Natalie Gkoutes

Mobilitäts- und Verkehrserziehung in der Grundschule in Niedersachsen aus der Sicht von Sachunterrichtslehrkräften - eine qualitative Studie

Natalie Gkoutes sieht die Aufgabe der Arbeit darin, sich zu informieren, was Lehrpersonen individuell unter Mobilitäts- und Verkehrserziehung verstehen und wie sie diesen Bereich unterrichtlich interpretieren. Sie konkretisiert dies durch das Formulieren einiger Fragen: Werden im Primarbereich vor allem die tradierten Ziele der Verkehrserziehung, wie Schulwegsicherheit und Radfahrausbildung fortgesetzt und werden dabei die aktuellen Ansätze ignoriert? Zusammenfassend beschreibt Natalie Gkoutes das Ziel, herauszufinden, welche Inhalte, Methoden und Ziele tatsächlich für den Unterricht herangezogen werden. Zu diesem Zweck führt sie eine eigene empirische Interviewstudie mit sieben Lehrkräften in Niedersachsen durch.

Annette Grünewald

Didaktisches Potential für den Sachunterricht hinsichtlich der Gefahren von Cybermobbing auf Grundlage von Erfahrungen ausgewählter Kinder im Grundschulalter - eine qualitative Interviewstudie

Anette Grünewald verfolgt in ihrer Arbeit das Ziel, über das Cybermobbing aufzuklären und mehr Informationen über das Phänomen zu generieren. Konkret geht es ihr um eine Darstellung der aktuellen Situation bei Kindern im Grundschulalter auf Erfahrungen mit Cybermobbing. Dazu führt sie eine eigene empirische Studie mit sechs Kindern (drei Mädchen und drei Jungen, 4. Klasse) einer Grundschule in Niedersachsen durch.

Stephanie Kohnke

Das Verständnis von Freundschaften in virtuellen und nicht virtuellen Räumen - Eine Untersuchung der Kinder der 4. Jahrgangsstufe

Der Umgang mit neuen Medien variiert zwischen den Generationen. Während ältere Generationen die Handhabung tendenziell eher als problematisch und überfordernd empfinden, stehen jüngere dem Thema wesentlich offener gegenüber und zeigen eine zumeist deutlich souveränere Bewegung im virtuellen Raum. Das Internet stellt ein wichtiges Nutzungsmedium im Alltag dar. Welchen Einfluss das auf Freundschaftsbeziehungen hat und wie Freundschaften von Kindern überhaupt definiert werden können, stellt Stephanie Kohnke in ihrer Masterarbeit mit Hilfe einer qualitativen Interviewstudie dar.

Daniela Gustke

Konzeptionelles Verständnis von Sachunterrichtslehrkräften zum Lernbereich Mobilität - eine Interviewstudie an ausgewählten Grundschulen in Niedersachsen

Daniela Gustke erläutert in ihrer Masterarbeit den Lernbereich Mobilität und legt den Schwerpunkt auf das Bildungsverständnis von Lehrkräften. Im Verlauf des Lebens eines Menschen wächst i.d.R. die Bedeutung der Mobilität stetig. Mit Hilfe einer kleinen Studie wird erforscht, inwieweit sich der Unterricht an neueren konzeptionellen Ideen orientiert oder doch an der klassischen Verkehrserziehung verhaftet bleibt. Daniela Gustke untersucht, welche Einstellung und welches Verständnis Lehrkräfte diesbezüglich haben und wie sie Unterricht dazu gestalten. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich vor allem die traditionelle Verkehrserziehung häufig widerspiegelt, die aber punktuell um andere Schwerpunkte, wie beispielsweise die Gesundheitserziehung, ergänzt wird.

Andreas Hemmer

Mutproben in Verkehr und Freizeit: Erfahrungen und Motive von Kindern - Eine qualitative Interviewstudie mit Kindern einer 4. Jahrgangsstufe im Sachunterricht

Herausforderungen im Sinne einer Mutprobe lassen Kinder erstaunliche Überwindungen vollziehen, dabei lernen sie ihren eigenen Körper und sich selbst besser kennen. Anhand einer qualitativen Studie werden Grundschulkinder einer 4. Jahrgangsstufe zu Erfahrungen mit Mutproben im Verkehr befragt. Des Weiteren wird analysiert, ob Mutproben ein Phänomen des Risikoverhaltens darstellen und was Risiko in seiner Definition eigentlich bedeutet. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Möglichkeit der Abgrenzung bzw. das Exponieren in einer Gruppe durch Mutproben möglich ist. Grundsätzlich können Mutproben einen wichtigen Beitrag zum Entwicklungsprozess eines Kindes leisten: Eigene Grenzen werden erkannt und eine Strategie entworfen, um diese zu überwinden.

Frauke Elisabeth Hahnenkamp

Motive für die Nutzung sozialer Netzwerke von aktiven Mitgliedern im Grundschulalter - Eine qualitative Interviewstudie

Gegenstand dieser Masterarbeit ist die Nutzung des Internets von Kindern im Grundschulalter in Bezug auf die Verwendung von Kommunikationsmöglichkeiten. Frauke Hahnenkamp setzt ihren Schwerpunkt auf qualitative Fragen und bezieht sich in ihrer Masterarbeit auf die KIM- und JIM-Studien. In ihrer eigenen kleinen Studie fragt sie Grundschülerinnen z.B. nach der Dauer und den Motiven der Nutzung sozialer Netzwerke im Internet. Kinder betonen unabhängige Kommunikations- und Spielmöglichkeit als zentrale Motive.