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Prof. Dr. Michael Ewig

Prof. Dr. Michael Ewig

Vizepräsident für Forschung
und Nachwuchsförderung
 

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Ariane Bremer

Ariane Bremer

Sekretariat
 
 

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Gert Hohmann

Gert Hohmann

Persönlicher Referent des Vizepräsidenten für Forschung und Nachwuchsförderung
 

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Raum T 204

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Prof. Dr. Michael Ewig


Wissenschaftliche Laufbahn

09.1984 - 06.1990Studium der Fächer Biologie und Latein, Universität Münster, Abschluss: Erste Staatsprüfung Lehramt Sekundarstufe I und II
01.1992 - 12.1996Promotionsstudium Zoologie (Chronobiologie), Lehramtsstudium Geographie (SII & S I), Universität Münster
02.1997 - 01.1999Studienreferendar in den Fächern Biologie und Latein, Abschluss: Zweite Staatsprüfung Lehramt Sekundarstufe I und II
07.2000Promotion (Dr. rer. nat.), Universität Münster
09.1999 - 03.2007Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Didaktik der Biologie, WWU Münster
04.2007 - 09.2014Professur Naturwissenschaftliches Lernen - Biologie, PH Weingarten
Seit 10.2014Universitätsprofessor Biologie und ihre Didaktik, Universität Vechta
Seit 01.07.2016   Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Vechta

Forschungsprojekt "Bilingualer Biologieunterricht"

Seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts werden in Deutschland an manchen Schulen bestimmte Unterrichtsfächer in einer Fremdsprache unterrichtet. Vorrangiges Ziel dieses so genannten "Bilingualen Sachfachunterrichts" ist die Förderung der fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen der  teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. In jüngerer Zeit zählt - an etwa hundert Schulen bundesweit - auch das Fach Biologie zum Kanon der Fächer, die bilingual unterrichtet werden. Aus Sicht der Biologiedidaktik stellt sich die Frage, inwieweit der Erwerb von fachspezifischen Kompetenzen im "Sachfach" Biologie davon profitiert, dass dieses in einer Sprache unterrichtet wird, die für die Mehrzahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nicht die Muttersprache ist. Der Klärung dieser übergeordneten Frage widmet sich das Forschungsprojekt "Bilingualer Biologieunterricht". Im Rahmen dieser empirischen Lehr-Lern-Forschung ergeben sich mittelfristig vielleicht auch grundsätzliche Erkenntnisse für den Umgang mit mehrsprachigen Situationen im naturwissenschaftlichen Unterricht. Dieser sollte auf entsprechende Situationen vorbereitet sein, da Migrationsprozesse auch zukünftig zu unserem Alltag gehören werden.

In umgekehrter Perspektive ergeben sich Fragestellungen dahin gehend, inwieweit Unterstützungsmaßnahmen für Lernende in bilingualem Biologieunterricht auch Eingang finden können in Unterricht mit – hier: sprachlich – heterogenen Lerngruppen. Eine mögliche Unterstützungsmaßnahme für Lernende mit wenig ausgeprägten schulsprachlichen Kompetenzen ist der Einsatz sogenannter ‚leichter Sprache’: Im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojektes ‚BRIDGES’ bzw. der darin verorteten ‚Werkstatt Inklusion’ wird in einem Promotionsvorhaben untersucht, inwieweit durch den Einsatz ‚leichter Sprache’ auch Schüler*innen mit niedrigen schulsprachlichen Kompetenzen an fachliche Inhalte der Biologie heran geführt werden können.

Für eine Kontaktaufnahme zu diesem Forschungsprojekt wenden Sie sich gerne an den Projektleiter Prof. Dr. Michael Ewig.

Projektpartnerschaften
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