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Prof. Dr. Ulrike Knobloch

Professur Ökonomie und Gender (W1)
  • Plurale Feministische Ökonomie und ihre normativen Grundlagen
  • Geschlechterbewusste Wirtschaftsethik
  • Globale Ordnungsethik aus Geschlechterperspektive
  • Versorgungsökonomie und Versorgungssysteme im Vergleich
  • Feministisch-kritisches Denken in Sozialwirtschaft und Haushaltsökonomie

Caring Societies - Neue Abhängigkeiten oder mehr Gerechtigkeit?

Interdisziplinäre Hybrid-Tagung

15. - 17. September 2021

Universität Vechta und digital


Im November 2016 hat Dr. Ulrike Knobloch die Professur Ökonomie und Gender an der Universität Vechta angetreten. Sie hat an der Universität Freiburg im Breisgau Volkswirtschaftslehre studiert und nach ihrem Abschluss als Diplom-Volkswirtin einige Semester Philosophie, um sich fundierter mit den normativen Voraussetzungen der Mainstream-Ökonomie auseinandersetzen zu können. Für ihre wirtschaftsethische Promotion wechselte sie nach St. Gallen in die Ostschweiz, wo sie damit angefangen hat, die Integrative Wirtschaftsethik aus Geschlechterperspektive weiterzudenken. Nach weiteren beruflichen Stationen im In- und Ausland – darunter Forschungsaufenthalte an der New School for Social Research in New York NY, dem Rensselaer Polytechnic Institute in Troy NY und der Bürgschaftsbank für Sozialwirtschaft in Köln – war sie bis zu ihrem Wechsel nach Vechta als Oberassistentin mit Schwerpunkt Gender an der zweisprachigen Universität Freiburg / Université Fribourg in der Westschweiz tätig.

Kurz-CV

 

Ihre Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität Vechta ist auf das Themenfeld Geschlechterforschung in Wirtschaftstheorie und Wirtschaftsethik ausgerichtet. Sie entwickelt eine Ökonomie der bezahlten und unbezahlten Arbeit, die die unbezahlte Haus- und Betreuungsarbeit ebenso wie die Freiwilligenarbeit einbezieht.

Im Oktober 2017 hat ein zweitägiges Forschungsgespräch zur "Ökonomie des Versorgens" stattgefunden. Dazu waren Ökonominnen aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen, ihre je eigenständigen wirtschaftstheoretischen Ansätze zur Diskussion zu stellen. Die Ergebnisse des Forschungsgesprächs sind als Sammelband im Verlag Beltz Juventa erschienen: www.beltz.de/fachmedien/soziologie/produkte/produkt_produktdetails/38891-oekonomie_des_versorgens.html).

Vom 15.-17. September 2021 wird die von ihr initiierte Tagung "Caring Societies - Neue Abhängigkeiten oder mehr Gerechtigkeit?" stattfinden, die aufgrund der Corona-Pandemie als Hybrid-Veranstaltung geplant wird, also an der Universität Vechta und digital stattfinden wird (siehe Aktuelles).

 

Die aktuellen Lehrveranstaltungen von Prof. Knobloch an der Universität Vechta mit allen Texten und Materialien sind jeweils auf Stud.IP zu finden.

Zudem unterrichtet Prof. Knobloch folgende Veranstaltungen an anderen Universitäten:

  • Einführung in die feministische Wirtschaftstheorie und Wirtschaftsethik, Justus-Liebig-Universität Gießen (seit 2016 jeweils als Blockseminar im Sommersemester)
  • Einführung in die Gender Studies, Universität Freiburg/Fribourg Schweiz (seit 2018 jeweils als Blockseminar im Frühjahrssemester)
  • Einführung in die Plurale Feministische Ökonomie, Leuphana Universität Lüneburg (als Blockseminar im Wintersemester 2020/21)
  • Gender und soziale Wohlfahrt: Ökonomie des Sorgens und Versorgens, Universität Freiburg/Fribourg Schweiz (als Blockseminar im Herbstsemester 2021)

 

 

Vortragsankündigungen

Dienstag, 18.05.2021, 19:00 Uhr: Plurale Feministische Ökonomie des Sorgens und Versorgens, Online-Vortrag im Rahmen der  Ringvorlesung "Economic Thinking out of the Box" der Hochschulgruppe Rethinking Economics Kiel, Sommersemester 2021.

Mittwoch, 12.05.2021, 16:00 Uhr: Ökonomie der bezahlten und unbezahlten Arbeit, Online-Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung zur Gender- und Diversity-Forschung, Universität Vechta, Sommersemester 2021.

 

Gehaltene Vorträge

Dienstag, 27.04.2021, 19:00 Uhr: Ökonomie des Versorgens, Online-Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gegenbewegungen - Der Wirtschaft ihren Platz zuweisen", Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Soziologie der Universität Linz u.a., März bis Juni 2021.

Samstag, 24.04.2021, 14:00 Uhr: Sorgeökonomie aktuell - Hat die Corona-Pandemie die gesellschaftliche Wahrnehmung der bezahlten und unbezahlten Sorgearbeit nachhaltig verändert? Vortrag und Diskussion im Rahmen des Online Seminars "Professionelle Sorgeberufe: anerkennen - aufwerten - ausweiten: Von der Produktionsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft", Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, 23.-24.04.2021.

(Eine Auswahl früherer Vorträge wird in Kürze ergänzt.)

 

(folgen in Kürze)

(folgen in Kürze)

(folgen in Kürze)

stv. Studienfachsprecherin

Prüfungsbeauftragte des Fachs Wirtschaft und Ethik

Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte Fakultät I

Mitglied der Ethikkommission

Mitglied des BA CS-Prüfungsausschusses