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bunte Sportschuhe auf einer Laufbahn an der Startlinie

Sommersemester 2026

Sportstudierende der Universität Vechta erwerben erneut DBB-Trainerlizenz

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Universität Vechta und RASTA Vechta wird fortgeführt

Zum zweiten Mal in Folge haben Sportstudierende der Universität Vechta erfolgreich eine Trainerlizenz des Deutschen Basketball Bundes (DBB) erworben. Möglich macht dies eine Kooperation zwischen dem Arbeitsbereich Sportwissenschaft der Universität Vechta und dem Basketballverein RASTA Vechta, die sich inzwischen als fester Bestandteil des Seminars „Grundlagen der Sportspielvermittlung“ etabliert hat. Unter der Leitung von Henning Maatmann erwerben die Studierenden dabei nicht nur theoretische und praktische Kompetenzen in der Sportspielvermittlung, sondern qualifizieren sich zugleich für ihre ersten Einsätze als Trainerinnen und Trainer im Basketball.

Im Rahmen der Kooperation sammeln die Studierenden umfangreiche Praxiserfahrungen in einer Mini-Basketballgruppe von RASTA Vechta. Dort planen, gestalten und reflektieren sie Trainingseinheiten für Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren. Die praktische Arbeit wird im Seminar theoretisch begleitet und ausgewertet, sodass eine enge Verzahnung von universitärer Ausbildung und sportpraktischer Anwendung gewährleistet ist.

Ein besonderer Bestandteil der Kooperation ist die Möglichkeit, bereits während des Studiums eine offizielle Trainerlizenz des Deutschen Basketball Bundes zu erwerben. Die Lizenzausbildung wurde erneut von Martin Middendorf, hauptamtlicher Jugendtrainer und -koordinator bei RASTA Vechta, durchgeführt. Den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung bildete die Zertifizierung am 10. Juli 2026. Nach erfolgreicher Teilnahme erhielten die Studierenden ihre Mini-Basketball-Trainerlizenz des Deutschen Basketball Bundes. Die Lizenz qualifiziert für das altersgerechte Basketballtraining im Kinderbereich und stellt einen anerkannten Einstieg in die Trainertätigkeit dar.

„Dass wir das Angebot unmittelbar nach dem erfolgreichen Auftakt erneut durchführen konnten, bestätigt den Mehrwert der Kooperation“, betont Henning Maatmann, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Arbeitsbereich Sportwissenschaft der Universität Vechta. „Die Verbindung aus universitärer Lehre, praktischer Lehrerfahrung und einer anerkannten Trainerlizenz kommt bei den Studierenden hervorragend an. Gleichzeitig profitieren sie davon, früh Verantwortung zu übernehmen und ihre sportpädagogischen Kompetenzen in realen Unterrichtssituationen weiterzuentwickeln.“

Auch Martin Middendorf zieht eine positive Bilanz: „Nach dem erfolgreichen Start im Wintersemester war für uns schnell klar, dass wir die Zusammenarbeit mit der Universität Vechta fortsetzen möchten. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement die Studierenden die Trainingseinheiten vorbereiten und durchführen. So gewinnen die Kinder qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter und wir leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag für den Basketballnachwuchs in der Region.“

Mit dem erfolgreichen Abschluss des zweiten Ausbildungsdurchgangs hat sich die Kooperation zwischen der Universität Vechta und RASTA Vechta als fester Bestandteil der sportwissenschaftlichen Lehre etabliert. Beide Partner möchten die Verbindung von wissenschaftlicher Ausbildung und Vereinspraxis auch künftig weiter ausbauen und Studierenden die Möglichkeit bieten, frühzeitig wertvolle Praxiserfahrungen sowie anerkannte Zusatzqualifikationen zu erwerben.


Sportstudierende der Universität Vechta erweitern ihre Lehrkompetenzen auf dem Wasser | Kanu-Exkursion 2026

Kanusport vermitteln, Wanderfahrten sicher planen und durchführen sowie pädagogische Handlungskompetenzen im Outdoorbereich entwickeln – dies waren die zentralen Ziele einer Exkursionswoche des Faches Sportwissenschaft an der Universität Vechta.

30 Studierende der Universität Vechta nahmen im Rahmen ihres sportwissenschaftlichen Studiums an der Exkursion „Auf dem Wasser“ (Kanuwandern) teil. Während der Exkursionswoche in der Lüneburger Heide sammelten sie auf Flüssen wie der Luhe und der Ilmenau vielfältige praktische Erfahrungen auf dem Wasser und erweiterten ihre fachlichen sowie pädagogischen Kompetenzen.

