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Kompetenzzentrum Regionales Lernen

Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen bringt Schulen und außerschulische Akteur:innen für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zusammen.
Basierend auf dem Bildungskonzept Regionales Lernen 21+ werden thematische Bildungsnetzwerke und Bildungslandschaften als Reallabore initiiert, koordiniert und beforscht.

Erfahren, Lernen und Gestalten vor Ort – in der Region für die Region!


Aktuelle Meldungen

Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen wünscht frohe Weihnachten und alles Gute für 2024!

Liebe Mitglieder der Bildungsnetzwerke, liebe Kooperationspartnerinnen und Partner in Forschungsprojekten, liebe Kolleginnen und Kollegen in Lehre und Forschung, liebe Mitwirkende in diversen Gremien intern und extern der Universität Vechta,

die Tage werden kürzer, die Nächte länger und der Regen fällt schon bald als Schneeflocken vom Himmel: die Weihnachtszeit steht vor der Tür! Bevor wir in die Weihnachtspause gehen, möchten wir zurückblicken, Ihnen und Euch danken für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr!

Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen wünscht frohe Weihnachten und alles Gute für 2024!

Liebe Mitglieder der Bildungsnetzwerke, liebe Kooperationspartnerinnen und Partner in Forschungsprojekten, liebe Kolleginnen und Kollegen in Lehre und Forschung, liebe Mitwirkende in diversen Gremien intern und extern der Universität Vechta,

die Tage werden kürzer, die Nächte länger und der Regen fällt schon bald als Schneeflocken vom Himmel: die Weihnachtszeit steht vor der Tür! Bevor wir in die Weihnachtspause gehen, möchten wir zurückblicken, Ihnen und Euch danken für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr!

Es war geprägt von dem Aufbau und unserer Positionierung im 2022 gegründeten Institut "Vechta Institute of Sustainability Transformation in Rural Areas (VISTRA)", dem Projektbeginn des EU-Vorhabens "Literacy boost through an Operational Educational ecosystem of Societal actors of Soil health (LOESS)", der Kooperation mit Universitäten im deutschsprachigen Raum zur Weiterentwicklung des digitalen Schulbuchs "Digital Educational Media (DEM)"  und des Projekts "Plenetary Health in der regionalen Bildung (PHreg:BI)" in Kooperation mit der Universität Bremen zum Aufbau einer Gesundheitsperspektive im Rahmen von Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Im VISTRA sind zurzeit 37 Mitglieder aus unterschiedlichen Fachrichtungen beteiligt, die inter- und transdisziplinär sowie auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen Transformationsprozesse in ländlichen Räumen erforschen. Uns interessiert der potentielle Beitrag und die Implementierung Regionaler Bildung in diesen Prozessen. 

Viele spannende Ideen und Vorhaben konnten 2023 weiterentwickelt, aber auch Herausforderungen vor allem in Form des in der Bildungslandschaft zunehmenden Fachkräftemangels, der steigenden Kosten und schwierigen Förderbedingungen bewältigt werden. Wir sind gespannt, wie es weitergeht, und freuen uns dabei auf den Austausch mit Ihnen und Euch!

Wir wünschen besinnliche und erholsame Feiertage und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr 2024!


Vorstellung der Projekte PH:regBi und LOESS auf dem Forschungsfördertag der Universität Vechta

Auch beim diesjährigen 8. Forschungsfördertag der Universität Vechta war das Kompetenzzentrum Regionales Lernen mit den zwei innovativen Bildungsprojekten PH:regBi und LOESS dabei.

Vorstellung der Projekte PH:regBi und LOESS auf dem Forschungsfördertag der Universität Vechta

Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen war auch in diesem Jahr auf dem Forschungsfördertag der Universität Vechta, der unter dem Motto "Regional und vielfältig forschen“ stattfand, vertreten. Das Ziel des Forschungsfördertages ist es Forschende, Praxispartner*innen und Stakeholder aus der Region zusammenzubringen und einen Austausch zu erlangen. 

Im Rahmen des Programmpunktes „Pitch your Project“ wurden unter anderem die beiden im Kompetenzzentrum Regionales Lernen angesiedelten Projekte PH:regBi – Planetary Health und BNE in der regionalen Bildung und LOESS - Literacy boost through an Operational Educational Ecosystem of Societalactors on Soil health vorgestellt.

Madelaine Uxa präsententierte das DBU-geförderte Projekt PH:regBi, in dem Lehr-Lern-Module im Kontext Klimawandel und planetarer Gesundheit konzipiert werden. Caroline Schmidt stellte das EU-Horizon Projekt LOESS vor, bei dem bodenbezogene Bildungsangebote entwickelt werden.


Projekte LOESS und PH:regBi im Portal Wissen hoch N

Im Informationsportal Wissen hoch N sind zu den beiden Projekten des Kompetenzzentrums Regionales Lernen LOESS und PH:regBi Beiträge erschienen. Das Portal gilt als Informationsportal für alle, die Interesse an innovativen Ideen und Lösungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Niedersachsen haben. So vielfältig die Regionen sind, so spannend ist die Wissenschaft vor Ort. 

Projekte LOESS und PH:regBi im Portal Wissen hoch N


Vechtaer Geograph:innen auf dem Deutschen Kongress für Geographie (DKG) in Frankfurt

Zum Thema „Planetary Futures“ trafen sich vom 19.- 23.09. zahlreiche Geograph:innen aus Deutschland und dem benachbarten Ausland zum Deutschen Kongress für Geographie (DKG) in Frankfurt am Main. Ziel war es, aktuelle Herausforderungen und Lösungsperspektiven zu diskutieren und neue Ansätze für das gesellschaftliche Leben angesichts globaler Vielfachkrisen zu finden. Nach einer vierjährigen pandemiebedingten Pause zeigte sich der DKG wieder als ein lebendiger Ort des wissenschaftlichen Austausches, auf dem über aktuelle Themen, wichtige Forschungsfragen und gesellschaftliche Probleme debattiert wurde. Aus der Abteilung Didaktik der Geographie waren Prof. Dr. Leif Mönter, Dr.in Hannah Lathan, Lena Neumann, Madelaine Uxa und Caroline Schmidt vertreten.

Vechtaer Geograph:innen auf dem Deutschen Kongress für Geographie (DKG) in Frankfurt

Unter dem Motto „Planetary Futures“ trafen sich vom 19.- 23.09. zahlreiche Geograph:innen aus Deutschland und dem benachbarten Ausland zum Deutschen Kongress für Geographie (DKG) in Frankfurt am Main. Ziel war es, aktuelle Herausforderungen und Lösungsperspektiven zu diskutieren und neue Ansätze für das gesellschaftliche Leben angesichts globaler Vielfachkrisen zu finden. Nach einer vierjährigen pandemiebedingten Pause zeigte sich der DKG wieder als ein lebendiger Ort des wissenschaftlichen Austausches, auf dem über aktuelle Themen, wichtige Forschungsfragen und gesellschaftliche Probleme debattiert wurde.

