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Equal Care Day

1. März

Der 1. März ist der Equal Care Day. Dieser Aktionstag wurde 2016 ins Leben gerufen, um auf die Ungleichverteilung der sogenannten unbezahlten Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern aufmerksam zu machen. Weit über 80 % der beruflichen Care-Arbeit wird in Deutschland von Frauen verrichtet. In privaten Haushalten beträgt die sogenannte Gender Care Gap 52,4 Prozent laut dem Statistischen Bundesamt.

Die ungleiche Verteilung der Sorgearbeit führt dazu, dass etwa 50 Prozent der berufstätigen Frauen zwischen 30 und 65 in Teilzeit arbeiten, aber nur 7 Prozent der berufstätigen Männer. Das hat Folgen: Vor allem Frauen sind als Rentnerinnen auf die Grundsicherung im Alter angewiesen – die Differenz zwischen den Renten von Frauen und Männern, also die Gender Pension Gap beträgt 44,8 Prozent.

Die Messbarkeit der Gender Care Gap birgt allerdings Schwierigkeiten, unter anderem weil verschiedene Sorgearbeiten häufig zeitgleich verrichtet werden können und weil Sorgearbeit nicht einheitlich definiert ist.

Dazu kommt der sogenannte „mental workload“, damit sind die unsichtbaren Aufgaben im Alltag gemeint, die nebenher identifiziert und abgearbeitet werden müssen. Der mental workload ist noch schwerer zu messen, jedoch wird es Menschen dadurch häufig unmöglich, in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilzuhaben. Das diesjährige Motto lautet übrigens „Vorausschauende Rücksichtnahme“.

Mehr Infos findet ihr auf der Seite zum Eqal Care Day des gemeinnützigen Vereins klische*esc. Sie hält zahlreiche Infos, Anregungen und Veranstaltungstipps bereit. Von dort stammt auch die Illustration „Horizont“ von Till Lassmann aus unserem Instagram-Post zum Aktionstag.