Sozialwissenschaften

WELT IM WANDEL - Dass sich die Welt in einem tiefgreifenden Wandel befindet, ist keine Neuigkeit mehr. Umso wichtiger ist es, die Folgen dieser Entwicklung zu analysieren, die richtigen Fragen zu stellen und entsprechende Antworten zu formulieren, die das Verständnis für die Veränderungen in Opens internal link in current windowweiter lesen

Prof. Dr. Corinna Onnen
Universitätsprofessorin für Allgemeine Soziologie

Fakultät II
Studienfach Sozialwissenschaften
Soziologie
Raum E 138a

Fon (0) 4441.15 305
Fax (0) 4441.15 454

Studium: SW-3


Pressemitteilung

Promotionskolleg Nautik

Am Samstag, den 10. März trafen sich Graduierte der „Hochschule Bremen – Nautik und Seefahrt“ mit zwei Professorinnen der Sozialwissenschaften der Universität Vechta, Frau Prof. Dr. Corinna Onnen und Prof. Dr. Rita Stein-Redent. Das Ziel der Veranstaltung war das gemeinsame Aufstellen eines Promotionskollegs. Dieses dient zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung und ist angelehnt an die Struktur des Promotionskollegs „Gender Studies.“ Das Kolleg trägt zur Unterstützung zukünftiger Promovierender bei und vernetzt die Forschungsgebiete der Sozialwissenschaften mit denen der Nautik.

Pressemitteilung - März 2017

Internationale Tagung Frauen- und Geschlechterforschung:

Politiken der Reproduktion, 27. bis 29. März 2017, Hannover





Seit 2007 bildet die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN) das Dach der niedersächsischen Genderforschung mit derzeit zehn Mitgliedseinrichtungen. Ziele der LAGEN sind die Stärkung, Weiterentwicklung und Vernetzung bereits bestehender Strukturen der Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen sowie die Unterstützung und Entwicklung neuer Einrichtungen.

Vom 27. bis 29. März 2017 fand in Hannover im Kulturzentrum Pavillon die internationale Fach-Tagung „Politiken der Reproduktion“ statt. Insgesamt haben ca. 150 Wissenschaftler_innen und Interessierte teilgenommen.

Eröffnet wurde die Tagung am Montag, den 27. März 2017 durch Dr. Barbara Hartung, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie durch die beiden Sprecherinnen der LAGEN Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater, Medien Hannover und Prof. Dr. Corinna Onnen, Universität Vechta. Finanziell gefördert wurde die Tagung vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Unter der Überschrift „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“ wurden an drei Tagen zentrale Fragestellungen der Frauen- und Geschlechterforschung diskutiert. Inhaltliche Schwerpunkte waren dabei „Biographien“, „Care“, „Menschen und Maschinen“, „Räume“ sowie „Wissen und Institutionen“. Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Nikita Dhawan von der Universität Innsbruck. Insgesamt standen mehr als 30 Vorträge und ca. 35 Poster-Präsentationen von Wissenschaftler_innen aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Indien, Irland, Israel, Österreich und Polen auf dem Plan. Die Tagung schloss am Mittwoch, den 29. März 2017 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Gudrun-Axeli Knapp mit dem Titel „Wiederherstellen - Unterbrechen - Verändern? Anmerkungen zum Begriff der Reproduktion“. Im Anschluss an die Tagung organisierte die LAGEN einen Vernetzungsworkshop für die niedersächsischen Teilnehmer_innen, um die Ergebnisse der Tagung in die Arbeit der Forschungseinrichtungen zu integrieren. „Die Tagung war ein voller Erfolg für die niedersächsische und internationale Frauen- und Geschlechterforschung, sowohl inhaltlich als auch für die Netzwerkarbeit“, resümiert Prof. Dr. Corinna Onnen, Sprecherin der LAGEN.



Hannover, den 29. März 2017

Weitere Informationen zur LAGEN finden Sie unter www.nds-lagen.de.