Aus der Abteilung Didaktik der Geographie waren Prof. Dr. Leif Mönter, Dr.in Hannah Lathan, Lena Neumann, Madelaine Uxa und Caroline Schmidt vertreten. Am zweiten Tag des Kongresses hielt Dr.in Hannah Lathan einen Vortrag zum Thema „Geographische Schulbücher von morgen: digital und inklusiv – aber wie?“, in dem sie Einblicke in ihre Forschung zur Konzeption geographischer Schulbücher gab. Am Nachmittag war Lena Neumann mit zwei Vorträgen vertreten. Sie präsentierte ihr Dissertationsprojekt, das sich mit Schüler:innenhandeln im Geographieunterricht im Kontext von Klimawandelrisiken auseinandersetzt. Dabei konnte sie erste empirische Ergebnisse zur Diskussion stellen. In einem anschließenden Slot stellte sie das Forschungsprojekt „Zukunftsdialog+“ vor, wobei der Nachhaltigkeitsdialog zwischen Schüler:innen und Unternehmen im Fokus steht und aus dem ebenfalls erste Evaluationsergebnisse vorliegen. Am Folgetag gestalteten Prof. Dr. Leif Mönter und Dr.in Hannah Lathan gemeinsam mit Dr. Christian Wittlich von der Universität Bremen eine Session zum Thema „Transformatives Lernen in der Geographiedidaktik“, in dem auch ein Vortrag zum Forschungsprojekt „PH:regBi – Planetary Health in der regionalen Bildung“ angesiedelt war. Auch Madelaine Uxa, aktiv im Projekt PH:regBi, und Caroline Schmidt, betraut mit dem Projekt LOESS, stellten auf der Tagung erstmalig ihre Arbeiten vor und konnten anregende Gespräche führen.

Am letzten Tag des Kongresses, der traditionell den Exkursionen vorbehalten ist, nahmen Dr.in Hannah Lathan und Lena Neumann an einer Erkundung des Mittelrheintals teil. Dabei wurden aktuelle Herausforderungen für die Region mit besonderem Fokus auf die geomorphologische Entwicklung der Region, dem Tourismus aus historischer und aktueller Perspektive sowie den sensiblen Umgang mit historischen Ereignissen in der Region thematisiert.


Aktionstage für Nachhaltigkeit in Cloppenburg (30.08.-02.09.23): Gemeinsam für eine nachhaltige Region

Unter dem Motto „Cloppenburg.gemeinsam.nachhaltig“ fanden erstmals die Aktionstage für Nachhaltigkeit in Cloppenburg statt. Die Volkshochschule Cloppenburg, der Science Shop der Universität Vechta, die Katholische Erwachsenenbildung und Ehrenamtsagentur aus Cloppenburg haben sich dafür eingesetzt, in Zeiten aktueller Krisen wie der anhalten Klimakrise, der COVID-19-Pandemie oder dem Biodiversitätsverlust, gemeinschaftliches Handeln in der Region zu fördern. Für das Kompetenzzentrum waren Dr.in Gabriele Diersen, Caroline Schmidt und Kristin Dolezil (SHK) vor Ort. Dazu gesellten sich die Kolleg:innen aus dem VISTRA Dr.in Verena Beck, Jun.-Prof.in Dr.in Jana Zscheischler und Janes Grewer.

Aktionstage für Nachhaltigkeit in Cloppenburg (30.08.-02.09.23): Gemeinsam für eine nachhaltige Region

Unter dem Motto „Cloppenburg.gemeinsam.nachhaltig“ fanden erstmals die Aktionstage für Nachhaltigkeit in Cloppenburg statt. Die Volkshochschule Cloppenburg, der Science Shop der Universität Vechta, die Katholische Erwachsenenbildung und Ehrenamtsagentur aus Cloppenburg haben sich dafür eingesetzt, in Zeiten aktueller Krisen wie der anhalten Klimakrise, der COVID-19-Pandemie oder dem Biodiversitätsverlust, gemeinschaftliches Handeln in der Region zu fördern.

Über vier Tage hinweg wurde die Innenstadt mit einem reichhaltigen Bühnenprogramm, informativen Vorträgen und interaktiven Workshops bereichert. Die Organisatoren und die zahlreichen Ausstellenden trugen so dazu bei, das Thema Nachhaltigkeit erlebbar zu machen und Wege aufzuzeigen, wie wir alle einen Betrag leisten können.

Das Vechta Institute of Sustainability Transformation in Rural Areas (VISTRA) der Universität Vechta und das Kompetenzzentrum Regionales Lernen folgten dieser Einladung gerne und präsentierten ihre Forschungs- und Projektarbeiten an drei Ständen.

Prof.in Dr.in Jana Zscheischler und Janes Grewer suchten gemeinsam mit den Besuchern nach Glücksorten, aber auch Herausforderungen in der Region Oldenburger Münsterland.

Am VISTRA-Stand präsentierte Dr.in Verena Beck, Wissenschaftsmanagerin des VISTRA, grundlegende Informationen zu den Hauptzielen und Forschungsschwerpunkten des Instituts. Darüber hinaus hatten die Besucher*innen die Möglichkeit herauszufinden, welcher Wissenschaftstyp sie sind, indem sie an einem Quiz teilnahmen.

Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen stellte das europäische Projekt LOESS Literacy boost through an Operational Educational Ecosystem of Societal actors on Soil Health vor , das im Juli 2023 startete und sich mit der fächerübergreifenden schulischen Vermittlung des Themas Boden in den Klassen 5-10 befasst. Die Projektmitarbeiterin Caroline Schmidt bearbeitete gemeinsam mit den Besucher*innen über QR-Codes Fragen am Stand. Darüber hinaus boten zahlreiche Ausstellungsstücke und Lernspiele auch jungen Besucher*innen Anregungen.

Weiterhin gewährten Dr.in Gabriele Diersen, geschäftsführende Leiterin des Kompetenzzentrum Regionales Lernen, und studentische Hilfskraft Kristin Dolezil Einblicke in weitere Vorhaben wie das Projekt „Lernen in der Fischwirtschaft“.


Bewilligung des Projektes DEM – Digital Educational Media durch die Förderlinie ERASMUS+

Digitale Lehr- und Lernbücher als Bildungsmedien sind längst an den Schulen angekommen. Nicht zuletzt durch die pandemiebedingte, schnelle Digitalisierung sind E-Books noch einmal deutlich stärker in den Fokus gerückt. Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit, Aktualität und individualisiertes Lernen sind nur einige Vorteile von digitalen Schulbüchern. Der letzte Schritt hin zur gänzlichen Nutzung digitaler Lerninhalte konnte allerdings noch nicht vollzogen werden. Dazu möchte das Projekt DEM (Digital Educational Media) einen zentralen Beitrag leisten. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt des Centre pour le Développement des compétences relatives á la Vue (CDV) in Luxembourg gemeinsam mit den Universitäten Hamburg, Münster, Vechta, Graz (TU) und Bozen. Es wird vom Förderprogramm Erasmus+ der Europäischen Union gefördert. Die Fördersumme beträgt 250.000 Euro. 

Bewilligung des Projektes DEM – Digital Educational Media durch die Förderlinie ERASMUS+

Digitale Lehr- und Lernbücher als Bildungsmedien sind längst an den Schulen angekommen. Nicht zuletzt durch die pandemiebedingte, schnelle Digitalisierung sind E-Books noch einmal deutlich stärker in den Fokus gerückt. Multimedialität, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit, Aktualität und individualisiertes Lernen sind die wesentlichen Vorteile von digitalen Schulbüchern in einem modernen und inklusiven Unterricht. Der letzte Schritt hin zur gänzlichen Nutzung digitaler Lerninhalte konnte allerdings noch nicht vollzogen werden. Neue Konzepte für die digitale Schulbuchproduktion und lokale Umsetzungen gibt es bereits mehrere, jedoch fehlt es noch an konkreten, zentralisierten Vorgaben und praktischen Informationen, die zum einen formatunabhängig die Vorteile von digitalen Schulbüchern aufzeigen und zum anderen all ihre Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten darlegen.

