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Fakultät I

Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften

Die Fakultät I – Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften untergliedert sich in die Studienfächer Erziehungswissenschaften, Gerontologie, Management Sozialer Dienstleistungen, Soziale Arbeit und Wirtschaft & Ethik. Studienfächer bilden Studiengänge und/oder Teilstudiengänge, die an der Universität Vechta studiert werden können. Die Fächer Pädagogische Psychologie  und Recht der sozialen Dienstleistungen bringen ihre Lehre in unterschiedliche Studiengänge und/ oder Teilstudiengänge ein.

Kinder spielen, im Hintergrund passt eine Erzieherin auf.

Erziehungswissenschaften

Das Fach Erziehungswissenschaften ist in die folgenden Arbeitsbereiche gegliedert: Allgemeine Pädagogik, Bildung und Gender, Empirische Bildungsforschung, Inklusive Bildung, Mediendidaktik sowie Frühpädagogik, Grundschulpädagogik, Schulpädagogik und Hochschuldidaktik. Im Studium werden Möglichkeiten eröffnet, sich mit den Grundfragen der Erziehungswissenschaften auseinanderzusetzen. Dabei spielt der Aufbau einer eigenen professionellen Haltung eine zentrale Rolle. Unterschiedliche Handlungs- und Forschungsfelder sowie Heterogenitätsdiskurse (Inklusion, Gender, Medien, Migration und Interkulturalität) werden gesondert aufgegriffen. Empirische Bildungs- und Sozialforschung ist dafür grundlegend. In der Forschung setzen die Erziehungswissenschaften an der Universität Vechta Schwerpunkte (u.a.) in den Bereichen: Professionalisierungsforschung, Institutions- und Organisationsentwicklung, wie offene bzw. inklusive (Hoch-)Schule und Kitas, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Partizipative Forschungsansätze und Systematic-Review-Methoden, Digitalisierung, Gender und Diversität in Bildung und Erziehung, Migrationspädagogik und Interkulturalität sowie Menschenrechts- und Wertebildung. 

Junges Mädchen hilft der älteren Dame in einem Einkaufsladen.

Gerontologie

Die Gerontologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die das menschliche Altern in all seinen Facetten zum Gegenstand hat. In Deutschland erreichen immer mehr Menschen ein hohes Alter. Diese Entwicklung stellt die Gesellschaft insgesamt, ihre Institutionen und Organisationen, aber auch jeden Einzelnen vor neue Herausforderungen. Die Gesellschaft muss ein aktives und sinnvolles Leben im Alter ermöglichen und im Fall des Pflegebedarfs Hilfeleistungen bereitstellen. Die Wirtschaft entdeckt den wachsenden älteren Bevölkerungsteil zunehmend als Zielgruppe für altersgerechte Produkte und Dienstleistungen. Und die älteren Menschen selbst stehen vor der Aufgabe, eine historisch junge Lebensphase sinnvoll zu gestalten. Den damit verbundenen Fragen widmet sich die Gerontologie.
Die Universität Vechta kann auf eine mehr als 20-jährige Geschichte in der Aus- und Weiter­­bildung von Gerontologen und Gerontologinnen zurückblicken. Das Studienangebot (BA und MA) ist durch Interdisziplinarität, Forschungs- und Praxisorientierung geprägt, wobei Vechta bundesweit eine heraus­­ragende Stellung in der gerontolo­­gischen Ausbildung einnimmt.

Management sozialer Dienstleistungen

Soziale Dienstleistungen stellen Ihre Anbieter vor besondere Herausforderungen, da durch beständige Veränderungen der Strukturen öffentlicher Haushalte und dem Umbau sozialer Sicherungssysteme die damit verbundenen Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung der Qualität und Effizienz sozialer Dienstleistungen gewährleistet werden müssen. Daher ist das Ziel des Bachelorstudiengangs das Verstehen der Besonderheiten in der Unternehmensführung in sozialen Einrichtungen. Im Vordergrund des Lehrangebots steht eine breite und fundierte betriebs- und volkswirtschaftliche Kernausbildung. Studieninhalte des sechssemestrigen Bachelorstudiengangs umfassen primär betriebswirtschaftliche Grundlagen, u.a. BWL sowie Mikro- und Makroökonomie, Wirtschaftsmathematik, Rechnungswesen und Controlling sowie Kenntnisse der Datenanalyse und -verarbeitung. Im Verlauf des Studiums können die betriebswirtschaftlichen Kernkompetenzen durch Studienelemente der Sozialen Arbeit und der Gerontologie ergänzt werden. Das universitäre Studium des Managements Sozialer Dienstleistungen ist somit zukunftsorientiert und eröffnet den Absolventinnen und Absolventen Betätigungsfelder im mittleren Management betriebswirtschaftlicher Bereiche von Einrichtungen konfessioneller, öffentlicher und freier Trägerschaft sowie bei privatwirtschaftlichen Anbietern sozialer Dienstleistungen.

