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Chancengerechtigkeit in der Wissenschaft und an Hochschulen

Arbeiten im akademischen Mittelbau: ungleichheits(re)produzierende Strukturen aus intersektionaler Perspektive

Das Wissenschaftssystem in Deutschland zeichnet sich durch steile Hierarchien aus. Diese beinhalten die erhöhte Gefahr von Machtmissbrauch, Diskriminierung und Gewalt. Ein zentraler Aspekt stellt in diesem Zusammenhang die allumfassende Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse des sogenannten wissenschaftlichen Mittelbaus dar.

Neben den generellen prekären Arbeitsbedingungen existieren weitere ungleichheits(re)produzierende Strukturen im Wissenschaftssystem, die zu weiteren Ausschlüssen bzw. höheren Hürden, stärkerer Prekarisierung und Unsicherheit von Personengruppen führen. Rassismus, (Hetero-)Sexismus, Klassismus, Ableismus bzw. Behindertenfeindlichkeit, unsichere Aufenthaltsstati, Altersdiskriminierung und sexualisierte Gewalt sowie viele weitere führen zu Ungleichheit und Diskriminierungen im akademischen System.

Deshalb ist eine intersektionale Betrachtungsweise notwendig, um auf spezifische Herausforderungen, Bedarfe und Ungerechtigkeiten ohne Verkürzungen eingehen und diese aufzeigen zu können.

Viele Initiativen, Verbände und Akteur*innen setzen sich seit langer Zeit für bessere und gerechtere (Arbeits-)Bedingungen im deutschen Wissenschaftssystem ein. Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle Themen aus Perspektive der ZEGD.

Sie haben weitere Hinweise, Informationen o.ä.? Lassen Sie uns diese gerne zukommen!