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Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings

Berichte aus der Werkstatt


Digitale Winterschool 2021 nimmt Forschungsmethodik in den Fokus

29.11.-03.12.21, digital

Erstmals haben das Graduiertenzentrum und die Werkstatt 'Digitalisierung in inklusiven Settings' (Projekt BRIDGES) eine Winterschool zum Thema Forschungsmethodik veranstaltet. Um ein breit gefächertes Angebot zu schaffen, wurden Workshops vom 29. November bis zum 3. Dezember zu qualitativen und quantitativen sowie experimentellen Erhebungs- und Auswertungsmethoden organisiert. Aufgrund der hohen Nachfrage organisiert und plant das Graduiertenzentrum weitere Kurse.

„Es ist wirklich toll, was das Graduiertenzentrum und das BRIDGES-Projekt mit der Winterschool anbieten“, sagte ein*e Teilnehmer*in über das Programm. Die Workshops wurden von Referent*innen der Universität Greifswald, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der Universität Hamburg, der Universität Siegen, der FHWien der WKW sowie der Universität Vechta durchgeführt. Zu den Themen gehörten beispielsweise der Umgang mit den Software wie SPSS, RMarkdown, MAXQDA und ein Workshop über experimentelle Methoden. Dank der Erfahrungen, die in den vergangenen Monaten gesammelt wurden, sei es möglich gewesen, durch digitale Gruppenräume, Chat-Möglichkeiten, VPN-Zugänge und Software-Campuslizenzen gut auf die Wünsche und den Bedarf der Teilnehmer*innen einzugehen, sind sich die Organisator*innen sicher. Auch wenn die Winterschool weitestgehend reibungslos verlief, gebe es aber immer Verbesserungsmöglichkeiten, resümieren sie. Für die meisten Teilnehmer*innen seien die Workshops zu kurz gewesen, um tiefgreifender wichtige inhaltliche Elemente zu behandeln. Einige Teilnehmer*innen hätten sich darüber hinaus gewünscht, dass sie Zugang zu allen Workshops hätten haben können.

Aufgrund des großen Interesses werden im Dezember weitere Kurse angeboten. „Wir wissen, wie hoch die Nachfrage, insbesondere nach Methodenworkshops, bei unseren Mitgliedern ist. Daher wollen wir unser Angebot in diesem Bereich weiter ausbauen. Denkbar wäre die Ausrichtung einer Summerschool 2022, die auf den aktuellen Erfahrungen aufbaut“, sagt Dr.in Julia-Carolin Osada, Geschäftsführerin des Graduiertenzentrums. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem Graduiertenzentrum ein breites Programm für die Nachwuchswissenschaftler*innen unserer Werkstatt sowie der gesamten Universität bereitstellen konnten. Aus meiner Perspektive haben die Angebote dazu beigetragen, die Teilnehmenden in ihren Forschungsprojekten voranzubringen und wir hoffen, auch in Zukunft entsprechende Angebote realisieren zu können“, resümierte Prof. Dr. Franco Rau, Leitung der BRIDGES-Werkstatt „Digitalisierung in inklusiven Settings“.
 

Digitale Schreibwoche mit Dr.'in Jutta Wergen

18.-22.10.21, digital

Vom 18.-22.10.21 fand die vierte Schreibwerkstatt innerhalb BRIDGES und die bereits zweite digitale Schreibwerkstatt innerhalb der zweiten Förderphase von BRIDGES mit Dr.‘in Jutta Wergen statt. Eine ganze Woche lang begleitete sie die BRIDGES-Promovierenden in ihren Schreibprozessen. Dabei lernten die Promovierenden hilfreiche Schreibmotivations- sowie Zeitmanagementtechniken kennen und arbeiteten u.a. an der Präzisierung ihrer Fragestellungen sowie der Gliederung ihrer Dissertationen.

Ein von Dr.in Jutta Wergen neues Format hat den Promovierenden dabei besonders gefallen: das ‚Schreiben zeigen‘. Nach jeder Mittagspause innerhalb der Schreibwoche kamen von Dr.in Jutta Wergen eingeladene Personen aus dem universitären Kontext, die bereits umfassend Schreiberfahrungen sammeln konnten, in die Austauschrunde dazu, um, unter Moderation von Dr.in Jutta Wergen, über ihre eigenen Schreibprozesse zu berichten. Dabei berichteten Prof. Dr. Patrick Bettinger, Dr.in Nina Klug, Prof. Dr. Franco Rau, Prof.in Dr.in Britta Baumert, Prof. Dr. Daniel Scholl, Prof. Dr. Valentin Dander und Florian C. Klenk über für sie passende Schreibstrategien und Tipps für unsere Promovierenden. Durch die unterschiedlichen Zugangsweisen zum Schreiben war es den Promovierenden möglich, mit der ein oder anderen Arbeitsweise zu sympathisieren und ggf. zukünftig einmal selbst auszuprobieren, jedoch zumindest einen differenzierteren Blick auf unterschiedliche Schreibprozesse zu erlangen.

