Berufsanerkennungsjahr (BAJ) für die staatliche Anerkennung


Informationsveranstaltung und Praxiseinblick zum Berufsanerkennungsjahr für Sozialarbeiter/innen

Referent: Dr. Georg Singe
Datum: Mittwoch, 30.05.2018
Zeit: 14.00 Uhr - ca. 15.00 Uhr
Raum: Aula

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Foto: Universität Vechta/Meckel


Die Universität Vechta begleitet im Auftrag des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur das Berufsanerkennungsjahr zur Erlangung der "staatlichen Anerkennung" als Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter und Sozialpädagogin/Sozialpädagoge entsprechend der niedersächsischen Verordnung über die staatliche Anerkennung von Berufsqualifikationen auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik und der Bildung und Erziehung in der Kindheit (SozHeilKindVO) in der Fassung vom 17. Mai 2017 (Nds. GVBl. Nr. 8/2017, S. 155-161 ), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 20. März 2018 (Nds. GVBl. Nr. 4/2018, S. 42-43). Die Umsetzung dieser Landesverordnung ist in der  Ordnung der Universität vom 12.3.2013 geregelt. Diese wird demnächst bearbeitet.

Grundsätzliches zum BAJ

Im Anschluss an das Studium Soziale Arbeit folgt für die, die die staatliche Anerkennung anstreben, das Berufsanerkennungsjahr (BAJ), welches zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter und Sozialpädagogin/Sozialpädagoge führt. Auch Absolventinnen und Absolventen vergleichbarer Studiengänge der Sozialen Arbeit anderer Hochschulen können zugelassen werden.
Das Berufsanerkennungsjahr (BAJ) kann nach Abschluss des BA Studiengangs Soziale Arbeit zu jeder Zeit im Jahr begonnen werden. Als Abschluss des Studiums gilt der Tag der letzten bestandenen Prüfung. Eine weitere Immatrikulation ist nicht nötig, da das BAJ ein Angebot der Wissenschaftlichen Weiterbildung der Universität Vechta ist.

Rechtliche Grundlagen

Die Umsetzung der niedersächsischen Verordnung ist in einer eigenen Ordnung der Universität Vechta geregelt. Diese Ordnung der Universität bestimmt, dass das Berufsanerkennungsjahr entsprechend dem zweiphasigen Modell der §§4 ff. der niedersächsischen Verordnung erfolgt.

Die staatliche Anerkennung erwirbt, wer nach einem entsprechenden Studium das Berufspraktikum erfolgreich abgeschlossen und das Kolloquium bestanden hat (§ 1 Abs.1 der niedersächsischen Verordnung). Das Berufspraktikum dauert in der Regel zwölf Monate. Die Ausbildungsinstitution schließt mit dem Berufspraktikanten einen Ausbildungsvertrag nach den vertragsrechtlichen Vorschriften des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) ab. Ein  Antrag auf Zulassung zum BAJ zum BAJ ist bei der Universität Vechta zu stellen. Nach dem Zulassungsbescheid seitens der Universität werden die jeweiligen Gebühren fällig und das Studienangebot der begleitenden Lehrveranstaltungen kann wahrgenommen werden. Die staatliche Anerkennung ist nach wie vor das „Gütesiegel" für eine praxisorientierte Ausbildung von Fachkräften der Sozialen Arbeit. Sie bildet u. a. die Voraussetzung für die Übernahme hoheitlicher Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der Zuständigkeiten öffentlicher und freier Träger.

Ziele des BAJ

Während der berufspraktischen Tätigkeit soll sich die Absolventin/der Absolvent in die praktische Soziale Arbeit und die damit verbundenen Verwaltungstätigkeiten einarbeiten und ihre/seine Fachkenntnisse vertiefen (§ 4 Abs.1 der niedersächsische Verordnung). Durch die Anwendung im Studium erworbener Kenntnisse und Kompetenzen können im eigenen professionellen Handeln praktische Erfahrungen gesammelt werden. Die berufspraktische Tätigkeit wird durch die Universität fachlich eng begleitet und supervidiert, sie wird dadurch zu einem zentralen Bestandteil des Prozesses beruflicher Sozialisation und Identitätsbildung.

