Dr. Michael Braksiek
wissenschaftlicher Mitarbeiter
49377 Vechta
- 2025 Forschungsstipendiat in der Division of Kinesiology and Health an der University of Wyoming
- 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Sportwissenschaft an der Universität Vechta
- 2020 Promotion an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Bielefeld
- 2015-2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich „Sport und Erziehung“ an der Universität Bielefeld
- 2011-2016 Studium der Sportwissenschaft, Mathematik und Bildungswissenschaften an der Universität Bielefeld (Master of Education)
- Sportpädagogik & Sportdidaktik
- Sport & Psyche
- Sportspiele
- Empirische Schulsportforschung
- Praxisphase
- Projektband
Fachgebundene Schwerpunkte
- Prüfungsbeauftragter für Anrechnung von Kompetenzen im Fachbereich Sportwissenschaften
- Prüfungsbeauftragter neue Prüfungsordnung BA CS
Laufende Projekte:
- Psycho-soziale Faktoren im Sportunterricht – Erfassung, Interaktion und Intervention
- Weiterentwicklung und Evaluation der Initiative „Fit durch die Schule“ https://www.fitdurchdieschule.de/
- Analyse von Formen des Forschenden Lernens in Praxisphasen des Sportlehramtsstudiums
- Physical Literacy und Bildungstheorie. Eine vergleichende (Diskurs-)Analyse
- Problemorientierte Vermittlung im Sportspiel
- Bewegungsbezogene Gesundheitskompetenz im Kindes- und Jugendalter
- Unterrichtsstile im Sportunterricht - eine empirische Studie zum Spectrum of Teaching Styles

Mein disziplinärer Ausgangspunkt liegt in der Sportpädagogik. Im Zentrum meiner Forschung steht die Frage, wie Schulsport von Schüler:innen und Lehrkräften erlebt, gedeutet und gestaltet wird. Dabei untersuche ich unter anderem, wie sportdidaktische Konzepte – etwa Mehrperspektivität oder reflektierte Praxis – Lern- und Bildungsprozesse beeinflussen und empirisch überprüft werden können.
Ausgehend von einem integrativen Verständnis sportpädagogischer Forschung verbinde ich sportpädagogische Fragestellungen mit Perspektiven der empirischen Bildungsforschung und der Psychologie. Die empirische Bildungsforschung lenkt den Blick auf jene Aspekte des Erlebens und Deutens, die für Lern- und Bildungsprozesse besonders relevant sind. Psychologische Theorien und Modelle ermöglichen es, die betreffenden Konstrukte theoretisch zu bestimmen, empirisch zu erfassen und zugrunde liegende Wirkmechanismen zu untersuchen. Die normativen Zielperspektiven der Forschung werden dabei aus dem sportpädagogischen Diskurs abgeleitet.
Methodisch arbeite ich vorwiegend quantitativ, unter anderem mit Interventionsstudien, Mehrebenenanalysen und Strukturgleichungsmodellen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Anwendung kontextspezifischer Messinstrumente.
Aktuell stehe ich nicht für die Betreuung von Bachelorarbeiten zur Verfügungen. Ich betreue nur Masterarbeiten, die einen thematischen Bezug zu meinen Forschungsschwerpunkten aufweisen. Bitte informieren Sie sich vor einer ersten Kontaktaufnahme über ein entsprechendes Forschungsthema und ggf. über meine dazugehörigen Veröffentlichungen. Bei sehr guten Arbeiten sollte grundsätzlich die Bereitschaft bestehen, diese gemeinsam (bspw. in Form eines Zeitschriftenartikels) zu publizieren.