Kontakt: Dr. Beate Friedrich, Forschungskoordinatorin der LAGEN
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH)
Emmichplatz 1, 30175 Hannover, verbund@nds-lagen.de, Tel. 0511-3100-7329


Pressemitteilung - November 2016

Foto: Frank Grunwald

Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen:
Doktorand_innentag Gender Studies und Jahrestagung der LAGEN
vom 11. bis 12. November 2016 an der Technischen Universität Braunschweig.


Seit 2007 bildet die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN) das Dach der niedersächsischen Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung mit derzeit zehn Mitgliedseinrichtungen. Ziele der LAGEN sind die Stärkung, Weiterentwicklung und Vernetzung bereits bestehender Strukturen der Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen sowie die Unterstützung und Entwicklung neuer Einrichtungen.

Am 11. November 2016 fand der 6. interdisziplinäre Doktorand_innentag Gender Studies an der TU Braunschweig statt. Ziel ist die Förderung wissenschaftlicher Karrieren in den Gender Studies. Dort wurden niedersächsische Promotionsprojekte in der Geschlechterforschung vorgestellt und von ausgewiesenen Geschlechterforscher_innen kommentiert, darunter Prof. Dr. Ilse Costas (Georg-August-Universität Göttingen), Prof. Dr. Corinna Onnen (Universität Vechta), Prof. Dr. Silke Wenk (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) und Dr. Sabine Wöhlke (Universitätsmedizin Göttingen). Im Zuge der Podiumsdiskussion zum Thema „Über die Promotion hinaus denken... Perspektiven durch Vernetzung“ mit Maximiliane Brand (Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW), Jördis Grabow (Koordinatorin der LAGEN), Dr. Yves Jeanrenaud (FG Gender/AG Perspektiven) und Lisa Krall (FG Gender/ Sprecherin der AG Perspektiven) gründete der anwesende wissenschaftliche Nachwuchs eine LAGEN-Arbeitsgruppe.

Ebenfalls an der TU Braunschweig fand am 12. November 2016 die LAGEN-Jahrestagung 2016 „Technik – Raum – Bildung. Geschlechterforschung in Niedersachsen“ statt und fokussierte die Bandbreite der Forschungsprofile der sechs Professorinnen des niedersächsischen Maria-Goeppert-Mayer-Programms (MGM). Dabei wurden Fragen nach der Bedeutung von Geschlecht in Bezug auf Maschinenbau, Raumwissenschaften, Physik, Pädagogik und Transkulturalität gestellt. Die Keynote von Prof. Dr. Sabine Hark (TU Berlin) verdeutlichte darüber hinaus die aktuellen Herausforderungen der Frauen- und Geschlechterforschung als eine kritische Wissenschaft, welche die gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen (Anti-Genderismus durch Rechtspopulismus etc.) verstärkt in den Blick nehmen muss. Die Strategien nachhaltiger Institutionalisierung von Geschlechterforschung diskutierten Dr. Barbara Hartung (Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur), Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) und Dr. Maren Jochimsen (Universität Duisburg-Essen) auch mit Blick auf die besonderen Herausforderungen.

In seinem Grußwort betonte der Präsident der TU Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Hesselbach die wichtige Position der Frauen- und Geschlechterforschung in der niedersächsischen Forschungslandschaft. Im Zuge der Grußworte durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, vertreten durch Dr. Barbara Hartung, die auch Grußworte der Ministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić verlas, wurde sowohl die Weiterführung und -entwicklung des MGM-Programms verkündet als auch die Weiterfinanzierung der LAGEN-Geschäftsstelle für die nächsten drei Jahre. Die LAGEN ist über die Unterstützung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hocherfreut, sichert sie doch die weitere erfolgreiche Vernetzungsarbeit.


