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"Was bedeutet eigentlich ..." - Das Glossar der ZEGD

Im Rahmen unserer Arbeit begegnen uns immer wieder Fachbegriffe, aktuelle Inhalte aus wissenschaftlichen Diskursen und gesellschaftlichen Debatten, die nicht selbsterklärend sind. Wir haben deshalb ein Glossar angelegt, in dem sich einige Begrifflichkeiten finden. Das Glossar entsteht in einem fortlaufenden Prozess und wird sukzessive erweitert.

Du hast / Sie haben einen Begriff, den wir ergänzen sollen?
Lassen Sie uns diesen mit einer kurzen Beschreibung und entsprechender Quelle gerne per E-Mail zukommen, wir melden uns zeitnah bei Ihnen!

 

Cis oder cisgeschlechtlich beschreibt Menschen, die sich immer mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Es handelt sich dabei um ein Adjektiv.

Quellen:

 

Geschlechterrollen beinhalten alles, was in unserer Gesellschaft als „typisch männlich“ und „typisch weiblich“ gilt sowie alles, was von Mädchen und Jungen bzw. Frauen und Männern erwartet wird, damit sie als „richtige“ oder „normale“ Mädchen/Frauen und Jungen/Männer gelten.

Quellen:

Geschlechtsidentität ist das innere Wissen, welches Geschlecht wir haben. Das, was wir selbst über unser Geschlecht wissen, egal, was andere uns sagen. Wie dieses innere Wissen entsteht, weiß niemand sicher. Es lässt sich aber nicht ohne Weiteres beeinflussen oder ändern. Die Geschlechtsidentität kann und soll niemandem aufgezwungen werden.

Quellen:

Intergeschlechtlich zu sein bedeutet, dass der Körper einer Person (von Geburt an oder so wie er sich von selbst entwickelt) nicht in die gesellschaftlichen Vorstellungen von männlichen und weiblichen Körpern passt, weil chromosomal, anatomisch und/oder hormonell etwas anders ist, als diese Bilder erlauben. Es handelt sich dabei um ein Adjektiv.

Quellen:

Nichtbinär (alternativ auch abinär, non-binär, nonbinary) und genderqueer werden oft mit derselben Bedeutung verwendet, nämlich: Ein Geschlecht, das weder ganz/immer weiblich ist, noch ganz/immer männlich. Damit sind sie Überbegriffe für sehr verschiedene Arten, das eigene Geschlecht zu erleben. Nicht-binär und genderqueer sind Adjektive und werden als Selbstbezeichnungen der jeweiligen Person verwendet.

Quellen:

Queer beschreibt eine Person, die ihre geschlechtliche Identität als ‚außerhalb der gesellschaftlichen Norm‘ ansehen und/oder sich nicht den romantischen, sexuellen bzw. geschlechtlichen Normen der Gesellschaft zuordnen möchte. Es handelt sich dabei um ein Adjektiv und eine Selbstbezeichnung.

Quellen:

Trans* oder transgeschlechtlich beschreibt eine Person, die sich nicht oder nicht immer mit dem Geschlecht identifiziert, das ihr bei der Geburt zugewiesen wurde. Als Kurzform wird häufig trans oder trans* verwendet. Es handelt sich dabei um ein Adjektiv und um eine Selbstbezeichnung der jeweiligen Person.

Quellen:

Zweigeschlechtlichkeit bzw. Geschlechterbinarität ist die in unserer Gesellschaft vorherrschende Kultur, in der nur zwei Geschlechter als „normal“ oder „natürlich“ angesehen werden. Andere Geschlechter werden als „krank“ oder „unnatürlich“ abgewertet und diskriminiert – das betrifft einige trans* und inter* Personen, während andere trans* Personen Frauen oder Männer sind.

Quellen: