Der Career Service unterstützt gerne, wenn es darum geht, einen stärkeren Employability-Ansatz zu implementieren oder beizubehalten. Berufsbefähigung kann für Studierende auf unterschiedlichen Wegen aufbereitet werden, steht aber stets in engem Zusammenhang mit praxisnahen Elementen des Lehr-/Lernkontextes. Der Erwerb der Beschäftigungsfähigkeit (Employability) ist ein aktiver von den Studierenden mitgestalteter Prozess im Studienverlauf.

Im Wintersemester 2018/2019 durch den Career Service geförderte Projekte:


Während der Veranstaltung stellen sechs ehemalige Studierende aus unterschiedlichen beruflichen Handlungsfeldern in unterschiedlichen Positionen ihren Werdegang und ihr Berufsfeld vor und führen Gruppengespräche mit den Studierenden. Das Ziel ist es, dass Berufs- und Studienmöglichkeiten nach dem Bachelor- oder Masterabschluss aufgezeigt werden. Dies soll eine Orientierung und Hilfe für die Schärfung des individuellen Studienprofils während des Studiums dienen. Zudem können Kenntnissen zur Gestaltung von Job- und Praktikasuche bzw. –bewerbungen vor dem Hintergrund des wenig bekannten Bachelor- und Masterabschluss „Management Sozialer Dienstleistungen“vermittelt werden.

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Frau Dr. Dorothee Belling, Didaktische Leiterin an der Ludgerus-Schule in Vechta, stellte in einem Expertenvortrag das Geocaching als eine Methode für das außerschulische, fachübergreifende Lernen vor, welches der Entwicklung von räumlicher Orientierungskompetenz dient. Im Anschluss daran haben die Studierenden mithilfe von GPS-Geräten, Tablets, ihren Smartphones und der App Actionbound selbstständig nach Caches auf dem Universitätsgelände gesucht.

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In zwei Seminarsitzungen haben die Studierenden die Potenziale des Lernortes Bauernhof für den fachübergreifenden Unterricht der Primar- und Sekundarstufe I kennengelernt. Im Anschluss daran erkundeten die Studierenden den Hof Heil in Fladderlohausen mit den „Augen der Schülerinnen und Schüler“. Der Hof Heil ist ein außerschulischer Lernstandort der Arbeitsgemeinschaft Regionales Lernen Agrarwirtschaft e. V. (AGRELA) und bietet „Landwirtschaft zum Anfassen“.

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Das Europäische Fachzentrum Moor und Klima Wagenfeld GmbH bietet mit seiner Moorwelten-Ausstellung, dem Torfmoos-Klassenzimmer, dem Moorwelten-Barfußpark und den Moorpadd-Wanderungen durch das Naturschutzgebiet Neustädter Moor vielfältige Lernangebote zum Themenfeld Moor, Klima und Naturschutz.
Nach der Begrüßung durch Frau Dr. Michaela Meyer, die das Erlebniszentrum leitet, bekamen die Studierenden einen Ein- und Überblick in die pädagogische Arbeit und Angebote der Moorwelten. Nach dem Besuch der Ausstellung, erkundeten die Studierenden gemeinsam mit Frau Dr. Meyer das Neustädter Moor.

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Vom 30.09. bis 05.10.2018 nahmen 50 Studierende der Sozialen Arbeit unterstützt durch Studienqualitätsmittel zur Förderung der Employability an der Exkursion nach Berlin teil. In einer Großstadt wie Berlin gab es für die Studierenden die Möglichkeit, vielfältige Handlungsfelder der Sozialen Arbeit zu erkunden und mit den dortigen Fachkräften ins Gespräch zu kommen. Dazu besuchten sie unter Anderem verschiedene Praxisstellen:

  • Anlaufstellen für Menschen mit Fluchterfahrung
  • Einrichtungen der Drogenhilfe
  • Einrichtungen für Menschen, die sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren
  • Eine Einrichtung zur Unterstützung von Vätern
  • Einrichtungen des Kinderschutzes
  • Einrichtungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen
  • Gemeinwesenorientierte Angebote Sozialer Arbeit
  • Eine Einrichtung für ambulante und stationäre Erziehungshilfen für lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Jugendliche und junge Volljährige

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Zur Frage „Armut – (k)ein Thema im Oldenburger Münsterland“ diskutierten am 13.11.18 im Waldhof Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis der Sozialen Arbeit. Die Podiumsdiskussion fand im Rahmen des Studieneingangsprojektes statt und gab den Studierenden des ersten Bachelorsemesters die Gelegenheit, unterschiedliche Positionen auf das Thema Armut auszuloten und zu diskutieren.