Dazu möchte das Projekt DEM (Digital Educational Media) einen zentralen Beitrag leisten. Es werden einheitliche Richtlinien entwickelt, die fächerübergreifend aufzeigen, wie klassische Inhalte aus dem Schulbuch in ein digitales Format übertragen werden sollen. Neben didaktischen Zielen von Lehr-Lern-Materialien, werden die technischen Möglichkeiten und die Barrierefreiheit in den Fokus der Studien gelegt. Auf Basis der Richtlinien werden praxisorientierte, illustrierte Prototypen entwickelt. Auf diese Weise werden die erarbeiteten Konzepte veranschaulicht und überprüfbar gemacht. Zudem können Sie von Praktiker:innen direkt genutzt werden.  

Das Projekt DEM ist ein Kooperationsprojekt des Centre pour le Développement des compétences relatives á la Vue (CDV) in Luxembourg gemeinsam mit den Universitäten Hamburg, Münster, Vechta, Graz (TU) und Bozen. Es wird vom Förderprogramm Erasmus+ der Europäischen Union gefördert. Die Fördersumme beträgt 250.000 Euro. Dr.in Hannah Lathan wird das Projekt am Standort Vechta leiten. „Wir freuen uns, an der konzeptionellen Entwicklung von Schulbüchern und anderen Lehr-Lern-Materialien für den (Geographie-) Unterricht mitzuarbeiten. Insbesondere eine Aufbereitung der Ergebnisse für inner- und außerschulische Kontexte und die stärkere Fokussierung auf inklusive Zielgruppen ist uns ein zentrales Anliegen“, stellt die Forscherin heraus. Prof. Dr. Leif Mönter, Leitung der Abteilung Didaktik der Geographie, ergänzt: „Die Erkenntnisse werden in die Forschung und Praxis eingebracht, sodass eine Teilhabe aller Schüler:innen an geographischen Lehr-Lern-Prozessen ermöglicht wird.“


Vechtaer Geographiedidaktik diskutiert zum Thema Politische Bildung auf der 6. Tagung der BAGLoB-Wissenschaftsinitiative in Wien

Vom 11.-13. Juli fand an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP) in Wien die 6. Tagung der Wissenschaftsinitiative zum Lernort Bauernhof statt. Thematisch wurde das vielfältige Vortrags- und Workshopangebot gerahmt durch den Schwerpunkt „Politische Bildung am Lernort Bauernhof“. Mit dabei waren die Leitung des Kompetenzzentrums Regionales Lernen Dr.in Gabriele Diersen (Geschäftsführung und im Organisationskomitee der Tagung) und Prof. Dr. Leif Mönter (wissenschaftliche Leitung) sowie Prof.in Dr.in i.R. Martina Flath, Dr.in Hannah Lathan und Lena Neumann, M.Ed. sowie Dr. Arne Ortland (wiss. Mitarbeiter Wirtschaft und Ethik).

Vechtaer Geographiedidaktik diskutiert zum Thema Politische Bildung auf der 6. Tagung der BAGLoB-Wissenschaftsinitiative in Wien

Vom 11.-13. Juli fand an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP) in Wien die 6. Tagung der Wissenschaftsinitiative zum Lernort Bauernhof statt. Thematisch wurde das vielfältige Vortrags- und Workshopangebot gerahmt durch den Schwerpunkt „Politische Bildung am Lernort Bauernhof“. Mit dabei waren die Leitung des Kompetenzzentrums Regionales Lernen Dr.in Gabriele Diersen (Geschäftsführung und im Organisationskomitee der Tagung) und Prof. Dr. Leif Mönter (wissenschaftliche Leitung) sowie Prof.in Dr.in i.R. Martina Flath, Dr.in Hannah Lathan und Lena Neumann, M.Ed. sowie Dr. Arne Ortland (wiss. Mitarbeiter Wirtschaft und Ethik).

Bereits am 10. Juli fanden sich die Kolleg:innen nachmittags in den Räumlichkeiten der Hochschule ein, um gemeinsam mit den Gastgeber:innen über weitere Kooperationsmöglichkeiten zu beratschlagen. Seit 2019 ist die HAUP eine Partnereinrichtung der Universität Vechta im Rahmen des EU-Programms Erasmus. Dabei standen gemeinsame Veranstaltungen für Studierende wie etwa trinationale Austausche, Forschungsanträge zu aktuellen Themen oder Gastdozenturen zur Diskussion.

Am ersten Tag der Tagung hielt Prof. Dr. Bernd Overwien von der HU Berlin den Eröffnungsvortag zum Thema „Politische Bildung am Lernort Bauernhof“ bevor gemeinsam am Roundtable über Themen, Zielgruppen und Ziele einer politischen Bildung am Lernort Bauernhof diskutiert wurde. Im Anschluss folgte die erste Workshop-Runde, in der Dr.in Gabriele Diersen über die Bedeutung des Lernort Bauernhofes in transformativen Bildungslandschaften referierte und gemeinsam mit den Teilnehmer:innen eine Perspektive zu den zukünftigen Entwicklungen des Regionalen Lernens aufmachte. Einen weiteren interessanten Beitrag gab es u.a. von Anja Rasmussen, Lehrerin an der Saltum Skole in Dänemark. Sie eröffnete den Zuhörer:innen einen Blick in die “Open School”, bei der der Fokus auf der Öffnung des Klassenzimmers für außerschulische Aktivitäten mit verschiedenen regionalen Akteuren liegt. Im Workshop konnten Fragen gestellt und Impulse für das deutsche Schulsystem abgeleitet werden. Der Tag fand sein Ende beim gemeinsamen Abendessen.

Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Einstieg. Im darauf folgenden Slot moderierte Dr.in Gabriele Diersen eine Session zur Planung, Gestaltung und Evaluation von Transformationsprozessen. Dabei waren Lena Neumann, M.Ed. und Dr. Arne Ortland als Referent:innen geladen. Frau Neumann berichtete über das DBU-geförderte Projekt „Zukunftsdialog+“, in dem Unternehmen und Schüler:innen zusammen in einen Dialog über nachhaltigkeitsbezogene Themen wie Künstliche Intelligenz in der Produktion, Biodiversität auf dem Betriebsgelände oder die Kreislauffähigkeit von Produkten kommen. Dr. Arne Ortland stellte zwei laufende Projekte vor, die sich mit dem Kompetenzerwerb für die komplexen Herausforderungen speziell im ländlichen Räumen auseinandersetzen. Am Mittag erfolgte das traditionelle „Infosnacken“ an den Ständen der Aussteller:innen. Hierbei konnten sich die Teilnehmer:innen über verschiedene Angebote von (Bildungs-) Einrichtungen informieren, ins Gespräch kommen und einen mittäglichen Snack einnehmen. Am gut besuchten Stand des Kompetenzzentrums Regionales Lernen wurde ein Einblick in aktuelle Projekte gegeben. Die Besucher:innen hatten unter anderem die Möglichkeit, ihr Wissen in einem Fischpuzzle oder einem Kahoot unter Beweis zu stellen oder sich beim optimalen Beladen eines LKWs mit einer Künstlichen Intelligenz zu messen. Der Nachmittag wurde dann durch den Vortrag von Prof. Dr. Leif Mönter eingeleitet, der zum Titel: „Transformationsprozesse in ländlichen Räumen mit Bildungsangeboten aktiv gestalten“ referierte. Dabei eröffnete er kritische Perspektiven auf eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und sensibilisierte für die zunehmende Normativität des Ansatzes. Im Anschluss leitete Dr.in Hannah Lathan mit allen Teilnehmenden einen Workshop zur partizipativen Bildung am Lernort Bauernhof unter dem Fokus: „Wie kann ich gesund leben, wenn die Erde krank ist?“ . Dabei entwickelten die Teilnehmer:innen konkrete Ideen zur Umsetzung eines partizipativen Lernvorhabens in einem selbstgewählten Setting. Die Veranstaltung endete mit einem abschließenden Fazit, gemeinsamen Abendessen und einer individuellen Führung im Palmenhaus des Schlosses Schönbrunn. Der dritte Tag wurde für Exkursionen genutzt, die auf eine Schneckenfarm oder zu einem Urban-Farming-Projekt in Wien führten.


