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Sozialwissenschaften

Das Studienfach Sozialwissenschaften besteht an der Universität Vechta aus den Wissenschaftsdisziplinen Soziologie und Politikwissenschaft.

Studierende lernen in einem sechsemestrigen Studium verstehen, wie Menschen und Gesellschaft in einer sich dynamisch wandelnden Welt durch Kultur, Politik und Wirtschaft beeinflusst werden. Ferner steht die Untersuchung von sozialen und politischen Phänomenen, deren Entstehung und Folgen im Mittelpunkt dieses Studiums.

Grundbegriffe aus Soziologie ­und Politikwissenschaft

In diesem Modul werden grundlegende Fachbegriffe aus der Soziologie und der Politikwissenschaft diskutiert: Was ist zu verstehen unter den Begriffen Organisation und Institution, Gleichheit und Ungleichheit, Differenz und Geschlecht, Staat, Macht und Herrschaft, Legalität und Legitimität, Exklusion und Inklusion?

Statistik und empirische ­Sozialforschung

In den Lehrveranstaltungen zu Statistik geht es um die Anwendung von Verfahren, die helfen, Zahlen von abbildbarer sozialer Realität zu verstehen, zu beschreiben und zu analysieren. Die Methodenlehre steht im Mittelpunkt der empirschen Sozialforschung; in studentischen Lerngruppen werden Daten erhoben, ausgewertet und interpretiert im Sinne eines forschenden Lernens - durch Fragebögen, Interviews und Beobachtungen.

 

Sozialwissenschaftliche ­Theorien

beinhalten theoretische Konzepte, die mit ihren unterschiedlichen Inhalten und sozialwissenschaftlichen Herangehensweisen vorgestellt werden. Sie sind wichtig, um Wissen und Erklärungen über die Gesellschaft ordnen und strukturieren zu können. Sie sollten helfen, soziale Realität (besser) verstehen zu können und beziehen sich auf weiterführende wissenschaftliche Studien. Sie sind notwendiges Handwerkszeug in den Sozialwissenschaften.

Sozialstrukturanalyse und spezielle ­Soziologien

Die Entstehung und Analyse sozialer Ungleichheiten ist eine Kernfrage der Soziologie. Es wird untersucht, warum bestimmte Gruppen in der Gesellschaft dauerhaft bessere Lebenschancen haben als andere und warum der Zugang zu knappen und wertvollen Gütern und Positionen dabei eine wichtige Rolle spielt; darüber hinaus wird analysiert, wie dieses begründet bzw. gerechtfertigt wird. Unter dieser Perspektive werden unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche behandelt, beispielsweise das Bildungssystem, das Gesundheitssystem oder der Arbeitsmarkt.

Entwicklungen in der ­Weltgesellschaft

In nationalen Grenzen zu denken, reicht heute nicht mehr aus. Hier werden globale Prozesse von weltweit umspannenden Netzwerken und daraus entstehenden neuen Problemlagen betrachtet, die für die Gesellschaft und ihre Mitglieder entstehen. Begriffe wie Globalisierung, Netzwerkgesellschaft, Digitalisierung, Risikogesellschaft sind Gegenstand und Inhalt dieses Moduls.

Politische Systeme und ­Politikfelder

In diesen Lehrveranstaltungen steht das politische System der Bundesrepublik Deutschland und anderer Staaten im Mittelpunkt des Studiums. Der Aufbau verschiedener politischer Institutionen und deren Entscheidungsprozesse werden ebenso betrachtet wie auch einzelne Politikfelder.

Internationale ­Beziehungen

Themen und Problemlagen internationaler Beziehungen und internationaler Institutionen werden in den beiden Lehrveranstaltungen studiert. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf Untersuchungen zur EU.

Lebensformen und ­Gender

Es werden die Entwicklungen von Geschlechterverhältnissen und deren Einfluss auf private Lebensformen aus historischer und aktueller Sicht analysiert. Die Lehrveranstaltungen befassen sich mit dem Einfluss der Kategorie Geschlecht auf verschiedene Bereiche wie z.B. Familie, Erwerbsarbeit und gesellschaftliche Institutionen unter Macht- und Herrschaftsaspekten.

Studium .... und was dann?

So vielfältig wie das Studium selbst können auch die späteren Berufsperspektiven sein; z.B. Unternehmensberatung, Management, Markt- und Meinungsforschung, Marketing, Bildungswesen, Forschung und Wissenschaft, Öffentliche Verwaltung und Behörden, Politik, Stiftungen, Personalwesen, Gesundheitsmanagement um nur einiges zu nennen.

Da sich der eigene Berufswunsch meist erst während des Studiums konkretisiert, werden Praktika zur weiteren Vorbereitung und Qualifizierung für den Beruf dringend empfohlen.

Der Bachelor-Abschluss versteht sich daneben auch als wissenschaftliche Grundausbildung für berufsspezialisierende Masterstudiengänge und eine sich an einen solchen Masterstudiengang anschließende Promotion.

Bildnachweise: C. Onnen privat