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Audit familiengerechte Hochschule

an der Universität Vechta

Als Hochschule in Verantwortung hat die Universität Vechta die Förderung der Familiengerechtigkeit in ihrem aktuellen Hochschulentwicklungsplan als strategisches Ziel verankert und sieht diese als einen wesentlichen Erfolgsfaktor sowohl für ihre Attraktivität als Studien- bzw. Arbeitsort als auch für eine moderne Universität. Um Familienfreundlichkeit spürbar und erlebbar zu machen und systematisch Rahmenbedingungen zu implementieren, welche stets die Perspektive der Familie mitdenkt und die Vereinbarkeit von Studium, wissenschaftlicher Qualifikation, Beruf und Privatleben erleichtern, beteiligt sich unsere Universität seit vielen Jahren am Verfahren "Audit familiengerechte Hochschule" der berufundfamilie Service GmbH.

Fühlen Sie sich herzlich eingeladen den Veränderungsprozess in Richtung familiengerechte Hochschule mitzugestalten, Anregungen zu geben und Bedarfe zu äußern.


Audit familiengerechte Hochschule

Das Verfahren "Audit familiengerechte Hochschule" versteht sich als strategisches Managementinstrument, das Handlungsansätze aufzeigt, wie die Vereinbarkeit von Studium, wissenschaftliche Qualifikation, Arbeit im Dienstleistungsbereich, Lehre bzw. Forschung und Familie verbessert und im Rahmen einer Strategieentwicklung nachhaltig in der Hochschulkultur verankert werden kann. Die einzelnen Phasen des "Audit familiengerechte Hochschule" dauern jeweils drei Jahre. Zu Beginn einer jeden Phase werden neben einer Bestandaufnahme strategische Zielsetzungen und Maßnahmen in einer Zielvereinbarung formuliert, welche im Verlauf der folgenden drei Jahre umgesetzt werden sollen. Dieses erfolgt unter Einbeziehung aller Statusgruppen, relevanter Entscheidungs- und Funktionsträger*innen sowie der Interessenvertretungen der jeweiligen Universität. Den Rahmen für die Festlegung von Zielen und Maßnahmen in den ersten Re-Auditierungsphasen bilden die folgenden Handlungsfelder:

  • Arbeits-, Forschungs- und Studienzeit
  • Arbeits-, Forschungs- und Studienorganisation
  • Arbeits-, Forschungs- und Studienort
  • Information und Kommunikation
  • Personalentwicklung und wissenschaftliche Qualifizierung
  • Führung
  • Service für Familien

Nach 9 Jahren sieht das Audit familiengerechte Hochschule als nächsten Schritt das Dialogverfahren vor, indem den Universitäten die eigenverantwortliche Steuerung und Gestaltung der familien- und lebensphasenbewussten Personal- und Studienpolitik überlassen wird.

Eine Re-Auditierung am Ende einer jeden Phase mit der damit im Zusammenhang stehenden Verleihung des europaweit anerkannten Zertifikats "Audit familiengerechte Hochschule" erfolgt nur, wenn die zuvor gesetzten Ziele weitgehend realisiert und eine neue Ansätze zur Weiterentwicklung im Sinne einer familiengerechten Hochschule für die kommenden Jahre erarbeitet wurden. Weitere Informationen zum "Audit familiengerechte Hochschule" finden Sie hier.

2013 erhielt die Universität Vechta erstmals das Zertifikat "Audit familiengerechte Hochschule".  Seitdem wurden an unserer Universität jeweils nach drei Jahren Re-Auditierungen zur erneuten Bestätigung des Zertifikats und weiteren Optimierung als familiengerechte Hochschule durchgeführt. Im Zuge dessen wurden familienfreundliche und lebenphasenbewusste Studien-, Qualifikations- und Arbeitsbedingungen systematisch in die Organisationskultur implementiert und entsprechende Beratungs- und Unterstützungsstrukturen institutionalisiert.

Mit dem Dialogverfahren setzt die Universität Vechta gegenwärtig ihre Teilnahme am Auditverfahren fort. Dieses Verfahren setzt auf den Status Quo mit ergänzenden Aktualisierungen zur Organisation auf. Schwerpunkt des Verfahrens ist ein ganztätiger „Dialogtag“, der aus mehreren Gesprächsrunden mit der Universitätsleitung, verschiedenen Statusgruppen, relevanten Funktionsträger*innen, Entscheidungsträger*innen und Interessenvertreter*innen besteht und am 29.6.2022 stattfindet. Zielsetzung der Gespräche ist, die Erhebung der verschiedenen Sichtweisen auf den aktuell erreichten Stand bzgl. der familien- und lebensphasenbewussten Gestaltung der Personalpolitik, des Studiums und der wissenschaftlichen Qualifikation, aber auch die Diskussion von Ansätzen für die mögliche Weiterentwicklung unserer Universität im Sinne einer familienfreundlichen Hochschule.

Vor dem Hintergrund der Entwicklungsperspektiven Arbeit & Universitäten im Wandel und zunehmende Individualisierung sowie der in den letzten Jahren an unserer Universität gewonnenen Erfahrungen mit der Digitalisierung in der Lehre und flexibleren Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung und sich wandelnen Erwartungshaltungen von Studierenden, wissenschaftlichen Nachwuchskräften und Beschäftigten wird in den Gesprächsrunden des Dialogtages der Fokus auf die folgenden Bereiche gerichtet, um Chancen, aber auch Grenzen für eine neue Vereinbarkeit zu erörtern:

  • Arbeitsgestaltung im Dienstleistungs- und Wissenschaftsbereich
  • Führung im Dienstleistungs- und Wissenschaftsbereich
  • Gestaltung von Studium und Lehre
  • Rahmenbedingungen für die wissenschaftliche Qualifizierung

Die Erkenntnisse aus den Gesprächen fließen in ein Handlungsprogramm für die kommenden 3 Jahre ein, sind aber zugleich auch ein wichtiger Beitrag sowohl für die Überarbeitung von bestehenden Regelungen, Dienstvereinbarungen und Ordnungen als auch für laufende Projekte, mit denen Familienfreundlichkeit im Rahmen des Studiums, der wissenschaftlichen Qualifikation oder der Arbeit unterstützt und weiter optimiert werden.  

Alle Studierenden, Lehrenden, Nachwuchswissenschaftler*innen, Mitarbeiter*innen des Dienstleistungs- und Wissenschaftsbereiches und relevante Funktionsträger*innen, Entscheidungsträger*innen sowie Interessantenverter*innen sind herzlich eingeladen, sich am 29.6.2022 an einzelne Dialogsessions (siehe Ablaufplan) zu beteiligen und damit die Weiterentwicklung unserer Universität aktiv mitzugestalten!

Wenn Sie Interesse an der Mitwirkung an einzelnen Gesprächsrunden haben, wird zur besseren Planung um eine kurze Rückmeldung an den Servicebereich Koordination familiengerechte Hochschule (susanne.donnerbauer@uni-vechta.de) bis möglichst zum 24.6. 2022 gebeten.