Boosting literacy on soil health across Europe: Live Kick-off meeting of the LOESS project

The 20 partners participating in the Horizon Europe project LOESS gathered in Bonn to kick-off the development and campaigning of educational offers and continuous training programmes addressing multiple actors, stakeholders and target groups connected to soil education. Communities of Practice, to be established in September, will ensure that educational gaps and needs will be addressed.

Boosting literacy on soil health across Europe: Live Kick-off meeting of the LOESS project

The 20 partners participating in the Horizon Europe project LOESS gathered in Bonn to kick-off the development and campaigning of educational offers and continuous training programmes addressing multiple actors, stakeholders and target groups connected to soil education. Communities of Practice, to be established in September, will ensure that educational gaps and needs will be addressed.

Our soils are suffering from the limitation and mismanagement of soil resources, from soil degradation, drought, retention, erosion or sealing. A sustainable improvement of soil health can only be achieved by increasing soil literacy and raising people’s awareness on the vital importance of soil.

LOESS - Literacy boost through an Operational Educational Ecosystem of Societal actors on Soil health, a project funded under Horizon Europe in the EU Mission: ‘A Soil Deal for Europe’, brings together representatives from twenty partner organisations coming from 16 European countries. LOESS connects and engages with multiple actors in Communities of Practice (CoPs) to provide an overview of the current level of soil related knowledge in different educational levels. Pedagogical techniques will be co-created and tested across the EU and Associated Countries to encourage effective knowledge flows and discourse between educators and learners and between scientific, political, individual local and collective cultural knowledge systems. Hands-on activities related to soil education and Community Engaged Research and Learning will be promoted through focused campaigns and events and supported by capacity building, knowledge exchange and peer-to-peer learning.

On 12th and 13th of July in Bonn, Germany, representatives from LOESS’ twenty partner organisations met to align their visions on how to raise awareness on soil health and to update on project needs and next steps. It was unanimously emphasised that for making a significant impact on soil literacy across Europe the engagement of all relevant actors is needed. LOESS’ Communities of Practice therefore will be at the heart of all upcoming tasks and activities. The first meetings of CoPs in each country will be organised in September.

A guest contribution by Prof. Willi Xylander, from the Senckenberg Museum of Natural History Görlitz, who shared insights on increasing awareness for soil biodiversity and protection by presenting the international touring exhibition 'The Thin Skin of the

Earth'. This contribution emphasised the significance of collaborative efforts to safeguard our precious soil resources.

LOESS is a three-year project and runs between 1 June 2023 – 31 May 2026. The project is funded under Horizon Europe (Contract No. 101112707) and is co-ordinated by Wissenschaftsladen Bonn. It involves 20 partner organisations, including universities, a public research institute, NGOs, vocational education training centres, science engagement organisations and a digital tool company, each contributing different knowledge, skills and networks.

●  Wissenschaftsladen Bonn e.V, Germany (Coordinator)

●  European Schoolnet (EUN), Brussels

●  University of Innsbruck, Austria,

●  University of Sassari, Italy

●  Justinmind, Spain

●  Technological University Dublin, Ireland

●  University of St. Cyril and Methodius in Trnava, Slovakia

●  Wageningen University, the Netherlands

●  Centre for the Promotion of Science, Serbia

●  Social Innovation Institute, Lithuania

●  Adam Mickiewicz University, Poland

●  Controvento social cooperative society NPO, Italy

●  Catalan Association of Public Universities (ACUP) Spain

●  ANS Educational Consultancy Ltd, Turkey

●  University of Brescia, Italy

●  University of Vechta, Germany

●  Apopsi, Greece

●  VA (Public & Science), Sweden


16 Jahre "Expedition Berufswelt" - Netzwerk bringt Schule und Wirtschaft in der Region zusammen

Seit 16 Jahren gibt es das Netzwerk „Expedition Berufswelt.“ Eine sinnvolle Einrichtung, waren sich beim diesjährigen Sponsorentreffen in der Geschwister-Scholl-Oberschule (GSO) alle einig. Bietet das Netzwerk doch Schülerinnen und Schülern der katholischen Ludgerus-Schule und der Geschwister-Scholl-Oberschule in Vechta Einblicke in die Arbeitswelt und motiviert sie zu betrieblichen Ausbildungen. Die Idee stammt vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. Seine Geschäftsführerin Dr. Gabriele Diersen koordiniert die Bildungsarbeit. 

Wenn Schüler:innen Radlader fahren dürfen - Netzwerk bringt Jugendliche und Arbeitgeber:innen aus der Region zusammen

Seit 16 Jahren gibt es das Netzwerk „Expedition Berufswelt.“ Eine sinnvolle Einrichtung, waren sich beim diesjährigen Sponsorentreffen in der Geschwister-Scholl-Oberschule (GSO) alle einig. Bietet das Netzwerk doch Schülerinnen und Schülern der katholischen Ludgerus-Schule und der GSO Einblicke in die Arbeitswelt und motiviert sie zu betrieblichen Ausbildungen. Die Idee stammt vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. Seine Geschäftsführerin Dr. Gabriele Diersen koordiniert die Bildungsarbeit. Verwaltet wird sie von der Schulstiftung St. Benedikt.

Sponsoren und Lehrkräfte beider Schulen beim diesjährigen Treffen der „Expedition Berufswelt.“ Mit dabei Sabine Westermann (links vom Roll-Up) und Dr. Gabriele Diersen (3.v.r.)

Viele Firmen, Einrichtungen und Behörden aus Vechta und Umgebung öffnen für die potentiellen Nachwuchskräfte ihre Türen. Die Kontakte organisiert Sabine Westermann. Seit Beginn des Projekts ist sie als pädagogische Mitarbeiterin dabei. Während sie an der Ludgerus-Schule mit Klassenhälften des Jahrgangs 9 ein halbes Schulhalbjahr die Wirtschaft vor Ort erkundet, organisiert sie an der GSO Erkundungen im berufspraktischen Schwerpunkt. Im Vorfeld erarbeitet sie mit den Jugendlichen die Berufsfelder in der Region, Unternehmensstrukturen und Informationsmöglichkeiten über die Unternehmen. Dabei geht es auch um Persönlichkeitsentwicklung, persönliche Stärken und Fähigkeiten und richtiges Verhalten bei der Bewerbung.