Neben dem Kennenlernen unterschiedlicher Schreibtechniken konnte außerdem der Promotionsprozess an sich mit all seinen Chancen aber auch Herausforderungen und möglichen Hürden thematisiert werden. So wurde u.a. in vertrauensvoller und wertschätzender Atmosphäre darüber diskutiert, inwiefern mit Unverständnis oder Ablehnung aus dem privaten Umfeld gegenüber der gewählten Promotion umgegangen werden kann. Dabei konnte Dr.in Jutta Wergen auch hier wieder anhand realistischer Beispiele einige Umgangsstrategien aufzeigen, die die Promovierenden auf dem Weg zur Promotion stärken können.

Herzlichen Dank Jutta für die liebevolle, manchmal strenge, aber stets motivierende Art von dir! Mal wieder hast du es geschafft, unsere Promovierenden ein ganzes Stück weiterzubringen und für ihre Promotions- sowie Schreibprozesse zu stärken!
 

Digitaler Fachtag für Lehrer*innen aller Schulformen: #inklusion #digitalisierung #differenzierung

„Vielen Dank für diesen tollen Fachtag“, war das Feedback einer Lehrerin von der Deutschen Schule Moskau. Auch aus dem Kosovo, Albanien, der Schweiz und Deutschland haben Lehrkräften am digitalen Fachtag ‚#inklusion #digitalisierung #differenzierung‘ für Lehrer*innen aller Schulformen teilgenommen. Die BRIDGES-Werkstätten ‚Inklusion‘ und ‚Digitalisierung in inklusiven Settings‘ der Universität Vechta organisierten gemeinsam mit dem Projekt U.EDU der Technischen Universität Kaiserslautern diese Veranstaltung.

In den Workshops und Keynotes ging es darum, Lernangebote im Unterricht digital zu gestalten, inklusiv zu arbeiten und differenziert auf heterogene Lerngruppen einzugehen. Es wurden Hilfestellungen, aber auch mögliche Fallstricke auf dem Weg zum digital-unterstützten und diversitäts-bewussten Unterricht erörtert und aufgezeigt.

„Die Kooperation der beiden Universitäten ist gerade deshalb so wertvoll, weil man nicht die gleichen Schwerpunkte betont, sondern sich gegenseitig herausfordert, weiter zu denken, so dass ein Fachtag entstanden ist, dessen Angebote so umfangreich waren, das so gut wie alle Fachgebiete abdeckt werden konnten“, sind sich die Organisator*innen einig.

Den Auftakt der Veranstaltung machten Prof.in Dr.in Britta Baumert, Leiterin der Werkstatt ‚Inklusion‘, und Prof.in Dr.in Marie-Christine Vierbuchen, Leiterin der Werkstatt ‚Digitalisierung in inklusiven Settings‘ bis September 2021, mit einer Begrüßung der Teilnehmenden und kurzen Vorstellung des Projekt BRIDGES. Danach folgte die erste Keynote mit Prof.in Dr.in Anna-Maria Kamin, Professorin für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik im Kontext schulischer Inklusion an der Universität Bielefeld, zum Thema Digitale Bildung unter der Perspektive von Inklusion: Teilhabe in, an und durch Medien für alle in Schule und Unterricht. Im Laufe des Tages erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit zwischen sechs Workshops (jeweils zwei parallel laufend) mit unterschiedlichen Foki bezüglich Inklusion, Digitalisierung und/oder Differenzierung sowie unterschiedlicher Fachperspektiven zu wählen, so z. B. den Workshop zu Qualitätskriterien für audiovisuelle und digitale Medien im Gemeinsamen Lernen von Prof. Dr. Ingo Bosse (Hochschule für Heilpädagogik Zürich) oder dem Workshop zum Universal Design for Learning von Prof.in Dr.in Conny Melzer (Universität Leipzig).

Der zweite Tag startete mit der Begrüßung und Vorstellung des Projekts U.EDU durch Prof. Dr. Roland Ulber, geschäftsführender Leiter des Zentrums für Lehrerbildung an der TU Kaiserslautern. Daraufhin folgte die zweite Keynote zum Thema Die Lehrerausbildung im Wandel - Über welche digitalen Kompetenzen sollten angehende Lehrkräfte verfügen? von Prof. Dr. Christoph Thyssen, Leitung der Didaktik der Biologie an der TU Kaiserslautern, und Dr. Sebastian Becker, wissenschaftlicher Mitarbeitern in der Didaktik der Physik an der TU Kaiserslautern. Die Inhalte aus diesem Vortrag, also die Weiterentwicklung und die Bewahrung der (Medien)-Kompetenzen bei den Lehramtsanwärter*innen, sowie generell mögliche Fallstricke, aber auch Hilfreiches auf dem Weg zu digital-unterstütztem, diversitäts-bewusstem Unterricht wurden daran anschließend von den beiden Keynotespeakern des zweiten Tages sowie Prof. Dr. Franco Rau, (jetziger Leiter der Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings und Professor für Mediendidaktik), Dr.in Lea Schulz (Studienleiterin am Institut für Qualitätsentwicklung für Schulen in Schleswig-Holstein), Hildegard Kaeter (Leiterin des Studienseminars Osnabrück für das Lehramt Sonderpädagogik) und Marius Altmeier (Lehramtsstudent) innerhalb einer Podiumsdiskussion aufgenommen und diskutiert. Den Teilnehmenden am Fachtag war es möglich in die Diskussion in der darauffolgenden interaktiven Kaffeepause anzuschließen. Den Abschluss des Fachtages machten drei weitere Workshops.

Wir danken den Referent*innen und auch Teilnehmenden für das Teilen ihrer Expertise in den Feldern Inklusion, Digitalisierung und Differenzierung sowie die zahlreichen Anregungen zum gemeinsamen Diskurs!
 

Veranstaltungsflyer

Weiterführende Links:

Beitrag der Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings bei der Tagung 'Inklusion digital!' angenommen

Vom 29.09. bis 01.10.2021 findet die digitale Tagung 'Inklusion digital! Chancen und Herausforderungen inklusiver Bildung im Kontext von Digitalisierung' ausgerichtet von der Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung, Universität zu Köln, statt. Neben spannenden Keynotes, Einzelvorträgen, Symposien und Posterpräsentation, gibt es einen Workshop Panel am 30.09.2021, 12:45 - 14:15 Uhr.

Die Mitglieder der Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings haben für diesen Workshop Panel einen Workshop zu den Qualitätsmerkmalen und Gelingensbedingungen für inklusiven Unterricht in einer digital vernetzten Welt geplant.

Die in der Werkstatt ‚Inklusion‘ bereits entwickelten Qualitätsmerkmale und Gelingensbedingungen für eine inklusive Schule und inklusiven Unterricht (Baumert, Vierbuchen & BRIDGES 2018), welche u.a. Klassenführung, Kognitive Aktivierung und Sprachsensibilität beinhalten, werden derzeit hinsichtlich digitaler Transformationsprozesse von den Mitgliedern der Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings überarbeitet. Es stellt sich die Frage, wie Heterogenität im Unterricht in einer digital vernetzten Welt entsprochen werden kann. Im geplanten Workshop möchten wir einen Einblick in die Überarbeitung der Merkmale und ihrer Indikatoren geben und diese mit den Workshopteilnehmenden diskutieren.

Wir freuen uns auf anregende Diskussionen und möchten darauf hinweisen, dass eine Anmeldung zur Tagung noch bis zum 31.08.2021 unter folgender Webseite noch möglich ist: https://zus.uni-koeln.de/tagungen/zus-tagung-inklusion-digital-2021

 

#inklusion #digitalisierung #differenzierung

Brücken über Grenzen geht weiter: Digitaler Fachtag der bundeslandübergreifenden Kooperation zwischen BRIDGES und U.EDU

Die BRIDGES Werkstätten ‚Inklusion‘ und ‚Digitalisierung in inklusiven Settings‘ der Universität Vechta laden zum Fachtag für (angehende) Lehrer*innen aller Schulformen, von der Grundschule bis zur Universität, ein.

Gemeinsam mit dem Projekt U.EDU der Technischen Universität Kaiserslautern werden am 06. und 07. Oktober 2021 unterschiedliche Workshops, eine Podiumsdiskussion und zwei Keynotes zu aktuellen Entwicklungen innerhalb der digitalen und inklusiven Bildung angeboten.

Lehrkräfte aller Schulformen sind dazu aufgefordert zunehmend mit #digitalen Lernangeboten ihren Unterricht zu gestalten. Dazu kommt ein Unterricht, der auch #inklusiv ist und #differenziert auf die heterogene Lerngruppen eingeht. Dies stellt alle Lehrenden vor enorme Herausforderungen, die innerhalb dieses Fachtages identifiziert und erläutert werden. In der fachdidaktischen Forschung wird parallel dazu derzeit ein großer Fokus auf mögliche Herangehensweisen mit diesen Herausforderungen gelegt. Im Austausch mit Akteur*innen aus der Praxis werden dabei neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung erarbeitet, die innerhalb dieses Fachtages vorgestellt werden.

Dieser Fachtag ist aufgrund der Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) kostenfrei.

Die Anmeldung für den Fachtag und alle weiteren Informationen finden Sie unter www.uni-vechta.de/vectuk und im Flyer.

 

Kooperation der Projekte BRIDGES und U.EDU

Seit 2016 besteht das Projekt BRIDGES an der Universität Vechta und beschäftigt sich seitdem intensiv mit dem Thema Inklusion. Im gleichen Zeitraum startete das QLB Projekt U.EDU (Unified Education: Medienbildung entlang der Lehrerbildungskette) der Technischen Universität Kaiserslautern zum digitalen Wandel und die Entwicklung eines Professionalisierungskonzeptes für alle Phasen der Lehrerbildung.

Mit Beginn der zweiten Förderphase von BRIDGES im Juli 2019 kooperieren die Technische Universität Kaiserslautern und die Universität Vechta, um die Themen Inklusion und Digitalisierung zusammenzuführen und der Frage nachzugehen, wie mit Hilfe digitaler Medien, Materialien und Hilfsmittel guter inklusiver Unterricht gestaltet, gestärkt und unterstützt werden kann. Diesen Fragen wird bereits seit Anfang 2021 in einer gemeinsamen digitalen Fortbildungsreihe für (angehende) Lehrkräfte und Universitätsangehörige nachgegangen. Der Fachtag schließt vertiefend an diese Fortbildungsreihe an.

 

Zweiter Workshop zum Fachtag – Diskussion um Gelingensbedingungen inklusiven und digitalisierten Unterrichts

24.02.2021, digital

Anschließend an den digitalen Fachtag zum Thema ‚Inklusion und Digitalisierung – Gemeinsame Diskurse und Spannungsfelder` am 12.11.20 und den dazu stattfindenden internen Workshop am 02.12.20 fand nun ein weiterer Workshop innerhalb der Werkstatt zur Arbeit an den in der ersten BRIDGES-Förderphase durch die Werkstatt Inklusion formulierten Gelingensbedingungen inklusiven Unterrichts hinsichtlich digitaler Umsetzungen und Unterstützungsmaßnahmen statt.

Im Vorfeld des Workshops fanden sich dazu bereits jeweils 3-4 Werkstattmitglieder aus verschiedenen Fächern (Biologie, Designpädagogik, Allgemeine Erziehungswissenschaften, Inklusive Bildung, Katholische Religion, Mathematik, Mediendidaktik und Pädagogische Psychologie) in Kleingruppen zusammen, um je 2-3 Gelingensbedingungen hinsichtlich Digitalisierungsmöglichkeiten zu diskutieren und ihre Überarbeitungen sowie Ergänzungen hierzu festzuhalten. Im Workshop selbst wurden diese Ergebnisse in zwei Schleifen, individuell sowie in größeren Gruppen, mit Einbindung weiterer Fachperspektiven nochmals diskutiert.

Abschließend einigten sich die Werkstattmitglieder auf das weitere Vorgehen zur Bearbeitung der Merkmale. Geplant ist ein Austausch über die aus der Werkstatt überarbeiteten/ergänzten Merkmale mit Forschenden und Praxisnahen aus pädagogischen Arbeitsfeldern über die Grenzen der Universität hinaus. Hierzu folgen demnächst weitere Informationen!

Die Gelingensbedingungen inklusiven Unterrichts aus der ersten Förderphase der Werkstatt ‚Inklusion‘ finden Sie hier.

Kooperationstreffen zwischen U.EDU und BRIDGES

10.12.2020, digital

Am 10.12.2020 fand ein digitaler Austausch zwischen den BRIDGES-Werkstätten ‚Inklusion‘ und ‚Digitalisierung in inklusiven Settings‘ und dem Projekt U.EDU (TU Kaiserslautern) zu aktuellen Entwicklungen in den einzelnen Projekten sowie zukünftigen gemeinsamen Kooperations-möglichkeiten statt.

Festgehalten wurde die Planung einer gemeinsamen digitalen und monatlich stattfindenden Workshopreihe im Jahr 2021 mit Themen aktueller Lehrer*innenbildung, z.B. zu digitaler Unterrichtsmethodik und Unterrichtsgestaltung hinsichtlich inklusiver Lerngruppen. Die Zielgruppe für die geplanten Workshops, die in Kürze für die Anmeldung geöffnet werden sollen, sind u.a. Lehrkräfte, Studierende in der Lehrer*innenausbildung, Promovierende sowie wissenschaftliches Personal.

Darüber hinaus wurden erste Ideen für einen gemeinsamen digitalen Fachtag im nächsten Jahr zum Thema ‚Individualisierung und Differenzierung‘ gesammelt. Die konkrete Planung zu den Inhalten, Formaten und Zeiten folgt Ende Januar.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Konkretisierung der Workshopreihe und die Planung des gemeinsamen Fachtags!

Workshop zum Fachtag

02.12.2020, digital

Traditionell findet nach einem Fachtag innerhalb der BRIDGES-Werkstätten ein Workshop mit den Mitgliedern der Werkstatt statt, um Inhalte aus dem Fachtag erneut aufzugreifen und hinsichtlich der Möglichkeiten zur Überführung in die Werkstatt und die Strukturen der Universität zu diskutieren. Der Workshop zum Fachtag ‚Inklusion und Digitalisierung: Gemeinsame Diskurse und Spannungsfelder‘ fand unter der Leitung von Prof.‘in Dr.‘in Marie-Christine Vierbuchen (Leitung der Werkstatt) und Prof. Dr. Franco Rau (Professor für Mediendidaktik) mit Unterstützung von Stefanie Brunner (Gesamtkoordinatorin BRIDGES) und Melanie Schaller (Bausteinkoordinatorin der Werkstatt) am 02.12.20, von 8-12 Uhr digital statt.

Den thematischen Auftakt machte Prof. Dr. Franco Rau mit einem Vortrag zum Thema ‚T/DPaCK-Modell als Diskussionseinladung. Überlegungen zum BRIDGES-Fachtag‘. Daran anschließend stellten die jeweiligen der Werkstatt zugehörigen Fächer ihre Vorbereitungen und damit eigene Verortung innerhalb des T/DPack-Modells vor (in Anlehnung an Schmidt & Petko 2020). Im interdisziplinären Austausch über die verschiedenen Auslegungen zum Modell und die unterschiedlichen Perspektiven der Fächer wurden Transferansätze für die Werkstatt gesammelt und die weitere Entwicklung der Werkstatt zur Nutzbarmachung der Erkenntnisse diskutiert. Anschließend fand eine Phase des Rückbezugs auf die eigene Fachdisziplin statt.

Im anschließend stattfindenden Plenumsgespräch fand sich die Einigung darüber, die aus der Werkstatt Inklusion (erste Förderphase) ausgearbeiteten Gelingensbedingungen inklusiven Unterrichts hinsichtlich digitaler Umsetzungen und Unterstützungsmaßnahmen zu ergänzen und dabei auf die bisherigen Erkenntnisse als Strukturierungshilfe zurückzugreifen.

Wir freuen uns sehr auf den weiteren Austausch mit allen und die Weiterentwicklung der Gelingensbedingungen mit Blick auf die sich ergebenden Potenziale durch Digitalisierung!

Digitaler Fachtag zum Thema 'Inklusion und Digitalisierung - Gemeinsame Diskurse und Spannungsfelder'

12.11.2020, digital

Am 12.11.20 fand der digitale Fachtag der Werkstatt zum Thema ‚Inklusion und Digitalisierung – Gemeinsame Diskurse und Spannungsfelder‘ statt.

Nach einer kurzen Begrüßung von Seiten der Werkstatt folgte der erste Veranstaltungsblock mit Univ.-Prof. i.R. Dr. Stefan Aufenanger(Seniorprofessur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) zum Thema Hybrides Lehren und Lernen – Zur Verbindung von personalisierten und digitalen Lernen und Inklusive Medienbildung – Kompetenzen in der Lehrer*innenbildung. In seinem Vortrag gab er zahlreiche und tiefgehende Einblicke in das breite Spektrum der für das Feld relevanten Themen wie dem hochaktuellen Thema Unterricht auf Distanz. Er präsentierte theoretische sowie empirische Aspekte zu Themen wie Blended Learning, Szenarien von Videokonferenzen, der Implementation digitaler Medien im Unterricht, zur schulischen Teilhabe durch Medien und Lehrer*innenprofessionalität bzgl. digitaler Medien mit zahlreichen interessanten Beispielen aus der Praxis. Neben den spannenden Inputphasen wurde u.a. über die Vor- und Nachteile hybrider Lernformen und den Einsatz digitaler Medien als Bereicherung oder zusätzliche Belastung für die pädagogische Arbeit diskutiert.

Im Anschluss daran gab Nils Lion (Heilpädagoge an der Katenkampschule in Delmenhorst, Mitglied der NLQ-Arbeitsgruppe ‚Medienberatung u. Inklusion‘, Fachberater für Mobiles Lernen bei der Lebenshilfe Delmenhorst und dem Landkreis Oldenburg) viele spannende Einblicke aus seinen umfangreichen Praxiserfahrung zum Thema Digitale Unterstützungen im inklusiven Unterricht und stellte verschiedene Möglichkeiten zum Einsatz digitaler Medien im inklusiven Unterricht vor. Zudem teilten seine Kolleginnen Stefanie Murra und Anna Berg aus der Grundschule Dürerstraße (Ganderkesee) ihre Erfahrungen aus ihrer Unterrichtspraxis zum Einsatz mit digitalen Tools. Die Teilnehmenden lernten in diesem Veranstaltungsblock verschiedene assistive Technologien kennen. Außerdem bekamen sie einen Einblick darüber, wie eine Einheit mit Einsatz von Stop-Motion-Filmen oder digitalen Büchern, die von den Schüler*innen von der Planung bis zur Erstellung selbstständig erarbeitet werden, gestaltet werden kann.

Im dritten Veranstaltungsblock zum Thema Medienkonzepte als Anlässe zur Kooperation stellte Janine Schledjewski (Institut für Bildungsforschung, Bergische Universität Wuppertal) u.a. die verschiedenen Qualitätsdimensionen schulischer Medienbildung, die Inhalte von Medienkonzepten sowie mögliche Probleme bei der Medien(konzept)arbeit vor. Im Anschluss daran erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Medienkonzepte verschiedener Schulen auf die vorgestellten Merkmale, die Implementierung von Inhalten aus dem Medienkompetenzrahmen von NRW und der KMK Strategie zur Bildung in der digitalen Welt hin zu untersuchen und diskutieren. Zudem wurde in dieser Gruppenarbeitsphase auch untersucht, inwiefern Medienkonzepte durch Inklusionskonzepte ergänzt werden und inwiefern beide Konzepte zusammenspielen können. Nach einer gemeinsamen Reflexion über die Erkenntnisse aus der Gruppenarbeitsphase gab Janine Schledjewski noch Einblick in ihr eigenes spannendes Forschungsprojekt rund um die Inhalte von Medienkonzepte verschiedener Schulen.

In der Abschlussrunde wurde der Fachtag hinsichtlich der Frage, welche gemeinsamen Diskurse und Spannungsfelder im Rahmen des Fachtags erkannt und entdeckt werden konnten, reflektiert. Der Konsens darüber, dass beide Felder – Inklusion und Digitalisierung, sich gegenseitig befördern und unterstützen können, wird noch in einem demnächst folgenden internen Workshop von den Werkstattmitgliedern fokussiert und Konsequenzen für das Projekt und die Universität Vechta daraus gezogen werden. 

Wir bedanken uns sehr bei Herrn Prof. Dr. Aufenanger, Herrn Lion und seinen Kolleginnen Frau Murra und Frau Berg sowie Frau Schledjewski für die spannenden Einblicke in ihre Arbeitsfelder!

Wir freuen uns auch darüber, dass wir so viele verschiedene Teilnehmende aus der Wissenschaft und Praxis – Studierende, Mitarbeiter*innen verschiedener Universitäten (Universität Vechta, der TU Kaiserslautern, der Universität zu Köln und der Universität Oldenburg), Projektbeteiligte und Lehrer*innen – zu unserem Fachtag begrüßen durften. Vielen Dank für Ihre aktive Teilnahme, den Einblick in Ihre spannenden Erfahrungen aus dem Feld und die positiven Rückmeldungen zu unserem Fachtag!

Summerschool der Werkstatt

21. bis 24.09.2020, digital

Die digitale Summerschool der Werkstatt fand vom 21. bis 24.09.2020 mit vielen spannenden Workshops statt.

Am Montag, den 21.09.20, startete die Summerschool mit einem Workshop zur Einführung in die Qualitative Inhaltsanalyse und dem Datenanalysesoftware MAXQDA, geleitet durch Ninja Rickwärtz (Universität Vechta). Hier konnten die Teilnehmenden Varianten der qualitativen Inhaltsanalyse und deren Ziele sowie erste Grundlagen zu MAXQDA kennenlernen. Zudem war Raum dafür, Fragen zu eigenen Forschungsprojekten, in denen mit der Qualitativen Inhaltsanalyse und MAXQDA gearbeitet wird, zu diskutieren.

Am Nachmittag begann der Workshop „Design-Based-Reasearch – Ein flexibler methodologischer Rahmen für gegenstandsbezogene Entwicklungsforschung“ mit Dr. Jan Hiller (PH Ludwigsburg). In dem Workshop, der bis Dienstagmittag angeboten wurde, wurden theoretische Inputphasen mit praktischen Arbeitsphasen verbunden, was den Teilnehmenden ermöglichte, ihre Forschungsprojekte weiter zu entwickeln und offene Fragen dazu zu klären.

Am Dienstagnachmittag startete der Workshop „Single Case Research – Einführung in die Datenerhebung und -auswertung im Rahmen kontrollierter Einzelfallstudien“ mit den Grundlagen der kontrollierten Einzellfallanalyse. Daran anschließend diskutierten Prof.‘in Dr.‘in Anna-Maria Hintz und Dr. Michael Paal (Universität Oldenburg) mit den Teilnehmenden Herausforderungen bei der Operationalisierung und Datenerfassung. Darüber hinaus standen visuelle und rechnerische Möglichkeiten der Datenanalyse im Fokus.

Zu Anfang des Workshops „Entwicklung von Lehrkräftefortbildungen zu Themen der Digitalisierung in inklusiven Kontexten“ stellten Dr. Niels Logemann und Prof.‘in Dr.‘in Marie-Christine Vierbuchen (Universität Vechta) Gelingensbedingungen von Lehrkräftefortbildungen, u.a. zum o.g. Thema, vor. Im Anschluss daran entwickelten die Teilnehmenden erste Ideen für Fortbildungsangebote mit Lehrer*innen als Zielgruppe oder konkretisierten bereits im Vorfeld bestehende Konzepte, die in Zukunft über das Zentrum für Lehrerbildung angeboten werden können.

Ab Donnerstagnachmittag folgten die beiden Workshops zur quantitaven Datenanalyse mit Hilfe des kostenfreien Statistikprogramms ‚R‘ geleitet durch Dr.‘in Mandy Roheger (Universität Greifswald): „Eine Einführung in R“ und „R für Fortgeschrittene“. Im ersten Worshop lernten die Teilnehmenden zunächst die Benutzeroberfläche des Programms kennen und führten bereits erste einfache mathematische Funktionen durch. Im ganztägigen Workshop am Donnerstag arbeiteten die Teilnehmenden mit der ‚R Markdown Funktion‘, die ermöglicht, verschiedenen Dokumente zu erstellen, in denen sowohl Textelementen als auch Elemente statistischer Analysen zu kombinieren. Im Anschlusss daran wurden erste Varianzanalysen, Posthoc-Tests und einfache sowie multiple Regressionsanalysen gerechnet. Auch in diesem Workshop war es den Teilnehmenden möglich, Fragen zu klären und ihre eigenen Projekte voranzubringen.

Aufgrund der aktuellen Pandemie wurde die Summerschool komplett online durchgeführt. Danke an alle Referent*innen und Teilnehmenden, dass sie sich darauf eingelassen haben. BigBlueButton wurde mit all seinen Funktionen genutzt und konnte so zum gelingenden Austausch und der gemeinsamen und individuellen Kompetenzentwicklung beitragen.

