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Haptische Zugriffe auf Gegenstände – eine Chance für historisches Lernen?

17.02.2021

Thomas Must / Martin Buchsteiner (Hrsg.)
Münster: Waxmann Verlag 2021
180 Seiten, broschiert
ISBN 978-3-8309-4163-7
29,90 EUR

Die Vorteile haptischer Zugriffe für das Lernen werden – häufig unter dem Schlagwort der Handlungsorientierung – immer wieder hervorgehoben. Aktuell erfahren Haptik und damit verbunden die Auseinandersetzung mit (historischen) Gegenständen auch in der Geschichtsdidaktik eine größere Aufmerksamkeit. Dieser Sammelband diskutiert aus fachwissenschaftlicher, fachdidaktischer und pädagogischer Perspektive das Potenzial des „Anfassens, Ausprobierens und Anfertigens“ für historisches Lernen. Die einzelnen Beiträge, die Impulse geben wollen, liefern sowohl theoretische und empirische Überlegungen als auch vielfältige ganz praktische Beispiele, um Haptik und (historische) Gegenstände in den Geschichtsunterricht zu integrieren. Der Sammelband richtet sich damit nicht nur an Geschichtsdidaktiker und -didakterinnen der ersten und zweiten Ausbildungsphase, sondern empfiehlt sich auch (Geschichts-)Lehrpersonen in der Schule.

Mit Beiträgen von: Martin Buchsteiner, Alfred Germ, Marianne Hilke, Thomas Lessig-Weller, Mathias Möller, Thomas Must, Jörg van Norden, Anna Riethus, Hannah Röttele, Stephan Quick, Jan Scheller und Annette Wick-Proske

Ohne Energie wäre alles weg vom Fenster. Vorstellungen von Grundschulkindern zu Energie

2020

Monika Reimer
Baltmannsweiler: Schneider Verlag 2020
240 Seiten
ISBN 978-3-8340-2043-7
26,00 EUR

„Eine Banane hat mehr Energie als Schokolade, weil eine Banane gesund ist." „Ein Fluss hat Energie, weil ersich bewegt" vs. „ein Fluss hat keine Energie, weil er tot ist". Dies sind nur einige der spannenden Aussagen, die Kinder zu Energie in Bezug auf verschiedene Bilder geäußert haben. Ihre Erklärungen gründen sich auf Alltagserfahrungen und sind in sich sehr logisch. Allerdings entsprechen sie nicht immer der fachlichen Sicht. Dies liegt daran, dass Energie zwar allgegenwärtig, aber in seiner Gesamtheit schwierig zu erfassen ist. Da Energie eines der wichtigsten Themen für die Zukunft ist, sollten Grundlagen bereits in der Grundschule gelegt werden. Dafür ist es notwendig, die Vorstellungen der Kinder zu kennen und diese aufzugreifen. Welche domänenübergreifenden Vorstellungen bei Grundschulkindern vorliegen, wurde bisher allerdings nur unzureichend empirisch untersucht. Mit dieser Studie wird diese Forschungslücke geschlossen. Dafür wird der Frage nachgegangen, welche Vorstellungen Grundschulkinder von Energie haben. Dafür wird zunächst die fachliche Seite umfangreich und verständlich mit Hilfe vielfältiger Schaubilder dargestellt. Für die Erhebung der Daten wurde ein innovatives Erhebungsdesign entwickelt. In diesem sollten die Kinder ihre Ideen zu Energie zu verschiedenen Impulsbildern (z.B. Foto eines Flusses, eines Wasserrades, einer Tafel Schokolade u. Ä.) äußern. Die Auswertung der Daten erfolgte mit einer von der Autorin entwickelten Methode. Aus den Ergebnissen wurden konkrete Leitlinien abgeleitet und Unterrichtsbausteine entwickelt. Dieses Buch bietet daher vielfältige Anregungen, wie ein Grundverständnis von Energie in der Grundschule aufgebaut werden kann und gibt praktische Anregungen für einen schülergerechten Unterricht zum Thema Energie. Wie weitreichend die Vorstellungen von Grundschulkindern zu Energie sind, wird in dem Zitat des Titels deutlich, denn „ohne Energie wäre alles weg von Fenster".

Essen und Ernährung - Herausforderungen für Schule und Bildung

06.07.2017

Steffen Wittkowske / Michael Polster / Maria Klatte (Hrsg.)

Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt 2017.
227 Seiten, kartoniert
ISBN 978-3-7815-2184-1
18,90 EUR

Essen ist ein zentrales Element im Alltag eines jeden Menschen und zugleich ein kontrovers diskutiertes Thema. Oftmals zeigt sich eine Diskrepanz zwischen dem Wissen um eine ausgewogene Ernährung und dem tatsächlichen Essverhalten - häufig bereits im Kindesalter. Daher geraten schulische Ernährungsbildung und Verpflegungsangebote zunehmend in den Fokus zahlreicher Debatten.
Diese Publikation umfasst aktuelle Ansätze der Ernährungsbildung und Schulverpflegung, die im Rahmen der Ringvorlesung "SchulESSEN - ein starkes Stück Gesundheit" - im Wintersemester 2015/16 an der Universität Vechta diskutiert wurden. Im Zentrum stehen Fragen hinsichtlich der mit Essen und Ernährung verbundenen Potenziale und Herausforderungen, mit denen Schule als Bildungsinstitution sowie als Teil der kindlichen Lebenswelt konfrontiert ist.

Mit Beiträgen von: Günter Eissing, Thomas Ellrott, Hartmut Giest, Ksenia Hintze, Maria Klatte, Uta Meier-Gräwe, Karsten Mensching, Christine Meyer, Michael Polster, Norbert Pütz, Lotte Rose, Hanni Rützler, Jutta-Schreiner-Koscielny und Georg Koscielny, Rhea Seehaus, Margit Stein, Martin Stummbaum, Günter Wagner und Steffen Wittkowske.

Handbuch Methoden im Sachunterricht

17.05.2017

Handbuch Methoden im Sachunterricht
Hrsg. von Dietmar von Reeken
Dimensionen des Sachunterrichts Band 3
4. aktualisierte Neuauflage 2017. IV, 320 Seiten. Kt. ISBN 978 3834017246. € 19,80

"Der Schüler muss Methode haben" formulierte der Reformpädagoge Hugo Gaudig schon 1917. Auch fast ein Jahrhundert später ist die Förderung von Methodenkompetenzen der Kinder eine zentrale didaktische Aufgabe, die durch neuere lerntheoretische Erkenntnisse zusätzliche Unterstützung erfährt. Dies gilt im besonderen Maße für den Sachunterricht. Seine genuine Aufgabe ist es, den Kindern vielfältige Methoden zu vermitteln, mit deren Hilfe sie sich, individuell und gemeinsam, Phänomene und Probleme ihrer Lebenswelten zunehmend selbstständig, selbsttätig und selbstreflexiv erschließen können. Um diese Vermittlung leisten zu können, benötigen Lehrkräfte ihrerseits Methodenkompetenzen, die sie in ihrer Ausbildung und ihrer Berufstätigkeit erwerben müssen.

Das "Handbuch Methoden im Sachunterricht" wendet sich vor diesem Hintergrund an Studierende und Lehrende an den lehrerbildenden Hochschulen ebenso wie an Referendare und Lehrkräfte. Es ist von Experten in Schulen und Hochschulen verfasst, liefert grundlegende Informationen über mehr als dreißig sachunterrichtliche Methoden und regt mit zahlreichen Beispielen und methodischen Tipps zum Nachdenken und Ausprobieren an. Ziel ist die Entwicklung und Förderung einer methodenbewussten Lernkultur im Sachunterricht.

Dr. Dietmar von Reeken ist Professor für Geschichtsdidaktik mit den Schwerpunkten Geschichtsunterricht und Geschichtskultur an der Universität Oldenburg.

Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis finden Sie hier auf der Homepage www.paedagogik.de

Ausstellung "Ästhetisches Lernen" - Wie kommt die Sache in den Kasten?

02.01.2017

Im aktuellen Wintersemester fand mit dem Modul OBM-41 Ästhetisches Lernen (Profilierungsbereich) bereits zum zweiten Mal eine Kooperation der Fächer Designpädagogik & Sachunterricht im Studiengang „Master of Education“ statt. Die Studierenden, die aus allen angebotenen Lehramtsfächern kommen können, bearbeiteten in dem Blockseminar fachspezifische oder auch sehr persönliche Themen auf für sie meist ungewohnte Art und Weise. Die Ergebnisse der vier Workshops sind noch bis 31. Januar 2017 im W + K-Gebäude zu sehen.