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Vom 09. bis zum 11. Januar 2019 reisten insgesamt neun Studierende des Masterstudiengangs Gerontologie unter der Leitung von Prof. Dr. Frerich Frerichs (Uni Vechta), Laura Naegele (Uni Vechta) und Theresa Grüner (Hochschule München) zu einer zweitägigen Exkursion nach München. Ziel der Exkursion war es, mit den Studierenden des Moduls „Altern und Region“ ausgewählte Anlaufpunkte, Einrichtungen und Maßnahmen der alter(n)sgerechten Stadt- und Quartierentwicklung zu besuchen, um vor Ort mehr über die praktische Arbeit der Beschäftigten dort zu erfahren. Die Studierenden sollen die Möglichkeit erhalten "Vor Ort" Eindrücke zur eigenen Karriereentwicklung zu sammeln.

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Am 24. Januar 2019 besuchte die langjährige Personalentwicklerin Gabriele Brümmer als Praxisexpertin die Abschlussveranstaltung des Seminars „Alter(n)sgerechte Personalentwicklung in Betrieben“ im Studienfach Gerontologie. Ziel des Seminars ist es, dass Studierende in Kleingruppen beispielhafte Konzepte für alter(n)sgerechte Personalentwicklungsmaßnahmen erarbeiten. In einem gemeinsamen Workshop mit Frau Brümmer werden die Projekte dann einem s.g. „Praxis-Check“ unterzogen und die Studierenden bekommen detailliertes Feedback von einer Expertin zu ihren Projektideen. 

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Der Wochenend-Workshop zum pferdegesützten Coaching wurde in Zusammenarbeit mit "Kathmann Potenziale" durchgeführt. 30 Studierenden der Uni Vechta waren gemeisam mit Dozent Detlev Lindau-Bank für einen Seminartag auf dem Hof Kathmann in Hausstette. Dort erhielten sie Einblick in die Möglichkeiten von Pferde gestützten Interventionen zur Personalentwicklung und zugleich bearbeiteten sie ihr Thema: "Der Entwicklung des professionellen Selbst". Die Kommentare der Teilnehmer*innen zum Seminar waren durchweg positiv und begeistert. 

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Am 15. und 16. Februar 2019 besuchten Studierende, Dozenten*innen und Professoren*innen der Universität Vechta vom Studienfach Gerontologie die Frühjahrstagung „Sektion Alter(n) und Gesellschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) in Kooperation mit dem Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) an der Goethe-Universität Frankfurt.

Doing Age in Other Ways – was meint das genau? An beiden Tagen wurden sehr interessante Vorträge gehalten und vor allem Themen aufgegriffen, wie Straffälligkeit und Strafvollzug im Alter, Demenz und Behinderung, LSBT*I und mehr Devianz in Zukunft?

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Impressionen aus den Projekten

 

 

Perspektiven nach dem Studium: MSD-Alumni
MSD_Gruppenarbeit mit Alumni
MSD_Gruppenarbeit mit Alumni
Lernort Bauernhof
Geocaching
Lernort Moor
Podiumsdiskussion Soziale Arbeit
Teilnehmer Workshoptag "Sonderpädagogische Förderung im Musikunterricht"
Ratssitzung des Kommunalausschusses der Stadt München
Café-Regenbogen, eine Einrichtung der Münchner Aids-Hilfe
LMU München
Gruppenfoto im historischen Rathaus München
Projektvorstelllung im Seminar Alter(n)sgerechte Personalentwicklung in Betrieben
Projektvorstelllung im Seminar Alter(n)sgerechte Personalentwicklung in Betrieben
Poster "zusammenRÜCKEN"
Tagung Frankfurt Gerontologie Gruppenbild
Tagung Frankfurt Gerontologie
Tagung Frankfurt Gerontologie
Tagung Frankfurt Gerontologie
Pferdegestütztes Coaching_Arbeit mit dem Pferd
Pferdegestütztes Coaching_Kleingruppe
Pferdegestütztes Coaching_Gruppenbild
 