Den Chef gleich persönlich treffen
24 Erkundungen konnte sie mit 158 Jugendlichen im vergangenen Schuljahr machen. „Für die jungen Leute ist vor allem der praktische Teil wichtig,“ erzählte Westermann. „Da können sie mit Mitarbeitern und dem Chef reden und bekommen entsprechende Eindrücke.“ Die Bedeutung dieser Kontakte bestätigten Karin Miosga und Benjamin Rawe von der GSO. Viele Schülerinnen und Schüler würden die Schule mit dem Hauptschulabschluss verlassen. Vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund hätten wenig Kontakte zu Unternehmen und Arbeitgebern. Das Projekt solle daher unbedingt fortgeführt werden. Großes Lob äußerten auch Henrik Freese und Franz Bokop von der Ludgerus-Schule. „Expedition Berufswelt“ sei mittlerweile bei ihnen inzwischen ein fester Teil der Berufs- und Studienorientierung. Die GSO-Schüler Maxim Hilbert und Laurant Misini brachten es mit einem Bericht über eine Erkundung bei einem Vechtaer Autohaus auf den Punkt. „Wir haben viel Technik gezeigt bekommen und durften auch mal mit dem Radlader fahren.“ Das habe allen imponiert. Die Unternehmensbesuche bezeichneten sie als Highlight der Berufsorientierung.

Großes Lob gab es auch von Seiten der Sponsoren. Das Projekt ermögliche es Unternehmen und sozialen Einrichtungen, Jugendliche aus der Region gezielt ansprechen und sie für ein Praktikum oder eine Ausbildung in der Region zu begeistern, bestätigten sie.

Sponsoren
Finanziell unterstützt wurde „Expedition Berufswelt“ im letzten Schuljahr von der St. Hedwig-Stiftung und dem St. Marienhospital Vechta, der AOK und Volksbank, den Firmen bauXpert Gr. Beilage, WEDA Dammann & Westerkamp (Lutten), Autohaus Klöker, Michalowski, Nemann, Lamping Systemtechnik, HAWITA, Zurhake Gartengestaltung (Visbek), der Mittelstandsvereinigung Vechta und der Bürgerstiftung Vechta. Das Netzwerk ist offen für weitere Unternehmen und Arbeitgeber der Region.

Link zur Webseite der Schulstiftung St. Benedikt


LOESS: A new Horizon project to boost literacy on soil health across Europe

Under the EU Mission ‘A Soil Deal for Europe’ twenty European institutions started in June 2023 to work together to map and co-create methodologies and tools to improve soil literacy in Europe and engage with the soil user community and society at large. The first digital meeting took place on 15th June with Dr. Hannah Lathan, Caroline Schmidt (Center of Regional Learning) and Dr. Daniel Ludwig, Katrin Hedemann, Alexandra Reith (Science Shop Vechta Cloppenburg).

LOESS: A new Horizon project to boost literacy on soil health across Europe

The Horizon Europe project LOESS: ‘Literacy boost through an Operational Educational Ecosystem of Societal actors on Soil health’ officially started in June 2023. Under the EU Mission ‘A Soil Deal for Europe’, twenty partner organizations will be joining efforts during three years to map, co-create, and test methodologies and tools in fifteen countries across Europe.

The final goal of the LOESS project is to raise awareness on the importance of soil and its functions and to increase soil literacy across Europe. For this purpose, the consortium will be working to map and connect multiple actors and provide an overview of the current level of soil education related offers; to identify educational needs on soil health literacy; and to co-create and pilot a variety of courses, modules and learning tools. Such tools and methodologies will be distributed by campaigning and promoting hands-on activities related to soil education through Community Engaged Research and Learning (CERL). All in all, LOESS will boost soil literacy by building an educational ecosystem that enhances capacity building, knowledge exchange and peer-to-peer learning amongst the addressed target groups.

Partners involved

The LOESS project will involve twenty institutions under the coordination of WILA Bonn:

  • Wissenschaftsladen Bonn EV (WILA Bonn), Germany - Project coordinator
  • EUN Partnership AISBL (EUN), Belgium
  • Vetenskap & Allmanhet, VA (VA), Sweden
  • Universitaet Innsbruck (UIBK), Austria
  • Universita Degli Studi Di Sassari (UNISS), Italy
  • Justinmind SL (JIM), Spain
  • Technological University Dublin (TUD), Ireland
  • Univerzita Sv. Cyrila A Metoda V Trnave (UCM), Slovakia
  • Wageningen University (WU), Netherlands
  • Centar Za Promociju Nauke (CPN), Serbia
  • Viesoji Istaiga Socialiniu Inovaciju Institutas (SII), Lithuania
  • Uniwersytet Im. Adama Mickiewicza W Poznaniu (AMU), Poland
  • Controvento Societa Cooperativa Sociale O.N.L.U.S. (ControV), Italy
  • Associacio Catalana D'universitats Publiques (ACUP), Spain
  • Ans Egitim Hizmetleri Yonetim Danismanligi Emlak Insaat Turizm Ticaret Limited Sirketi (ANS), Turkey
  • Universita Degli Studi Di Brescia (UNIBS), Italy
  • Universitaet Vechta (UoV), Germany
  • APOPSI Ypiresies Pliroforikis Symvouleftikis Kai Ekpaidefsis Anonymi Etaireia (APOPSI), Greece
  • The Queen's University Of Belfast, United Kingdom
  • Budapesti Corvinus Egyetem, Hungary

Key exploitable results and outputs

Through the implementation of a Crowd Mapping tool and providing the methodology and guidelines for implementing future problem-based research, LOESS will identify and address local soil problems and set up community-based research projects based on questions raised by multiple actors. Augmented Reality (AR) applications with 3D models, animations, simulations and interactive parts and training modules and courses for schools and Higher Education Institutes will be made available through target group and methodology focused campaigns.


Nachhaltigkeit begreifen – Schülerinnen und Schüler im Zukunftsdialog mit regionalen Unternehmen

Im von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt „Zukunftsdialog+“ des Kompetenzzentrums Regionales Lernen der Universität Vechta ist die Erprobung der neu konzipierten Lernmodule angelaufen. 

 

Nachhaltigkeit begreifen – Schülerinnen und Schüler im Zukunftsdialog mit regionalen Unternehmen

Im von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt „Zukunftsdialog+“ des Kompetenzzentrums Regionales Lernen der Universität Vechta ist die Erprobung der neu konzipierten Lernmodule angelaufen. Die Lernmodule sollen den Zukunftsdialog zwischen Schulen und Unternehmen fördern und somit zur nachhaltigen Transformation der Region beitragen. Anhand unterschiedlicher Schwerpunktthemen wie „Biologische Vielfalt“, „Künstliche Intelligenz“ oder„Kreislaufwirtschaft“ wird das zunächst abstrakte Konzept der Nachhaltigkeit für Schüler und Schülerinnen greifbar gemacht und die gegenwärtige und künftige Bedeutung für Unternehmen reflektiert.

Am 12.06.2023 wurde das Lernmodul „Nachhaltige Kreislaufwirtschaft“ in Jahrgang 11 am Gymnasium Antonianum in Vechta gemeinsam mit dem Futtermittelhersteller „ForFarmers“ erprobt. Zunächst entwickelten die Jugendlichen Gesetzesentwürfe und Subventionsvorschläge zur Förderung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Deren Umsetzbarkeit sowie Konsequenzen für Unternehmen und Konsumenten und Konsumentinnen wurden anschließend mit einem Unternehmensexperten im Unterrichtdiskutiert.


