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didakTISCH - Stammtisch Hochschuldidaktik

Erfahren Sie, welche Konzepte, methodischen Ansätze und Tools im Bereich Lehren und Lernen von anderen Lehrenden und im Projekt ViBeS erfolgreich eingesetzt werden. Lassen Sie sich davon inspirieren und nutzen Sie die Gelegenheit, um sich mit Kolleg*innen auszutauschen.

Offenes Format

 

„didakTISCH“ ist im Sinne eines Stammtisches ein offenes Format, bei dem im Bereich innovative Hochschullehre Aktive und Interessierte der Universität Vechta teilnehmen und sich aktiv einbringen können.

 

Ziel des „didakTISCH“ ist es regelmäßig Gelegenheiten zu schaffen, um sich auszutauschen und Erfahrungen zu teilen sowie Anregungen zu holen. Fragen stellen ist erwünscht – der kollegiale Austausch und die Vernetzung untereinander stehen bei diesem Format im Vordergrund. Wenn Sie Themen haben, die Sie gerne einmal im didakTISCH mit Kolleg*innen diskutieren möchten, melden Sie sich gerne bei uns!

Jeder Termin fokussiert auf ein bestimmtes Thema im Zusammenhang mit Hochschullehre. Ein oder mehrere Inputs werden von Lehrenden oder Mitarbeiter*innen gegeben, die über ihre Erfahrungen oder geplanten Projekte in diesem Bereich berichten. Ebenso besteht ausreichend Zeit für Fragen und den Austausch weiterer Erfahrungen.

Der „didakTISCH“ findet derzeit in Präsenz statt. Den Ort zum entsprechenden Termin erhalten Sie nach der Anmeldung per E-Mail.

Kommende Termine

9:00 bis 10:00 Uhr, Benjamin Möbus, Kira Baresel & Franco Rau

Im Anschluss an unseren erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr mit dem Thema "ChatGPT - Was bedeutet KI für die Lehre an der Uni Vechta", möchten wir die Diskussion weiter vertiefen und erweitern. In dieser Sitzung widmen wir uns sowohl den generellen Entwicklungen in der Nutzung von KI in der Hochschullehre als auch speziell den Fortschritten, die an der Universität Vechta in den letzten zwei Semestern gemacht wurden.

Dafür präsentieren Benjamin Möbus, Kira Baresel und Franco Rau die aktuelle Handreichung der Universität, praktische Erfahrungen sowie neue Ressourcen zur Nutzung von KI in der Hochschullehre. Diese Präsentation dient als Ausgangspunkt für eine umfassende Diskussion. Wir möchten gemeinsam erörtern, wie wir die Handreichung weiter optimieren und KI sinnvoll in unserer Lehre thematisieren und einsetzen können. Ihre Erfahrungen, Sichtweisen und kreativen Ideen sind für diese Diskussion essentiell.

Hinweis: Dieser didakTISCH findet hybrid statt.

09:00 bis 10:00 Uhr, Attila Kornel-Markula, Hubert Hill & Imke Kimpel (ZSB/Projekt ViBeS)

Wie erreichen wir unsere Zielgruppen niedrigschwellig und mediengestützt mit geeigneten Inhalten?

In der Zentralen Studienberatung (Universität Vechta) entwickeln wir im Rahmen des Projekts ViBeS ein Videoglossar. Hier stellen sich Studierende, Lehrende, Mitarbeitende als Expert*innen der Challenge, Grundbegriffe der akademischen Welt, der Studienorganisation und universitären Welt in jeweils 45 Sekunden zu erklären. Beispiele lassen sich hier einsehen: https://www.uni-vechta.de/studium/zsb-lernwerkstatt/videoglossar

In unserem Input stellen wir zunächst unser Konzept vor, um anschließend mit Teilnehmenden im didakTISCH live ein oder mehrere Glossarvideos im MKV aufzunehmen. Dadurch möchten wir einerseits die Chance geben, diese Videos für eigene Bedarfe nutzen zu können, und zusätzlich die Herausforderungen einer Videoproduktion in umsetzbare Segmente herunterzubrechen.

Hinweis: Wir suchen daher vorab Lehrende, die im Rahmen der Veranstaltung einen zentralen Begriff aus dem jeweiligen Fach kurz vor der Kamera definieren möchten. Dieser didakTISCH findet hybrid statt. Ausdrücklich ist eine Teilnahme vor Ort sinnvoll, um den Workshopteil aktiv mitzugestalten.

