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Kompetenzzentrum Regionales Lernen

Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen (KoReLe) ist eine Forschungs- und Transferstelle der Universität Vechta. Basierend auf dem Bildungskonzept Regionales Lernen³ initiieren, entwickeln und erforschen wir konkrete Lernangebote und Bildungsnetzwerke. Dafür bringen wir Schulen und außerschulische Akteur:innen für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und transformative Bildungslandschaften zusammen.

Erfahren, Lernen und Gestalten für die Region und darüber hinaus!


Aktuelle Meldungen

DFG-Netzwerk „Transformative Geographische Bildung“ gestartet

Vom 25. bis 27. Juni 2026 fand das Kick-off-Treffen des neu von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligten wissenschaftlichen Netzwerks „Transformative Geographische Bildung“ statt. Initiiert wurde das Netzwerk von Verena Schreiber (PH Freiburg) und Eva Nöthen (Universität Bonn). Mit dabei waren auch Leif Mönter und Hannah Lathan vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen im Kultur- und Tagungshaus Rauental im Rheingau die beteiligten Wissenschaftler:innen zusammen, um den Grundstein für die gemeinsame Arbeit der kommenden Jahre zu legen.

DFG-Netzwerk „Transformative Geographische Bildung“ gestartet

Vom 25. bis 27. Juni 2026 fand das Kick-off-Treffen des neu von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligten wissenschaftlichen Netzwerks „Transformative Geographische Bildung“ statt. Initiiert wurde das Netzwerk von Verena Schreiber (PH Freiburg) und Eva Nöthen (Universität Bonn). Mit dabei waren auch Leif Mönter und Hannah Lathan vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen im Kultur- und Tagungshaus Rauental im Rheingau die beteiligten Wissenschaftler:innen zusammen, um den Grundstein für die gemeinsame Arbeit der kommenden Jahre zu legen.

Das Gutachten zur Bewilligung hatte dem Vorhaben im Vorfeld bereits höchste Relevanz bescheinigt und das Netzwerk als „geradezu überfällig“ für die deutschsprachige Geographiedidaktik bezeichnet. Im Rahmen der dreijährigen Arbeit sollen relevante Fragestellungen identifiziert, Konzepte diskutiert und konkretisiert sowie konkrete Implikationen für die Forschungs- und Lehrpraxis entwickelt werden. Dieser Dynamik folgend, stand das erste Treffen ganz im Zeichen des intensiven, produktiven Dialogs. Anstelle bekannter Vortragsformate setzten die Initiatorinnen auf ein interaktives Setting, in dem Kleingruppen zunächst vorbereitete Schlüsseltexte diskutierten, Kernbegriffe herausarbeiteten und theoretische Zugänge identifizierten. Dabei entwickelten die Teilnehmenden fundierte Synthesen und visuelle Begriffsmodelle auf Basis der Texte (u. a. von Haraway, Adorno und Klafki). Diese führen die vielstimmigen Perspektiven produktiv zusammen und dienen als wertvolle konzeptionelle Basis für die weitere Netzwerkarbeit.

Wir freuen uns über diesen gelungenen Auftakt und sind gespannt auf die kommenden in diesem Netzwerk!


Wilhelmshavener Grundschule gewinnt 1. Preis mit Projekt zur nachhaltigen Fischerei - Kooperation mit Kompetenzzentrum Regionales Lernen

Mit Einfallsreichtum und Begeisterung für Naturwissenschaften haben sechs Nachwuschsforscher der Grundschule Wiesenhof aus Wilhelmshaven bei dem Schulwettbewerb "Ideenfang" auf der Ideenexpo in Hannover den ersten Platz in der Kategorie der Grundschulen gewonnen. Überzeugt haben sie die Jury mit dem Projekt "Fischerei der Zukunft". Unser Team vom Bildungsprojekt "Lernen & Arbeiten in der Fischwirtschaft" hat die Grundschule bei ihrem Projekt begleitet. 

Wilhelmshavener Grundschule gewinnt 1. Preis mit Projekt zur nachhaltigen Fischerei - Kooperation mit Kompetenzzentrum Regionales Lernen

Mit Einfallsreichtum und Begeisterung für Naturwissenschaften haben sechs Nachwuschsforscher der Grundschule Wiesenhof aus Wilhelmshaven bei dem Schulwettbewerb "Ideenfang" auf der Ideenexpo in Hannover den ersten Platz in der Kategorie der Grundschulen gewonnen. Überzeugt haben sie die Jury mit dem Projekt "Fischerei der Zukunft". Unser Team vom Bildungsprojekt "Lernen & Arbeiten in der Fischwirtschaft" hat die Grundschule bei ihrem Projekt begleitet.

In ihrem Projekt entwickelten die Wiesenhof-Schüler ein Fischernetz der Zukunf, das dazu beitragen kann, Ressourcen zu schonen, Beifang zu reduzieren und die Meere langfristig zu schützen. Ihre Ergebnisse präsentierten sie einem breiten Publikum während der Ideenexpo in Hannover. So konnten die Besucher:innen an diversen Mitmachaktionen selbst aktiv werden. An einer Angel- und Siebstation ließ sich etwa herausfinden, welche Maschengrößen geeignet sind, um möglichst viele Krabben zu fangen und unerwünschten Beifang zu vermeiden. Außerdem rückten sie das Thema Geisternetze und ihre Folgen für die Umwelt in den Fokus. Besucher:innen konnten sich auch spielerisch mit dem Berufsbild der Fischer auseinandersetzen - und wie sich die Branche für die Zukunft verändern muss. Auch der Kutter der Zukunft spielte in dem Projekt eine wichtige Rolle. Moderne, umweltschonende Antriebe, energieeffiziente Technik und nachhaltige Arbeitsweisen wurden als wesentliche Bestandteile vorgestellt. 

Während der sechsmonatigen Projektarbeit entwickelten die Schüler nicht nur kreative, nachhaltige Ideen, sondern eigneten sich auch umfangreiches Fachwissen an und lernten, ihre Ergebnisse verständlich und anschaulich zu präsentieren. Teil des Projektes war zudem die Teilnahme an der "Akademie am Meer - Fischerei", bei dem die Schüler im Austausch mit Expert:innen der Fischwirtschaft praxisnahe und aktuelle Einblicke in die Branche bekamen und an lösungsorientierten Projekten forschten.

Wir gratulieren der Grundschule Wiesenhof und den Schülern für dieses herausragende Ergebnis!

Weitere Einblicke sind hier nachzulesen: https://www.lernorte-fischerei.de/aktuelles/ 


„Runder Tisch der Geographiedidaktik Niedersachsen“ zu Gast in Osnabrück

Am Freitag, den 19. Juni 2026, fand das diesjährige Austausch- und Arbeitstreffen des Runden Tisches der Geographiedidaktik Niedersachsen in Osnabrück statt. Die Lehrstuhlinhaber:innen der Geographiedidaktik und ihre Arbeitsgruppen der Universitäten Osnabrück, Hildesheim, Hannover und Vechta kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Fach und gemeinsame Perspektiven auszutauschen.

„Runder Tisch der Geographiedidaktik Niedersachsen“ zu Gast in Osnabrück

Am Freitag, den 19. Juni 2026, fand das diesjährige Austausch- und Arbeitstreffen des Runden Tisches der Geographiedidaktik Niedersachsen in Osnabrück statt. Die Lehrstuhlinhaber:innen der Geographiedidaktik und ihre Arbeitsgruppen der Universitäten Osnabrück, Hildesheim, Hannover und Vechta kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Fach und gemeinsame Perspektiven auszutauschen.

Ein besonderer Höhepunkt des Treffens war die vormittägliche Führung durch den Botanischen Garten der Universität Osnabrück. Dabei erhielten die Teilnehmenden interessante Einblicke in die Bildungsformate der „grünen Schule“ und deren Potenziale für einen anschaulichen und handlungsorientierten Geographieunterricht. Im Anschluss stärkten sich die Teilnehmenden gemeinsam in der Mensa, bevor der Nachmittag dem fachlichen Austausch gewidmet war.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen bildungspolitische Entwicklungen, Perspektiven geographiedidaktischer Forschung sowie mögliche Austauschformate zwischen Geographiedidaktik-Studierenden der beteiligten Hochschulen. Darüber hinaus wurden Konzepte zur Stärkung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Ganztagsschulbetrieb durch innovative Unterrichtsformate diskutiert. Der Austausch bot einen konstruktiven Rahmen für die gemeinsame Reflexion geographiedidaktischer Themen und die Weiterentwicklung bestehender Kooperationen.

Die nächste Zusammenkunft der Geographiedidaktiker:innen Niedersachsens ist bereits geplant: Am 27. August 2026 treffen sich die Teilnehmenden im Rahmen einer Lehrkräftefortbildung in Hannover. Im Mittelpunkt stehen dort transformatives Lernen und BNE; initiiert und gestaltet wird die Veranstaltung von der Universität Hannover, der Universität Osnabrück und der Universität Vechta.


Universität Vechta verabschiedet sich mit nationalem Dissemination Seminar aus dem EU-Projekt LOESS

Mit einem nationalen Dissemination Seminar hat das Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta ihre aktive Beteiligung am europäischen Horizon-Europe-Projekt LOESS („Boosting Literacy on Soil Health through Education“) abgeschlossen. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, zentrale Ergebnisse, Materialien und Bildungsansätze des Projekts einem interessierten Publikum vorzustellen und gemeinsam über die Bedeutung von Bodenbildung und nachhaltiger Entwicklung zu diskutieren. 

Universität Vechta verabschiedet sich mit nationalem Dissemination Seminar aus dem EU-Projekt LOESS

Mit einem nationalen Dissemination Seminar hat die Universität Vechta ihre aktive Beteiligung am europäischen Horizon-Europe-Projekt LOESS („Boosting Literacy on Soil Health through Education“) abgeschlossen. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, zentrale Ergebnisse, Materialien und Bildungsansätze des Projekts einem interessierten Publikum vorzustellen und gemeinsam über die Bedeutung von Bodenbildung und nachhaltiger Entwicklung zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die im Projekt entwickelten Bildungsressourcen und Lehr-Lern-Materialien rund um das Thema Bodengesundheit. Die Gäste erhielten Einblicke in unterschiedliche Projektergebnisse und hatten die Möglichkeit, einzelne Materialien und Methoden selbst auszuprobieren. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig und praxisnah Bildung zu nachhaltigem Bodenschutz gestaltet werden kann – von interaktiven Lernmaterialien bis hin zu innovativen Lehr- und Beteiligungsformaten.

Neben den Präsentationen bot die Veranstaltung viel Raum für persönlichen Austausch und Diskussionen zwischen den Teilnehmenden. Vertreter aus Bildung, Wissenschaft und weiteren Interessensbereichen kamen miteinander ins Gespräch und tauschten Erfahrungen sowie Perspektiven zur Zukunft der Soil Health Education aus.

Ein besonderer Programmpunkt war die Begrüßung durch Norbert Steinhaus vom Wissenschaftsladen Bonn (WiLa Bonn), Hauptkoordinator des internationalen LOESS-Projekts. In seinem Beitrag betonte er die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit für die Entwicklung innovativer Bildungsansätze im Bereich Nachhaltigkeit und Bodengesundheit sowie die wichtige Rolle der beteiligten Partnerinstitutionen.