Outdoor Learning from a Swedish perspective – Europäisches Netzwerk trifft sich zum zweiten Mal im Rahmen eines ERASMUS+-Austauschprogramms

Vom 08.05. bis zum 12.05.2023 trafen sich auf Einladung der Universität Linköping, Schweden Hochschulangehörige und Studierende aus Dänemark (University of Northern College Denmark), Belgien (Thomas Moore University of Applied Sciences) und Vechta zu einer Netzwerk- und Tagungswoche unter dem Thema „Outdoor Education from a Swedish perspective“.
Mit dabei waren auch Dr.in Gabriele Diersen und Annemarie Castillo Mispireta M.Sc. vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen.

Vom 08.05. bis zum 12.05.2023 trafen sich auf Einladung der Universität Linköping, Schweden Hochschulangehörige und Studierende aus Dänemark (University of Northern College Denmark), Belgien (Thomas Moore University of Applied Sciences) und Vechta zu einer Netzwerk- und Tagungswoche unter dem Thema „Outdoor Education from a Swedish perspective“. Im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Erkundungen zu außerschulischen Lernorten gab es vielfältige  Einblicke in den schwedischen Ansatz des außerschulischen Lernens. Dabei lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Natur- und Umweltpädagogik sowie dem Masterstudiengang „Outdoor and Sustainability education“ (https://liu.se/en/education/program/l7mos ).

Dr. Gabriele Diersen und Annemarie Castillo Mispireta, M.Sc. waren vor Ort und konnten das Bildungskonzept Regionalen Lernen 21+ aus Vechta vorstellen, Kooperationen für die zukünftige Zusammenarbeit planen sowie Ideen und Anregungen für die eigene Arbeit mitnehmen.

Das Netzwerktreffen zur „Outdoor Education“ fand bereits zum zweiten Mal statt. Nachdem sich die Gruppe im vergangenen Jahr zum ersten Mal in Aalborg, Dänemark getroffen hat, steht im kommenden Jahr eine Tagung in Belgien und 2025 ein Besuch in Vechta an. Dabei sollen wieder die jeweiligen regionalen bzw. nationalen Ansätze zum außerschulischen Lernen im Fokus stehen und durch Exkursionen zu Lernorten und Schulen bereichert werden.


Neue Bildungsmaterialien zur Miesmuschelfischerei in Niedersachsen

Im Rahmen einer Förderung des Europäischen Meeres- und Fischereifonds und des Landwirtschaftsministeriums Niedersachsen wurden vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen Lehr-Lernmaterialien zur Miesmuschelfischerei an der niedersächsischen Nordseeküste entwickelt. Zielgruppe sind Schüler*innen ab Klasse 7 aller Schulformen an allgemeinbildenden Schulen.

Neue Bildungsmaterialien zur Miesmuschelfischerei in Niedersachsen

Im Rahmen einer Förderung des Europäischen Meeres- und Fischereifonds und des Landwirtschaftsministeriums Niedersachsen wurden vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen Lehr-Lernmaterialien zur Miesmuschelfischerei an der niedersächsischen Nordseeküste entwickelt. Zielgruppe sind Schüler*innen ab Klasse 7 aller Schulformen an allgemeinbildenden Schulen.

Das neue Bildungsangebot umfasst fachliche, didaktisch-methodische Hinweise und Materialien für eine Vor- und Nachbereitung an der Schule sowie für eine Erkundung zu einem Standort der niedersächsischen Miesmuschelfischerei. Es beinhaltet insbesondere praxisnahe, außerschulische Lernmöglichkeiten und ermöglicht den direkten Kontakt und authentische Einblicke in die Miesmuschelfischerei.

Die vielfältigen Perspektiven und Zugänge des außerschulischen Moduls fördern einen multiperspektivischen, transdisziplinären Blick der Schüler*innen zum Thema Miesmuschelfischerei und bieten einen aktuellen Bezug zur Lebenswelt. Das vorliegende Material bietet Schulen so die Möglichkeit des exemplarischen Lernens in der Region zu einem Thema, das fächerübergreifend und fächerverbindend ein hohes Bildungspotenzial besitzt. „Wir freuen uns, dass das Regionale Lernen an der niedersächsischen Nordseeküste nun um eine Facette reicher ist und ein weiterer wenig wahrgenommener Aspekt der Fischerei in der schulischen Bildung präsenter wird“, so Prof. Dr. Leif Mönter, Projektleiter des EU-Projektes.

Kooperationspartner im Projekt waren die Fischereiaktionsgruppe Niedersächsische Nordseeküste und die Niedersächsische Muschelfischerei GbR, welche das Projekt fachlich unterstützt hat.

Die Lehr-Lernmaterialien wurden vom „VISTRA – Vechta Institute of Sustainability Transformation in Rural Areas“ in der „Weißen Reihe“ veröffentlicht und können hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu den weiteren außerschulischen Lernangeboten des Bildungsnetzwerks zum Thema Fischerei und Einblicke in die Bildungsarbeit vor Ort  gibt es unter www.lernorte-fischerei.de .

Dateien:

Leif Mönter, Gabriele Diersen und Annemarie Castillo Mispireta (Hrsg.) (2023): Die Miesmuschelfischerei an der niedersächsischen Nordseeküste. Ein handlungsorientiertes Lehr-Lernmodul ab Klasse 7


Bewilligung für das Projekt LOESS im Rahmen von EU-Förderline HORIZON

Den Boden als wichtigen und wertvollen Bestandteil des Ökosystems wahrzunehmen, lokale und globale Herausforderungen für dieses sensible Element zu identifizieren sowie aktive Handlungsstrategien für die Erhaltung des Bodens zu entwickeln und umzusetzen ist das Hauptziel des Projektes LOESS (Literacy boost through an Operational Educational Ecosystem of Societal actors on Soil Health). 

Bewilligung für das Projekt LOESS im Rahmen von EU-Förderline HORIZON

Den Boden als wichtigen und wertvollen Bestandteil des Ökosystems wahrzunehmen, lokale und globale Herausforderungen für dieses sensible Element zu identifizieren sowie aktive Handlungsstrategien für die Erhaltung des Bodens zu entwickeln und umzusetzen ist das Hauptziel des Projektes LOESS (Literacy boost through an Operational Educational Ecosystem of Societal actors on Soil Health). Damit will LOESS einen Beitrag zum Aufbau von Kompetenzen rund um das Thema Boden in allen Bereichen der Gesellschaft leisten. Neben der schulischen Bildung stehen auch die universitäre und Erwachsenenbildung im Fokus. Das Projekt wird vom der EU-Förderlinie Horizon Europe gefördert und vom Wissenschaftsladen Bonn koordiniert. Das Konsortium besteht aus 18 Partnereinrichtungen, die sich über die gesamte EU verteilen. Von der Universität Vechta sind Prof. Dr. Leif Mönter und Dr.in Hannah Lathan aus der Didaktik der Geographie/Kompetenzzentrum Regionales Lernen sowie der Science Shop Vechta/Cloppenburg in Person von Dr. Daniel Ludwig beteiligt. Das Fördervolumen für den Standort Vechta beträgt ca. 365.000 Euro.

Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta sieht seine Expertise in der Konzeption von Lernmodulen zum Thema Boden für die Schule. „Wir wollen unsere empirischen und didaktisch-methodischen Erkenntnisse, die wir in unserer Arbeit des Kompetenzzentrums Regionales Lernen und in anderen Projekten in den letzten Jahren gewonnen haben, mit einbringen.“, schildert Prof. Dr. Leif Mönter den Beitrag aus der Didaktik der Geographie. Dr.in Hannah Lathan ergänzt: „Auch über die Ziele und Potenziale transformativer Bildungslandschaften, die wir in der Region aufgebaut haben, möchten wir im Konsortium informieren und disseminieren.“ Lernmodule für die Zielgruppen der Grund- und weiterführenden Schulen zu konzipieren, dabei handlungsorientierte Zugänge zu schaffen und eine aktive Partizipation und Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungstragenden zu induzieren, ist die Hauptaufgabe im LOESS-Projekt.