Vorausgegangen waren umfangreiche theoretische Lehrveranstaltungen an der Universität. Während der Exkursionswoche wurden diese Inhalte in praxisnahen Lehr- und Lernsituationen vertieft. Ziel war es, sportmotorische Demonstrationsfähigkeit, sicherheitsrelevante Kompetenzen sowie methodisch-didaktische Fähigkeiten für den späteren schulischen Einsatz im Kanusport zu erwerben.

Die Studierenden wurden während der gesamten Ausbildungszeit in einem zentralen Selbstversorger-Camp betreut und begleitet. „Die Verbindung von Naturerlebnis, sportlicher Herausforderung und pädagogischer Verantwortung macht die Kanu-Exkursion zu einem besonders wertvollen Bestandteil der Lehramtsausbildung. Die Studierenden lernen dabei nicht nur Kanusport, sondern entwickeln gleichzeitig wichtige Kompetenzen für die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterrichts- und Gruppenprozessen“, erklärt Exkursionsleiter Thorsten Schröer.

Neben den sportpraktischen Ausbildungsinhalten standen auch berufsfeldbezogene Themen im Mittelpunkt. So wurden den Studierenden zusätzliche Einblicke in die Erlebnispädagogik vermittelt und deren Bedeutung für schulische und außerschulische Bildungsprozesse herausgearbeitet. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden fundierte Informationen zu Qualifikationswegen und Fortbildungsmöglichkeiten im Kanusport durch Lehrkraft Marcel Wilhelm.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Fragen zur Organisation von Klassenfahrten, schulischen Outdoorangeboten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports. Hierzu brachte Lehrkraft Sven Schröder von der Geschwister-Scholl-Oberschule Vechta seine langjährigen Erfahrungen aus der Schulpraxis ein und diskutierte mit den Studierenden konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den späteren Berufsalltag.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglichte es den Studierenden, fachliche Inhalte unmittelbar anzuwenden. Themen wie Gruppenführung auf dem Wasser, Sicherheitsaspekte bei Wasserwanderfahrten, naturverträgliches Verhalten im Outdoorsport sowie die Planung und Organisation von Exkursionen wurden unter realen Bedingungen erarbeitet und reflektiert.

Besonders hervorzuheben war auch in diesem Jahr das soziale Miteinander innerhalb der Gruppe. Ob bei der Organisation des Camps, beim Be- und Entladen der Boote oder bei der täglichen Versorgung der Teilnehmenden – die Studierenden überzeugten durch Verantwortungsbewusstsein, Engagement und ausgeprägte Teamfähigkeit. Dass die Exkursion letztlich in dieser Form erfolgreich durchgeführt werden konnte, war keineswegs selbstverständlich. Die Bewältigung unerwarteter und teilweise komplexer organisatorischer Herausforderungen verlangte allen Beteiligten ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Zusammenhalt ab. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Gruppe diese Situationen gemeinsam gemeistert hat. Für dieses außergewöhnliche Engagement und die Bereitschaft, auch in herausfordernden Momenten Verantwortung füreinander zu übernehmen, möchten sich die Exkursionsleitung durch die Lehrkräfte Thorsten Schröer und Henning Maatmann ausdrücklich bei dem gesamten Lehrteam, den Tutorinnen und Tutoren sowie allen Teilnehmenden bedanken.

„Die Exkursion bietet den Studierenden die Möglichkeit, Kompetenzen zu erwerben, die weit über die reine Sportpraxis hinausgehen. Wer später schulische Wasserwanderfahrten, Klassenfahrten oder erlebnispädagogische Angebote durchführen möchte, profitiert von den vielfältigen Erfahrungen dieser Ausbildungswoche und kann diese unmittelbar in den späteren Berufsalltag übertragen“, ergänzt der stellvertretende Exkursionsleiter Henning Maatmann.


Digitale Trainingsanalyse im Fokus: Gymnasium und Universität starten Kooperation mit Sporteinheit

Im Rahmen der neu im Schulprogramm verankerten Kooperation zwischen dem Gymnasium Lohne und der Uni Vechta haben Schülerinnen und Schüler des Sport-Leistungskurses zusammen mit ihrer Lehrkraft Rainer Eschner am Dienstag erstmals den Sportcampus besucht. In der hochmodernen, neuen Sporthalle der Universität absolvierten die angehenden Abiturient*innen eine technikgestützte Trainingseinheit im Badminton.