Die Universität Vechta war über drei Jahre aktiv an der Entwicklung und Umsetzung verschiedener Projektbestandteile beteiligt. Dazu gehörten unter anderem die Entwicklung des Soil Atlas, die Mitarbeit an weiteren Bildungsressourcen, die Entwicklung eines studentischen Moduls zur Soil Health Education sowie die Mitgestaltung internationaler Austausch- und Vernetzungsformate.

Mit dem Dissemination-Seminar fand die aktive Projektphase der Universität Vechta einen gelungenen Abschluss. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die im Projekt entstandenen Ideen, Materialien und Kooperationen auch über das offizielle Projektende hinaus Impulse für Bildung für nachhaltige Entwicklung und bodenbezogene Bildungsarbeit geben werden.


Expedition Berufswelt – Finale 2026 im Kino

Auf der großen Bühne und der riesigen Leinwand im Schauburg Cineworld Vechta präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Ludgerusschule in diesem Jahr ihre Ergebnisse der Veranstaltung, die von Dr.in Gabriele Diersen begleitet wurde.

Expedition Berufswelt – Finale 2026 im Kino

 Die Expedition in die Berufswelt endete bei Cola und Popcorn in einem besonderen Ambiente das zugleich eine hervorragende Atmosphäre für Gespräche und den Austausch untereinander bot. Die Highlights der Veranstaltung waren wie in jedem Jahr die selbst erstellten Filme und Vorträge der Jugendlichen. Sie spiegelten die vielen Erfahrungen und Lernerlebnisse in besonderer Art und Weise wider. Alle Beteiligten der Expedition Berufswelt, Lehrpersonen, Unternehmen, Koordinatoren und Schüler zeigten sich sehr zufrieden mit der Maßnahme.

Ein großer Dank geht an die LzO Vechta für die finanzielle Unterstützung dieses gelungenen Abschlusses.


„Erfahren, Erleben und Gestalten“ | Internationales Expertentreffen in Vechta setzt neue Impulse für das Outdoor Learning

Vom Seminarraum direkt auf den Acker oder den Fischkutter: Eine Woche lang war die Universität Vechta Gastgeberin für das „International Outdoor Learning Network“. Expertinnen und Experten aus Dänemark, Schweden, Belgien und Österreich untersuchten in der Region, wie außerschulische Lernorte die zukünftige Bildung prägen. Im Fokus standen dabei nicht nur ökologische Themen, sondern auch die berufliche Orientierung und die Transformation des ländlichen Raums – im Oldenburger Münsterland und angrenzenden Regionen.

Organisiert und durchgeführt wurde die Tagung von Dr.in Gabriele Diersen und Annemarie Castillo Mispireta vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen. 

„Erfahren, Erleben und Gestalten“ | Internationales Expertentreffen in Vechta setzt neue Impulse für das Outdoor Learning

Vom Seminarraum direkt auf den Acker oder den Fischkutter: Eine Woche lang war die Universität Vechta Gastgeberin für das „International Outdoor Learning Network“. Expertinnen und Experten aus Dänemark, Schweden, Belgien und Österreich untersuchten in der Region, wie außerschulische Lernorte die zukünftige Bildung prägen. Im Fokus standen dabei nicht nur ökologische Themen, sondern auch die berufliche Orientierung und die Transformation des ländlichen Raums – im Oldenburger Münsterland und angrenzenden Regionen.

Organisiert und durchgeführt wurde die Tagung von Dr.in Gabriele Diersen und Annemarie Castillo Mispireta vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen. 

Ob „Science Garden“ oder „Outdoor Learning“ – das Lernen unter freiem Himmel entwickelt sich weltweit von einem pädagogischen Nischenthema zu einem zentralen Pfeiler moderner Bildungskonzepte. Dass die Universität Vechta hierbei eine Schlüsselrolle einnimmt, haben die vergangenen Tage unterstrichen: Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen empfing internationale Partner, um den „Vechtaer Weg“ in der Praxis zu präsentieren.

Der Eschpark in Lohne gehörte zu den ersten Stationen. Hier wurde für die Teilnehmenden greifbar, wie historische Kulturlandschaft und moderne Landwirtschaft als gemeinsamer Bildungsraum fungieren können. Die Expertinnen und Experten analysierten vor Ort, wie Lernendengruppen komplexe Zusammenhänge zwischen historischer Landnutzung und heutigen globalen Herausforderungen direkt vor Ort erarbeiten können.

„Außerschulisches Lernen ist weit mehr als ein Wandertag“, unterstreicht Dr. Gabriele Diersen, Geschäftsführende Leiterin des Kompetenzzentrums Regionales Lernen an der Universität Vechta. „Vielmehr stehen Erfahren, Erleben und Gestalten in und für die Region im Fokus; ebenso konkrete Lernangebote und Bildungsnetzwerke.“ „Es geht genauso darum, wissenschaftliche Erkenntnisse dort zu verstehen, wo sie gewonnen werden – sei es im Moor, auf dem Hof oder im Betrieb“, ergänzt Prof. Dr. Leif Mönter. „Der internationale Austausch zeigt uns, dass unsere Konzepte zur regionalen Verankerung von Bildung hochrelevant für die globale Nachhaltigkeitsdebatte sind“, so der wissenschaftliche Leiter des Kompetenzzentrums.

Die Exkursionen führten das Netzwerk über die Grenzen des Landkreises hinaus bis nach Neuharlingersiel. Auf einem Fischkutter wurden Lernmaterialien erprobt, die Berufsfelder, Wertschöpfungsketten und Herausforderungen der Fischwirtschaft thematisieren. Annemarie Castillo und Michèle Gürth demonstrierten Aufbau und Ergebnisse des Projekts „Arbeiten und Lernen für die Fischwirtschaft – erfahrungsorientiert und engagiert“. An der niedersächsischen Nordseeküste entsteht zum Thema Fischerei eine Bildungslandschaft, die die Region aktiv als Lernort erschließt. Außerschulische Lernorte, Schulen und Partner aus der Praxis wirken zusammen, um transformatives Lernen und Partizipation zu fördern.

Den Abschluss der praktischen Einblicke bildeten Besuche bei regionalen Industrieunternehmen wie Big Dutchman und Gramoflor. Hier rückte ein weiterer Schwerpunkt des Kompetenzzentrums in den Fokus: die Berufsorientierung. In Projekten wie „Zukunftsdialog+“ erörtern Jugendliche transformative Wirtschaftsprozesse – etwa die Kreislaufwirtschaft oder die Renaturierung von Mooren – direkt mit den Betrieben vor Ort.

Ein weiteres Highlight des Programms stellten die Schulbesuche dar. Mit der Ludgerus-Schule und der Overbergschule wurden zwei Schulen in Vechta besucht, die den Gästen hervorragende Einblicke in die aktuelle Schulentwicklung boten. Gerade die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern im Rahmen des Regionalen Lernens konnte an Beispielen herausgestellt werden.

Umrahmt wurde das Programm von Workshop- und Austauschangeboten, um Transfermöglichkeiten des Bildungskonzepts zu diskutieren und die weitere internationale Zusammenarbeit zu planen.

Das „International Outdoor Learning Network“ 

Bereits zum vierten Mal trafen sich Wissenschaftler:innen, Dozierende und Studierende aus Schweden (Lingköpings Universitet), Belgien (Thomas More University), Dänemark (Professionshöjskolen UCN Aalborg) und Österreich (PH Burgenland) zum internationalen Austausch. Vom 4. bis zum 8. Mai 2026 war die Gruppe zu Gast in Vechta. Seit 2022 ist das Netzwerk aktiv und tauscht sich zu den Potentialen, Konzepten  und Bildungsprogrammen außerschulischen Lernens in den verschiedenen Ländern aus. Dabei werden sowohl die schulischen und außerschulischen Bildungsprogramme als auch die jeweilige nationale Vermittlung in den Lehramtsstudiengängen der einzelnen Länder diskutiert und reflektiert.


Geographische Bildung für die Zukunft: Rückblick auf die EUROGEO-Konferenz in Tilburg

Unter dem Motto „Geographies in Flux: Navigating in a Shifting World Order“ fand kurz vor dem Pfingstwochenende die Jahrestagung der European Assocciation of Geographers (EUROGEO) im niederländischen Tilburg an der Fontys University of Applied Sciences statt. Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta nahmen Dr.in Hannah Lathan und Lena Neumann mit dem Beitrag: „Regional Learning3 – An educational concept for transformative educational networks“ teil. Darin stellten sie das Bildungskonzept des Regionalen Lernens3 vor und gaben einen Einblick in die konkrete Umsetzung im Rahmen aktueller Projekte.

Geographische Bildung für die Zukunft: Rückblick auf die EUROGEO-Konferenz in Tilburg

Unter dem Motto „Geographies in Flux: Navigating in a Shifting World Order“ fand kurz vor dem Pfingstwochenende die Jahrestagung der European Assocciation of Geographers (EUROGEO) im niederländischen Tilburg an der Fontys University of Applied Sciences statt. Die Veranstaltung bringt Forschende in der Geographie und ihrer Didaktik zusammen, legt aber aktuell einen starken Fokus auf Fragestellungen der zukünftigen Gestaltung geographischer Bildung. Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta nahmen Dr.in Hannah Lathan und Lena Neumann mit dem Beitrag: „Regional Learning3 – An educational concept for transformative educational networks“ teil. Darin stellten sie das Bildungskonzept des Regionalen Lernens3 vor und gaben einen Einblick in die konkrete Umsetzung im Rahmen der beiden Projekte agri:change (zukunft.niedersachsen) und PH:regBi (DBU). Darüber hinaus präsentierte Dr.in Hannah Lathan die finalen Ergebnisse des LOESS-Projektes (EU-HORIZON) in der Postersession der Konferenz.

Besonders spannend war der von der Keynote-Sprecherin Prof. Dr. Tine Benécker (Universität Utrecht) vorgestellte Ansatz des Future-3-Curriculums, einem Modell mit dessen Umsetzung die Verankerung transformativer Bildung in Lehrplänen und somit auch in der Schulpraxis gelingen könnte. Neben dem bekannten Vortrags- und Posterformat wurde auch die Möglichkeit eingeräumt, in gemeinsamen Workshops neue Lehr-Lern-Methoden theoretisch kennenzulernen, praktisch zu erproben und Optimierungsperspektiven zu diskutieren. Ein gemeinsames Abendessen im informellen Rahmen eröffnete die Gelegenheit zur internationalen Vernetzung.


Abschluss des Projektes LOESS auf dem Final High-Level Symposium in Barcelona

Am 6. Mai 2026 fand in Barcelona das Abschlussmeeting (Final High-Level Symposium) des europäischen Horizon-Europe-Projekts LOESS („Boosting Literacy on Soil Health through Education“) statt. Unter dem Titel „Advancing Soil Health Education for 2030 and Beyond“ kamen Vertreter:innen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Zivilgesellschaft aus ganz Europa zusammen, um über die Zukunft der Bodenbildung und nachhaltigen Bodennutzung zu diskutieren.

Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta wurde dabei durch Caroline Schmidt und Kristin Dolezil vertreten, die zentrale Projektergebnisse präsentierten und sich aktiv am internationalen Austausch beteiligten.