Der Science Shop der Universität Vechta ist aktiv in die Bewerbung der entstehenden Lernmodule für die Schülerinnen und Schüler eingebunden. Zudem ist er maßgeblich verantwortlich für die Veranstaltungen in der Region, bei der Stakeholder, Entscheidungstragende und Öffentlichkeit über die entstehenden Produkte informiert werden. Auch die Gestaltung von Online-Workshops und Konsultationen mit Redakteurinnen von Wissenschaftszeitschiften sowie ein Sommer-Camp, bei dem internationale Studierende die Produkte und Ergebnisse selbst erproben können, ist geplant. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit im Konsortium und auch innerhalb unserer Universität!“, sagt Dr. Daniel Ludwig.


Mach Ideen groß! 20.Landeswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“

Unter dem Motto „Mach Ideen groß“ haben sich in diesem Jahr niedersachsenweit 472 Schülerinnen und Schüler am naturwissenschaftlichen Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ beteiligt. Dr.in Gabriele Diersen vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen war bereits zum vierten Mal als Jurorin dabei.

Mach Ideen groß! 20.Landeswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“

Unter dem Motto „Mach Ideen groß“ haben sich in diesem Jahr niedersachsenweit 472 Schülerinnen und Schüler am naturwissenschaftlichen Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ beteiligt. Die Teilnehmenden, die sich in den Regionalwettbewerben qualifizieren konnten, trafen sich vom 13.-15.April in Einbeck im P.S. Speicher, um die Landessieger zu ermitteln.

In den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik wurden 43 Arbeiten zum Finale schriftlich eingereicht und an einem Stand mit einem mündlichen Vortrag präsentiert.

Aus den vielen gelungenen Darbietungen wurde die Arbeit mit dem Titel „Temperatur- und Luftdruckverlauf beim Flug in der Stratosphäre“ als Landessieger in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften gekürt. Die Schüler im Alter von 13 Jahren hatten betreut durch Thomas Eberhardt an der Cäcilienschule in Wilhelmshaven, einen Wetterballon mit entsprechender Messtechnik ausgestattet und gemeinsam mit der ganzen Schule starten lassen. Viele Forschungsfragen haben die jungen Forscher mit diesem Experiment bearbeitet.

Dr. Gabriele Diersen war zum vierten Mal als Jurorin dabei und hat die diesjährigen Landessieger mit ausgewählt. Zu gewinnen gab es neben Geldpreisen auch eine Vielzahl gespendeter Sachpreise. Insgesamt war es wieder ein gelungener Wettbewerb, der Schulen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern zum forschenden und auch regionalen Lernen hervorragende Anreize bietet.


Bericht zur HGD-Nachwuchstagung an der Universität Potsdam und zum Arbeitstreffen der AG BNE 

An der Potsdamer Universität auf dem Campus Griebnitzsee trafen sich vom 29. bis zum 31. März 2023 die Nachwuchswissenschaftler:innen der Geographiedidaktik. Mit dabei waren auch Lena Neumann, M.Ed. und Dr.in Hannah Lathan aus der Vechtaer Arbeitsgruppe Didaktik der Geographie.

Bericht zur HGD-Nachwuchstagung an der Universität Potsdam und zum Arbeitstreffen der AG BNE

An der Potsdamer Universität auf dem Campus Griebnitzsee trafen sich vom 29. bis zum 31. März 2023 die Nachwuchswissenschaftler:innen der Geographiedidaktik. Mit dabei waren auch Lena Neumann, M.Ed. und Dr.in Hannah Lathan aus der Vechtaer Arbeitsgruppe Didaktik der Geographie. Gestartet wurde das dreitägige Programm mit einem Empfang am Hauptbahnhof und einer kritischen Stadtexkursion durch die Altstadt Potsdams. Besonders problematisch wurde der anhaltende Trend zur Historisierung und Bodenversiegelung im Innenstadtbereich wahrgenommen. Der offizielle Teil der Tagung begann am Donnerstag mit einer intensiven Arbeitsphase zum Thema „Zukunft (mit-)gestalten“. Dabei gaben Professor:innen entlang von Fragen kleine videographische Impulse, die dann von den jungen Forschenden diskutiert wurden. Im Anschluss daran folgten die Vorträge, in denen einzelne Forschungsvorhaben reflektiert wurden. Am Nachmittag fanden Workshops zu Virtual-Reality-Erkundungen und Escape-Spielen unter Anleitung der Potsdamer Arbeitsgruppe statt. Gemeinsam wurden die Produkte evaluiert. Am Abend versammelte sich die Gruppe zur Nachwuchsversammlung, in der ein neuer Vorstand gewählt und einige bedeutende Entwicklungen der Geographiedidaktik, darunter u.a. die Einführung der Bildungsstandards für die Sekundarstufe II, diskutiert wurden. Am Freitag hielt Lena Neumann, M.Ed. aus der Vechtaer Arbeitsgruppe ihren Vortrag, auf den eine angeregte Diskussion sowie ein Gespräch mit dem von ihr gewählten Experten Prof. Dr. Fabian Pettig (Universität Graz) folgte. Weitere Vorträge und Workshops schlossen sich an, auch die Möglichkeit des Austausches in Fachgruppen zu einzelnen Forschungsschwerpunkten (z.B. Klimawandelbildung, Schulbuchforschung, qualitative Forschung) war möglich. Zum Abschluss wurden die Eingangsfragen zum Thema „Zukunft (mit-)gestalten“ wieder aufgegriffen und vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Tagung reflektiert.

Nach der Tagung in Potsdam ging es für die beiden Forscherinnen weiter nach Berlin, wo am Samstag, den 01. April, die Arbeitsgemeinschaft Bildung für Nachhaltige Entwicklung des Hochschulverbandes für Geographiedidaktik (HGD) an der Humboldt-Universität im Adlershof tagte. Die Leitung oblag dem Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Péter Bagoly-Simó und Dr. Christian Wittlich (Universität Bremen). Schwerpunkte der Sitzung waren die normative Setzung von BNE im deutschen Schulsystem sowie zu postkoloniale Perspektiven auf BNE. Im Anschluss an zwei Impulsvorträge kam es zu einem anregenden Austausch, der zunächst digital und halbjährlich mit kleinen Treffen weitergeführt werden soll.


Klausurtagung zur Optimierung der Lehrveranstaltungen in der Geographiedidaktik 

Vom 23. bis zum 24. März trafen sich die Kolleg:innen aus der Didaktik der Geographie an der historisch-ökologischen Bildungsstätte in Papenburg, um gemeinsam den Optimierungsbedarf der geographiedidaktischen Lehre zu diskutieren. 