9:00 bis 10:00 Uhr, Juliane Schöneich, Sprachenzentrum

In Anbetracht der Herausforderungen durch generative KI-Tools für schriftliche Prüfungsleistungen beleuchten wir die Bedeutung des Lesens und Schreibens in der universitären Lehre. Lernen Sie Ansätze kennen, wie Schreiben integraler Bestandteil der universitären Lehre bleibt und durch innovative Vermittlungswege, einschließlich KI-Unterstützung, weiterentwickelt werden kann. Im didakTISCH werden didaktische Modelle, Übungen und Beispiele, die eine Integration des Schreibens in die eigene Lehre ermöglichen, vorgestellt. Dies sind zum einen Beispiele, die Sie selbst direkt in Ihrer Lehre nutzen können und zum anderen Angebote, die Sie als Lehrende durch Angebote der Schreibberatung entlasten.

Wir freuen uns, mit Ihnen diese Ansätze und Überlegungen auszuprobieren und zu diskutieren.

 

Hinweis: Dieser didakTISCH findet hybrid statt.

9:00 bis 10:00 Uhr, Team des Projekts "Mehr Open Educational Ressources und Practices in Vechta" (MOin Vechta!)

Open Educational Ressources (OER) und Practices (OEP) bieten das Potenzial, universitäre Lehre substanziell zu verbessern. Jedoch zeigen aktuelle Forschungsergebnisse und Projekterfahrungen auch, dass die Erstellung von OER nicht „nebenbei“ erfolgt und auch die Nutzung entsprechender Materialien nicht „gelebter“ Praxis entspricht.

Das Projekt „MOin Vechta“ der Fakultät II der Universität Vechta widmet sich daher der iterativen Entwicklung und Einbindung qualitativ hochwertiger und barrierearmer OER in die Hochschullehre für und mit Studierenden. In OER-Teams für ausgewählte Module der Fakultät II sollen Lehrende und Studierende gemeinsam an der Erstellung, Erprobung und Reflexion von OER arbeiten.

Das Projektteam stellt im Rahmen dieses didakTISCH das Projekt vor und gemeinsam wollen wir mit Ihnen als Lehrende über Bedürfnisse und Wünsche in Bezug auf OER an der Universität Vechta sprechen.

Hinweis: Dieser didakTISCH findet hybrid statt.

9:00 bis 10:00 Uhr, Kirsten Rusert (ZfLB)

Häufig stellen disziplinspezifische Denkmuster für Studierende Hürden in ihrem Lernprozess dar. Als Lehrende haben wir über Jahre eine Expertise erworben, indem wir gewisse Denkmuster in unsere fachbezogene Sprache und Handlungen aufgenommen haben. Solche impliziten Denkmuster können effiziente Verallgemeinerungen und mentale Abkürzungen enthalten, die sich aber häufig für Studierende, die diese Fachkompetenz erlernen wollen, verschlüsselt darstellen.

Decoding the Disciplines ist ein strukturierter Prozess, der studentisches Lernen fördert, indem die Kluft zwischen Expert:innendenken und den Bemühungen von Studierenden beim Erlernen dieses Denkens verringert wird. Der Prozess beginnt mit der Identifikation charakteristischer fachbezogener Lernhindernisse (sogenannter "Bottlenecks") und versucht wichtige, aber in der Regel verborgene Denkmuster von Fachexpert:innen zu entschlüsseln.

In einem Input stellt Kirsten Rusert grundlegende Ideen und Prozesse des Decoding the Disciplines-Ansatzes vor. Anschließend wollen wir gemeinsam überlegen, ob und wie wir interdisziplinär zusammenarbeiten können, um fachbezogene Schwierigkeiten in unserer Lehre zu identifizieren und Denk- und Handlungsweisen in unseren Disziplinen zu entschlüsseln.

Hinweis: Dieser didakTISCH findet hybrid statt.

Vergangene Termine

9:00 bis 10:00 Uhr, Benjamin Möbus, Erziehungswissenschaften

Die Nachrichten sind seit Ende 2022 voll von ChatGPT und anderen KI basierten Chatsystemen. Gerade auch im Hinblick auf die Lehr- und Lernkultur an Hochschulen wird momentan intensiv diskutiert. Aber welche Auswirkungen hat die Nutzung von KI Chatbots auf die Hochschullehre? Und im Speziellen auf die Lehre an der Universität Vechta? Lassen Sie uns dies gemeinsam im didakTISCH diskutieren.

Im Rahmen dieses „didakTISCHes“ stellt Benjamin Möbus in einem Impuls Möglichkeiten von ChatGPT im Hochschulkontext vor und berichtet über seine gemachten Erfahrungen sowie gegenwärtigen Überlegungen zum Einsatz von ChatGPT in seiner eigenen Lehre. 

