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Antworten auf die Blitzumfragen zu den studentischen Gremienwahlen 2022

Hast du Interesse, mehr über die Möglichkeiten in Gremien zu erfahren? Kannst du dir vorstellen, dein Studium im Rahmen von Gremien mitzugestalten bzw. dich in Gremien einzubringen?

Im Februar 2022 wurde eine Blitzumfrage zu dem Thema "Studentische Gremienwahlen" durchgeführt. Es gab viele interessante Antworten - vielen Dank dafür! Nun wollen wir näher auf die Ergebnisse eingehen und somit Missverständnisse und Fragen aus dem Weg räumen.

Gerne schaut auch auf der Seite "Studieren 3.0" vorbei!

Und falls ihr weitere Fragen habt, scheut wirklich nicht, uns zu kontaktieren (Kontaktdaten s. links) :)

Wir können verstehen, dass das auf den ersten Blick so wirkt, aber: Die Gremienarbeit kann dir helfen ein Netzwerk innerhalb der Uni aufzubauen, du bekommst einen besseren Überblick und kommst schnell in den Austausch mit anderen Studierden. Und es bringt dir nicht nur innerhalb der Uni etwas - denn durch die Gremienarbeit sammelst du sehr viele Erfahrungen und lernst eine Menge dazu. Wir sind uns sicher, dass es für deine weitere Laufbahn und auch außerhalb der Universität eine Unterstützung sein wird. Probier es aus!

...und hier noch eine zitierte Antwort einer*s Studierenden zu dem Thema:

"Bin schon aktiv. Die Gespräche auf Augenhöhe zu führen, Respekt der Dozierenden, das Beste für die Studierenden zu erreichen, Netzwerk innerhalb der Uni aufbauen."

Ja - das könnte man meinen - aber gerade in den Gremien besteht die Chance, dass die Stimmen der Studierenden gleichberechtigt angehört, akzeptiert und respektiert werden. Aber das geht nur, wenn man seine Stimme erhebt und Teil eines Gremiums wird und mitwirkt! In den Studienkommissionen, der Zentralen Studienkommission (ZSK) und den Studienqualitätskommissionen (SQK) sind die stimmberechtigten Mitglieder sogar mindestens zur Hälfte Studierende.

...und hier noch eine zitierte Antwort einer*s Studierenden:

"Es war noch nie mein Ding andere mit einer Problemlösung zu "beauftragen". Ich habe selber eine Stimme, die ich einsetzten möchte, um Veränderungen zu bewirken."

Und nun - MITWIRKEN - bald sind Wahlen!

Deine Priorität liegt woanders? Okay, irgendwie verständlich. Aber für dein Studium ist ein Gremium nicht nebensächlich! Denn du möchtest ein Studium welches dich in den unterschiedlichsten Bereichen zufrieden stellt. Und dafür muss man sich einbringen. Viele Privilegien wurden nur durch das Engagement der Studierenden erreicht. Durch eine Nichtbeteiligung können solche kaum angestoßen und umgesetzt werden!

Zeit - ein großes Thema und die beste Begründung etwas nicht zu tun. Aber so zeitaufwendig ist es gar nicht wie man immer denkt! Na klar solltest du an anstehenden Sitzungen teilnehmen, allerdings sind diese nicht wöchentlich, sondern meistens ca. alle 2 Monate - manche Gremien finden sogar nur 1 - 2 Mal im Jahr statt. Die Gremientermine findest du hier.

Das eigentliche Zeitfenster der Sitzungen beträgt zwei bis vier Stunden im Gremienzeitfenster mittwochs von 14-18 Uhr. Somit kannst du dir auch sicher sein, dass keins deiner Module unter der Wahrnehmung eines Gremientermins leiden muss.

Eine Woche vor der Sitzung erhält man die Einladung mit den Beratungsunterlagen. In dieser Zeit fällt also noch einmal Aufwand für das Lesen der Unterlagen und weitere Vorbereitungen für die Sitzung an, der sich aber frei einteilen lässt.

Alles gar nicht so viel im Vergleich zum Mehrwert, den du für dich und das Studium an der Universität Vechta generierst :)

In den Gremien wird beschlossen, welcher Professor in einem (vielleicht sogar deinem) Studienfach eingesetzt wird, wie die Prüfungsordnungen gestaltet sind, sprich wie du deine Prüfungen zu schreiben hast, wie die Zugangs- und Zulassungsordnungen aussehen, wofür die Landes- und Studienqualitätsmittel ausgegeben werden usw. Ohne die Gremien und ohne die Mitwirkung in diesen wäre so einiges Großes, als auch Kleines, gar nicht möglich. Und ohne die Studierenden in den Gremine wäre evtl. so manches Thema gar nicht ins Rollen gebracht worden.

Du meinst immer noch es geht um "kleinscheiß"? Dann wirke jetzt in einem Gremium mit und bring den "großscheiß" mit ins Gespräch! ;)

FAQ Gremienverwaltung

Fragen? Antworten!