Klausurtagung zur Optimierung der Lehrveranstaltungen in der Geographiedidaktik

Vom 23. bis zum 24. März trafen sich die Kolleg:innen aus der Didaktik der Geographie an der historisch-ökologischen Bildungsstätte in Papenburg, um gemeinsam den Optimierungsbedarf der geographiedidaktischen Lehre zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde von der Fakultät II finanziell unterstützt. Mit dabei waren Prof. Dr. Leif Mönter, Dr.in Gabriele Diersen, Dr.in Hannah Lathan, Lena Neumann M.Ed. und die studentische Hilfskraft Kristin Dolezil. Am Donnerstag wurden zunächst die individuellen Ziele der Dozierenden in ihrer Lehre zusammengetragen und ergänzt um die bereits bestehenden Inhalte und Schwerpunkte. Gemeinsam wurden die Inhalte neu zugewiesen und dabei besonders darauf geachtet, dass Dopplungen vermieden bzw. individuelle und zielgruppenspezifische Angebote (z.B. für Sachunterrichtsstudierende) geschaffen werden. Zudem kam zur Sprache, wie sich neue und innovative Ansätze aus der geographiedidaktischen Forschung in die Lehrveranstaltungen integrieren lassen. Am zweiten Tag berichtete Frau Dolezil über gelungene und optimierungsbedürftige Aspekte aus der Sicht der Studierendenschaft. Gemeinsam wurden die tags zuvor gestalteten Lehrkonzepte neu betrachtet und im Lichte der studentischen Erläuterungen diskutiert. Den Abschluss bildete der Austausch über Prüfungsformate, die Absteckung von Zuständigkeiten sowie die Äußerung von Wünschen für eine mittel- und langfristige Gestaltung der Lehre.


Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof diskutiert über Ansätze einer Planetary Health in landwirtschaftlichen Bildungskontexten

Vom 17. bis zum 19. März fand die diesjährige Bundestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof (BAGLoB e.V.) im Haus Neuland in Bielefeld statt. Es war die 20-jährige Jubiläumsfeier des Vereins, der es sich mit der Tagung zur Aufgabe gemacht hat, Praktiker:innen, theoretisch Arbeitende und die interessierte Öffentlichkeit zusammenzubringen.

Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof diskutiert über Ansätze einer Planetary Health in landwirtschaftlichen Bildungskontexten

Vom 17. bis zum 19. März fand die diesjährige Bundestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof (BAGLoB e.V.) im Haus Neuland in Bielefeld statt. Es war die 20-jährige Jubiläumsfeier des Vereins, der es sich mit der Tagung zur Aufgabe gemacht hat, Praktiker:innen, theoretisch Arbeitende und die interessierte Öffentlichkeit zusammenzubringen. Gemeinsam wurde in Vorträgen, Workshops und anderen Formaten über Konzepte, neue Ideen, Rahmenbedingungen und innovative Beispiele für die bildungspraktische Arbeit auf dem Bauernhof diskutiert. Ein wesentlicher Schwerpunkt war neben den Jubiläumsfeierlichkeiten die Etablierung einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in landwirtschaftliche Bildungskontexte.

Dazu lieferte auch das Wissenschaftsforum einen wichtigen Beitrag, in dem Dr.in Hannah Lathan einen Vortrag zum Thema Planetary Health in der Regionalen Bildung hielt. Darin führte sie die theoretischen Bezüge zwischen BNE und dem noch sehr jungen Konzept der Planetary Health aus. Im Anschluss zeigte sie exemplarisch auf, wie sich anhand der unterrichtsrelevanten Themen landwirtschaftliche Versorgungssicherheit und Neobiota eine praktische Umsetzung am Lernort Bauernhof gestalten ließe. Die anschließende Diskussion mit den Teilnehmenden des Forums ergab weitere Impulse für die Arbeit im Projekt Planetary Health in der Regionalen Bildung (PH:regBi), das ab 01. Juni 2023 in Kooperation mit der Universität Bremen und unter Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) beginnt.


Neue Lernmodule zu Klimawandelfolgen für Schüler*innen

Forscher*innen der Universitäten Vechta und Bremen entwickeln Lernmodule für Schülerinnen und Schüler zu Klimawandelfolgen im neuen Projekt „PH:regBi – Planetary Health in der regionalen Bildung“: Der Klimawandel ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die größte Gesundheitsbedrohung der Menschheit. Extremwetterereignisse, die Verschiebung der Wachstums- und Blütezeiten von Pflanzen und das Auftreten von neuen invasiven Arten sind nur einige Beispiele für Gesundheitsrisiken, die vom Klimawandel ausgehen. 

 

Neue Lernmodule zu Klimawandelfolgen für Schüler*innen

Forscher*innen der Universitäten Vechta und Bremen entwickeln Lernmodule für Schülerinnen und Schüler zu Klimawandelfolgen im neuen Projekt „PH:regBi – Planetary Health in der regionalen Bildung“.

Der Klimawandel ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die größte Gesundheitsbedrohung der Menschheit. Extremwetterereignisse, die Verschiebung der Wachstums- und Blütezeiten von Pflanzen und das Auftreten von neuen invasiven Arten sind nur einige Beispiele für Gesundheitsrisiken, die vom Klimawandel ausgehen. 

Das Konzept der Planetary Health (PH) begreife den Menschen selbst als Teil der Natur, wie der Geographiedidaktiker Dr. Christian Wittlich von der Universität Bremen sagt: „Es geht von der Annahme aus, dass der Mensch nicht gesund sein kann, wenn die Erde krank ist.“ Eine Integration des Planetary-Health-Ansatzes in das etablierte Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erscheint gewinnbringend, da der Zusammenhang von planetarer und individueller Gesundheit besonders akzentuiert wird. Zugleich wird für Jugendliche ein enger Lebensweltbezug geschaffen.

Die Klassen 5 bis 13 im Fokus

Im Projekt „Planetary Health in der regionalen Bildung“ (PH:regBi) werden Lernmodule für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 entwickelt. Sie lernen, die Folgen des Klimawandels für die individuelle und globale Gesundheit zu erkennen sowie Handlungsmöglichkeiten zur nachhaltigen und klimaresilienten Gestaltung ihres Nahraumes zu entwickeln und selbst zu erproben.

Im Fokus stehen dabei die Themen Hitze(-Wellen), Hochwasser, Neobiota (im Zuge der Klimaveränderungen eingewanderte Tier- oder Pflanzenarten) und landwirtschaftliche Versorgungssicherheit, die sich in den Lehrplänen vieler Unterrichtsfächer wiederfinden. „Didaktisch-methodisch basiert das Projekt auf dem handlungsorientierten Bildungskonzept des Regionalen Lernens 21+ sowie dem Dreiklang Erkennen, Bewerten und Handeln“, so Prof. Dr. Leif Mönter, Professor für Didaktik der Geographie an der Universität Vechta. Im Rahmen des Projekts wird mit einer Vielzahl an Expert*innen aus Wissenschaft und Medizin zusammengearbeitet. „Ein besonderes Anliegen ist uns auch die Vernetzung im Nahraum, mit den regionalen Unternehmen, den außerschulischen Bildungseinrichtungen und den Pilotschulen“, ergänzt Dr.in Hannah Lathan, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Didaktik der Geographie in Vechta.

Über das Projekt 
Das Projekt „Planetary Health in der regionalen Bildung. Entwicklung von Lehr-Lern-Modulen im Kontext Klimawandel“ (PH:regBi) ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Fachdidaktiken Geographie der Universität Bremen (Dr. Christian Wittlich) und der Universität Vechta (Prof. Dr. Leif Mönter und Dr.in Hannah Lathan). Die Module werden an beiden Standorten regionalspezifisch entwickelt, erprobt und wechselseitig an den Standorten evaluiert sowie optimiert. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) über einen Zeitraum von drei Jahren.