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Diversity Audit

Erfolgreiche Zertifizierung im Februar 2020

Mit dem Ende des Jahres 2017 startete die Universität Vechta zusammen mit fünf weiteren Universitäten das Auditierungsverfahren „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e. V.. Nach einer intensiven, gut zwei Jahre währenden Arbeit hat die Universität Vechta das Diversity Audit erfolgreich abgeschlossen:
Am 18. Februar 2020 erhielt die Uni im Rahmen des 5. Diversity Forums in Berlin das Zertifikat des Stifterverbands.

Insgesamt sieben Arbeitsgruppen widmeten sich im Rahmen des Audits verschiedenen Aspekten von Diversität: von Sensibilisierung für die unterschiedlichen Lebenslagen von Studierenden zur Vielfalt des Personals, von der Förderung der baulichen und technischen Barrierefreiheit über die Öffnung durch Mehrsprachigkeit bis hin zur Ermöglichung von Partizipation.

"Es geht uns darum, innerhalb der Universität für die vielfältigen individuellen Merkmalsausprägungen, Interessen, Kompetenzen und Perspektiven zu sensibilisieren und mittelfristig ein eigenes Profil der ‚gelebten Vielfalt‘ an unserer Universität zu entwickeln“,  sagt Dr.in Marion Rieken, Vizepräsidentin für Personal und Finanzen.

Im Zuge dieses Engagements konnten beispielhafte Projekte vorangebracht und umgesetzt werden wie etwa die All-Gender-Toilette oder die Entwicklung einer interaktiven, digitalen Campus Map. Getragen wurde dieser Prozess durch einen regen Austausch von Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten.

Die Auseinandersetzung mit Diversität ist natürlich auch nach Abschluss des Audits weiterhin angesagt:

Gemeinsam gilt es, die Themen Chancengerechtigkeit und Diversity an der Universität ganz im Sinne von „Vielfalt moakt wi!“ auch weiterhin mit Leben zu füllen und nachhaltig zu verankern.

Über das Audit Diversity

Das Diversity Audit "Vielfalt gestalten" des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft e.V. begleitet und berät Hochschulen darin, Angebote und Strukturen zu schaffen, die der zunehmenden Diversität von Studierenden und Beschäftigten gerecht werden. Dabei verknüpft das Audit Elemente der Organisationsentwicklung mit kollegialer Beratung und der Begleitung durch externe Auditor*innen.

Seit dem Jahr 2017 stand die Universität Vechta hierfür im engen Austausch mit den Vertreter*innen des Stifterverbands und anderer Hochschulen. In diesem Prozess wurde sie begleitet durch die externe Auditorin Dr.in Karoline Spelsberg-Papazoglou. Die Projektleitung des Audits hatte die zentrale Gleichstellungsbeauftragte Dr.in Tanja Meyer inne.

Für die Universität Vechta ging es darum, eine hochschulspezifische Diversity-Strategie zu entwickeln und zu implementieren. Mit dem Audit verfolgte sie das Ziel, die Chancengerechtigkeit in der Hochschulbildung und für die Entwicklung der Menschen an der Universität zu erhöhen. Der Universität Vechta ist es ein Anliegen, der Vielfalt ihrer Studierenden und Beschäftigten gerecht zu werden. So ist es ihr wichtig, mögliche Diskriminierungen an der Universität sichtbar zu machen und diese abzubauen, die Bildungsgerechtigkeit zu erhöhen und eine wertschätzende Hochschulkultur zu etablieren. Dabei legt sie Wert auf Sensibilität für Vielfalt im gesamten Hochschulsystem.

Ein zentrales Anliegen war und ist es daher, dass sich möglichst viele Menschen aus der Universität an dem Auditierungsprozess beteiligen und gelebte Diversität mitgestalten.