Wintersemester 2025_26

Millionenfache Herausforderung und eine zu selten angewandte Lösung | Projekt RESTART an der Universität Vechta will bei (Prä-)Diabetes Bewegungsangebot nachhaltig in Regelversorgung integrieren

Am 7. April 2026 ruft die Weltgesundheitsorganisation unter dem Motto „Together for health. Stand with science“ zum Weltgesundheitstag auf. Ein sportwissenschaftliches Projekt an der Universität Vechta kümmert sich um eine der globalen Pandemien der Neuzeit. Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leben mit Typ-2-Diabetes, Millionen weitere mit Prädiabetes. RESTART setzt auf das, was Studien seit Jahren belegen und was im Versorgungsalltag trotzdem oft zu kurz kommt: ein achtmonatiges, wöchentliches und wissenschaftlich begleitetes Bewegungsprogramm speziell für Menschen mit Prä- oder Typ-2-Diabetes – in festen regionalen Gruppen, erweitert um digitale Tools.

Bewegung senkt den Blutzucker, verzögert Folgeerkrankungen und verbessert die Lebensqualität bei Typ-2-Diabetes. Das ist keine neue Erkenntnis, sondern in der gesamten Diabetesforschung vielfach belegt. Und trotzdem: Im deutschen Versorgungsalltag mündet dieser Befund bisher nicht in einem strukturierten, langfristigen Bewegungsangebot. Das Forschungsprojekt RESTART an der Universität Vechta setzt an genau dieser Lücke an. Im November 2025 starteten erste Pilotkurse im Nordwesten Niedersachsens. Das Besondere: acht Monate Laufzeit, wöchentliche Präsenzeinheiten in fester Gruppenstruktur, ergänzt durch kontinuierliche Glukosemessung, digitales Aktivitätstracking sowie eine wissenschaftliche Begleitung.

Bewegung senkt den Blutzucker, verzögert Folgeerkrankungen und verbessert die Lebensqualität bei Typ-2-Diabetes. Das ist keine neue Erkenntnis, sondern in der gesamten Diabetesforschung vielfach belegt. Und trotzdem: Im deutschen Versorgungsalltag mündet dieser Befund bisher nicht in einem strukturierten, langfristigen Bewegungsangebot. Das Forschungsprojekt RESTART an der Universität Vechta setzt an genau dieser Lücke an. Im November 2025 starteten erste Pilotkurse im Nordwesten Niedersachsens. Das Besondere: acht Monate Laufzeit, wöchentliche Präsenzeinheiten in fester Gruppenstruktur, ergänzt durch kontinuierliche Glukosemessung, digitales Aktivitätstracking sowie eine wissenschaftliche Begleitung.

RESTART zeichnet sich darüber hinaus durch institutionelle Vernetzung aus: Universität, Sporteinrichtung und ärztliche Versorgung arbeiten hier fachübergreifend miteinander. Die ersten Interventionsgruppen haben die Hälfte der achtmonatigen Laufzeit erreicht. Die wissenschaftliche Auswertung steht noch aus, aber die ersten Rückmeldungen fallen sehr positiv aus, so die Zusammenfassung des Teams.

„Langfristiges Ziel des Projekts ist es, das Programm strukturell in die Regelversorgung zu integrieren – als Brücke zwischen diabetologischer Praxis, kommunalen Bewegungsanbietern und wissenschaftlicher Begleitung“, skizziert Pahmeier. „In Deutschland gibt es bislang kein vergleichbares Langzeitprogramm für diese Zielgruppe.“

 

Die aktuellen Pilotkurse sind ausgebucht. RESTART plant weitere Forschungsphasen ab Herbst 2026 in neuen Gruppen. Über die Zusammenarbeit mit weiteren Praxen in der Region freut sich das Team.

Kontakt: restart@uni-vechta.de | Tel.: +49 (0) 4441 15 841 | www.uni-vechta.de/restart


Lernlabor Nordsee - Sport-Lehramtsstudierende erproben bewegungsorientierte Klassenfahrt

Wie lässt sich eine bewegungsorientierte Klassenfahrt sportpädagogisch sinnvoll planen und durchführen? Dieser Frage gingen Sportstudierende der Universität Vechta bei einer Exkursion an die Nordseeküste nach Norden-Norddeich nach. Ziel der Veranstaltung war es, angehenden Sportlehrkräften praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen und sie auf die eigenständige Organisation und Durchführung schulischer Fahrten vorzubereiten. Geleitet wurde die Exkursion von Jacqueline Weiss und Dr. Michael Braksiek aus dem Fach Sportwissenschaft der Universität Vechta.


