Arbeits- und Forschungsprojekte

Die Themen "Arbeit und Beruf" in der Grundschule

Theoretische Konzeptionen und empirische Erhebungen zum Themenbereich 'Orientierung in der Berufs- und Arbeitswelt' nehmen vorwiegend diejenigen in den Blick, die vor konkreten berufsbezogenen Entscheidungen stehen: Jugendliche und junge Erwachsene. Diese Altersgruppe verfügt bereits über eher verfestigte und rollenstereotype berufliche Vorstellungen. Welchen Beitrag kann die Grundschule leisten, um Kinder bei der Gestaltung ihrer beruflichen Biographie zu unterstützen? Im Rahmen dieser Studie wird untersucht, welche Initiativen, Projekte, Angebote und Materialien zur beruflichen Orientierung in der Grundschule vorliegen. Ausgehend von einer kritischen Würdigung des fachdidaktischen Diskussionsstandes werden Forschungsdesiderata und Handlungsempfehlungen entwickelt.

Förderinstitution:
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 2019-2020
Ansprechpartnerin: Opens internal link in current windowProf. Dr. Iris Baumgardt

Vorstellungen über die Arbeitswelt am Ende der Sek I

Berufsorientierung und Politische Bildung soll Jugendlichen Werkzeuge an die Hand geben, die Arbeitswelt, die sie erwartet, zu verstehen und diese aktiv mitgestalten zu können. Bildungswegentscheidungen richten sich in Österreich oft nach tradierten Rollenvorstellungen und sind häufig abhängig vom jeweiligen familiären Hintergrund.
Die Studie über die subjektiven Vorstellungen von Jugendlichen über die Arbeitswelt zielt darauf ab, die Bildungs- und Berufsentscheidungen von Jugendlichen am Übergang von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II zu analysieren und mittels einer (Politik-)didaktischen Rekonstruktion Handlungsempfehlungen für subjektorientierte Bildungsangebote abzuleiten.
Ein Hauptfokus der qualitativen Studie ist der soziodemographische Vergleich zwischen verschiedenen Bildungseinrichtungen (AHS/ NMS) und Schulstandorten mit Schwerpunkt auf Gender und Diversität. Eine fallstarke abbildungskräftige, quantitative Fragebogenerhebung wird der qualitativen Interviewphase vorgelagert und liefert, neben einem Überblick auf vorhandene Trends und Problemlagen, wichtige Hinweise für die Gestaltung der darauffolgenden Problemzentrierten Interviews.

In Kooperation mit der Universität Wien
Laufzeit: 2018-2020
Ansprechpartnerin: Opens internal link in current windowProf. Dr. Iris Baumgardt
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Werkstatt Inklusion (BRIDGES)

Die "Werkstatt Inklusion" ist ein fächerübergreifendes Projekt der Universität Vechta, das im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern gefördert wird. Das Projekt versteht sich als Forschungswerkstatt, in der das fachliche Lernen mit dem Fokus auf Inklusion und Heterogenität untersucht werden soll. Wissenschaftler*innen, Promovierende und Studierende aus den verschiedenen Disziplinen (unter anderem Biologie, Mathematik, Musik, Geographie, Erziehungswissenschaften und Sachunterricht) erforschen inklusive Lernumgebungen im Hinblick auf die (Weiter-) Entwicklung von didaktischen Konzepten.

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Inclusive Adult Education for Refugees (Out Side In)

Das EU-Projekt (erasmus+) nimmt die inklusive Bildung von Geflüchteten in den Blick und entwickelt Fortbildungsmodule für Ausbilder*innen: Die Universität Vechta arbeitet in diesem Projekt mit 8 Partnern aus 6 europäischen Ländern zusammen, um ein Handbuch und einen Curriculum zu erstellen. In dem Handbuch werden sechs Module vorgestellt, die sich an Erwachsenenbildner*innen richten, die mit Geflüchteten arbeiten. In den fünf verschiedenen Modulen werden Übungen vorgestellt, die dazu dienen Perspektiven von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu reflektieren. Es werden praktische Hinweise gegeben, insbesondere non-verbal zu kommunizieren und gelingende Kommunikation zu initiieren. Die Reflexion von Vorurteilen spielte in den Modulen ebenso eine Rolle wie die Weiterentwicklung inklusiver Kommunikationskompetenzen durch kreative Moderationsmöglichkeiten.

Förderinstitution: EU, erasmus+, key activity 2
Anschprechpartnerin: Opens internal link in current windowJohanna Sturhann
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Demokratieförderung durch Sprachbildung - Sprachbildung durch Demokratieförderung

Die Stadt Bergen (Landkreis Celle) veranstaltete unter der Federführung des Kooperationsbeauftragten im Sommer 2017 ein Feriensprachcamp mit dem Ziel, Demokratiekompetenzen, Partizipationsbereitschaft und Sprachkompetenzen der beteiligten Schüler*innen zu fördern. Die Vorstellungen der Kinder (mit und ohne Migrationserfahrung) zu ihren Mitbestimmungsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Begleitung durch die Universität Vechta/Arbeitsbereich Sozialwissenschaftlicher Sachunterricht. Das Projekt wird durch die Nds. Lotto-Sport-Stiftung, der Klosterkammer Hannover, dem Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, dem Nds. Kulturministerium, der Bürgerstiftung Region Bergen un der Stadt Bergen gefördert.
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Netzwerk für Demokratie und Prävention

Der Arbeitsbereich Gesellschaftswissenschaftlicher Sachunterricht engagiert sich im Rahmen des "Landesprogramms gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Menschenrechte" (Koordination: Nds. Landespräventionsrat) im Netzwerk für Demokratie und Prävention.
Ansprechpartner: Opens internal link in current windowMichael Otten