Aktionswoche Inklusion (23.06.2026 - 25.06.2026)

Inklusion ist eine zentrale Voraussetzung für chancengerechte Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Mit der 'Aktionswoche Inklusion' schafft das Institut BERGVINK Räume für Austausch, Reflexion und praxisnahe Weiterbildung. Das vielfältige Programm richtet sich an Studierende, Hochschullehrende sowie Lehrkräfte an Schulen und umfasst Fortbildungen, Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen Facetten inklusiver Bildung. Gemeinsam möchten wir Perspektiven erweitern, Herausforderungen diskutieren und Impulse für eine diversitätssensible Lehr- und Lernkultur setzen. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich zu informieren, mitzudiskutieren und neue Ideen für inklusive Praxis mitzunehmen.
Programm (Dienstag, 23.06.2026)
Raum: B1
Das Direktorium des Instituts BERGVINK sowie Prof. Dr. Martina Döhrmann, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung (m.d.W.d.G.b.), eröffnen die Aktionswoche Inklusion. Darüber hinaus erhalten alle Anwesenden einen Überblick zu den Programmpunkten der drei Aktionstage sowie relevante organisatorische Hinweise.
Raum: B1
In ihrer Keynote widmet sich Prof. Dr. Britta Baumert von der Goethe-Universität Frankfurt dem Thema des Otherings, der Grenzziehung zwischen einer Norm und dem (vermeintlich) Anderen. Im Anschluss an den Vortrag wird herzlich dazu eingeladen, Fragen an die Referentin zu stellen und miteinander zu diskutieren.
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung kann nicht wie geplant stattfinden.
Raum: B1
Im Workshop werden zunächst verschiedene Barriere-Typen vorgestellt und kennengelernt. Anschließend wird der Index für Inklusion als Instrument zur Identifizierung und zum Abbau von Barrieren eingeführt sowie weitere Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren präsentiert. Anhand von Fallbeispielen wird die praktische Anwendung zur Erkennung und zum Abbau von Barrieren erarbeitet.
Hinweis: Lehrkräfte melden sich bitte über das Niedersächsische LernCenter zur Fortbildung an: Niedersächsisches LernCenter - NLC
Alle anderen Interessierten werden gebeten, sich per Mail unter tim.bauermeister@uni-vechta.de anzumelden.
Hinweis: Gäste der Universität Vechta dürfen nur mit einem Gästeschein in der Universitätsmensa speisen. Sie erhalten den Schein während der Aktionswoche Inklusion vom Organisationsteam.
In gemütlicher Atmosphäre wird dazu eingeladen, Erfahrungswerte aus dem Berufsalltag (Schule oder Universität) zu teilen und mit anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Es entsteht ein Reflexions- und Inspirationsraum sowie die Möglichkeit, das eigene Netzwerk zu erweitern.
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung kann nicht wie geplant stattfinden.
Online unter: https://webmeetings.uni-vechta.de/rooms/bau-mvi-i8c-rj7/join
Bei Bedarf ist eine Teilnahme mit Live-Austragung in Raum B1 möglich
Im Workshop sollen zunächst sprachliche Barrieren in Texten des Unterrichts kennengelernt und gemeinsam analysiert werden. Daraufhin lernen die Workshopteilnehmenden das Konzept der Leichten Sprache mit ihren diversen Vereinfachungsstrategien auf Wort-, Satz- und Textebene kennen und werden schrittweise an die Anwendung (unter Einsatz digitaler Mittel) auf konkrete Unterrichtsmaterialien herangeführt. Bringen Sie gern eigene Unterrichtstexte mit!
Hinweis: Lehrkräfte melden sich bitte über das Niedersächsische LernCenter zur Fortbildung an: Niedersächsisches LernCenter - NLC
Alle anderen Interessierten werden gebeten, sich per Mail unter tim.bauermeister@uni-vechta.de anzumelden.
Programm (Mittwoch, 24.06.2026)
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung kann nicht wie geplant stattfinden.Raum: E133
Durch die Digitalisierung ergeben sich immer neue Möglichkeiten für inklusiven Unterricht. Die Fortbildung greift diese Ausgangslage auf und beleuchtet Chancen und Grenzen der Diklusion (digitale Medien + Inklusion) im Unterrichtsgeschehen.
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Ansätze für einen digital gestützten, inklusiven Unterricht. Die Teilnehmenden lernen konkrete digitale Tools kennen und erproben deren Einsatz zur Förderung von Teilhabe und Differenzierung. Die Fortbildung kombiniert kurze theoretische Impulse mit praktischen Erprobungsphasen sowie kollegialem Austausch unter den Teilnehmenden.
Hinweis: Lehrkräfte melden sich bitte über das Niedersächsische LernCenter zur Fortbildung an: Niedersächsisches LernCenter - NLC
Alle anderen Interessierten werden gebeten, sich per Mail unter tim.bauermeister@uni-vechta.de anzumelden.