Sportstudierende sammeln Praxiserfahrung bei Basketball-Bundesligist RASTA Vechta | Kooperation mit der Universität Vechta verbindet Kinderbasketball und den Erwerb einer Trainerlizenz

Wie kann sportwissenschaftliche Theorie praxisnah vermittelt werden und zugleich einen konkreten Mehrwert für die Region schaffen? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Kooperation zwischen dem Arbeitsbereich Sportwissenschaft der Universität Vechta und dem Basketballverein RASTA Vechta. Im Wintersemester 2025/26 arbeiten Studierende des Seminars „Grundlagen der Sportspielvermittlung“ unter der Leitung von Henning Maatmann, Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Vechta, eng mit dem hauptamtlichen Kinder- und Jugendtrainer von RASTA Vechta, Martin Middendorf, zusammen. Ein besonderer Baustein der Zusammenarbeit ist die erstmalige Möglichkeit für die Studierenden, im Rahmen ihres Studiums eine offizielle Trainerlizenz des Deutschen Basketball Bundes zu erwerben. Den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und Lizenzierung zur sogenannten Mini-Basketball-Trainerin beziehungsweise zum Mini-Basketball-Trainer haben sie nun in der Sporthalle der Universität Vechta gefeiert. Diese Lizenz qualifiziert für das altersgerechte Basketballtraining im Kinderbereich und stellt einen anerkannten Einstieg in die Trainertätigkeit dar.

Im Rahmen der Kooperation sammeln die Studierenden umfangreiche Praxislehrerfahrungen in der sogenannten Ballschule von RASTA Vechta, einem sportartübergreifenden Bewegungsangebot für Kinder. Dort planen, gestalten und reflektieren sie Trainingseinheiten im Basketball für Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Die praktische Arbeit wird im Seminar kontinuierlich theoretisch begleitet und ausgewertet, sodass eine enge Verzahnung von theoretischer universitärer Ausbildung und sportpraktischer Anwendung gewährleistet ist.

„Für unsere Studierenden ist die Kooperation ein großer Gewinn, weil sie frühzeitig Verantwortung übernehmen und reale Unterrichts- und Trainingssituationen erleben“, betont Henning Maatmann. „Die durchweg positiven Erfahrungen haben dazu geführt, dass wir bereits eine Fortsetzung der Zusammenarbeit für das kommende Sommersemester planen. Die Verbindung von Theorie, Praxis und zusätzlicher Qualifikation stellt einen wichtigen Baustein in der sportwissenschaftlichen Ausbildung dar.“

Auch auf Seiten von RASTA Vechta fällt das Fazit positiv aus. „Gut ausgebildete und engagierte Trainerinnen und Trainer sind eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Nachwuchsarbeit“, sagt Martin Middendorf. „Die Zusammenarbeit mit der Universität Vechta hat sich bewährt, sodass wir die Kooperation gern weiterführen möchten. Die geplante Fortsetzung im Sommersemester bietet die Chance, die gemeinsamen Ansätze weiter zu vertiefen.“ Nach derzeitigem Stand steigt aus dem aktuellen Seminar auch gleich eine Studentin aus dem Zertifizierungskurs in das Projekt “RASTA macht Schule” ein.


„Wir können wirklich stolz auf diese Gemeinschaft sein!“ | Finaltage der Uni-Liga Vechta machen Lust auf mehr

Es ist ein Format, welches in der Hochschullandschaft in dieser Kombination seinesgleichen sucht: Die Uni-Liga der Universität Vechta punktet sowohl mit einem wöchentlichen Rhythmus in hochmodernen Sportstätten als auch gelebter Gemeinschaft; bereits ausgetragen werden Fußball und Volleyball; Basketball ergänzt in der kommenden Saison eventuell das Angebot – „Das ist einmalig in Deutschland“, ist sich Karim Kanafani sicher, der die Uni-Liga zusammen mit seinem Kommilitonen Leon Helm organisiert. Die Finaltage von Fußball und Volleyball haben die Aussage nun eindrucksvoll unterstrichen.

 

„Eine Uni-Liga ist ein Turnierformat, das ehrenamtlich von Studierenden der Universitäten organisiert wird“, erklärt Kanafani. Viele Städte in ganz Deutschland böten solch ein Format an. Doch etliche davon würden sich auf Fußball konzentrieren und werden oft nur im Sommer angeboten, regelmäßige Spieltage fehlen. In Vechta - der Hochschulsport der Universität Vechta initiiert das Event - ist es anders: „Bei uns fanden in dieser Saison die Fußball- und Volleyball-Spieltage im wöchentlichen Wechsel statt. Beginn war Mitte Oktober. Ich denke, dass in der nun endenden Saison das Gemeinschaftsgefühl einfach nochmal gestiegen ist“, äußert Kanafani. „Wenn man sieht, wer alles an dem Projekt bis hierher beteiligt war, dann ist das schon große Klasse!“, so der Lehramtsstudent. „Wir hatten jede Woche Fachräte da, die Waffeln oder Ähnliches angeboten haben.“ Auch die Kneipe „Banane“ sei vor Ort gewesen und habe sich um Getränke gekümmert. Dozierende, Hallenwarte und der Dienstleistungsbereich der Uni Vechta unterstützen ebenfalls. Das Angebot von Sport und Gemeinschaft spiegelt sich auch in den Zuschauenden wider: „Jede Woche waren eine Menge Gäste dabei, die angefeuert und den Abend nach dem Unialltag in der Halle einfach genossen haben“, so der 22-Jährige Kanafani.

