Die jüngsten PISA-Ergebnisse geben mehr als deutlichen Anlass zur Sorge, sie zeigen bei den Schüler/innen erhebliche Leistungsschwächen in grundlegenden Kompetenzbereichen und verdeutlichen zugleich, dass der soziale Hintergrund nach wie vor ein zentraler Faktor für Bildungsbenachteiligung ist. Es gibt eine Reihe von Ansatzpunkten, um schulische Bildung zu verbessern, eine vertrauensvolle Lehrer-Schüler-Beziehung bleibt dabei jedoch ein zentraler Dreh- und Angelpunkt – insbesondere, wenn es darum geht, die Auswirkungen sozialer Ungleichheit im Klassenzimmer abzumildern. Gleichermaßen Forschung sowie die Aus- und Weiterbildung zukünftiger Lehrer/innen sind diesbezüglich weiterhin gefordert.