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Die Collage zeigt einen Pappausteller, der Jesus abbildet. Auf der Rückseite des Aufstellers ist ein Sticker mit der Aufschrift ''weicht vom Original ab'' angebracht. Recht ist eine Roboterhand dargestellt, die die Frucht vom Baum der Erkenntnis pflückt. Die Collage stellt dar, dass das Studium in Katholische Theologie vielseitiger ist als angenommen wird.

Blog

unserer Aktivitäten in Auswahl

Social Media Aktivitäten

 

Zu den Hauptaufgaben des TheoHub gehört die Produktion von Wissenschaftscontent und Werbeformaten für die Social-Media-Kanäle des Instituts für Katholische Theologie. Alle Aktivitäten der Netzwerkstelle werden dort veröffentlicht. Über ausgewählte Themen und Veröffentlichungen informieren wir in unserem Blog.

 


Erfolgreiche Einwerbung von Fördermitteln

Juli 2026

Zwei Teilprojekte des TheoHub haben in dieser Woche eine Förderzusage durch die Bürgerstiftung Vechta und durch die Stiftung zur Ausbildung katholischer Geistlicher im Bistum Münster erhalten.

Im ersten Teilprojekt sollen gemeinsam mit Schüler*innen aus dem Raum Vechta theologische Inhalte für Social Media erarbeitet und sämtliche Materialien als Open Educational Resources (OER) online kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Ziel des Projekts ist es, die methodischen Grundlagen und Begründungszusammenhänge theologischer Wissensproduktion für eine nicht-universitäre Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar zu machen. Theologie soll dabei als eigenständige wissenschaftliche Praxis dargestellt werden. Im Zentrum steht damit weniger eine abschließende inhaltliche Erschließung des jeweiligen Gegenstandes als die Vermittlung eines reflektierten Verständnisses der spezifischen wissenschaftlichen Arbeitsweise der Theologie. Der wissenschaftliche Umgang mit den theologischen Erkenntnisquellen (Bibel, Tradition usw.) und den Prämissen theologischer Argumentation soll auch verbreitete Vorurteile gegenüber der Theologie aufgreifen und einordnen.

Im zweiten Teilprojekt sollen Bedingungen und Chancen eines wissenschaftlichen Social-Media-Content-Netzwerks von Theolog*innen in einer Mikrostudie untersucht, im Rahmen einer Tagung diskutiert und eine mögliche Gründung begleitet werden. Ein Content-Netzwerk ist ein zentral oder dezentral organisierter Verbund heterogener Produzent*innen wissenschaftlicher sowie wissenschafts- und forschungsbezogener Inhalte für die sozialen Medien. Die Produzent*innen fördern die Ausspielung der im Netzwerk produzierten Inhalte auf den Sozialen Netzwerken durch gegenseitige Werbung, Cross-Posting (Inhalte werden auf mehreren Accounts gleichzeitig geteilt), Content-Pools (ausgewählte Inhalte und Ressourcen können gemeinsam genutzt werden) und kollaborative Formate. Auch Austauschformate und gemeinsame Förderanträge für Wissenschaftskommunikation sind möglich. Ziel eines Content-Netzwerks ist es, gemeinsam eine größere Reichweite und mehr Engagement zu erzielen, als dies Einzelne jeweils erreichen könnten. Wissenschaftliche Content-Netzwerke existieren in dieser Form bislang innerhalb und außerhalb der universitären Theologie nicht. 

Wir danken beiden Stiftungen für Ihre großzügige Unterstützung!


Gespräch mit Prof. Dr. Markus Krienke von der Facoltà di Teologia an der Universität Lugano

Juni 2026

Im Rahmen der Internationalen Woche an der Universität Vechta war Prof. Markus Krienke von der Facoltà di Teologia an der Universität Lugano auf Einladung von Institutsdirektorin Prof.in Dott. Dr. Silvia Pellegrini Gast an der Universität Vechta. Vor zahlreichen Studierenden und Gästen hielt Herr Krienke einen Vortrag über die Krise der Menschenrechte und der Demokratie und bot dabei seine Perspektive auf die Möglichkeit, dass ein universales Ethos Geltung haben könnte.