Folgende Themenbereiche wurden vorgestellt:

  • „Zugänge zur Welt - Welterkenntnis als Grundlage für Schule und Unterricht“ (Prof. Dr. Steffen Wittkowske), behandelt wurden das Wissen und Verstehen über Natur und Kultur in seiner Wechselwirkung anhand von Begegnungen mit den vier Elementen.
  • „Wahrnehmung und Gestaltung“ (Dr. Stefan Scheuerer), ästhetisch-situierte Lernräume dienten als Grundlage für die angestrebten ästhetischen Erfahrungen zum Thema „Körper und Raum“.
  • „Wahrnehmung und Abstraktion“ (Dipl.-Des. Traugott Haas), Methoden der Abstraktion wurden als Erkenntnismethode unter der Perspektive des forschenden Lernens untersucht.
  • „Zeichentheorie“ (Dr. Nils Aschenbeck), die Welt der Zeichen im öffentlichen Raum, am Beispiel einer Stadt wurden durch kultursemiotische Methoden und Modelle bearbeitet.

Ziele des Seminars waren, dass die Studierenden Kenntnisse über gestalterische Verfahren zur ästhetischen Untersuchung der kulturellen und natürlichen Umwelt und die Spezifika unserer sinnlichen Wahrnehmung als Erkenntnisquelle erwerben. Durch den experimentellen Einsatz verschiedener praktische Methoden und Verfahren ästhetischen Lernens lernten die überwiegend fachfremden Studierenden ein neues, ungewohntes Instrumentarium zur Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung kennen. Die ästhetischen Erfahrungen wurden gemeinsam reflektiert und beschrieben, daraus entwickelten sich neue Perspektiven und Erkenntnisse über die gestaltete und natürliche Welt. Diese wurden im Eigenstudium auf individuell gewählte Themen der Studierenden angewendet und in eine ästhetische Gestalt transformiert.

Diese Ergebnisse in Form von Objektkästen sind bis zum 31. Januar 2017 zwischen 10 – 16 Uhr im W + K-Gebäude, Raum W 109 (1. Stock) zu besichtigen.

Handbuch Didaktik des Sachunterrichts

26.04.2015

Soeben in zweiter, aktualisierter und erweiterter Auflage erschienen ist das eingeführte Standardwerk "Handbuch Didaktik des Sachunterrichts" bei utb. Es wurde von einem renommierten Herausgeberteam, zu dem auch Prof. Dr. Steffen Wittkowske gehörte, konzipiert und zur Veröffentlichung vorbereitet.
Sachunterricht ist ein zentraler Lernbereich der Grundschule und der elementaren Bildung. Seine Gegenstandsbereiche, seine Aufgaben und seine Didaktik werden von den Autorinnen und Autoren dieses Handbuchs in insgesamt 87 Beiträgen umfassend und systematisch dargestellt. Sie bereiten den derzeitigen Diskussionsstand auf, stellen Ergebnisse empirischer Forschung vor und informieren über die historische Entwicklung und internationale Perspektiven. Dargelegt werden der bildungstheoretische Hintergrund der Fachdidaktik Sachunterricht, Methoden der Erkenntnisgewinnung und -vermittlung sowie unterschiedliche Perspektiven auf die Lernvoraussetzungen der Kinder.
Der Titel verbindet die ausführliche Begriffs- und Themenbehandlung eines wissenschaftlichen Wörterbuchs mit der Systematik eines Lernbuchs.
Das Handbuch informiert über die für das Lehren und Lernen im Sachunterricht wichtigen Methoden, Prinzipien, Arbeitsformen, Arbeitsmittel, Medien und Repräsentationsformen, zeigt die thematische Breite des Sachunterrichts mit seinen fachlichen sowie fächerübergreifenden Perspektiven und erörtert Fragen der Leistungsermittlung und -beurteiling.
Es stellt vielfältige Bezüge zur Unterrichtspraxis her, gibt Anregungen für die Realisierung eines modernen Sachunterrichts und ist gleichermaßen wertvoll in der 1. und 2. Phase der Lehrerbildung.

Vorstellungen von Vorschulkindern zum Lebendigen

27.04.2015 - Basis naturwissenschaftlichen Lernens im Sachunterricht der Grundschule

Am 08. April 2015 übergab die Präsidentin der Universität Vechta, Frau Professorin Dr. Marianne Assenmacher, im Beisein des wissenschaftlichen Betreuers des Dissertationsvorhabens, Herrn Prof. Dr. Steffen Wittkowske, an Frau Rieke Bitter die Urkunde zur Promotion im Fach Didaktik des Sachunterrichts.