 

Beschäftigungsbefähigung als Übersetzung von Employability – einem Leitziel des Bologna-Prozesses – zielt auf die Fähigkeit ab, sich erforderliche Kompetenzen bei sich verändernden Bedingungen anzueignen bzw. aneignen zu können, um Erwerbsfähigkeit zu erlangen bzw. aufrecht zu erhalten.
In verschiedenen Dokumenten auf europäischer Ebene und in deutschen Landesgesetzgebungen ist die Entwicklung der Berufsfähigkeit der Studierenden einer der verbindlichen Studienziele. Die Arbeitsmarktvorbereitung ist – laut Wissenschaftsrat -  eine der drei zentralen Dimensionen zeitgemäßer akademischer Bildung, neben Fachlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung.
Beschäftigungsbefähigung kann nur in der Summe und in der Verzahnung verschiedener Maßnahmen in unterschiedlichen Phasen im Student Life Cycle (Studienverlauf) gezielt gefördert werden.

Um die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden zu stärken brauchen Sie:

  • Eine fundierte fachwissenschaftliche Ausbildung mit Praxisbezug
  • Die Möglichkeit zum Erwerb von überfachlichen Kompetenzen wie beispielsweise Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, interkulturellen Kompetenzen sowie eine Bandbreite an methodischen Kompetenzen bereits im Rahmen des Studiums
  • Die Fähigkeit und Bereitschaft zu lebenslangem Lernen
  • Die Fähigkeit und Bereitschaft, die eigenen Kompetenzen auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes zu beziehen und weiterzuentwickeln

Die Veränderungen in der Berufswelt wie z.B. die Globalisierung, die Ausdifferenzierung der Berufsfelder sowie wachsender Einfluss der Ökonomie und die damit einhergehenden veränderten Bedingungen im Verhältnis von Studium und Beruf stellen die Hochschulen vor die Aufgabe, zu klären, wie sie in der Gestaltung der Studiengänge diese Entwicklungen berücksichtigen.
Die Hochschule hat sich von einer überschaubaren Institution zur Reproduktion einer wissenschaftlichen Elite hin zu einer Institution entwickelt, wo die Mehrheit der Absolventen einen Arbeitsplatz im außeruniversitären Arbeitsmarkt anstrebt.


Den Studierenden sollten aufgezeigt werden, dass Theorie und Praxis im Studium keinen Gegensatz bilden, sondern sich vielmehr gegenseitig ergänzen und durchdringen.

Ein erster Ansatz könnte sein praxisnahe Elemente in Veranstaltungen einzubinden. Forschungs- und Praxisprojekte sind eine gute Möglichkeit die Verbindung zwischen der wissenschaftlichen Arbeit und der Praxis herzustellen. Entsprechende Maßnahmen innerhalb Ihrer Module können

  • Case Studies,
  • durch Vor- und Nachbereitung flankierte Exkursionen und Expertengespräche,
  • Unternehmens- oder Einrichtungsbesuche,
  • Vorträge durch Berufspraktikerinnen und Berufspraktiker oder Alumni,
  • projektbasierte Ansätze mit Kooperationspartnern,
  • Besuche von Messen/Kongressen oder Tagungen sein.

Eine andere Möglichkeit wäre eine Annäherung an reale Berufskontexte durch Simulation, um den Studierenden mögliche Elemente beruflicher Erfahrungen schon vorab erlebbar zu machen

Zudem ermöglicht eine integrative Einbindung von überfachlichen Kompetenzen in Ihre Veranstaltungen es, während der Vermittlung von Fachwissen, einen wichtigen Teil der Employability der Studierenden zu fördern. Den Studierenden sollte vor Augen geführt werden, dass die meist ohnehin angewandten Methoden, wie z.B. Präsentationen durch Studierende oder Gruppenarbeiten im Veranstaltungskontext, eine Stärkung Ihrer überfachlichen Kompetenzen zur Folge hat.
Beispiel: Bei einer Einbindung von praktischen projektorientiertem Lernen, kann z.B. im Vorfeld durch eine E-Learning Einheit oder eine Präsenzveranstaltung der notwendige Input zum Thema Projektmanagement bereitgestellt werden und dabei thematisiert werden, welche Kompetenzen dabei erworben werden.

