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Im Dialog mit Gründerinnen - Seminar “Female Role Models” geht erstmalig an den Start

Montag, 21.06.2021

Unter dem Titel „Female Role Models“ bietet der TrENDi Start-up Service der Uni Vechta ab diesem Sommersemester ein neues Modul im Profilierungsbereich Bachelor an, bei dem der Dialog von Wissenschaft und Wirtschaft im Fokus steht. Für Studierende als zukünftige Entscheidungsträger*innen unserer Gesellschaft und potentiell selbständige Entrepreneur*innen wird eine Auseinandersetzung mit dem Thema als außerordentlich wichtig erachtet.

Gemeinsam mit der Modulverantwortlichen und Wissenschaftlichen Leitung des Start-up Services Prof.in Dr. Jantje Halberstadt und den Dozentinnen Sophia Fortmann und Christina Nimz, die beide im Start-up Service TrENDi der Universität Vechta tätig sind, diskutieren und reflektieren die Studierenden zunächst aktuelle Forschungen. Daneben erhalten sie Input zum Thema ‚Kunst als Träger und Präger der Gesellschaft‘ und werden in verschiedenen Kreativmethoden geschult. Im ersten digitalen Wochenendseminar konnten die Teilnehmerinnen bereits erlernte Grundlagen der qualitativen Sozialforschung durch einen Vortrag des Experten Arne Ortland (Universität Vechta) vertiefen. Am Folgetag erstellten sie einen Interviewleitfaden, der im zweiten Teil des Seminars Anwendung finden wird. Dort erhalten die Studierenden die Möglichkeit, in Teams ausgewählte Frauen in der männerdominierten Start-up Szene kennenzulernen, mit ihnen in einen offenen Dialog zu treten und ein Interview zu führen, das als Grundlage zur Erarbeitung von Portraits und einem künstlerischen Exponat dienen soll. Diese Ergebnisse werden abschließend im Rahmen einer Ausstellung präsentiert, die voraussichtlich im öffentlichen Raum in Vechta stattfinden wird.

Den Mittelpunkt der ersten Veranstaltung bildeten die externen Gäste, zwei Gründerinnen, die ihr eigener Chef sind - mit im Gepäck zwei spannende Gründungsgeschichten. Die Gründerin Nele Marike Eble hat ihre Pralinenmanufaktur „Chokumi“ vorgestellt. Sie ist Informatikerin und hat sich auf Grund ihrer Leidenschaft für Schokolade dazu entschieden, selbstständig zu machen. Auf eindrucksvolle Art und Weise schilderte Eble die schönen Seiten aber auch ihre persönlichen Herausforderungen in Bezug auf das Unternehmertum. Hierzu berichtete Eble, dass es sehr viel Arbeit bedeute, ein Unternehmen zu gründen, aber es mache einen stolz, das Erreichte zu betrachten und es kommen Dinge, die man nicht planen kann. Man könne sie aber lernen und um Hilfe bitten.

Auch Sarah Raker nahm sich dem Format gerne an, um von ihrer Gründungsgeschichte zu berichten. Sie ist zweifache Ingenieurin und seit ihrem 16. Lebensjahr Multiple Allergikerin. Ihr fehlte damals ein Beratungsangebot, sodass sie sich dazu entschloss, direkt nach dem Studium „AllergieSicher“ zu gründen - und das mit großem Erfolg. Ein Jahr nach der Gründung erhielt sie den Digital Health Hero Award, einen der größten Auszeichnungen in der Branche. Dieser Preis brachte den Aufschwung. Bis heute hat sie eine Monopolstellung und hofft, das dies auch weiter so bleiben wird.

Schlussendlich waren sich beide einig und appellierten an die Studierenden: „Vertraue Dir selbst und leg’ los!“. 

Für dieses Semester ist die Teilnahme leider nicht mehr möglich. Jedoch der Hinweis für jede*n Interessierte*n: Das Seminar soll als fester Bestandteil im Lehrangebot aufgenommen werden. Im nächsten Semester lohnt sich also ein Blick in die Veranstaltungsliste. Auch im Bereich “Gender Zertifikat” ist eine Anrechnung möglich.


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