Kooperationsprojekt des Deutschen Kinderhilfswerks und der Universität Vechta zum Thema "Nutzung digitaler Medien durch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"

Das von Mai bis November 2015 vom Deutschen Kinderhilfswerk und der Universität Vechta durchgeführte Kooperationsprojekt untersuchte, wie junge Flüchtlinge vor, während und nach der Flucht digitale Medien nutzen, um u.a. Kontakte mit dem Herkunftskontext aufrechtzuerhalten, neue Kontakte zu knüpfen, sich im Aufnahmeland zu orientieren und nach Unterstützungsmöglichkeiten zu suchen. Zu diesen Fragestellungen wurden in 17 Interviews und einer Gruppendiskussion 20 junge Flüchtlinge im Alter von 15 bis 19 Jahren, die derzeit in verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe leben, zu ihrer Nutzung digitaler Medien, wie Smartphones, sozialen Netzwerken, Apps, Skype, YouTube, Messenger etc., befragt. Die Erhebung fand in verschiedenen Städten in Deutschland statt.  Die Ergebnisse der explorativen Studie wurden unter dem Titel „Internet ist gleich mit Essen“ vom Deutschen Kinderhilfwerk veröffentlicht und am 09. Dezember 2015 in Berlin vorgestellt.

Projektleitung: Opens external link in new windowProf. Dr. Nadia Kutscher (Universität Vechta), Holger Hofmann (Deutsches Kinderhilfswerk)
ProjektmitarbeiterInnen: Lisa-Marie Kreß (Universität Vechta), Kai Hanke, Sebastian Schiller (Deutsches Kinderhilfswerk)

Letzte Aenderung: 25.10.2018 · Seite drucken