 

9:00 bis 10:00 Uhr, Julia-Nadine Warrelmann, Soziale Arbeit

Ein ePortfolio ist ein digitaler Ort, an dem Studierende ihre Lernentwicklung und ihre Kompetenzen dokumentieren, reflektieren, systematisieren, organisieren, austauschen und präsentieren können. Idealerweise ist es zudem ein Ort, an dem man auch gemeinsam arbeiten und sich gegenseitig Feedback geben kann. Aber wie lässt sich ePortfolioarbeit nun konkret in die eigene Lehrveranstaltung integrieren und wie Reflexionsanregungen für Studierende mit ePortfolios gestaltet werden? Lassen Sie uns dies gemeinsam im didakTISCH diskutieren.

Im Rahmen dieses „didakTISCHes“ stellt Julia-Nadine Warrelmann in einem Impuls Möglichkeiten zur Verwendung des ePortfolios in Courseware vor und berichtet über ihre gemachten Erfahrungen mit der Erstellung und Verwendung von ePortfolios im Projekt BRIDGES.

9:00 bis 10:00 Uhr, Franco Rau, Erziehungswissenschaften & Christian Meyer, ZSB

Hybride Lehr- und Lernformate erfordern nicht nur technisches Wissen, sondern von allen Beteiligten auch eine Vielzahl weiterer Kompetenzen. Gerne wird der Anspruch formuliert, dass hybride Lehrveranstaltungen gut und aktivierend durchgeführt werden müssen, um ihr volles Potential zu entfalten. Aber was meint eigentlich hybrides Lehren und Lernen? Und wie lassen sich wichtige Schlüsselkompetenzen im Bereich der medial vermittelten Kommunikation und der hybriden Projektarbeit in Lehrveranstaltungen erwerben? Lassen Sie uns dies gemeinsam im didakTISCH diskutieren.

Im Rahmen dieses „didakTISCHes“ stellen Christian Meyer und Franco Rau in einem Impuls Möglichkeiten zur Förderung medialer Schlüsselkompetenzen vor und berichtet über ihre gemachten Erfahrungen mit der Erstellung und Verwendung von studentischen Podcasts und weiterer medialer Formate im Projekt PhySaLiS.

 

12:00-13:00 Uhr, René Breiwe, Erziehungswissenschaften

Im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen und Transformationsprozesse im Zuge von Diversifizierungs- und Digitalisierungsprozessen stehen gerade Hochschulen vor der Herausforderung, diesen Wandel mitzugestalten. Neben der Vermittlung fachspezifischer Inhalte ist auch die (Weiter-)Entwicklung von handlungsorientierten Kompetenzen unserer Studierenden für eine gesellschaftliche Teilhabe Ziel unserer Lehrveranstaltungen. Wie können wir nun aber eine zeitgemäße Hochschullehre in Kulturen der Diversität und Digitalität gestalten? Das möchten wir gemeinsam im didakTISCH diskutieren und Good Practices austauschen.

Im Rahmen dieses „didakTISCHes“ stellt René Breiwe in einem Impuls ein eigenes Seminarkonzept in der Lehrer*innenbildung vor. In seinem Seminar erarbeiten die Studierenden kollaborativ-kreativ die Seminarinhalte und erstellen in Lerncommunities jeweils einen Blog. Wir freuen uns auf eine inspirierende Diskussion und einen regen Austausch über Erfahrungen und Perspektiven zur Gestaltung einer zeitgemäßen Hochschullehre.

Hinweis: Dieser didakTISCH findet digital statt.

9:00 bis 10:00 Uhr, Kerstin Horngacher, Psychosoziale Beratung Vechta

Stellen Sie sich folgende Situation vor: In Ihrem Seminar erläutern Sie eine interessante Gruppenarbeit und bitten die Studierenden sich in Kleingruppen aufzuteilen, Sie bemerken sofort, wie die Studierenden verstreut sitzen bleiben, ohne miteinander zu interagieren. Sie spüren, dass die Atmosphäre distanziert ist und die soziale Interaktion fehlt. Solche oder ähnliche Situationen haben Sie sicherlich auch schon einmal in Ihrem Lehralltag erlebt. Was brauchen unsere Studierenden in einer solchen Situation? Wie können wir Sie in unseren Lehrveranstaltungen unterstützen, in Kontakt zu kommen? Lassen Sie uns dies gemeinsam im didakTISCH diskutieren.

Im Rahmen dieses „didakTISCHes“ stellt Kerstin Horngacher in einem Impuls kleine Möglichkeiten zur Förderung studentischer Interaktion in Lehrveranstaltungen vor und ermöglicht uns als Lehrende durch Ihre Tätigkeit an der psychosozialen Beratungsstelle Einblicke in gegenwärtige studienbezogene Probleme von Studierenden an Universitäten.