Abschluss des Projektes LOESS auf dem Final High-Level Symposium in Barcelona

Im Rahmen sogenannter Lightning Pitches stellten die beiden Wissenschaftlerinnen Caroline Schmidt und Kristin Dolezil den im Projekt entwickelten Soil Atlas sowie das Student Module vor. Beide Bildungsangebote wurden anschließend auch im interaktiven Marketplace präsentiert, der Raum für Gespräche, Vernetzung und den Austausch mit internationalen Projektpartner:innen, Stakeholdern und politischen Entscheidungsträger:innen bot.

Ein zentraler Schwerpunkt der Projektarbeit der Universität Vechta lag in der Session „Soil Health Education in Higher Education“. Dort stellte Caroline Schmidt das Student Module sowie den partizipativen Entwicklungsprozess des Moduls vor. Besonderes Interesse galt dabei dem Ansatz, Studierende aktiv in die Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien einzubeziehen und Bildung für nachhaltige Entwicklung mit dem Regionalen Lernen zu verknüpfen.

Das Symposium bot die Möglichkeit, die im LOESS-Projekt entstandenen Bildungsressourcen, Kampagnen und Konzepte einem internationalen Publikum vorzustellen und gemeinsam über zukünftige Herausforderungen der Soil Health Education zu diskutieren. Themen wie Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung, Community Engagement und die Rolle von Bildung für den Schutz von Böden standen dabei im Mittelpunkt.

Am 7. Mai schloss sich ein Konsortiumstreffen der internationalen Projektpartner:innen an. Dieses stellte zugleich das letzte persönliche Projekttreffen des LOESS-Konsortiums dar. Gemeinsam blickten die Partnerinstitutionen auf drei Jahre intensiver Zusammenarbeit zurück, in denen Bildungsressourcen und innovative Ansätze zur Förderung von Bodenbewusstsein in insgesamt 16 europäischen Ländern entwickelt wurden.

Für die Universität Vechta bot die Teilnahme am Symposium und Konsortiumstreffen nicht nur die Gelegenheit, eigene Projektergebnisse sichtbar zu machen, sondern auch neue Impulse für die weitere Arbeit im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung und bodenbezogene Bildung mitzunehmen.
 


Zukunftstag an der Universität Vechta: Ein Blick hinter die Kulissen geographischer Forschung

Am 23.04.2026 nahmen acht Schülerinnen und Schüler am Zukunftstag im Fach Geographie an der Universität Vechta teil und erhielten einen lebendigen Einblick in den Alltag von Forscherinnen. Gestaltet wurde das Programm von Dr.in Anne-Katrin Broocks, Gesa Weidemann, Kristin Dolezil, Caroline Schmidt und Lena Neumann. Dabei wurde deutlich: Geographische Forschung ist weit mehr als „Stadt-Land-Fluss“.

Zukunftstag an der Universität Vechta: Ein Blick hinter die Kulissen geographischer Forschung

Am 23.04.2026 nahmen acht Schülerinnen und Schüler am Zukunftstag im Fach Geographie an der Universität Vechta teil und erhielten einen lebendigen Einblick in den Alltag von Forscherinnen. Gestaltet wurde das Programm von Dr.in Anne-Katrin Broocks, Gesa Weidemann, Kristin Dolezil, Caroline Schmidt und Lena Neumann. Dabei wurde deutlich: Geographische Forschung ist weit mehr als „Stadt-Land-Fluss“.

Im Mittelpunkt standen zwei innovative Forschungsprojekte, an denen auch das Kompetenzzentrum Regionales Lernen mit vier Mitarbeiterinnen beteiligt ist. Im EU-geförderten Projekt LOESS ging es hinaus ins Gelände, um Boden mit allen Sinnen zu erleben. Die Schülerinnen und Schüler lernten, warum Böden eine schützenswerte Ressource sind und setzten sich mit ihrer Bedeutung für Umwelt und Gesellschaft auseinander. Bei einem Fotospaziergang und der Entnahme von Bodenproben mit dem Pürckhauer konnten sie geographische Forschung unmittelbar und praktisch erfahren.

Das vom Niedersächsischen MWK und der VW-Stiftung geförderte Projekt agri:change bot am Beispiel von Mooren Einblicke in die nachhaltige Transformation der regionalen Landwirtschaft. Gemeinsam bauten die Teilnehmenden ein Moormodell auf und nahmen anschließend an einem „More than Human“-Rollenspiel teil. Darin kamen auch nicht-menschliche Akteur:innen wie das Rind, dessen Rolle vorsah, auf seinen Rechten zu beharren, oder der Klimawandel, der sich flüsternd Gehör verschaffen musste, zu Wort. Gegenstand der Debatte war die Zukunft der niedersächsischen Moore.

Zum Abschluss reflektierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Forschenden den Arbeitsalltag in der Wissenschaft und diskutierten berufliche Perspektiven. Der Zukunftstag bot so nicht nur spannende Einblicke in aktuelle geographische Forschung, sondern auch Orientierung für mögliche Wege in Studium und Beruf.


Erste "Akademie am Meer" begeistert Schülerinnen und Schüler - Erfolgreiches Bildungsformat zur Fischerei an der Nordseeküste

Wie kommt der Fisch eigentlich auf den Tisch? Wie könnte eine nachhaltige Fischerei in der Zukunft gestaltet werden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Fischerei beschäftigten sich Mitte März 41 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 3 bis 6 intensiv bei der ersten „Akademie am Meer“ in Neuharlingersiel. Vier Tage lang tauchten die Kinder in die Welt der Fischerei ein – praxisnah, forschend und mit großer Begeisterung.

Das Konzept und Programm der Akademie wurde von Annemarie Castillo Mispireta und Michèle Gürth vom Bildungsprojekt "Lernen und Arbeiten in der Fischwirtschaft" in Kooperation mit dem Neuen Gymnasium Wilhelmshaven entwickelt, organisiert und durchgeführt. Die Akademie fokussierte dabei insbesondere das handlungsorientierte, forschende und interessengeleitete Lernen im direkten Austausch mit Expertinnen und Experten der Branche. 

Erste „Akademie am Meer“ begeistert junge Schülerinnen und Schüler – Erfolgreiches Bildungsformat zur Fischerei

Wie kommt der Fisch eigentlich auf den Tisch? Wie könnte eine nachhaltige Fischerei in der Zukunft gestaltet werden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Fischerei beschäftigten sich Mitte März 41 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 3 bis 6 intensiv bei der ersten „Akademie am Meer“ in Neuharlingersiel. Vier Tage lang tauchten die Kinder in die Welt der Fischerei ein – praxisnah, forschend und mit großer Begeisterung.

Das Konzept und Programm der Akademie wurde von Annemarie Castillo Mispireta und Michèle Gürth vom Bildungsprojekt "Lernen und Arbeiten in der Fischwirtschaft" in Kooperation mit dem Neuen Gymnasium Wilhelmshaven entwickelt, organisiert und durchgeführt. Die Akademie fokussierte dabei insbesondere das handlungsorientierte, forschende und interessengeleitete Lernen im direkten Austausch mit Expertinnen und Experten der Branche. 

In vielfältigen Mitmach-Formaten erkundeten die Kinder die Fischerei mit allen Sinnen: Eine Kutterfahrt ermöglichte nicht nur das Kennenlernen der Fangmethode zum Krabbenfang, sondern auch die direkte Untersuchung der gefangenen Arten sowie das Kochen und Probieren frischer Krabben an Bord. Weitere Programmpunkte umfassten eine Fisch-Sektion unter fachkundiger Anleitung eines Fischereibiologen, Einblicke in die Fischereigenossenschaft Neuharlingersiel und interessante Gespräche zum Berufsbild und Zukunftsfragen mit Gerold Conradi vom Verband der Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei sowie Spiele und Interviews zu Nachhaltigkeitsaspekten mit der Organisation Marine Stewardship Council.

Auch kreative und kulinarische Aspekte kamen nicht zu kurz: Bei einem Sushi-Kurs bereiteten die Teilnehmenden „Nordsee-Sushi“ zu, während interaktive Spiele und Bastel-Aktionen zusätzliche Perspektiven auf nachhaltige, zukünftige Fischerei eröffneten. Ein besonderes Highlight war zudem die Besichtigung der Produktionsabläufe in der Fischverarbeitung von "Greenland Seafood" in Wilhelmshaven unter Leitung der Auszubildenden und anschließender Verköstigung von Fischstäbchen und Co.

Individuelle Schwerpunktsetzung

 Individuelle Schwerpunktsetzung war ein zentraler Bestandteil der Akademie: Je nach Interesse wählten die Schülerinnen und Schüler eigene Forschungsthemen – von Fisch als Nahrungsmittel bis hin zu Zukunftsfragen der Fischerei. Mit großem Engagement arbeiteten die Gruppen oft bis in die Abendstunden an ihren Projekten. Selbst in den Pausen wurden eigeninitiativ Filme gedreht und geschnitten. Dabei entstanden vielfältige Produkte: ein Podcast, ein Theaterstück, eine Dokumentation à la "Nordstory", ein Tagebuch und ein Trickfilm. Im UNESCO-Wattenmeer-Besucherzentrum Wilhelmshaven präsentierten die Schülerinnen und Schüler den Eltern stolz die Ergebnisse, bevor sie ihre Teilnahmeurkunden entgegennahmen.

 Das durchweg positive Feedback der Kinder unterstreicht den Erfolg des Formats: „Mir hat gefallen, dass wir eine gute Zeit erleben konnten und viel gelernt haben. Am besten fand ich, dass wir Sushi machen konnten und mit dem Kutter fahren durften.“, berichtet eine Teilnehmerin. Auch ambivalente Erfahrungen wurden reflektiert: „Ich fand es eklig, einen Fisch aufzuschneiden, aber auch interessant und spannend!“

Die erste „Akademie am Meer - Fischerei“ zeigt eindrucksvoll, wie außerschulische Lernorte und praxisnahe Bildungsangebote Motivation, Talente und individuelles Lernen fördern können. Für Lehrkräfte bietet das Konzept wertvolle Impulse, um das Thema Fischerei im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung fächerübergreifend und erlebnisorientiert im Unterricht zu verankern.  Das Bildungsmodul kann zukünftig in regelmäßigen Zyklen eigenständig wiederholt und nach Bedarf angepasst werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten, die die erste Akademie am Meer - Fischerei ermöglich haben!

Weitere Impressionen der Akademie und die Ergebnisse der Gruppenarbeiten sind auf der Projekthomepage einsehbar: https://www.lernorte-fischerei.de/aktuelles/ 


Vechta verbindet regionale Praxis mit wissenschaftlichen Perspektiven

Nachwuchstagung 2026 des Hochschulverbandes für Geographiedidaktik (HGD)

Wie kann der Erdkundeunterricht adäquat auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren? Welche Rolle spielt Bildung für nachhaltige Entwicklung für die Transformation in ländlichen Räumen? Und welche Perspektiven für wissenschaftliches Arbeiten bietet die Geographiedidaktik? Diese Fragen standen im Zentrum der Nachwuchstagung 2026 des Hochschulverbandes für Geographiedidaktik (HGD). Erstmals fand das Forum für Promovierende, Postdocs und Studierende in der Abschlussphase aus dem deutschsprachigen Raum in Vechta statt und setzte durch eine enge regionale Anbindung neue Impulse für die Fachdisziplin. Das Team der Didaktik der Geographie der Universität Vechta, insbesondere Dr. Hannah Lathan, Lena Neumann und Madelaine Uxa, organisierten die mehrtägige Veranstaltung mit rund 50 Teilnehmenden.