Die in der renommierten Reihe "Forschung" beim Klinkhardt Verlag (Bad Heilbrunn) erschienenen Forschungsergebnisse "Vorstellungen von Vorschulkindern zum Lebendigen" wurden dabei präsentiert. Frau Dr. Bitter stellt die Ergebnisse ihrer Studien in diesem Band dar und gibt Hinweise für eine didaktische Implementation der Ergebnisse in den Sachunterricht der Grundschule.

Lernen wird durch Vorstellungen beeinflusst. Für den Erwerb naturwissenschaftlicher Kompetenzen im Sachunterricht der Grundschule und hier insbesondere für die biologische Domäne sind Vorstellungen vom Lebendigen zentral und bilden eine wesentliche Konzeptstruktur zum Aufbau tragfähigen Wissens.
Diese zeigt sich anhand der kindlichen Kategorisierung von Objekten der Lebenswelt als lebendig bzw. nicht lebendig sowie anhand entsprechender Analogiebildungen, die auf den bereits im Vorschulalter erworbenen Vorstellungen der Kinder basieren.

  • Entwicklung des Denkens und der Vorstellungsbildung
  • Vielfalt der kindlichen Vorstellungen vom Lebendigen
  • Kategorisierungsleistungen bei Vorschulkindern
  • Analogiebildungsprozesse
  • Auswirkung einer Intervention auf die Konzeptstruktur
  • Didakktische Hinweise zur Umsetzung der Ergebnisse im Sachunterricht der Grundschule

Rieke Bitter
"Vorstellungen von Vorschulkindern zum Lebendigen.
Basis naturwissenschaftlichen Lernens in der Grundschule."
2015. 203 Seiten, kartoniert.
Klinkhardt Forschung | 978-3-7815-2014-1
42,00 EUR

Mobilität für die Zukunft

09.12.2014

Verkehrserziehung an Schulen ist Mobilitätserziehung. Sie soll Kinder und Jugendliche darin bestärken, sich aktiv und selbstständig an der Gesellschaft zu beteiligen. Die Autoren des Sammelbands diskutieren interdisziplinär gesellschaftliche Ausprägungen und Herausforderungen von Mobilität und skizzieren (fach-)didaktische Ansätze einer Mobilitätserziehung, in der Schülerinnen und Schüler positive Erfahrungen machen können und Nachhaltigkeit als Handlungsrahmen eingeführt wird.

Michael Otten und Steffen Wittkowske (Hrsg.) (2014): Mobilität für die Zukunft. Interdisziplinäre und (fach-)didaktische Herausforderungen. 190 Seiten.
Kartoniert, EUR (D) 29,90€
ISBN 978-3-7639-3891-9
ISBN E-Book 978-3-7639-4313-5

Mädchen und Naturwissenschaften

09.12.2014

Die in dieser Publikation beschriebene Qualifikationsarbeit von Katharina von Maltzahn entstand im Rahmen eines von der Max-Träger-Stiftung geförderten Forschungsprojekts, das an der Universität Vechta unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Professorin Dr. Marlies Hempel durchgeführt wurde. Die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Interessen von Mädchen steht im Fokus der Studie. Bezugspunkt ist die Übergangssituation von der vierjährigen Grundschule in die weiterführenden Schulen. Während fast alle Grundschulkinder ein hohes situatives Interesse an naturwissenschaftlichen Lerngegenständen aufweisen und gerade im Sachunterricht der Grundschule vielfältige Möglichkeiten geboten werden, naturwissenschaftliche Interessen zu entwickeln und auszubauen, ändert sich dies oftmals durch den Schul- und Fächerwechsel. Für den naturwissenschaftlichen Bereich wird immer wieder konstatiert, dass die Interessen der Mädchen stark abnehmen. Somit stellt sich die Frage, ob Gründe für eine Interessenabnahme in dieser Übergangssituation zu finden sind. In einer explorativen Untersuchung wurden 33 Mädchen aus Niedersachsen beim Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen begleitet. Mittels leitfadengestützter Interviews wurde untersucht, wie Mädchen den Übergang erlebten. Die Aussagen und Reflexionen der Mädchen ermöglichten es, den Verlauf ihrer jeweiligen naturwissenschaftlichen Interessen von der vierten bis zur sechsten Klasse zu rekonstruieren und zu analysieren. Aus den Ergebnissen konnten Aspekte der pädagogischen und didaktischen Gestaltung des Übergangs abgeleitet werden, die zu einem besseren Gelingen beitragen könnten.

Katharina von Maltzahn (2014): Mädchen und Naturwissenschaften. Eine Veröffentlichung der Max-Traeger-Stiftung. 274 Seiten.
Broschiert, EUR (D) 39,95€
ISBN 978-3-7799-2940-6