Botanischer Sachverstand als Basis für Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt entsprechend ausgebildete Lehrer/innen. Die Universität Vechta bildet Grundschullehrer/innen im Sachunterricht mit Schwerpunktbezugsfach Biologie und Haupt- und Realschullehrer/innen im Fach Biologie aus. Der Forschungsgarten ist als Dauereinrichtung in die universitäre Ausbildung der angehenden Lehrer/innen integriert. Die Natur- und Umweltbildung im Forschungsgarten greift also unmittelbar in die Ausbildung der „Bildungsmultiplikatoren“ ein, fördert deren praktisches Umwelthandeln und eröffnet durch Handlungskompetenz umweltadäquate Verhaltensstandards. Ziel der praktischen Arbeit im Forschungsgarten ist es, den angehenden Lehrer/innen ein Methodenspektrum an die Hand zu geben, mit dem im Schuleinsatz praxisorientiert eine positive Veränderung von Naturwissen und Naturbewusstsein bei den Schüler/innen erreicht werden kann.
Die Multiplikatoren (Lehramtsstudierende) werden zu aktiven Maßnahmen befähigt (z. B. grundlegende gärtnerische Tätigkeiten, handlungsorientierte Unterrichtsformen), können so aus eigener Anschauung Elemente des Forschungsgartens auf ihren späteren Arbeitsplatz transferieren und zur Ökologisierung des Lernortes Schule beitragen. Durch die Kooperation mit einer nahegelegenen Schule werden immer wieder auch Schulklassen integriert in die Arbeit im Forschungsgarten.

Letzte Aenderung: 25.10.2018 · Seite drucken

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