Master-Lehrforschungsprojekte

 

Forschungsprojekt: ‚priWat‘: Die Herstellung von Privatheit in institutionellen Wohnformen – Eine Rekonstruktion biografischer Lern- und Bildungsprozesse der BowohnerInnen stationärer Erziehungshilfeeinrichtungen.

Das Projekt ‚priWat’ analysiert, anhand welcher Strategien Jugendliche in ihrem Wohnumfeld Privatheit herstellen. Dabei wird fokussiert, inwiefern sich dort auch Lern- und Bildungsprozesse abzeichnen und welche Faktoren auf diese Prozesse Einfluss haben. Die Erzählung der Lebensgeschichte und der gemachten Erfahrungen spiegelt die Beeinflussung der jetzigen Wohnsituation wider beziehungsweise rekonstruiert die früheren Wohnsituationen.

Das Projekt untersucht, wie sich Wohnen und explizit das Wohnen in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen vollzieht und welche Auswirkungen dies auf die Lern- und Bildungsprozesse der Jugendlichen hat.

- Erhebung von sechs biografisch-narrativen Interviews und Fotointerviews

- TeilnehmerInnen: fünf weibliche und ein männlicher BewohnerInnen

- Alter: 12-17 Jahre

- geschlechtsheterogene und geschlechtshomogene Erziehungshilfeeinrichtungen

- Ziel: Definition und Herstellung von Privatheit innerhalb der Wohngruppe

- Auswertung von drei Interviews anhand der dokumentarischen Methode

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Ansprechpartnerinnen:

Jessica Kollmer B.A.

Kristiane Kreuzbusch B.A.

Tara Lachnitt B.A.

 

 

Laufende Projekte:

Forschungsprojekt: Alltägliche Praxen und Routinen in Familie.

Die Bedeutung von Familienritualen als Herstellungsleistung“

Ziele des Forschungsvorhabens:

 

· Vertieftes Verständnis von Familienwirklichkeiten

· Betrachtung der Rituale als gesellschaftlich regulierte Interaktionsmuster

· Rolle der Familienrituale auf innerfamiliäre Erziehungs- und Bildungsprozesse

 

Forschungsschwerpunkte:

Wie werden Familienrituale in den einzelnen Familien definiert und vollzogen?

Welche Bedeutung messen die einzelnen Familienmitglieder (Vater, Mutter, Kinder) den Ritualen zu?

 

Methodische Realisierung:

- Ethnographische Forschung von Familienritualen: Teilnehmende Beobachtung in Familien

- Zusätzliche Interviews (narrativ/ Gruppendiskussion) mit der ganzen Familie oder ihren einzelnen Mitgliedern

- Besonderer Fokus auf die Kinder und Jugendliche sowie Berücksichtigung ihrer Sichtweisen auf die Familienrituale

 

 

Ansprechpartner*innen:

Teddy Haddad B.A.

Natalia Krist B.A.

Kambis Rahmani B.A.

Zahra Sadeghi B.A.

Lena Tabeling B.A.

 

Forschungsprojekt: „Pferdegestützte Intervention zur Resozialisierung junger inhaftierter Frauen“

Pferdegestützte Intervention als (PI) ist eine Behandlungsmethode im Rahmen des sozialtherapeutischen Konzeptes der Sozialtherapeutischen Wohngruppe für Jugendliche/junge Frauen.

Ziele: Aufbau von Selbstbewusstsein und Empathiefähigkeit, Übernahme von Verantwortung

Kooperationspartnerschaften:

· JVA für Frauen (Ansprechpartnerin: Frau Petra Huckmeyer)

· Sozialtherapeutische Abteilung der JVA (Ansprechpartnerin: Frau Ellen Bittner)

· Pferdegestützte Intervention/ Projekt (Ansprechpartnerin: Frau Dr. Rosel Genn)

 

Forschungsleitfrage:

Inwiefern verändert sich die Selbstwirksamkeitserwartung bei den inhaftierten Teilnehmerinnen der PI?

 

Methodische Realisierung:

Mitarbeit in einem bestehenden Projekt. Ergänzung eines vorhandenen Datensatzes durch zwei Erhebungsmethoden:

· Ethnografisch angelegte Forschung: Teilnehmende Beobachtung verschiedener Interaktionen im Rahmen der praktischen Intervention

· Erhebung biografischer Daten zur Bedeutung der PI im Lebensverlauf/im Kontext von Haft (z.B. biografisch-narrative Interviews)

 

Ansprechpartnerinnen:

Dana Sarbin B.A.

Svenja Böning B.A.

Hanna Korte B.A.

Lena Lövenich B.A.

Petra Lübbers B.A.

Letzte Aenderung: 08.04.2021 · Seite drucken