Vechta verbindet regionale Praxis mit wissenschaftlichen Perspektiven

Nachwuchstagung 2026 des Hochschulverbandes für Geographiedidaktik (HGD) erstmals im Oldenburger Münsterland

Wie kann der Erdkundeunterricht adäquat auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren? Welche Rolle spielt Bildung für nachhaltige Entwicklung für die Transformation in ländlichen Räumen? Und welche Perspektiven für wissenschaftliches Arbeiten bietet die Geographiedidaktik? Diese Fragen standen im Zentrum der Nachwuchstagung 2026 des Hochschulverbandes für Geographiedidaktik (HGD). Erstmals fand das Forum für Promovierende, Postdocs und Studierende in der Abschlussphase aus dem deutschsprachigen Raum in Vechta statt und setzte durch eine enge regionale Anbindung neue Impulse für die Fachdisziplin. Das Team der Didaktik der Geographie der Universität Vechta, insbesondere Dr. Hannah Lathan, Lena Neumann und Madelaine Uxa, organisierten die mehrtägige Veranstaltung mit rund 50 Teilnehmenden.

Die diesjährige Ausrichtung zeichnete sich durch eine besonders starke interdisziplinäre Vernetzung aus. In Kooperation mit dem Vechta Institute for Sustainability Transformation in Rural Areas (VISTRA), dem Kompetenzzentrum Regionales Lernen (KoReLe) und dem Graduiertenzentrum der Universität Vechta wurde das Programm konzipiert. Damit schuf die Tagung eine Brücke zwischen Geographiedidaktik und Transformationsforschung.

„Vechta bot die ideale Gelegenheit, theoretische Konzepte der nachhaltigen Regionalentwicklung direkt vor Ort erlebbar zu machen“, fasst es Lathan zusammen. So führten Exkursionen die Teilnehmenden unter anderem in das Goldenstedter Moor (NIZ) sowie zum Wilhelminenhof Balz, um die Praxis der Solidarischen Landwirtschaft und den Naturschutz für die Bildungspraxis zu untersuchen. „Die Verbindung aus intensiven Forschungssessions, regionalen Exkursionen und dem Klausur-Format hat einen Austausch ermöglicht, der weit über klassische Tagungen hinausgeht“, reflektierte Pauline Hennig von der TU Dresden. Zum Programm gehörten neben Forschungswerkstätten und Posterpräsentationen auch Workshops zu methodischen Fragen und Karrierestrategien, etwa zur Drittmittelakquise. Vor allem junge Nachwuchsforschende erhielten die Gelegenheit zur Präsentation ihrer Ideen: „Die HGD-Nachwuchstagung in Vechta stellte für mich eine gute Möglichkeit dar, auf Augenhöhe ins Gespräch über das eigene Promotionsvorhaben zu kommen“, so Leon Fuchs von der Goethe-Universität Frankfurt.

Die Veranstaltung wurde maßgeblich durch Förderungen finanziert. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützte hierbei maßgeblich; ebenso der Hochschulverband für Geographiedidaktik (HGD), die Universitätsgesellschaft Vechta (UGV) sowie die Kommission für Nachwuchsförderung (KfN). Auch andere regionale Institutionen – wie die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), der Verbund Oldenburger Münsterland (OM) sowie die Stadt Vechta haben zur Umsetzung beigetragen.

Über die HGD-Nachwuchstagung
Die Tagung ist das zentrale Nachwuchsformat des Hochschulverbandes für Geographiedidaktik (HGD). Sie dient der systematischen Förderung von wissenschaftlicher Qualität, Vernetzung und Sichtbarkeit junger Forschenden, die sich mit gesellschaftlich relevanten Themen wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und innovativen Lehr-Lern-Arrangements befassen.


Agri:change – Bildung als Motor ländlicher Transformation

Das transdisziplinäre Verbundprojekt agri:change (Zukunft durch Wandel: Nachhaltigkeitstransformation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft Niedersachsens) zielt darauf ab, binnen der fünfjährigen Projektlaufzeit in vier Reallaboren mit unterschiedlichen Foki die Landwirtschaft in den ländlichen Regionen Niedersachsens nachhaltig zu transformieren. Das Projekt ist zum 1. Juli 2025 angelaufen. Seit Beginn diesen Jahres ist auch die Geographiedidaktik der Universität Vechta mit einer Post Doc Stelle und einer Qualifikationsstelle mit an Bord. Die Stellen werden bekleidet von Dr.in Gabriele Diersen, der geschäftsführenden Leitung des Kompetenzzentrums Regionales Lernen der Universität Vechta, und Lena Neumann. 

Agri:change – Bildung als Motor ländlicher Transformation

Das transdisziplinäre Verbundprojekt agri:change (Zukunft durch Wandel: Nachhaltigkeitstransformation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft Niedersachsens) zielt darauf ab, binnen der fünfjährigen Projektlaufzeit in vier Reallaboren mit unterschiedlichen Foki die Landwirtschaft in den ländlichen Regionen Niedersachsens nachhaltig zu transformieren. Das Projekt ist zum 1. Juli 2025 angelaufen. Seit Beginn diesen Jahres ist auch die Geographiedidaktik der Universität Vechta mit einer Post Doc Stelle und einer Qualifikationsstelle mit an Bord. Die Stellen werden bekleidet von Dr.in Gabriele Diersen, der geschäftsführenden Leitung des Kompetenzzentrums Regionales Lernen der Universität Vechta, und Lena Neumann. In enger Kooperation mit der Georg-August-Universität Göttingen, der Leibniz Universität Hannover, der TU Braunschweig, dem Thünen Institut, der Jade Hochschule, dem ZALF und der ETH Zürich sollen im agri:lab X4 regionale Transformationsbedarfe erkannt und in einem Co-Creation Prozess mit Bürger:innen, Unternehmensvertreter:innen und Lokalpolitiker:innen Lösungen erarbeitet werden. Exemplarisch werden dabei drei Transformationsfelder in den Fokus genommen: intensiv und extensiv genutzte Moorlandschaften sowie intensive Agrarlandschaften. Das Projekt folgt einem integrierten Landschaftsansatz, der zum Ziel hat, soziale und wirtschaftliche Bedarfe mit dem Schutz und Erhalt von Ökosystemen zu vereinen. Der Geographiedidaktik und dem Kompetenzzentrum Regionales Lernen kommt dabei die Aufgabe zu, Bildungskonzepte und -angebote für alle in den Co-Creation Prozess involvierten Akteur:innen zu entwickeln und beispielhaftumzusetzen sowie junge Menschen wie Studierende und Schüler:innen als „Change agents“ gezielt in den Transformationsprozess einzubinden. Hierfür soll im Austausch mit der ETH-Zürich ein transdisziplinäres Lehr-Lern-Modul für die Hochschullehre entwickelt werden, welches die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse aufbereitet und mit Methoden des transformativen Lernens vermittelt.


HGD-NachwuchsGoes2Vechta - Jährliche Tagung findet erstmals in Vechta statt

Die nächste Tagung des HGD-Nachwuchses (Promovierende, Post Docs und Studierende) findet vom 25. bis zum 27. Februar 2026 erstmals in Vechta statt. Diese besondere Veranstaltung bringt die Nachwuchsforscher:innen der Geographiedidaktik einmal jährlich zusammen und hat zum Ziel, einen geschützten Rahmen für den Austausch zu aktuellen Forschungs- und Qualifizierungsvorhaben zu bieten. Gemeinsam verbringen die Teilnehmenden drei Tage auf dem BDKJ-Jugendhof. Zentrale Programmpunkte sind neben den Präsentationen und Diskussionen, Workshops sowie Exkursionen, u.a. ins Goldenstedter Moor oder zum Lernstandort Wilhelminenhof Balz in Bakum (in Kooperation mit dem Förderverein RUBA). Lena Neumann, Madelaine Uxa (Nachwuchssprecherin) und Dr.in Hannah Lathan organisieren die Veranstaltung.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen (MWK), vom Hochschulverband für Geographiedidaktik (HGD), der Universitätsgesellschaft Vechta (UGV), der Kommission für Forschung und Nachwuchsförderung (KfN) sowie der Stadt Vechta, dem Verbund Oldenburger Münsterland (OM) und der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO). Wir danken herzlich für die großzügigen Spenden!

Hier finden Sie mehr zur Veranstaltung!


Erstes Netzwerktreffen norddeutscher Bildungsprojekte zur Fischwirtschaft und zum Meeresschutz in Hamburg

Anfang Oktober kamen im Internationalen Maritimen Museum Hamburg Vertreter:innen von vier norddeutschen Bildungsprojekten zusammen, die sich mit dem Thema Fischerei und Meeresschutz in schulischen und außerschulischen Kontexten beschäftigen. Ziel des Treffens war es, sich über Inhalte, Methoden und Materialien auszutauschen und Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit zu entwickeln. Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen haben Dr.in Gabriele Diersen und Annemarie Castillo Mispireta teilgenommen.

Erstes Netzwerktreffen norddeutscher Bildungsprojekte zur Fischwirtschaft und zum Meeresschutz in Hamburg

Anfang Oktober kamen im Internationalen Maritimen Museum Hamburg Vertreter:innen von vier norddeutschen Bildungsprojekten zusammen, die sich mit dem Thema Fischerei und Meeresschutz in schulischen und außerschulischen Kontexten beschäftigen. Ziel des Treffens war es, sich über Inhalte, Methoden und Materialien auszutauschen und Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit zu entwickeln. 

Im Mittelpunkte des Treffens standen der intensive fachliche Austausch und die zukünftige Zusammenarbeit und Bündelung der Aktivitäten. Diskutiert wurden pädagogische Ansätze, die didaktisch-methodische Entwicklung von Lehr-Lern-Materialien sowie die Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungseinrichtungen.

Alle Teilnehmenden bewerteten das Treffen als wegweisend, da erstmals Expertise zusammenfließt und die Aktivitäten sinnvoll gebündelt werden können. Das gemeinsame Ziel: Die in Schulen noch wenig behandelten Themen Fischwirtschaft und Meeresschutz sollen in Zukunft sowohl im Unterricht als auch im Rahmen informeller Bildung präsenter werden und mit praxisnahen Bildungsangeboten unterstützt werden. 

An dem Treffen nahmen die Projektteams der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Projekt "Fisch macht Schule - Fischerei und Aquakultur in der Schulbildung"), das Gemeinschaftsprojekt "Back to School" der DAM Forschungsmission sustainMare, die Kieler Forschungswerkstatt, die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein ("Das Blaue Klassenzimmer") sowie unser Team vom Projekt "Lernen und Arbeiten in der Fischwirtschaft" teil.