 

Hinweis: Dieser didakTISCH findet digital statt.

9:00 bis 10:00 Uhr, Martin Meyer, Erziehungswissenschaften

Lehrvideos sind vielfältig einsetzbar – zur Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen, als Überblick und Einstieg. Das Medium selbst, das bewegte Bild, ermöglicht dynamische Vorgänge zu verdeutlichen. Dann sind sie ein Trend, entsprechen Gewohnheiten — etwa mit Blick auf das wachsende Volumen videografischer Inhalte auf diversen Plattformen. Aber wie lassen sich Lehrvideos didaktisch sinnvoll aufbauen und in die eigene Lehre integrieren? Wie kann gerade in Zeiten zahlreicher Ablenkungen auf diversen Plattformen ein fesselnder Einstieg gestaltet werden? Lassen Sie uns dies gemeinsam im didakTISCH diskutieren.

Im Rahmen dieses „didakTISCHes“ stellt Martin Meyer in einem Impuls Möglichkeiten zur Gestaltung von Lehrvideos vor und berichtet über seine gemachten Erfahrungen mit der Erstellung und Verwendung von Lehrvideos in seiner eigenen Lehrpraxis.

Hinweis: Dieser didakTISCH findet hybrid im Medienkompetenzzentrum Vechta statt.

9:00 bis 10:00 Uhr, Arbeitsbereich Sozial- und Erziehungswissenschaften, ViBeS-Projekt

Im Projekt ViBeS wurden im Arbeitsbereich von Prof.in Dr.in Yvette Völschow Online-Self-Assessments für Studierende entwickelt. Diese können hierüber ihre selbststudiumsrelevanten Fähigkeiten prüfen und reflektieren. An den Selbsttest schließen eine differenzierte Auswertung und nützliche Reflexions- und Selbstlernangebote zur Weiterentwicklung studentischer Kompetenzen in diesem Bereich an. Das StudiOSA Vechta steht allen Studierenden der Universität Vechta  über eine Stud.IP-Veranstaltung zur Verfügung und kann von Lehrenden auch in ihr Veranstaltungskonzept integriert werden. 

Im Rahmen dieses „didakTISCHes“ wird das Instrument vorgestellt und über erste Erkenntnisse zur Nutzung durch Studierende berichtet. Anschließend werden Weiterentwicklungs- und Nutzungsmöglichkeiten zur Einbindung in die eigene(n) Lehrveranstaltung(en) diskutiert.

 

Hinweis: Dieser didakTISCH findet digital statt.

9:00 bis 10:00 Uhr, Benjamin Möbus und René Breiwe, Erziehungswissenschaften

Das Konzept des sogenannten flipped classrooms ist simpel, aber eingedenk der einschlägigen empirischen Erkenntnisse aus der hochschuldidaktischen Forschung für die universitäre Lehre besonders interessant resp. potentiell besonders lernförderlich. Unter dem Begriff wird ein didaktisches Arrangement verstanden, in welchem die Phase des theoretischen Inputs, die in vielen Vorlesungen und Seminaren Teil der gemeinsamen Erarbeitung zu Beginn der Veranstaltung darstellen, in das digital angereicherte Selbststudium verlagert wird, sodass die (begrenzte) Zeit, die Lehrenden und Lernenden in den Präsenzveranstaltungen zur Verfügung steht, für eine besonders intensive Erarbeitung und Diskussion der Seminarinhalte genutzt werden kann. Konkret kann dies etwa bedeuten, dass digitale Lehr-Lern-Formate (Aufzeichnung von Vorlesungen, interaktive Selbstlernelemente, eigens produzierte Lernvideo, etc.) von den Studierenden individuell zu Hause erarbeitet werden und dann in der Präsenzveranstaltung, auf Basis der Inhalte der digitalen Formate gemeinsame Zugänge vertiefend im Seminar erarbeitet werden.

In dem Impulsvortrag wird zunächst das hochschuldidaktische Konzept flipped classroom im Spiegel ausgewählter Forschungsergebnisse kurz vorgestellt sowie anschließend erste Erfahrungen aus aktuellen Lehrveranstaltungen vorgestellt und diskutiert. 

Hinweis: Dieser didakTISCH findet hybrid statt.

Weitere didakTISCH-Termine folgen …

Ansprechperson

Für Fragen und Rückmeldungen sowie bei Interesse an der Gestaltung eines Termins können Sie sich gerne an uns wenden.

 

Foto Lars Gerber

Lars Gerber

Wiss. Mitarbeiter im Projekt ViBeS | Qualifizierungsangebote für Lehrende

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