Die Studierenden müssen sich Ihrer Kompetenzen bewusst sein, diese in Ihre Kontexte einordnen können und anderen gegenüber darstellen können, sodass Sie sich und Ihr Kompetenzprofil beim Übergang vom Studium in der Beruf präsentieren können. Dies kann gelingen, indem man den Anwendungsbezug der im Studium erarbeiteten Kompetenzen in der Berufswelt stärker verdeutlicht.

Die zu vermittelnden zentralen beschäftigungsbefähigenden Kompetenzen der Fächer können dabei unterschiedlich sein. Somit ist es von Bedeutung, dass die Fächer diese für Studierende eingängig darzustellen und transparent machen.


Wir unterstützen Sie gerne durch Beratung, wenn Sie in Ihren Modulen einen stärkeren Employability-Ansatz implementieren möchten. Im gemeinsamen Gespräch können mögliche Maßnahmen aufgezeigt und deren Umsetzung geplant werden. Zudem können Kontakte zu Kollegen oder Kolleginnen hergestellt werden, die ähnliche Angebote schon durchgeführt haben und somit gute Tipps bei der Planung oder Umsetzung geben können.

Sollten Sie im jetzigen Wintersemester oder kommenden Sommersemester derartige Maßnahmen planen, freuen wir uns, wenn wir Sie in der Koordination oder (Teil-)Finanzierung unterstützen dürfen.

Bei Interesse am oder Fragen zum Thema Employability kontaktieren Sie mich gerne!


Von Seiten des Career-Service werden u. a. Praxisbörsen, Workshops und Webinare angeboten.
Zudem gibt es Projekte, Module, Seminare oder Veranstaltungen in einzelnen Studiengänge oder Fächern.

Als Beispiel zwei Projekten/Veranstaltungen aus dem SoSe 2017:

Die Fakultät III Anglistik, Geistes- und Kulturwissenschaften hat eine Vortragsreihe (fünf Vorträge) organisiert: Geistes- und kulturwissenschaftliche Berufsprofile - Geisteswissenschaftler werden Taxifahrer - Oder nicht?. Fünf Berufspraktiker haben dabei aus Ihrem Berufsalltag erzählt und wie Sie dort hingekommen sind.

Der Studiengang Management Sozialer Dienstleistungen hat in einem Seminar im Modul DM-7 teilnehmende Studierende einen Career-Day für Ihren Studiengang planen, durchführen und auswerten lassen. Dafür wurden potenzielle Arbeitgeber eingeladen sowie Informationen über den Studiengang durch einen Vortrag an die Arbeitgeber herangetragen.


Die geplanten oder durchgeführten Angebote Ihres Studiengangs können natürlich auf Ihren Fachseiten veröffentlicht werden.

Gerne können Sie Ihre Best-Practice Beispiele an den Career Service schicken, damit eine Kurzfassung auf dieser Seite veröffentlicht werden kann.
Somit können universitären Angeboten zu diesem Themenkomplex gesammelt dargestellt werden, sodass Kontakte zwischen Interessierten und durchführenden Lehrenden leichter hergestellt werden können.
Zudem können auch andere Studiengänge und Kollegen bei ähnlichen Ideen von Ihren Erfahrungen profitieren.
In diesem Fall wäre auch eine Verlinkung auf Ihre Fachseite möglich, sodass Sie Ihr Angebot nicht selber einpflegen müssen.

Falls Sie gerne ein Best-Practice Beispiel einreichen, Anregungen erhalten möchten oder sich einen unkomplizierten Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen oder Kollegen über Maßnahmen zur Erhöhung der Employability wünschen, melden Sie sich gerne!

 

 

Letzte Aenderung: 09.04.2019 · Seite drucken

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