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Stefanie Raddatz (Kieler Forschungswerkstatt), Jonas Müller (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Dr.in Gabriele Diersen (Universität Vechta), Annemarie Castillo Mispireta (Universität Vechta), Kai de Graaf (Center for Ocean & Society Kiel), Michèle Gürth  (Selbst. Dozentin für Umweltbildung), Dr. Tobias Lasner (Johann Heinrich von Thünen-Institut Bremerhaven), Wiebke Homes (Zentrum für Marine Tropenforschung Bremen)


„Expedition Berufswelt“ im 19. Jahr - Treffen der Organisator:innen und Förder:innen

Seit 19 Jahren gibt es das Netzwerk „Expedition Berufswelt“ vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen. Eine sinnvolle Einrichtung, waren sich beim diesjährigen Treffen in der Universität Vechta erneut alle Akteur:innen und Förder:innen einig. Bietet sie doch Schülerinnen und Schülern der Ludgerus-Schule und der Geschwister Scholl-Oberschule Einblicke in die Arbeitswelt und motiviert sie zu betrieblichen Ausbildungen.

„Expedition Berufswelt“ im 19. Jahr - Treffen der Organisator:innen und Förder:innen

Viele Firmen, Einrichtungen und Behörden aus Vechta und Umgebung öffnen für potenzielle Nachwuchskräfte ihre Türen, erzählte Sabine Westermann, die das Projekt seit dem ersten Jahr koordiniert, den Kontakt zu den Firmen hält und immer wieder neue Förderer sucht. 26 Betriebserkundungen hatte es im Schuljahr 2024/25 mit Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 9 an den Oberschulen der Stadt Vechta gegeben. Alle sollen an mindestens zwei Erkundungen teilnehmen können. Zusammen mit Jan-Bernd Baumann und Monika Schürmann bereitet Sabine Westermann die Jugendlichen auf die Besuche vor. Dabei besprechen sie mit ihnen Berufsfelder, Strukturen und Informationen über das Unternehmen. Auch Persönlichkeitsentwicklung, persönliche Stärken und richtiges Verhalten bei der Bewerbung kommen zur Sprache.

Die Idee zu diesem Projekt stammt vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. Die Geschäftsführerin, Dr.in Gabriele Diersen, koordiniert diese Bildungsarbeit noch heute. Die Durchführung des Projektes liegt in den Händen von Sabine Westermann, die die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen in der Maßnahme und die Umsetzung im Unterricht realisiert. Verwaltet wird sie durch Dr. Ludger Heuer von der bischöflichen Förderstiftung „Zukunft durch Bildung“. Finanziell unterstützt wurde „Expedition Berufswelt“ im zurückliegenden Schuljahr von den Firmen Hawita Gruppe GmbH, Lamping Systemtechnik GmbH, Michalowski GmbH, Stanitech Blechbearbeitung GmbH & Co KG, Zurhake Garten & Gestaltung GmbH & Co. KG, der Mittelstandsvereinigung Vechta, dem St. Marienhospital Vechta, der Volksbank und der AOK, bauXpert GmbH, Autohaus Starke, Freunde des Inner Wheel Club Vechta e.V., WEDA Dammann & Westerkamp GmbH, der St. Hedwig-Stiftung und der Nemann GmbH.

Weitere Informationen zu "Expedition Berufswelt" sind hier nachzulesen.


Neues Bildungsangebot für Grundschulen zur Küstenfischerei in Wremen - Lernen mit allen Sinnen auf dem Krabbenkutter

Im Rahmen des Bildungsprojekts „Lernen und Arbeiten in der Fischwirtschaft - erlebnisorientiert und engagiert“ vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen wurde in Wremen ein neuer außerschulischer Lernort zur Küstenfischerei entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Wremer Heimatkreis ´85 e.V., der das Museum für Wattenfischerei betreibt, sowie der Kutterevent & Fischerei GmbH (Inhaber des Fischkutters Claudia) ist ein praxisnahes Bildungsangebot entstanden, das Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die traditionelle Krabbenfischerei der Nordseeküste ermöglicht. Am 17. und 18.09.2025 fanden die ersten Erprobungen mit dem vierten Jahrgang der Tjede-Peckes Grundschule Wremen statt. 

Neues Bildungsangebot für Grundschulen zur Küstenfischerei in Wremen – Lernen mit allen Sinnen auf dem Krabbenkutter

Trotz eines angekündigten Herbststurms konnten die geplanten Kutterfahrten durchgeführt werden – sehr zur Freude der Schülerinnen und Schüler. Für viele von ihnen war es die erste Ausfahrt auf einem Krabbenkutter, obwohl sie in der Region aufgewachsen sind. Schon im Vorfeld der Erkundung wurden sie von der Projektverantwortlichen, Annemarie Castillo, durch eine schulische Vorbereitungseinheit auf die praktischen Inhalte eingestimmt. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem den Aufbau und die Funktionsweise eines Krabbennetzes kennen, sodass es an Bord direkt viele AHA-Erlebnisse gab.

Im Zentrum des Programms stand eine Kutterfahrt mit dem Krabbenkutter „Claudia“, bei der Nordseegarnelen gefangen und direkt an Bord gekocht und gemeinsam gepult wurden. Mit sichtbarem Stolz und großem Spaß kam es regelrecht zu kleinen Pulwettbewerben auf der „Claudia“. Während der Fahrt lernten die Schülerinnen und Schüler außerdem die wichtigsten Seezeichen kennen und stellten der Crew um Kapitän Olaf Schmidt viele Fragen, um mehr über die Arbeit und die Arbeitsabläufe auf einem Krabbenkutter zu erfahren. 

Zurück im Hafen wartete eine verdiente Stärkung in Form von frischen Fischbrötchen, bevor es zur Stationsarbeit ins Museum für Wattenfischerei ging. Dort wurde das Erlebte reflektiert und an verschiedenen Stationen weiter vertieft.

Das neue Bildungsangebot richtet sich vor allem an Grundschulklassen und verfolgt das Ziel, die regionale Fischwirtschaft, das maritime Erbe und nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten maritimer Ressourcen handlungs- und erlebnisorientiert zu vermitteln. Lehrkräfte erhalten damit die Möglichkeit, außerschulisches Lernen praxisnah und fachübergreifend zu gestalten – direkt am authentischen Lernort. In Planung ist weiterhin ein Angebot für die Sekundarstufe I. 

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds sowie vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Weitere Einblicke in die Projektarbeit und Impressionen der Erprobungen gibt es unter www.lernorte-fischerei.de 


EUGEO 2025 in Wien: „Geographies of a Changing Europe“ – Regionales Lernen ermöglicht jungen Menschen Partizipation und eröffnet neue Perspektiven

An der österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) fand vom 08. bis 11. September 2025 die 10. EUGEO-Konferenz statt. Sie wird im zweijährigen Rhythmus vom Verbund der geographischen Gesellschaften Europas (Association of Geographical Societies in Europe) ausgerichtet. Die Konferenz verfolgte das Ziel, Lösungen und Perspektiven für räumliche, gesellschaftliche und ökologische Transformationsherausforderungen in Europa zu teilen und zur Diskussion zu stellen. Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta war mit einem Vortrag zur Gestaltung transformativer Bildungslandschaften von Dr.in Hannah Lathan und Lena Neumann vertreten.

EUGEO 2025 in Wien: „Geographies of a Changing Europe“ – Regionales Lernen ermöglicht jungen Menschen Partizipation und eröffnet neue Perspektiven

An der österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) fand vom 08. bis 11. September 2025 die 10. EUGEO-Konferenz statt. Sie wird im zweijährigen Rhythmus vom Verbund der geographischen Gesellschaften Europas (Association of Geographical Societies in Europe) ausgerichtet. Die Konferenz verfolgt das Ziel, Lösungen und Perspektiven für räumliche, gesellschaftliche und ökologische Transformationsherausforderungen in Europa zu teilen und zur Diskussion zu stellen. Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta war mit einem Vortrag zur Gestaltung transformativer Bildungslandschaften von Dr.in Hannah Lathan und Lena Neumann vertreten.

Die Präsentation war in der Session Transformative Education put into Practise, geleitet von Prof. Dr. Christiane Hintermann und Johanna Ruhm (beide Universität Wien), verortetund trug den Titel: „Transformative Educational Networks – from theoretical and empirical foundations to practical implementation”. Die beiden Referentinnen stellten darin das aktualiesierte Regionale Lernen3 (Regional Learning tot he power of three) vor, das insbesondere die Einbettung des Konzeptes in die aktuelle Debatte einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) fokussiert. Sie zeigten die zentrale Rolle der Region bei der Gestaltung kritisch-emanzipatorischer und transformativer Bildungsangebote für Lernende auf und wiesen wichtige Gestaltungsprinzipien von Bildungslandschaften aus. Diese sind neben der Arbeit in Netzwerken die ganzheitliche Entwicklung und Implementierung der Lehr-Lern-Arrangements, z.B. im Sinne des Whole-Institution-Approaches, die kritische Reflexion von Partizipationsaktvitäten sowie die Zusammenarbeit mit „Pionieren des Wandels“, aus der die Lernenden motiviert und selbstbewusst hervorgehen (können). In der anschließenden Diskussion wurden Fragen, z.B. zum Umgang mit strukturellen Barrieren oder unterschiedlichen Nachhaltigkeitsnarrativen, aufgeworfen, die es in der weiteren Arbeit am Kompetenzzentrum für Regionales Lernen zu adressieren gilt. Ferner wurde das umfangreiche Veranstaltungsangebot der Konferenz (Keynotes, Forschungsvorträge, City Walks) für intensives Netzwerken im internationalen Kontext genutzt. 

Die Teilnahme an der Konferenz wurde durch das Europäische Förderprogramm Erasmus+ (KA1) und die Fakultät II für Natur- und Sozialwissenschaften der Universität Vechta gefördert. Wir bedanken uns für diese Unterstützung!


„Zukunft lernen, Wandel gestalten: Innovative Formate für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Hochschule“, Tagung vom 01.-03.09.25 an der Universität Vechta

Wie gelingt es Hochschulen, unter dem Leitbild der BNE bei Studierenden transformative Kompetenzen zu fördern und sie zu befähigen, aktiv zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen? Dieser Frage widmete sich die Abschlusstagung des Projekts „Senatra“ (Service Learning und nachhaltige Transformation an Hochschulen (senatra-projekt.de)). Im Fokus standen insbesondere didaktische Konzepte wie Service Learning, das akademisches Lernen mit konkretem gesellschaftlichem Tun verbindet, und weitere Ansätze, die Nachhaltigkeit ins Herz hochschulischer Bildung tragen und somit Nachhaltigkeitskompetenzen praxisnah fördern.

Wie digitale Schulbücher und neue Lehrkonzepte Schule verändern: Tagung der Gesellschaft für Fachdidaktik in Saarbrücken

„Perspektiven der Fachdidaktiken – Schnittstellen, Übergänge, Vernetzungen“ unter diesem Fokus stand die diesjährige Jahrestagung der Fachdidaktiker:innen an der Universität Saarbrücken im Saarland, die vom 01.-03. September stattfand. Die Veranstaltung betrachtete fachdidaktische Vernetzungen zu aktuellen Themen wie Digitalisierung, Inklusion, Integrationsfächern und Nachhaltigkeit. Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta waren Prof. Dr. Leif Mönter und Dr.in Hannah Lathan angereist.