Apropos neue Sporthalle: „Ich habe an der Einweihungsfeier der Halle teilgenommen und hörte damals Herrn Bals sprechen“, fasst es Kanafani zusammen. Der Interimspräsident habe gesagt, dass er die Uni lebendiger gestalten möchte. Zu der Zeit sei gerade jemand für die Organisation der Uni-Liga gesucht worden. „Damit sah ich mich quasi gezwungen, etwas zu tun“, sagt Kanafani mit einem Lächeln. „Wir wollen mit der Uni-Liga allen Studierenden der Universität zeigen, dass Vechta eine lebendige Hochschule ist, die neben den Lehr-Veranstaltungen auch viel mehr zu bieten hat! Mit der neuen Halle musste man das dann natürlich nutzen und der Plan ging mit vollem Erfolg auf.“

Und der eigentliche Sport? Vergangenes Jahr seien die zwei Fußball-Uni-Liga-Final-Teams aus Vechta zur deutschen Meisterschaft gefahren. Von 22 Teams war der 8. Platz drin. „Die Gewinner der deutschen Meisterschaft sind zur internationalen Meisterschaft nach Griechenland geflogen! Vielleicht schafft es Vechta ja auch diesen Sommer!“, sagt Kanafani und lacht.

In Vechta haben in der nun zu Ende gehenden Fußball-Saison 12 Teams mitgemacht. Das Turnier hat das Erstsemester-Team „1.FC Credit Points“ gewonnen. Im Volleyball nahmen sogar 15 Teams teil; den Sieg erarbeiteten sich die „Sandy Cheeks“. Erwähnenswert ist, dass über beide Sportarten hinweg vom Erstsemester bis zu erfahrenen Studierenden alle Kohorten vertreten waren. „Besonders beeindruckt hat mich, dass Volleyball besser angekommen ist, was die Teamanmeldungen angeht, als Fußball. Das freut mich sehr, und es zeigt, dass wir viele Studierende erreicht haben, die gerne mal etwas anderes wollten!“.

Die Planungen für das Sommersemester laufen schon. Der erste Spieltag der Fußball-Uni-Liga wird vermutlich am 18. Mai um 18 Uhr auf dem Uni-Sportplatz stattfinden. Bis dahin soll die Zeit eventuell mit einem neuen Angebot überbrückt werden: Wenn sich mindestens 10 Teams anmelden, startet eine neue Basketball-Uni-Liga. Infos dazu gibt es immer auf dem Instagram-Account @uniligavec. Etwa im März soll die Anmeldung für Basketball möglich sein. „Wir können wirklich stolz auf diese Gemeinschaft sein, die wir in Vechta genießen“, fasst es Kanafani zusammen.


Sommersemester 2025

Zwei Auszeichnungen für die Sportwissenschaft: Stipendien für Jacqueline Weiss und Dr. Michael Braksiek

Gleich zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Iris Pahmeier im Fach Sportwissenschaft der Universität Vechta wurden jüngst mit Stipendien ausgezeichnet.

SoSe 2025

Jacqueline Weiss erhält ein Promotionsstipendium der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). In ihrem Dissertationsprojekt entwickelt und evaluiert sie eine Bewegungsintervention für Menschen mit Prädiabetes und Typ-2-Diabetes. Besonderes Augenmerk gilt dabei gesundheitspsychologischen Aspekten. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit zwei diabetologischen Schwerpunktpraxen in der Region sowie einem Sporttherapiezentrum statt.

Dr. Michael Braksiek wird mit einem Postdoc-Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert. Er verbringt im Rahmen des Stipendiums einen knapp fünfmonatigen Forschungsaufenthalt an der University of Wyoming (USA). Ziel des Projekts ist ein kulturvergleichender Blick auf die Sportlehrkräfteausbildung in Deutschland und den USA, mit besonderem Fokus auf berufsbezogene Einstellungen und Überzeugungen von (angehenden) Sportlehrkräften.