadt Vechta hat schon seit einigen Jahren zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die Renaturierung voranzutreiben. Das Fach Biologie begleitet diese Bestrebungen seit dem Jahre 2011 durch eine Langzeitstudie, indem unter anderem im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten limnische und terrestrische Organismen näher untersucht werden. Routinemäßig kommt bei der Probennahme im Gewässer das Makrozoobenthos-Verfahren zur Anwendung, während an Land Barberfallen eingesetzt werden. Ersteres liefert meist zahlreiche Vertreter der Egel, Krebse und Mollusken, wohingegen Letzteres dominiert wird von Insekten und Spinnentieren. Aber auch chemische und physikalische Parameter werden erhoben. Von Vorteil ist, dass die Probennahme und die anschließende Aufarbeitung in Gruppenarbeit erfolgen kann. Wer jedoch lieber alleine für sich aktiv ist, kann auch gerne eine andere Thematik (z. B. Heuschrecken, Makrophyten, Phytobenthos, Plankton, Schmetterlinge) in Angriff nehmen. Durch Kooperationen (u .a. mit dem NABU) sind sogar schon Fische sowie Fledermäuse näher untersucht worden und ein Amphibienzaun sowie Molchreusen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Ansprechpartner: apl. Prof. Dr. Markus Böggemann (Zoologie), Dr.in Mihaela Jönsson (Chemie), Prof. Dr. Norbert Pütz (Botanik)