Bereits am ersten Tag gaben beide in Form eines Vortrags einen Einblick in das von der Europäischen Union geförderte Projekt DEM (Digital Education Material), in dem interdisziplinär digitale inklusive Schulbücher prototypisch entwickelt und übergreifende Guidelines für die Konzeption formuliert werden. Im Beitrag konnten sie aufzeigen, dass digitale Schulbücher durch Individualisierungsfunktionen wie Leichte Sprache, interaktive Formate und Feedbackmöglichkeiten enorme Potenziale für eine inklusive Bildung besitzen. Um ihre Wirksamkeit voll entfalten zu können, müssen sie daher von Grund auf digital konzipiert und im interdisziplinären Dialog entwickelt werden. Im anschließenden Austausch fand eine anregende Diskussion mit dem Plenum statt.

Am zweiten Tag moderierte Prof. Dr. Leif Mönter eine Paneldiskussion gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Busch von der Universität Trier zum Thema „Professionalisierung für das Unterrichten in gesellschaftswissenschaftlichen Integrationsfächern“. Dabei fokussierten die Referent:innen auf unterschiedliche Bereiche der Lehramtsausbildung: auf das universitäre Studium (Melanie Richter-Oertel, Universität Flensburg), auf den Vorbereitungsdienst (Dr. Marcel Grieger, Universität Göttingen), auf die Phase der Weiterbildung und Selbstprofessionalisierung (Prof. Dr. Matthias Busch & Michell W. Dittgen, Universität Trier) sowie die Unterrichtspraxis (Eva-Maria Glaser, Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz). Die verschiedenen Beiträge wie auch die Debatte mit den Teilnehmenden deckten Forschungsdesiderate auf und zeigten weiteren Forschungsbedarf in dem Feld der Verbundfächer. Als besonders kritisch wurde die fehlende Grundlage einer Didaktik der Gesellschaftswissenschaften betrachtet, was in der Lehramtsausbildung und der Unterrichtspraxis häufig zu Irritationen und Unsicherheiten führt.


Wie digitale Schulbücher und neue Lehrkonzepte Schule verändern: Tagung der Gesellschaft für Fachdidaktik in Saarbrücken

„Perspektiven der Fachdidaktiken – Schnittstellen, Übergänge, Vernetzungen“ unter diesem Fokus stand die diesjährige Jahrestagung der Fachdidaktiker:innen an der Universität Saarbrücken im Saarland, die vom 01.-03. September stattfand. Die Veranstaltung betrachtete fachdidaktische Vernetzungen zu aktuellen Themen wie Digitalisierung, Inklusion, Integrationsfächern und Nachhaltigkeit. Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta waren Prof. Dr. Leif Mönter und Dr.in Hannah Lathan angereist.

„Zukunft lernen, Wandel gestalten: Innovative Formate für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Hochschule“, Tagung vom 01.-03.09.25 an der Universität Vechta

Wie gelingt es Hochschulen, unter dem Leitbild der BNE bei Studierenden transformative Kompetenzen zu fördern und sie zu befähigen, aktiv zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen? Dieser Frage widmete sich die Abschlusstagung des Projekts „Senatra“ (Service Learning und nachhaltige Transformation an Hochschulen (senatra-projekt.de)). Im Fokus standen insbesondere didaktische Konzepte wie Service Learning, das akademisches Lernen mit konkretem gesellschaftlichem Tun verbindet, und weitere Ansätze, die Nachhaltigkeit ins Herz hochschulischer Bildung tragen und somit Nachhaltigkeitskompetenzen praxisnah fördern.

Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen nahmen Kristin Dolezil, Lena Neumann und Dr.in Gabriele Diersen teil. In einem Workshop stellten sie Einsatzmöglichkeiten und Erfahrungen mit dem Bildungskonzept Regionalen Lernen³ in der Hochschullehre vor und diskutierten mit den Teilnehmenden Chancen und Herausforderungen für die persönliche Nutzung.

Im Rahmen der Poster-Session stellte Kristin Dolezil das Projekt LOESS (Literacy boost through an Operational Educational Ecosystem of Societal actors on Soil Health) vor, welches im Rahmen der EU-Mission "A Soil Deal for Europe" gefördert wird. Das Projekt fördert den Aufbau von Kompetenzen rund um das Thema Boden in allen Bereichen der Gesellschaft (https://loess-project.eu/).

In zahlreichen Formaten ermöglichte die Tagung einen regen Austausch über die Rolle von Hochschulen und Universitäten für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Dabei zeigte sich, dass es sehr viele Bildungskonzepte und zielführende Beispiele gibt, in denen Lehr- und Lernprozesse in den Realraum wirken und so zu einer nachhaltigen Transformation der Gesellschaft beitragen.


Neue Erkenntnisse zu Angebot-Nutzungs-Interaktionen auf dem Lernort Bauernhof – Erfolgreiche Disputation von Lena Beyer

Am 10.07.2025 fand die Disputation von Lena Beyer an der Universität Vechta statt. Die Arbeit war im niedersächsischen Promotionsprogramm „GINT – Lernen in informellen Räumen“ angesiedelt, das von 2016 bis 2021 aktiv war. Die Arbeit wurde von Prof.in i.R. Dr.in Martina Flath betreut. Weitere Mitglieder der Promotionskommission waren Prof.in Dr.in Anne-Katrin Lindau (Martin Luther Universität Halle-Wittenberg, Zweitgutachterin), Prof. Dr. Michael Komorek (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Sprecher des Promotionsprogrammes GINT), Prof. Dr. Steffen Wittkowske und Prof. Dr. Leif Mönter.

Neue Erkenntnisse zu Angebot-Nutzungs-Interaktionen auf dem Lernort Bauernhof – Erfolgreiche Disputation von Lena Beyer

Am 10.07.2025 fand die Disputation von Lena Beyer an der Universität Vechta statt. Die Arbeit war im niedersächsischen Promotionsprogramm „GINT – Lernen in informellen Räumen“ angesiedelt, das von 2016 bis 2021 aktiv war. Die Arbeit wurde von Prof.in i.R. Dr.in Martina Flath betreut. Weitere Mitglieder der Promotionskommission waren Prof.in Dr.in Anne-Katrin Lindau (Martin Luther Universität Halle-Wittenberg, Zweitgutachterin), Prof. Dr. Michael Komorek (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Sprecher des Promotionsprogrammes GINT), Prof. Dr. Steffen Wittkowske und Prof. Dr. Leif Mönter.

In ihrer Arbeit entwickelte Lena Beyer ein theoretisches Modell, das Lernorte, Lernangebote, Nutzungsaktivitäten und Wirkungen systematisch beschreibt. Grundlage war eine empirische Design-Based Research-Studie in drei Zyklen am Milchviehbetrieb Hof Heil. Frau Beyer konnte empirisch belegen, dass Schülerinnen und Schüler durch Hoferkundungen nachhaltige kognitive, emotionale und handlungsorientierte Lernprozesse entwickeln, die im schulischen Kontext so nicht entstehen würden. Die Arbeit liefert erstmals empirisch fundierte Kriterien zur Charakterisierung von Lernorten und -angeboten im Regionalen Lernen. Besonders betont wird die zentrale Rolle von Expert:innen und pädagogischen Begleitkräften für den Lernerfolg. Frau Beyer entwickelte zudem acht Konzeptspezifikationen für das Lernen auf dem Bauernhof und formulierte praxisrelevante Empfehlungen zur Optimierung von Lernprozessen vor Ort. Die Ergebnisse tragen zu einer inhaltlichen Weiterentwicklung des Konzeptes des Regionalen Lernens bei. Neben der Bedeutung für die Geographiedidaktik bietet die Dissertation theoretische und praktische Impulse für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Promotionskommission bewertete die Arbeit mit magna cum laude und würdigte die Arbeit als methodisch und inhaltlich wertvollen Beitrag zur Forschung über außerschulisches Lernen.


China als Thema im (Geographie-)Unterricht – China-Schul-Akademie stellt neue Studie vor

Am 24.06. hat die China-Schul-Akademie die Ergebnisse einer systematischen Erhebung und umfassenden Analyse aktuell gültiger Lehrpläne und der Schulbücher digital vorgestellt. Untersucht wurden Lehrpläne und Schulbücher von 2013-2023 der Fächer Geschichte, Geografie, Sozialkunde und Ethik/Religion aus allen Bundesländern. Dr.in Hannah Lathan vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta war eingeladen, die Ergebnisse fachdidaktisch einzuordnen und die anschließende Diskussion mit Lehrkräften, Schulbuchautor:innen und Interessierten zu moderieren und zu kommentieren.

China als Thema im (Geographie-)Unterricht – China-Schul-Akademie stellt neue Studie vor

Am 24.06. hat die China-Schul-Akademie die Ergebnisse einer systematischen Erhebung und umfassenden Analyse aktuell gültiger Lehrpläne und der Schulbücher digital vorgestellt. Untersucht wurden Lehrpläne und Schulbücher von 2013-2023 der Fächer Geschichte, Geografie, Sozialkunde und Ethik/Religion aus allen Bundesländern. Dr.in Hannah Lathan vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta war eingeladen, die Ergebnisse fachdidaktisch einzuordnen und die anschließende Diskussion mit Lehrkräften, Schulbuchautor:innen und Interessierten zu moderieren und zu kommentieren.

In den Ergebnissen wurden zentrale Schwächen in aktuellen Schulbüchern deutlich. Besonders kritisch wurden stereotype Darstellungen, die oft vereinfachende Bilder von Regionen und Kulturen vermitteln eingeordnet. Auch geodeterministische Erklärungsansätze, die komplexe Zusammenhänge auf geographische Gegebenheiten reduzieren, wurden als problematisch eingestuft. Die starke Regionalisierung vieler Inhalte führt zudem zu einer Verengung der Perspektive auf einzelne Weltregionen. Positiv wurde die vorhandene Problemorientierung und thematische Strukturierung der Schulbücher hervorgehoben, die ein grundsätzlich modernes Lernkonzept erkennen lassen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass wichtige Themenfelder wie das politische System, Menschenrechte, Digitalisierung, Jugendkulturen und Diasporas weitgehend ausgeblendet bleiben. Diese Blindstellen führen zu einer einseitigen Darstellung globaler Wirklichkeit. Es wurde gefordert, Lehrmaterialien stärker an aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen auszurichten. Ziel müsse es sein, Schüler:innen ein umfassenderes, differenziertes Weltbild zu vermitteln. Die Diskussion unterstreicht den Bedarf nach einer tiefgreifenden Überarbeitung schulischer Inhalte im Sinne einer kritisch-reflexiven Bildung.

Link zum Mitschnitt des Videos: https://heibox.uni-heidelberg.de/d/46760a509cd64f4eaadd/files/?p=%2F20250624_Sitzung5_CSAStudie.mp4


Boden.Neu.Denken: Summer Camp aus dem Projekt LOESS zeigt Studierenden die besondere Bedeutung des Bodens im Klimaschutz auf

Vom 11. Juni bis zum 13. Juni an der Universität Vechta ein mehrtägiges Summer Camp für Studierende des Faches Geographie statt. Ziel der Veranstaltung war die vertiefte Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Boden(gesundheit) in einem interdisziplinären und praxisorientierten Rahmen. Die Exkursion wurde angeleitet von Caroline Schmidt und Kristin Dolezil. Beide sind Projektmitarbeiterinnen im Projekt LOESS, einem im Rahmen des EU-Programmes HORIZON geförderten internationalen Verbundprojekt.

