Mathematik
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Research+ in Dialogue: Posterpreis für Nina Engel
Für ihr Poster „A Mathematics Discovery Box at Home: Fostering Scientific Reasoning through Perspective Taking and Shadow Exploration in Families“ wurde Nina Engel auf der Research+ in Dialogue Conference (International Week) am 20. Juni 2026 mit dem ersten Posterpreis ausgezeichnet.
Das ausgezeichnete Poster stellte erste Ergebnisse des Projekts MINT-FiT vor, in dem Nina Engel gemeinsam mit Martina Döhrmann MINT-Entdecker für Familien entwickelt. Ziel des Projekts ist es, Kinder und ihre Eltern durch gemeinsame Aktivitäten für MINT-Themen zu begeistern und wissenschaftliches Denken im familiären Alltag zu fördern.
Im Mittelpunkt des Posters stand die Entwicklung einer mathematischen Entdecker:inenkiste, die das räumliche Vorstellungsvermögen von Kindern durch gemeinsame Aktivitäten in der Familie fördern soll. Vorgestellt wurden erste eigens entwickelte Materialien sowie Erkenntnisse aus einer Pilotstudie mit Familien.
Wir gratulieren Nina Engel herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen uns über diesen schönen Erfolg!
Wir gratulieren Gerrit Loth zum Förderpreis

Für seine Dissertation "Barrierefreier Mathematikunterricht - Untersuchung von Barrieren anhand einer mediengestützten inklusiven Lernumgebung zur Förderung einer Datenkompetenz" wurde Gerrit Loth am 01.06.2026 mit dem Förderpreis der Universitätsgesellschaft Vechta ausgezeichnet. Geleitet durch einen Design-Based-Research-Ansatz hat Gerrit Loth im Rahmen seiner Promotion praxisorientiert eine Lernumgebung zur Förderung einer Datenkompetenz im inklusiven Mathematikunterricht entwickelt und im praktischen Einsatz auf Barrieren untersucht. Er kommt damit zum einen bildungspolitischen Forderungen nach wissenschaftlich fundierten und gleichzeitig praxistauglichen didaktischen Konzepten für inklusiven Unterricht nach, zum anderen gelingt ihm durch die Identifizierung und Klassifizierung von Barrieren und der Eruierung von Möglichkeiten ihrer Auflösung und Prävention, eine Forschungslücke in einem wichtigen Bereich der Mathematikdidaktik zu schließen.
Wir gratulieren Gerrit ganz herzlich zu seinem Preis!
PrimaMedien-Tagung 2026
Sommertagung 26.06. -27.06.2026
Die Arbeitsgruppe PriMaMedien hat vom 26.06. - 27.06.2026 zur jährlichen Sommertagung unter dem Motto „Lernen – Lehren | Forschen“ in die Räume der Universität Osnabrück eingeladen. An zwei Tagen kamen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in gut klimatisierten Räumen zusammen, um sich verschiedenste aktuelle Forschungs- und Praxisbeiträge rund um das Thema „Digitale Medien im Mathematikunterricht der Primarstufe“ anzusehen und intensiv darüber auszutauschen.
Die Bandbreite der vorgestellten Projekte bot zukunftsweisende Impulse für die Praxis:
- Apps & KI im Unterricht: Diskutiert wurde unter anderem, wie sprachsensibler Unterricht durch KI-gestützte Erklärvideos gelingen kann und wie Lern-Apps (z.B. zum Uhrzeitlernen) gehaltvolle mathematische Lernprozesse anstoßen.
- Robotik & Algorithmen: Weitere Beiträge beleuchteten das Programmieren mit Lernrobotern wie dem Blue-Bot sowie die Förderung von Computational Thinking in der Grundschule.
Ein besonderes Highlight war der „Marktplatz der Möglichkeiten“. Hier konnten innovative digitale Lernumgebungen – von KI-Lernbegleitern für Sachaufgaben bis hin zum Coden von Zahlenfolgen direkt am Tablet erprobt werden.
Nach zwei Tagen intensiven Austauschs und kollegialer Diskussionen blicken wir auf eine rundum gelungene Sommertagung zurück, die gezeigt hat, wie moderner Mathematikunterricht von morgen aussehen kann!
59. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik in Wuppertal
02.03.2026 bis 06.03.2026
Rückblick auf die GDM-Jahrestagung 2026 in Wuppertal
Unter dem Titel „Forschen in Vielfalt zwischen Bergen und Tälern“ fand vom 02. bis 06. März 2026 die 59. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) in Wuppertal statt. Mehr als 700 Teilnehmende aus dem deutschsprachigen Raum und darüber hinaus kamen an die Bergische Universität Wuppertal zusammen, um aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen in der Mathematikdidaktik zu diskutieren.
Das vielfältige Programm bot einen breiten Einblick in die aktuelle Forschungslandschaft. Neben Hauptvorträgen und zahlreichen Einzelvorträgen standen auch Arbeitskreistreffen, Minisymposien sowie Kurzvorträge auf dem Programm und ermöglichten intensive fachliche Diskussionen und einen regen Austausch innerhalb der Community.
Auch unser Team war mit zwei Beiträgen vertreten: Antonia Hintze präsentierte gemeinsam mit Prof. Dr. Martina Döhrmann, Prof. Dr. Meike Grüßing und Prof. Dr. Björn Schwarz (FU Berlin) Einblicke in das Projekt Mathematik vernetzen mit dem Titel „Unterstützung von Mathematiklehramtsstudierenden bei der Wahrnehmung von Bezügen zwischen Schul- und Hochschulmathematik“. Weiter stellte Jasmin Rosenwinkel in ihrem Beitrag „KI-basierter Reflexionsassistent zur fachlichen Analyse von Mathematik-Aufgaben“ ein Projekt zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz, die bei der fachlichen Analyse von Aufgaben unterstützend eingesetzt werden kann, vor.
Neben dem wissenschaftlichen Austausch bot die Tagung auch zahlreiche Gelegenheiten zum informellen Vernetzen. Besonders beliebt waren die Ausflüge am Mittwoch, bei denen die Teilnehmenden unter anderem einen Trampolinpark, einen Escaperoom, eine Boulderhalle oder das Museum zur Wuppertaler Schwebebahn besuchen konnten. Ein weiterer Höhepunkt war der abschließende Gesellschaftsabend am Donnerstag im Wuppertaler Brauhaus mit Live-Musik, Flying Buffet und Gelegenheit zum gemeinsamen Tanzen.
Die Tagung bot damit (zwischen Bergen und Tälern) nicht nur vielfältige Einblicke in aktuelle mathematikdidaktische Forschung, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch innerhalb der Community.
Mathematik an der Uni Vechta heißt:
Neben traditionellen mathematischen Themengebieten wie Algebra, Analysis, Geometrie und Wahrscheinlichkeitsrechnung spielt bei uns in der Lehre insbesondere die Vermittlung mathematischer Inhalte in den digitalen Medien eine große Rolle. In den fachdidaktischen Veranstaltungen werden bewährte didaktische Prinzipien ebenso wie aktuelle Ansätze z.B. eines fachspezifischen inklusiven Unterrichts thematisiert.
Neben innermathematischen Strukturen werden realitätsbezogene Anwendungen von Mathematik (von Brokkoli bis Online-Banking) betrachtet. Der Erwerb eigener Modellierungskompetenzen wird in den fachmathematischen und fachdidaktischen Veranstaltungen gefördert. Zudem spielen Konzepte zur Förderung von Modellierungskompetenzen bei Schülerinnen und Schülern in den fachdidaktischen Veranstaltungen eine große Rolle. Außerschulische Lernorte stehen dabei insbesondere in Lehre und Forschung im Fokus, können durch verschiedene Projekte und dank unterstützender Kooperationspartner realisiert werden.
Ein Verständnis für die Strukturen der Mathematik, ihre Sprache und ihre fachspezifischen Verfahren werden in den fachmathematischen Veranstaltungen erworben. Dabei ist uns eine Vernetzung mit der Schulmathematik wichtig. Mathematikdidaktische Veranstaltungen sind bereits ab dem 2. Bachelorsemester vorgesehen, sodass auch hier eine frühzeitige Vernetzung der Inhalte stattfinden kann.
Durch die theoriegeleitete Entwicklung und Erprobung von Lernumgebungen in den Seminaren, die gemeinsame Reflexion von Unterrichtsbesuchen oder das Vorbereiten, Durchführen und Reflektieren eigener Unterrichtsversuche werden in verschiedenen Lehrveranstaltungen vielfältige Gelegenheiten ermöglicht, um (unterrichts-) praktische Erfahrungen zu sammeln und einen wechselseitigen Theorie-Praxis-Bezug herzustellen.