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion führten Lisa Humbert und Jana Roberg, Theologiestudierende im zweiten Bachelorsemester, ein ausführliches Gespräch mit Markus Krienke. Gegenstand des Interviews, das vollständig auf den Social-Media-Kanälen des Instituts nachzulesen ist, ist die Brüchigkeit von Demokratie und Menschenrechten in der Gegenwart, die Bedeutsamkeit, dass Menschenrechte noch vor dem Recht im gesellschaftlichen Miteinander realisiert werden müssen und der Status der neuen katholischen Soziallehre Papst Leos XIV. außerhalb von Theologie und Kirche.


Open Educational Resource zum Zukunftstag 2026

April 2026

Zum Zukunftstag 2026 haben vier Schüler des Gymnasium Antonianum einen Workshop im Fach Neues Testament besucht. Gemeinsam mit Studierenden des Seminars ,,Einführung in die methoden der neutestamentlichen Wissenschaft‘‘ haben sie sich auf eine Spurensuche nach Junia(s) begeben.

In dem von Prof.in Dott. Dr. Silvia Pellegrini und Mag. theol. Jonas Breuer vorbereiteten Workshop hat sich die Gruppe mit textkritischen Fragen zum Vers Röm 16,7 beschäftigt. 

Das TheoHub hat das Seminar von Prof.in Dott. Dr. Silvia Pellegrini bei der Konzeptionierung und Vorbereitung des Workshops unterstützt und für Social Media begleitet. Das Workshop-Material stellt das TheoHub für das Institut für Katholische Theologie als Open Educational Resource (OER) zur Verfügung. Religionslehrkräfte und in der religiösen Bildung Beschäftigte können sämtliche Materialien kostenfrei nutzen.

Die Materialien und Vorschläge zur Durchführung eines ähnlichen Projekts oder einer Unterrichtsstunde sind als Lernmodul abrufbar auf relilab.org. Ein ausführlicherer Bericht über den Tag ist unter Aktuelles sowie auf den Social-Media-Kanälen des Instituts erschienen.


Kooperative Bildungsinitiative: Social-Media-Wettbewerb #kreuzzeigen

April 2026

Im Jahr 1936, vor 90 Jahren, beschloss das Nationalsozialistische Regime, dass im Oldenburger Münsterland alle Kreuze aus Schulen und öffentlichen Gebäuden entfernt werden sollten. Die Region stellte sich gegen den Beschluss. Dieser „Kreuzkampf“ gilt als eines der wenigen belegten Beispiele zivilen Widerspruchs. Das Veranstaltungsjahr „Kreuz zeigen“ erinnert daran.

Der BDKJ Landesverband Oldenburg, das Bischöflich Münstersche Offizialat und das Institut für Katholische Theologie starten das Veranstaltungsjahr mit dem Social-Media-Wettbewerb #kreuzzeigen für Jugendliche. Ab dem 13. April können Instagram-Reels von maximal 90 Sekunden eingereicht werden, die sich kreativ mit dem Thema ,,Haltung zeigen“ auseinandersetzen: Wo zeige ich Haltung in Politik und Gesellschaft, Wissenschaft und Kirche? Welche Rolle spielen Medien und soziale Netzwerke heute und damals bei Protestbewegungen? Wie können Fakten dabei helfen, zu widersprechen? Inwiefern hilft eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in der Gegenwart?

Der Wettbewerb richtet sich an Schüler*innen, Freiwilligendienstleistende, Auszubildende und Studierende, Jugendgruppen und Jugendverbände zwischen 14 und 28 Jahren im Offizialatsbezirk. Einsendeschluss ist der 09. Oktober. Die Verleihung der Preise findet am 25. November statt.