Boden.Neu.Denken: Summer Camp aus dem Projekt LOESS zeigt Studierenden die besondere Bedeutung des Bodens im Klimaschutz auf

Vom 11. Juni bis zum 13. Juni an der Universität Vechta ein mehrtägiges Summer Camp für Studierende des Faches Geographie statt. Ziel der Veranstaltung war die vertiefte Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Boden(gesundheit) in einem interdisziplinären und praxisorientierten Rahmen. Die Exkursion wurde angeleitet von Caroline Schmidt und Kristin Dolezil. Beide sind Projektmitarbeiterinnen im Projekt LOESS, einem im Rahmen des EU-Programmes HORIZON geförderten internationalen Verbundprojekt.

Das Summercamp bot ein abwechslungsreiches Programm aus Fachvorträgen, Workshops und verschiedenen Arbeits- und Diskussionsformaten. Die inhaltlichen Schwerpunkte bildeten die Themen Bodenfunktionen, Bodenschutzmaßnahmen sowie regionale Besonderheiten der Böden. Ein zentrales Element des Summercamps waren zwei Exkursionen, die den Studierenden die Möglichkeit eröffneten, theoretisch erarbeitete Inhalte mit konkreten Praxisbeispielen zu verknüpfen. Die erste Exkursionführte zum Hof Grote, ein Betrieb, der sich auf Heil- und Gewürzpflanzen spezialisiert hat. Die zweite Exkursionermöglichte Einblicke in das Betriebsgelände von Jürgen Göttke-Krogmann, ein außerschulischer Lernstandort mit dem Fokus auf die Kulturlandschaft.

Im Rahmen der Exkursionen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die landwirtschaftliche Nutzung von Böden, Herausforderungen bei der Arbeit mit Böden sowie Schutzmöglichkeiten. Zudem konnten sie verschiedene Böden erfahren, Bodenproben ziehen und Ideen für die eigene Unterrichtspraxis mit Schüler:innen sammeln. Ein besonderes Highlight waren auch die Impulse der externen Referentin Sonja Medwedski, Bodenkundlerin und Autorin des Buches „Die Stimme des Bodens“. Sie lud die Teilnehmenden ein, den Boden aus einer etwas anderen, schöpferischen Perspektive zu sehen.


Expedition Berufswelt führt Schülerinnen und Schüler in die Arbeitswelt von morgen

Am 04. Juni fand in der Ludgerusschule die Abschlussveranstaltung der Maßnahme „Expedition Berufswelt“ statt. Sie wurde 2008 von Dr.in Gabriele Diersen initiiert und wird seitdem vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta jedes Schuljahr an den Oberschulen der Stadt Vechta durchgeführt.

Expedition Berufswelt führt Schülerinnen und Schüler in die Arbeitswelt von morgen

Am 04. Juni fand in der Ludgerusschule die Abschlussveranstaltung der Maßnahme „Expedition Berufswelt“ statt. Sie wurde 2008 von Dr.in Gabriele Diersen initiiert und wird seitdem vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta jedes Schuljahr an den Oberschulen der Stadt Vechta durchgeführt.

Ob mit maßgeschneiderten Interviews, Rollenspielen oder Gastauftritten aus den besuchten Unternehmen – die Jugendlichen verstanden es auf der Abschlussveranstaltung der diesjährigen „Expedition Berufswelt“ ihr Publikum zu begeistern.

Vier Gruppen aus den Profilen Wirtschaft und Technik der Ludgerus-Schule Vechta hatten zuvor in einem 40-stündigen Programm die Arbeitswelt vor Ort kennenlernen dürfen. In kleinen Gruppen erkundeten sie jeweils 4 bis 5 Unternehmen im Raum Vechta.

Durch ein sehr abwechslungsreiches und engagiertes Programm zeigten die Schülerinnen und Schüler dem Publikum interessante Einblicke in die regionale Arbeitswelt und ihrer praxisnahen Berufsorientierung. Den zuhörenden Lehrpersonen, Unternehmensvertreter:innen sowie den zahlreich anwesenden Eltern wurde deutlich vor Augen geführt, dass viele Erlebnisse und Erfahrungen zu guten Einblicken in die besuchten Unternehmen und das betriebliche Arbeitsfeld geführt haben.

Unter reichlichem Applaus konnten die Jugendlichen ihre Zertifikate für die erfolgreiche Durchführung der Maßnahme erhalten (s. Bild). Die Jugendlichen selbst bedankten sich für das Engagement aller beteiligten Unternehmen und Durchführenden.

Die Maßnahme „Expedition Berufswelt“ wird seit 2008 vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta jedes Schuljahr an den Oberschulen der Stadt Vechta durchgeführt. Finanziell gefördert wird es von verschiedenen Unternehmen der Region und der Bischöfliche Förderstiftung „Zukunft durch Bildung“, Ansprechpartner Dr. Ludger Heuer. Weitere Informationen finden sich hier (https://zukunft-bildung.org/expedition-berufswelt/alles-auf-einen-blick ).


Internationale Zusammenarbeit für inklusive digitale Schulbücher – Projekttreffen an der TU Graz

Interdisziplinärer Austausch erbringt sehr gute Fortschritte

An der Technischen Universität Graz fand das vorletzte Treffen des internationalen ErasmusPlus-Projektes DEM (Digital Education Material) vom 26.-28. Mai statt. Im Mittelpunkt der fruchtbaren Debatte stand der intensive Austausch zu den entwickelten Prototypen für digitale inklusive Schulbücher. Basis hierfür sind gemeinsam entwickelte Guidelines. Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta arbeiten Dr.in Hannah Lathan und Prof. Dr. Leif Mönter in dem Projekt und nahmen an dem Austausch teil.

Internationale Zusammenarbeit für inklusive digitale Schulbücher – Projekttreffen an der TU Graz

Interdisziplinärer Austausch erbringt sehr gute Fortschritte

An der Technischen Universität Graz fand das vorletzte Treffen des internationalen ErasmusPlus-Projektes DEM (Digital Education Material) vom 26.-28. Mai statt. Im Mittelpunkt der fruchtbaren Debatte stand der intensive Austausch zu den entwickelten Prototypen für digitale inklusive Schulbücher. Basis hierfür sind gemeinsam entwickelte Guidelines. Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta arbeiten Dr.in Hannah Lathan und Prof. Dr. Leif Mönter in dem Projekt und nahmen an dem Austausch teil.

Nach dem Eintreffen der Partner:innen und der Begrüßung durch die Projektleitung des Centre pour le développement des competences relatives á la vue (CDV) Luxemburg, Mike Wetzel und Tom Erdel, und die Hausherr:innen der TU Graz, Sarah Edelsbrunner, Dr.in Sandra Schön und Bernhard Kargl, begann das Meeting zunächst mit organisatorischen Fragestellungen bevor die Diskussion über die Prototypen folgte. Auf Basis theoretischer Überlegungen aus den Fachdidaktiken wurde die technische Umsetzung durch die Partner:innen gezeigt und in Kleingruppen ausführlich bezüglich der Optimierungsbedarfe diskutiert. Ein weiteres wichtiges Ziel des Treffens waren die Absprachen bezüglich der Dissemination der Projektergebnisse unter besonderer Berücksichtigung von Konferenzbeiträgen, Publikationen und dem Austausch mit Bildungsmedienverlagen.

In den Diskussionen zeigte sich, dass nur durch einen interdisziplinären Austausch von Sonderpädagogik, technischer Umsetzung und (Fach)Didaktik, die notwendige Transformation der bestehenden E-Books ermöglicht werden kann.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://dem-project.eu


„Runder Tisch der Geographiedidaktik Niedersachsen“ auf großer Fahrt

Am Freitag, den 09. Mai 2025 bot das dritte Treffen des Runden Tisches der Geographiedidaktik Niedersachsen besondere Erlebnisse und Perspektiven. Die Professor:innen und deren Arbeitsgruppen der Geographiedidaktik in und der Lehramtsausbildung an den Universitäten Hildesheim, Hannover, Osnabrück und Vechta führten das diesjährige Arbeitstreffen an der Nordseeküste in Neuharlingersiel durch. Organisiert wurde die Veranstaltung in diesem Jahr vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta.

„Runder Tisch der Geographiedidaktik Niedersachsen“ auf großer Fahrt

Am Freitag, den 09. Mai 2025 bot das dritte Treffen des Runden Tisches der Geographiedidaktik Niedersachsen besondere Erlebnisse und Perspektiven. Die Professor:innen und deren Arbeitsgruppen der Geographiedidaktik in und der Lehramtsausbildung an den Universitäten Hildesheim, Hannover, Osnabrück und Vechta führten das diesjährige Arbeitstreffen an der Nordseeküste in Neuharlingersiel durch. Organisiert wurde die Veranstaltung in diesem Jahr vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand das Projekt „Lernen und Arbeiten in der Fischereiwirtschaft – erlebnisorientiert und engagiert“, das vom europäischen Meeres-, Aquakultur- und Fischereifonds sowie dem niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert wird. Passenddazu wurde der Hafen in Neuharlingersiel als Treffpunkt ausgewählt, der als regionaler Lernstandort im Projektgebiet entwickelt wurde. Höhepunkt des Treffens war die Kutterfahrt auf dem ehemaligen Fischkutter „Gorch Fock“ von Anna-Lena und Willi Jacobs. Dabei wurden Einblicke in die lokale Fischereiwirtschaft vermittelt, begleitet von einem Schaufischen sowie Beobachtungen der Seehunde auf vorgelagerten Sandbänken. An Bord wurden die entwickelten Bildungskonzepte und Materialien für das handlungsorientierte Regionale Lernen vorgestellt und diskutiert. Auch die Projektziele für die weitere Laufzeit von rund 29 Monaten wurden präsentiert.

Im Anschluss kamen die Teilnehmenden zu einer abschließenden Diskussions- und Reflexionsrunde in der Kurverwaltung Neuharlingersiel zusammen. Thematisiert wurden hierbei unter anderem aktuelle Entwicklungen der Lehrplangestaltung im Fach Erdkunde, strukturelle Herausforderungen in der Lehramtsausbildung sowie Perspektiven geographiedidaktischer Forschung in Niedersachsen. Das Treffen bot einen konstruktiven Rahmen für kollegialen Austausch, die Vernetzung der Standorte sowie die Weiterentwicklung gemeinsamer geographiedidaktischer Perspektiven.


Internationale Tagung „Re-searching to transgress“ an der Universität Graz

Wie gelingt die partizipative Gestaltung der großen Transformation?

„Re-searching to transgress“ – „Forschen, um Grenzen zu überschreiten“ zu diesem Tagungsmotto hatte die Karl-Franzens-Universität vom 10. - 11. April in das österreichische Graz geladen. Zahlreiche interdisziplinär arbeitende Wissenschaftler:innen unterschiedlicher europäischer Forschungseinrichtungen diskutierten ihre theoretischen Konzepte, Projekte und Ergebnisse zur Bewältigung der großen sozial-ökologischen Transformation. Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta waren Dr.in Hannah Lathan und Madelaine Uxa, M.A. dabei, die das DBU-geförderte Projekt PH:regBi (Planetary Health in der regionalen Bildung) vorstellten. 