Kommende Veranstaltungen
27. – 29. März 2017
„Politics of Reproduction - Politiken der Reproduktion“, Hannover (http://www.nds-lagen.de/veranstaltungen/lagenveranstaltungen2017/politiken-der-reproduktion-2017/ )
Weitere Informationen zur LAGEN finden Sie unter: http://www.nds-lagen.de

Kontakt
Jördis Grabow (Koordinatorin der LAGEN)
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH)
Postadresse: Emmichplatz 1, 30175 Hannover
lagen@nds-lagen.de

Pressemitteilung - April 2016

Kommentar zu den Fotos: Frau PD Dr. Rita Stein-Redent und Studierende der Minsker Staatlichen Linguistischen Universität, Gebäude der Staatlichen Linguistischen Universität

Vom 20.03. -23.03.2016 fand an der Minsker Staatlichen Linguistischen Universität das alljährliche Treffen des LABIK statt, an dem Frau PD Dr. Rita Stein-Redent aus dem Department II/Sozialwissenschaften als deren Mitglied teilgenommen hat.  Frau Stein-Redent u.a. hat einen Beitrag "Veränderungen der deutschen Hochschullandschaft heute: Strategien und Möglichkeiten" gehalten und im studentischen Plenum die Universität Vechta vorgestellt.

Das LABIK (Labor für Interkulturelle Studien) wurde vor mehr als 10 Jahren als "loser" Verbund von mehr als 20 TeilnehmerInnen aus 6 Ländern gegründet, dessen Ziel es ist, einen interkulturellen und multidisziplinären Austausch von Hochschulen in West- und Osteuropa  zu pflegen. Nicht nur wissenschaftliche Fragestellungen zu  interkultureller Phänomene werden bei den jährlichen Treffen diskutiert, sondern auch Lehre und Didaktik unter Einbeziehung von Studierenden finden Berücksichtigung. Ergebnisse sind gemeinsame Veröffentlichungen und die Realisierung von Aufenthalten von Lehrenden und Studierenden.  

Die Zusammenkunft  des LABIK findet ein Mal im Jahr an einer der beteiligten Hochschulen statt. Das nächste Treffen 2017 ist an der Vanadsorskij Staatlichen Universität " O. Tumanjan"  - eine Hochschule in Armenien.

Pressemitteilung – März 2016

Fotos: Herr Dr. Sandkötter mit Studentinnen und Studenten des Seminars „Soziale Ungleichheitsdimensionen in der Europäischen Union“. (Foto: UFPB / Sandkötter)

Von Februar bis April lehrt Dr. Stephan Sandkötter im Rahmen einer Opens internal link in current windowDAAD-Gastdozentur im Department für Internationale Beziehungen der brasilianischen Partnerhochschule der Universität Vechta, Universidade Federal da Paraíba, in João PessoaOpens internal link in current window. In seinen Lehrveranstaltungen thematisiert er Dimensionen sozialer Ungleichheit in der Europäischen Union. Die Studierenden erhalten zum Beispiel einen Einblick, in welch unterschiedlicher Weise die EU-Länder Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien und Portugal den aktuellen ökonomischen und sozialen Krisenherausforderungen begegnen und welche politische und soziale Position die Europäische Union als regionale Gemeinschaft einnimmt zu zunehmenden Ungleichheitsaspekten in den einzelnen Mitgliedsländern. Die Studentinnen und Studenten sollen, so der DAAD, durch die Gastdozentur motiviert werden, ihren Blick auf den Alten Kontinent zu schärfen und einen Teil ihres Studiums in Deutschland, vielleicht in Vechta, durchzuführen. Im Rahmen von Vorträgen nutzt Dr. Sandkötter seinen Aufenthalt auch dazu, das Austauschkonzept mit der UFPB weiter zu entwickeln und weitere Forschungskooperationen zu entwickeln.


Anne Heilmann

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Raum E 101 a
anne.heilmann
@uni-vechta.de


Sandra Lüken

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@uni-vechta.de

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Heike Dahms

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heike.dahms[at]uni-vechta[dot]de

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