Wir danken den Referent*innen sehr für die gewinnbringenden und abwechslungsreichen Workshops und freuen uns sehr über das bereits geäußerte positive Feedback der Teilnehmenden!

Schreibwerkstatt mit Dr.'in Jutta Wergen

30. & 31.07.20, digital

Am 30. und 31.07.20 fand die dritte Schreibwerkstatt innerhalb BRIDGES und die erste digitale Schreibwerkstatt innerhalb der zweiten Förderphase von BRIDGES mit Dr.‘in Jutta Wergen (oben links im Bild) statt.

Innerhalb des Workshops lernten die derzeitigen BRIDGES-Promovierenden verschiedene Schreibstrategien und Zeitmanagementtechniken für ihre Promotion kennen, wie z. B. den Schreib-Ziel-Plan und den 1-3-5- Wochenplan. Darüber hinaus befassten sich die Promovierenden im Rahmen der Schreibwerkstatt intensiv mit ihrer Themeneingrenzung und der Präzisierung ihrer Fragestellung.

Zum Ende der Schreibwerkstatt wurden Störfaktoren im Schreibprozess thematisiert und wie mit solchen Störfaktoren umgegangen und diese aufgelöst werden können.

Herzlichen Dank an Jutta für die Inspiration, Unterstützung und das Wecken der Lust für’s Schreiben!

Informationen zu verschiedenen Strategien zum Schreibprozess der Dissertation sowie weitere Angebote, z. B. weiterführende Workshops, etc. finden sich auf der Homepage von Dr.‘in Jutta Wergen: www.coachingzonen-wissenschaft.de

Im September findet übrigens eine kostenfreie zweiwöchige Schreibchallenge über Coachingzonen statt! Weitere Informationen sind hier zu finden: coachingzonen-wissenschaft.de/schreib-challenge-fuer-promovierende/

Kooperationstreffen zwischen U.EDU und BRIDGES

18. & 19. Februar 2020, TU Kaiserslautern

Im Rahmen der bestehenden Kooperation zwischen den Projekten BRIDGES und U.EDU (Projekt der Qualitätsoffensive Lehrerbildung der Universität Kaiserslautern) trafen sich Mitglieder beider Projekte, um Synergien zu schaffen und eine inhaltliche Verzahnung von Digitalisierung und Inklusion herzustellen. Im Rahmen dessen fanden Vorträge und Workshops aus verschiedenen Blickwinkeln mit gemeinsamen Austausch statt.

Nach der freundlichen Begrüßung und inhaltlichen Einstimmung auf das Kooperationstreffen durch Herrn Prof. Dr. Norbert Wehn (U.EDU-Projektleiter) konnte die angereiste Delegation aus Vechta in den zwei halben Tagen Vorträge und Workshops zu den Projekten Au.Ge – Augmented Reality in der Gesundheitsbildung mit direktem Einblick in die Praxis, HyperMind 2 – Das antizipierende Schulbuch in den Naturwissenschaften für Unterricht und Lehrerbildung, GINDIKO – Grundlagen durch digitales Kollaborationslernen, World2Go, HELFF – Heterogene Lerngruppen fördern und fordern – mit digitalen Medien sowie MALOM – Multikriterielle adaptive Lernsysteme für offene Mathematikaufgaben seitens der TU Kaiserslautern besuchen und somit verschiedene digitale Forschungsmethoden und Seminar-/Unterrichtskonzepte kennenlernen. Innerhalb und zwischen den Beiträgen gab es immer wieder Räume für den inhaltlichen und methodischen Austausch, z. B. um verschiedene Vernetzungsstrategien zwischen den Projekten zu ermöglichen.

Um einen Überblick über die Ergebnisse und Projekte zu Inklusion sowie die Organisation seitens BRIDGES gewähren zu können, fand zum Abschluss des ersten Tages ein Vortrag zum Thema Inklusion in Schule und Unterricht – Welche Kriterien unterstützen die Umsetzung? von Frau Prof.‘in Dr. Marie-Christine Vierbuchen und Frau Prof.‘in Dr. Britta Baumert statt. Am zweiten Tag gaben außerdem die zwei Workshops Inklusives Lernen mit digitalen Medien am Beispiel des Religionsunterrichts von Frau Eileen Küthe und Leichte Sprache am Beispiel des Biologieunterrichts von Herrn Prof. Dr. Ewig und Frau Melanie Schaller Einblicke in bereits bestehende Projekte und Forschungsideen aus der Werkstatt Inklusion und der Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings innerhalb des Großprojektes BRIDGES.

In der von Herrn Prof. Dr. Jochen Kuhn (Wissenschaftlicher Leiter U.EDU) moderierten Abschlussphase wurden weitere Vorgehensschritte der Kooperation diskutiert und vereinbart.

Wir bedanken uns herzlich für die freundliche Aufnahme und den gewinnbringenden Austausch bei unserenKooperationspartner*innen und hoffen auf baldige Gelegenheiten, um unsere Vernetzungsstrategien zu festigen.