Internationale Tagung „Re-searching to transgress“ an der Universität Graz

Wie gelingt die partizipative Gestaltung der großen Transformation?

„Re-searching to transgress“ – „Forschen, um Grenzen zu überschreiten“ zu diesem Tagungsmotto hatte die Karl-Franzens-Universität vom 10. - 11. April in das österreichische Graz geladen. Zahlreiche interdisziplinär arbeitende Wissenschaftler:innen unterschiedlicher europäischer Forschungseinrichtungen diskutierten ihre theoretischen Konzepte, Projekte und Ergebnisse zur Bewältigung der großen sozial-ökologischen Transformation. Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta waren Dr.in Hannah Lathan und Madelaine Uxa, M.A. dabei, die gemeinsam mit der Kollegin Svenja Sgodda, M.A. von der Justus-von-Liebig Universität Gießen, im Vortrag „Planetary Health – An integrative Approach with transformative potential for education, research, and practise“ das DBU-geförderte Projekt PH:regBi (Planetary Health in der regionalen Bildung) vorstellten. Im Beitrag standen die Entwicklung der Bildungsmodule auch deren empirische Beforschung sowie die Arbeit im Netzwerk mit medizinbezogenen Expert:innen im Mittelpunkt.

Der erste Tag begann mit den Eröffnungsworten der Gastgeber:innen Prof. Dr. Fabian Pettig, Professor für Didaktik der Geographie und Wirtschaftskunde, sowie Prof.in Dr.in Anke Strüver, Professorin für Sozial- und Wirtschaftsgeographie. Bereits darin wurde klar, welche bedeutende Rolle interdisziplinäre Forschung bei der Bewältigung von Transformationsherausforderungen besitzt. Im Fortgang wurden Vorträge zu unterschiedlichen Forschungsprojekten mit Fokus auf Regional- und Stadtplanung, Hochschuldidaktik oder partizipativen Forschungsmethoden gehalten. Das Highlight des Tages war die Keynote von Carlie D. Trott, PhD, Transformationsforscherin der Universität Cincinnati, die leidenschaftlich für die gemeinsame, partizipative Gestaltung der großen Transformation plädierte. Der Tag endete mit einem Konferenzdinner, bei dem intensiver Austausch stattfand.

Am zweiten Tag setzte sich die Vorstellung aktueller Arbeiten fort, wobei didaktische und pädagogische Ansätze im Vordergrund standen. In diesem Rahmen war auch der Beitrag der Vechtaer Arbeitsgruppe angesiedelt. Ferner gab es an dem Tag u.a. Workshopangebote zu Gestaltung klimaresilienter Städte sowie eine Exkursion zu einem Urban Gardening Projekt (GAIA Womens Garden).

 


Fünftes Konsortialtreffen des EU-Horizon-Projekts LOESS in Athen

Vom 02. bis 04. April fand in Athen das fünfte Konsortialtreffen des EU-Horizon-Projekts LOESS statt. Vertreterinnen und Vertreter der 20 beteiligten Institutionen aus 15 Ländern tauschten sich über den aktuellen Projektstand aus, reflektierten bisherige Ergebnisse und planten die nächsten Schritte. Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta war in Person von Kristin Dolezil und Caroline Schmidt vertreten.

Fünftes Konsortialtreffen des EU-Horizon-Projekts LOESS in Athen

Vom 02. bis 04. April fand in Athen das fünfte Konsortialtreffen des EU-Horizon-Projekts LOESS statt. Vertreterinnen und Vertreter der 20 beteiligten Institutionen aus 15 Ländern tauschten sich über den aktuellen Projektstand aus, reflektierten bisherige Ergebnisse und planten die nächsten Schritte.

Vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta nahmen Kristin Dolezil und Caroline Schmidt am Treffen teil. Sie stellten unter anderem das geplante Vorhaben zur Erstellung eines „European Atlas of Soil Education and Training“ vor und präsentierten das von ihnen entwickelte Programm für die im Projekt angesiedelten Summer Camps. Diese Camps bieten jungen Menschen die Möglichkeit, sich zu „Boden-Multiplikatoren“ ausbilden zu lassen. An der Universität Vechta wird diese unter dem Titel: Boden.Neu.Denken – Transformative Sommerschule für die Bodenexpert:innen von morgen vom 11.-13. Juni stattfinden. Weitere Informationen folgen.

Mehr zum Projekt, den Partnerinstitutionen und bisherigen Ergebnissen sind auf der folgenden Website verfügbar: https://loess-project.eu/

 


Tagung der Nachwuchswissenschaftler:innen der Geographiedidaktik in Augsburg vom 24. bis 26.03.2025

Ende März fand das alljährliche Nachwuchstreffen des Hochschulverbands für Geographiedidaktik vom 24. bis 26.03.2025 an der Universität Augsburg statt. Mit dabei waren Dr. Hannah Lathan, Madelaine Uxa und Lena Neumann, Wissenschaftlerinnen des Vechtaer Kompetenzzentrums Regionales Lernen in der Qualifizierungsphase.

Tagung der Nachwuchswissenschaftler:innen der Geographiedidaktik in Augsburg vom 24. bis 26.03.2025

Ende März fand das alljährliche Nachwuchstreffen des Hochschulverbands für Geographiedidaktik vom 24. bis 26.03.2025 an der Universität Augsburg statt. Mit dabei waren Dr. Hannah Lathan, Madelaine Uxa und Lena Neumann, Wissenschaftlerinnen des Vechtaer Kompetenzzentrums Regionales Lernen in der Qualifizierungsphase.

Dr. Hannah Lathan stellte ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Digital Education Material“, kurz DEM, in einem Vortrag mit dem Titel „Digitale inklusive Bildungsmedien für den Geographieunterricht der Zukunft: Herausforderungen und Konzeptionsideen für Prototypen aus dem Projekt DEM“ zur Diskussion. In einer parallelen Session präsentierte Lena Neumann in ihrem Vortrag „Von Selbstwirksamkeitserfahrungen und Resignation beim Klimahandeln: Erste Ergebnisse aus Interviews im Rahmen einer Interventionsstudie zur Förderung der Handlungsfähigkeit Jugendlicher im Kontext des urbanen Klimawandels“ erste Forschungsergebnisse ihres Promotionsvorhabens. An das in diesem Rahmen ganz neue, in Japan entwickelte Pecha Kucha Format wagte sich Madelaine Uxa in ihrem Vortrag „Transformative Gespräche fördern: Veränderung des kommunikativen Verhaltens von Schüler und Schülerinnen durch soziales Lernen“: In exakt 6:40 Minuten präsentierte sie 20 Folien zu ihrem Forschungsvorhaben – mit KI generierten Bildern ohne Text, die nach 20 Sekunden automatisch wechselten. Die Leitung dieser vielseitigen Session übernahm Hannah Lathan. Des Weiteren stellten Madelaine Uxa und Lena Neumann in der Postersession die aktuellen Projekte „Planetary Health in der Regionalen Bildung (PH:regBi)“ und „Zukunftsdialog+“ des Kompetenzzentrums Regionales Lernen vor.

Neben abwechslungsreichen Vortragsformaten bereicherte auch das Rahmenprogramm die Veranstaltung. In einer Stadtführung mit dem Fokusthema „Wasser“ und bei der gemeinsamen Brauereibesichtigung nebst Verköstigung blieb viel Zeit zum Austausch und Kennenlernen der facettenreichen Stadt.

 


Bodenbewusstsein in der Bildung stärken – Erste Podiumsdiskussion im Projekt LOESS

Am 10. Februar 2025 fand im Rahmen des EU-geförderten Projektes LOESS (Literacy boost through an Operational Educational Ecosystem of Societal actors on Soil health)die erste Podiumsdiskussion an der Universität Vechta zum Thema „Bodenbezogene Bildung im Schulkontext“ statt. Die Veranstaltung wurde von einer Gruppe Studierender im Rahmen eines Seminars unter Anleitung der Projektmitarbeiterinnen Caroline Schmidt und Kristin Dolezil geplant, organisiert und durchgeführt. Das Projekt ist in der Geographiedidaktik und im Kompetenzzentrum Regionales Lernen angesiedelt und wird auch vom Science Shop Vechta-Cloppenburg unterstützt.

Die nächste Podiumsdiskussion findet am kommenden Montag, den 17.02.2025 um 18:00 Uhr in der Aula der Universität Vechta statt. Das Thema wird die Bodenschutzbildung auf politischer und kommunaler Ebene sein. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Bodenbewusstsein in der Bildung stärken – Erste Podiumsdiskussion im Projekt LOESS

Am 10. Februar 2025 fand im Rahmen des EU-geförderten Projektes LOESS (Literacy boost through an Operational Educational Ecosystem of Societal actors on Soil health)die erste Podiumsdiskussion an der Universität Vechta zum Thema „Bodenbezogene Bildung im Schulkontext: Strategien für nachhaltiges, verantwortungsvolles Lernen und Kompetenzentwicklung“ statt. Die Veranstaltung wurde von einer Gruppe Studierender im Rahmen eines Seminars zu aktuellen Ansätzen und Perspektiven einer (transformativen) bodenbezogenen Bildung unter Anleitung der Projektmitarbeiterinnen Caroline Schmidt und Kristin Dolezil geplant, organisiert und durchgeführt.

Im Zentrum der Diskussion standen vielfältige Perspektiven auf die Bedeutung einer bodenbezogenen Bildung. Als Expertinnen zu Gast waren Frau Barth, Diplom-Oecotrophologin und Expertin für Bauernhofpädagogik, Frau Dr.in Geyer, Leiterin des Umweltbildungszentrums Vrees, sowie Frau Dr.in Lathan, Hochschuldozentin für Geographiedidaktik und Lehrerin, und Frau Dr.in Diersen, geschäftsführende Leiterin des Kompetenzzentrums Regionales Lernen an der Universität Vechta sowie Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Regionales Lernen – Agrarwirtschaft (AGRELA e.V.).

Im Vordergrund der Diskussion standen verschiedene praktische Ideen und Ansätze, wie dieses Thema in der Schule vermittelt werden kann. Es wurde betont, dass Bildungsansätze den Lernenden neben dem Aufbau von bodenbezogenen Kompetenzen auch die Sensibilisierung und das aktive Handeln für die Bedeutung des Bodens in ihrem eigenen Nahraum zum Ziel haben sollten. Die Expertinnen beleuchteten Ansätze, um diese Themen wirksam in schulische Bildungspläne zu integrieren und die Lebenswelt junger Menschen in den Lernprozess einzubeziehen. Zum Abschluss warfen die Diskutierenden einen Blick in die Zukunft und zeigten sich zuversichtlich, dass durch das Aufbrechen bestehender schulischer Rahmenbedingungen, eine bessere Vernetzung und gezielte Intensivierung von Bildungsangeboten positive Entwicklungen im Bereich des Bodenschutzes erzielt werden können.

Ein herzlicher Dank gilt den Expertinnen und dem Publikum für die aktive Teilnahme – und natürlich den Studierenden, deren großes Engagement die Veranstaltung erst ermöglicht hat. Die nächste Podiumsdiskussion im Rahmen des Projektes LOESS findet am kommenden Montag, den 17.02.2025 um 18:00 Uhr in der Aula der Universität Vechta statt. Das Thema wird die Bodenschutzbildung auf politischer und kommunaler Ebene sein. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!