Anforderungen an die Ausbildungsstelle

Die Ausbildungsstelle muss geeignet sein, die Ziele der niedersächsischen Verordnung zum BAJ zu erfüllen. Sie muss in ausreichendem Umfang in einem Feld Sozialer Arbeit tätig sein und eine regelmäßige Anleitung der Absolventin/des Absolventen durch eine qualifizierte und erfahrene Fachkraft gewährleisten. Sie schließt mit der Absolventin/dem Absolventen für die Dauer des Berufspraktikums einen adäquaten Ausbildungsvertrag ab, dessen Bestandteil ein Ausbildungsplan ist. Ausbildungsvertrag und Ausbildungsplan sind der Universität zur Genehmigung vorzulegen.

 

Downloads/ Anträge / Formblätter, Zentrale Informationen auf einen Blick

 

Begleitende Lehrveranstaltungen

Während des Berufsanerkennungsjahres sind an 16 Tagen begleitende Lehrveranstaltungen zu absolvieren (vgl. Ordnung der Universität zum Berufsanerkennungsjahr vom 12.3.2013).

Fachfortbildungen (3 Tage)

Supervision (7 Tage)

Fortbildungen im Wahlbereich (6 Tage)

 

Projekt DiVA - Mentoring für Studentinnen!

Wir möchten alle Teilnehmerinnen im BAJ auf folgendes Angebot der Universität Vechta aufmerksam machen.

Sie sind Absolventin oder studieren im Master und nähern sich dem Ende Ihres Studiums und überlegen sich, was danach kommen soll? Sie haben schon an eine Promotion gedacht, nur kommen Sie da alleine nicht recht weiter? Genau hier kommt DiVA ins Spiel! In diesem Programm geht es um eine Mentoringbeziehung zwischen einem* einer Wissenschaftler*in oder einer promovierten Person aus der außeruniversitären Berufswelt und Ihnen, der Mentee. Bei regelmäßigen Treffen dieser Tandems können Sie all Ihre Fragen bezüglich Ihres Berufsweges mit einem professionell erfahrenen Menschen besprechen, Lösungswege eruieren und über den Tellerrand der Berufswelt blicken. …
Nähere  Informationen auf der Homepage der Gleichstellungsbeauftragten der Universität VECHTA unter
http://www.uni-vechta.de/einrichtungen-von-a-z/gleichstellung/diva-mentoring-fuer-studentinnen/

 

ACHTUNG!

Alle Anträge und Dokumente
sind an folgende Anschrift zu richten:

Universität Vechta
Berufsanerkennungsjahr

Frau Kirsten Tuschick
Postfach 15 53
D-49364 Vechta

Letzte Aenderung: 19.10.2018 · Seite drucken

 

Alle Anträge und Dokumente
sind an folgende Anschrift zu richten:

Universität Vechta
Berufsanerkennungsjahr
Frau
Kirsten Tuschick
Postfach 15 53
D-49364 Vechta

Kontakt

Koordinator Berufsanerkennungsjahr

Dr. Georg Singe

Raum: R 138
Tel.: +49 (0) 4441.15 471
E-Mail:
Opens window for sending emailinfo.baj
Opens window for sending emailgeorg.singe

Sekretariat

Kirsten Tuschick

Raum: R216 b
Tel.:+49 (0) 4441.15 184
Sprechzeiten:
Mo - Fr nach Vereinbarung
E-Mail: Opens window for sending emailkirsten.tuschick

Sekretariat

Beatrix Sieverding

Raum: R216 b
Tel.: +49 (0) 4441.15 383
Sprechzeiten: Mo, Di, Do 9.00 - 11.45 Uhr
E-Mail: Opens window for sending emailbeatrix.sieverding

Studentische Hilfskraft

Julia Ostermann

Raum: R216 b
Sprechzeiten: n. Vereinb.
E-Mail: Opens window for sending emailinfo.baj