Netzwerktagung der gemeinsamen "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern, Forum 5: Phasenübergreifender Wissensaufbau und Transfer, Thema: Lehren und Lernen mit digitalen Medien

19. & 20. November 2019, Stadthalle Bonn-Bad Godesberg

Am 19. und 20. November 2019 fand die Netzwerktagung der gemeinsamen "Qualitätsoffensiven Lehrerbildung" von Bund und Ländern in Bonn-Bad Godesberg statt. Die Netzwerktagung bot in Form von verschiedenen Foren Möglichkeiten zum Austausch und der Diskussion von praktischen Erfahrungen oder den eigenen Verständnisformen von Fragestellungen und Arbeitsweisen bezüglich phasenübergreifenden Austausch und Wissenstransfer zwischen Hochschullehre und schulischer Praxis innerhalb der Lehrer*innenbildung.

Im Forum 5 diskutierten Prof. Dr. Jochen Kuhn, Prof. Dr.-Ing. Norbert Wehn, Prof. Dr. Stefan Ruzika, Dr. Claudia Gómez-Tutor von der Technischen Universität Kaiserslautern sowie Prof. Dr. Marie-Christine Vierbuchen von der Universität Vechta und Nora Nax aus dem Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Förderschulen Kaiserslautern zum Thema 'Lehren und Lernen mit digitalen Medien' im Zusammenhang mit Chancen und Herausforderungen für inklusive Bildung.

Informationen zu den Ergebnissen aus dem Forum 5 finden Sie unter:
Qualitätsoffensive Lehrerbildung, Forum 5: Phasenübergreifender Wissensaufbau und Transfer

Öffentlicher Vortrag zum Thema 'Digitale Medien & Inklusion' von Janine Schledjewski

17. Oktober 2019, Kirche am Campus in Vechta

Im Rahmen der regulären Werkstatttreffen konnte die Werkstatt 'Digitalisierung in inklusiven Settings' Janine Schledjewski, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bildungsforschung in der School of Education an der Bergischen Universität Wuppertal mit Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten zum Lernen mit Neuen Medien, Gestaltungseffekt im E-Learning Bereich, Serious Games und Medienkompetenzförderung, für einen Vortrag zu 'Digitale Medien & Inklusion' am 17.10.2019 gewinnen. In ihrem Vortrag stellte Frau Schledjewski mögliche Qualitätsdimensionen schulischer Medienbildung nach Lorentz et al. (2017) als geeignetes Modell zur Verortung der verscheidenen Forschungsprojekte im Teilprojekt vor. Dabei fokussierte sie u. a. die Medienbildung im Kontext von Inklusion und stellte verschiedene Formate digitaler Medien anhand zahreicher anschaulicher Beispiele aus der Praxis vor.

Im Anschluss an ihren Vortrag fand ein internes Werkstatttreffen zur weiteren Diskussion und eventuellen Implementierung der Qualitätsdimensionen innerhalb des Teilprojekts statt. Zudem konnte der Planungsprozess weiterer Milesstones des Teilprojekts diskutiert und somit vorangebracht werden.

Inklusion meets Digitalisierung, Auftaktveranstaltung zur 2. Förderphase

25. Juni 2019, St. Antoniushaus in Vechta

Bereits seit März 2016 arbeitet die Werkstatt Inklusion im Rahmen des QLB Projekts BRIDGES intensiv am Thema Inklusion. In Auseinandersetzung mit lnklusionsexpert*innen an diversen Fachtagen sowie eigenen interdisziplinären Workshops und in Form von neun Promotionsprojekten konnten neue Erkenntnisse gewonnen und Arbeitshilfen für die Praxis entwickelt werden. Im gleichen Zeitraum hat das QLB Projekt U.EDU (Unified Education: Medienbildung entlang der Lehrerbildungskette) der TU Kaiserslautern zum digitalen Wandel gearbeitet und ein Professionalisierungskonzept für alle Phasen der Lehrerbildung entwickelt.

Im Juli 2019 begann nun die zweite Förderphase der Qualitätsoffensive. Die TU Kaiserslautern und die Universität Vechta kooperieren in dieser Phase, um die Themen Inklusion und Digitalisierung zusammenzuführen und der Frage nachzugehen, wie mit Hilfe digitaler Medien, Materialien und Hilfsmittel guter inklusiver Unterricht gestaltet, gestärkt und unterstützt werden kann.

Im Rahmen dieser Tagung sollten wurden in Form von Vorträgen und Workshops die jeweiligen Ergebnisse der zwei QLB-Projekte vorgestellt. Im Anschluss wurde gemeinsam im Rahmen eines World-Cafés überlegt, wie beide Projekte voneinander profitieren können und die Zusammenarbeit im Rahmen der zweiten Förderphase ausgebaut werden kann. Lehrerinnen und Lehrer sowie Studierende und alle Interessierten hatten im Rahmen der Workshops zudem die Möglichkeit, die im Rahmen der ersten Förderphase entwickelten Tools, Hilfsmittel und Konzepte kennenzulernen und auf ihren eigenen Unterricht zu übertragen.