Weitere Informationen zur Einreichung der Beiträge, zu Veranstaltungen, zu den Preisen und den Wettbewerbsbedingungen gibt es auf der offiziellen Seite des Wettbewerbs.


Kick-Off der Werbekampagne zur Einschreibung für das WiSe 2026/27

April 2026

Das TheoHub hat eine Werbekampagne im Vorfeld der Bewerbungsphase zum Studienbeginn im Wintersemester 2026/27 konzipiert. Die Werbekampagne basiert auf Plakaten, Postkarten sowie informativen Social-Media-Posts, die in Kooperation mit katholischen Kirchengemeinden im Oldenburger Land ausgespielt werden. In Aussicht stehen auch Veranstaltungen.

Als Theologie wird die wissenschaftliche Reflexion des christlichen Glaubens bezeichnet. Die Kampagne spielt auf die überraschende Vielfalt, Tiefe und Andersartigkeit des Studienfaches Theologie gegenüber gängigen Vorurteilen an. Gleichzeitig wird ihre Eigenständigkeit als universitäres Fach betont.

In die Werbemotive ist jeweils ein QR-Code integriert, der auf unsere Informationsseite zu Studium und Bewerbung führt. Hier erhalten Abiturient*innen und Studieninteressierte Informationen zu den Inhalten des Studienfaches und zur Bewerbung.

Die Bewerbungsphase für das Wintersemester beginnt in diesem Jahr am 20. Mai.


🚀 TheoHub gegründet: Leuchtturmprojekt universitärer theologischer Kommunikation

März 2026

Für Wissenschaften wird es zunehmend wichtiger, ihre Erkenntnisse verständlich und zugänglich zu vermitteln. Gleichzeitig reflektiert die Theologie als Wissenschaft religiöse Überzeugungen auf eine ihr methodisch eigene Weise, die sie von anderen Wissenschaften unterscheidet. Vor diesem Hintergrund haben der Präsident der Universität Vechta, Prof. Dr. Thomas Bals, die Direktorin des Instituts für Katholische Theologie, Prof.in Dott. Dr. Silvia Pellegrini, und Weihbischof Wilfried Theising einen Kooperationsvertrag zur Gründung des TheoHub unterzeichnet. Das TheoHub ist eine Netzwerkstelle für theologische Kommunikation, die am Institut für Katholische Theologie angesiedelt ist.

Als „Hub“, also Knotenpunkt innerhalb eines Netzwerks, fördert das TheoHub den Transfer theologischer Inhalte in die Öffentlichkeit. Ziel ist es, die wissenschaftliche Arbeitsweise der Theologie und aktuelle theologische Forschung durch eine zeitgemäße Wissenschaftskommunikation für ein universitäres und außeruniversitäres Publikum sichtbar und verständlich zu machen. In dieser Form ist das TheoHub ein bislang deutschlandweit einzigartiges Leuchtturmprojekt.

Die Netzwerkstelle möchte insbesondere Menschen außerhalb der Wissenschaft für theologische Themen interessieren und zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit religiösen Überzeugungen anregen. Dazu entwickelt das TheoHub vielfältige Formate der Wissenschaftskommunikation: Beiträge auf digitalen Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube, Kampagnen zur Sichtbarkeit theologischer Forschung, Kooperationen mit Partnerinstitutionen sowie Bildungsinitiativen für Jugendliche.

Unsere Ziele

Kommunikation
Produktion innovativen digitalen Wissenschafts- und Werbe-Contents für das Institut
Networking
Aufbau und Pflege eines Netzwerks zur Kommunikation theologischer Inhalte
Bildung
Gesellschaftliche Verankerung der Theologie durch Bildungsinitiativen und Kampagnen
Profilierung
Mitgestaltung der Wahrnehmbarkeit der Katholischen Theologie als universitäres Studienfach