Ein junger Mann hält eine Hand von einer älteren Dame fest.

Soziale Arbeit

Soziale Arbeit versteht sich als Profession und Disziplin, die den sozialen Wandel und seine Entwicklung, insbesondere mit Blick auf die Verschränkungen von politischen Rahmenbedingungen, gesellschaftlichen Diskursen und adressat_innenbezogenem Lebensalltag kritisch begleitet. Sie bewegt sich in einem konstitutiven Spannungsfeld von Subjektorientierung und Gesellschaftsbezug. Soziale Arbeit setzt sich wissenschaftlich mit Unterstützungs-, Bildungs- und Erziehungsprozessen sowie deren gesellschaftliche Rahmenbedingungen auseinander.

Im Studienfach Soziale Arbeit finden sich die Arbeits- und Forschungsbereiche der Fakultätsmitglieder zusammen, die im engeren Sinne auf die Theorie- und Handlungsebene der Sozialen Arbeit und im weiteren Sinne auf sozialpädagogische, rechtliche, ethische, erziehungs- und sozialwissenschaftliche Aspekte Sozialer Dienstleistungen gerichtet sind.

Zeichnung Nachhaltigkeit - Was wollen Kunden (Foto: Zeichnung von Marie Jacobi)

Wirtschaft und Ethik

Das betriebswirtschaftlich orientierte Studienfach „Wirtschaft und Ethik: Social Business“ beschäftigt sich mit der Frage, wie durch unternehmerisches Handeln eine nachhaltige Entwicklung befördert werden kann. Hierfür werden in wissenschaftlich fundierter Weise Grundlagen im Bereich der Wirtschafts- und Unternehmensethik vermittelt, wobei insbesondere auf die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility, CSR) abgestellt wird. Das Studienfach ist auf Interaktivität ausgerichtet, bietet einen internationalen Fokus und weist eine hohe Theorie-Praxis-Verzahnung auf.

Pädagogische Psychologie

In der Forschung der Pädagogischen Psychologie wird unter wiss. Leitung von Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer ein besonderer Fokus auf die Heterogenität der Menschen gelegt, dieser spezifische Ansatz einer differentiell-psychologischen Perspektive leitet die Aktivitäten in den Forschungs- und Beratungsschwerpunkten, die sich auf (1) soziale Wahrnehmung und interpersonales Verhalten in schulischen und außerschulischen Handlungsfeldern, (2) Vertrauen resp. Misstrauen, Loyalität und soziale Verantwortung, (3) soziale Ungleichheit, Stereotypisierung und Diskriminierung sowie (4) sportpsychologische Beratung und Betreuung beziehen. Angegliedert sind das Zentrum für Vertrauensforschung (ZfV) und Challenges - Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung.

Als so genanntes Querschnittsfach richtet sich das Lehrangebot der Pädagogischen Psychologie an Studierende im Bachelor Com­bined Studies (mit Lehramtsoption), im Bachelor CS mit dem Fach „Wirtschaft und Ethik: Social Business“, im Bachelor Gerontologie, im Bachelor Soziale Arbeit, im Bachelor und Master Management Sozialer Dienstleistungen, im Master of Education und im Master Soziale Arbeit. Innerhalb dieser Studiengänge werden grundlegende organisations-, entwicklungs-, differential-, lern- und sozialpsychologische Kenntnisse vermittelt. Aufgrund der Ausrichtung der Pädagogischen Psychologie als praxisorientiertes Anwendungsfach stehen die diesbezüglichen Beiträge und Implikationen im Mittelpunkt der Lehre.

Recht der Sozialen Dienstleistungen

Arbeitsbereich Soziale Arbeit