Hinweis: Gäste der Universität Vechta dürfen nur mit einem Gästeschein in der Universitätsmensa speisen. Sie erhalten den Schein während der Aktionswoche Inklusion vom Organisationsteam.
Raum: E133
„Individuell stark – gemeinsam großartig“ - dies ist der Leitsatz des Lernens an der Don-Bosco-Schule Steinfeld. Vor dem Hintergrund immer heterogener werdender Schulklassen wurde zum Schuljahr 2024/25 ein neues pädagogisches Konzept eingeführt und sich von der Vorstellung des "klassischen Klassenzimmers" abgewandt. Mit dem neuen Konzept hat sich die DBS der Aufgabe verschrieben, selbstorganisiertes Lernen als fundamentale Fähigkeit von jungen Menschen zu fördern und bei Schüler*innen Problemlösefähigkeiten, Selbstständigkeit und den richtigen Umgang mit Digitalität zu entwickeln.
Sandra Fischer stellt in ihrem Vortrag das pädagogische Konzept vor und erläutert Ausgangssituation, Zielsetzung und Erfahrungswerte. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion.
Raum: E133
Die Digitalisierung eröffnet neue Potenziale für barrierefreie und inklusive Bildungsprozesse – insbesondere durch den Einsatz digitaler Schulbücher. Der Beitrag präsentiert ausgewählte Ergebnisse des Erasmus+-Projekts DEM und thematisiert die Anforderungen an digitale Bildungsmedien im inklusiven Unterricht. Im Fokus steht die Frage, wie digitale Schulbücher gestaltet werden müssen, um Teilhabe, Differenzierung und individuelle Lernzugänge zu ermöglichen. Anhand praxisnaher Beispiele aus dem Geographieunterricht werden unterschiedliche Ansätze vorgestellt, Potenziale, Grenzen und aktuelle Herausforderungen digitaler Schulbücher diskutiert sowie Einblicke in konzeptionelle Gestaltungsmöglichkeiten gegeben.
Programm (Donnerstag, 25.06.2026)
Raum: E133
Die Einsatzmöglichkeiten für digitale Tools in der modernen Bildungslandschaft sind vielfältig - doch ein zielgerichteter Einsatz, von dem alle Lernenden profitieren, setzt einen genauen Blick auf Beispiele und Potenziale voraus. Eben jenen bieten Anglistik-Studierende der Universität Vechta am Beispiel des inklusiven (Fremdsprachen-)Unterrichts in einer Posterpräsentation. An den Postern besteht die Möglichkeit zu Diskussion und Inspiration auf Augenhöhe.
Hinweis: Gäste der Universität Vechta dürfen nur mit einem Gästeschein in der Universitätsmensa speisen. Sie erhalten den Schein während der Aktionswoche Inklusion vom Organisationsteam.
Raum: E133
Universal Design for Learning (UDL) ist ein pädagogisches Konzept, das darauf abzielt, allen Lernenden gleiche Bildungschancen zu ermöglichen. Es berücksichtigt die unterschiedlichen Fähigkeiten, Bedürfnisse, Interessen und Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern und zielt darauf ab, barrierefreie Lernumgebungen zu gestalten. Das UDL basiert auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und bietet konkrete "Guidelines" zum Abbau von Lernhürden. In diesem Workshop haben Teilnehmende die Gelegenheit, dem Universal Design for Learning und der Anwendung der Guidelines zu begegnen.
Raum: E133
Kaum ein Thema wird in den letzten Jahren so großflächig und leidenschaftlich diskutiert wie KI. Und keine andere Technologie hat die Bildungslandschaft in kurzer Zeit derart verändert. Lea Schröder und Benjamin Möbus werfen in ihrem Vortrag - der viel Möglichkeiten für Interaktion bietet - einen Blick auf den Einsatz von KI in inklusiven Settings.
Raum: E133
Außerschulisches Lernen ist nicht nur in der Biologie, sondern in (fast) allen anderen Schulfächern eine hervorragende Ergänzung zum Unterricht im Klassenzimmer. Es bietet die Möglichkeit, den Phänomenen der Welt mit neuen Perspektiven zu begegnet und kann nachweislich die Motivation und letztlich auch den Lernerfolg von Schüler*innen steigern - vorausgesetzt, dass der Einsatz zielgerichtet und sinnvoll erfolgt. Besonders beachtenswert ist hierbei das Potenzial außerschulischer Lernorte für Inklusion: Einerseits bietet der Ortswechsel neue Chancen für alle Schüler*innen, andererseits können jedoch an jedem Lernort neue spezifische Lernhürden auftauchen. In dieser Posterpräsentation präsentieren und diskutieren Studierende der Biologie Chancen, Grenzen und Fallstricke des Lernens an außerschulischen Lernorten.