Hochschulen organisieren sich und ihre Mitglieder selbst. Dies nennt man auch „akademische Selbstverwaltung“. In den Gremien werden aus diesem Grund wichtige Entscheidungen zu Forschung, Lehre und Studium getroffen. So wird zum Beispiel über die Hochschulstruktur und die Entwicklungsplanung gesprochen, Personalentwicklungen (zum Beispiel Besetzungen von Professuren) und Angelegenheiten im Prüfungsrecht beschlossen. 

An der Universität Vechta gibt es die zentralen Gremien Hochschulrat, Senat, verschiedene Senatskommission und ständige Kommissionen wie die ZSK, die SQK und die KfG. Außerdem gibt es auf Fakultätsebene noch Fakultätsräte, Studienkommissionen und Studienfachkommissionen.

Verschiedene Ordnungen und andere Beschlüsse müssen den sogenannten Gremienweg durchlaufen. Das bedeutet, dass die verschiedenen Gremien in einer bestimmten Reihenfolge dem nächste höheren Gremium Beschlüsse fassen und Empfehlungen aussprechen. Ein Beispiel für den Gremienlauf einer fakultätsübergreifenden Prüfungsordnung ist rechts zu finde. 


Die Gremien bestehen aus unterschiedlich vielen Mitgliedern. In fast jedes Gremium werden aber Vertreter*innen aller Statusgruppen gewählt. Diese Statusgruppen sind: 

  • Hochschullehrer*innen
  • Wissenschaftliche, künstlerische Mitarbeiter*innen und Lehrkräfte für besondere Aufgaben („Mittelbau“)
  • Studierende (inkl. eingeschriebene Promovierende, sofern nicht wiss./künstlerische MA, LfbA)
  • Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung (MTV-Gruppe)

In den meisten Gremien hat die Hochschullehrer*innengruppe die Mehrheit der Sitze, wobei in der ZSK, der SQK und den Studienkommissionen die Studierenden mindestens die Hälfte der Sitze hat. 

Hochschulen organisieren sich und ihre Mitglieder selbst. Dies nennt man auch „akademische Selbstverwaltung“. In den Gremien werden aus diesem Grund wichtige Entscheidungen zu Forschung, Lehre und Studium getroffen. So wird zum Beispiel über die Hochschulstruktur und die Entwicklungsplanung gesprochen, Personalentwicklungen (zum Beispiel Besetzungen von Professuren) und Angelegenheiten im Prüfungsrecht beschlossen. 

Die Mitglieder der Gremien werden alle 2 Jahre gewählt. Bei der Statusgruppe der Studierenden erfolgt die Wahl jährlich. Sobald die Wahlausschreibung erfolgt, kannst du dich für ein oder mehrere Gremien aufstellen lassen und dich entsprechend in dieses wählen lassen. 

Für die Statusgruppe der Studierenden beträgt die Amtszeit 1 Jahr. Für alle anderen Statusgruppen 2 Jahre.

Ein wöchentlicher Aufwand kann nicht klar angegeben werden, da dieser für die unterschiedlichen Gremien verschieden ausfällt. Außerdem fokussiert sich der Aufwand auf die Zeit rund um die Gremiensitzungen, die unterschiedlich oft stattfinden. Gremientermine findest du hier. Eine Woche vor der Sitzung werden die Unterlagen per Mail an die Mitglieder des Gremiums verschickt. Diese müssen für die Sitzung entsprechend vorbereitet werden. Das eigentliche Zeitfenster der Sitzungen beträgt zwei bis 4 Stunden im Gremienzeitfenster mittwochs von 14-18 Uhr. Je nach Länge der Unterlagen pro Sitzung fällt also eine Woche vor der Sitzung noch einmal Aufwand für das Lesen der Unterlagen an. Das Lesen der Unterlagen ist frei einteilbar.

Bei der Mitwirkung in Gremien kannst du deine eigenen Ideen und Vorstellungen in die Universität einbringen. 

Eine Mitarbeit in Gremien ist ein gesetzlich anerkannter Grund für eine Studienverzögerung, wenn es sich um offizielle Gremien der Ausbildungsstätte handelt, deren Mitglieder gewählt werden müssen (§ 15 (3) S. 3 BAföG). Bei regelmäßiger Teilnahme an den Gremiensitzungen gibt es eine Gremienbescheinigung, die als Leistungsnachweis beim BAföG-Amt und im Lebenslauf eingereicht werden können. 

Vorerfahrungen sind nicht notwendig. 

Die Mitwirkung studentischer Mitglieder ist in Gremien sehr wichtig, da nur so die Perspektive der Studierenden ausreichend berücksichtigt werden kann! Aus diesem Grund ist es notwendig, dass sich jährlich ausreichend engagierte Personen zur Wahl aufstellen und sich in einem oder mehreren Gremien beteiligen.