Termin- und Raumangaben für das nächste Treffen der Forschungsgruppe werden rechtzeitig an den entsprechenden Stellen bekanntgegeben. Alle Studierende ab dem 1. Semester sind herzlich willkommen.

30. Oktober 2013: Erstes Treffen im Wintersemester 2013/14

In dieser Sitzung konnten vier neue Mitglieder begrüßt werden. Zunächst hielt Natalie Gkoutes ihr Masterkolloqium und stellte die bisherige Planung für ihre Masterarbeit vor, die sich mit der Implementierung der Mobilität in ausgewählten Grundschulen beschäftigt. Sie diskutierte mit der Gruppe ihre Ziele, Forschungsfragen und sammelte Ideen für Hypothesen. Anhand ihrer Arbeit erarbeitete die Gruppe grundsätzlich, wie in (kleineren) Forschungsarbeiten vorgegangen werden kann.

Anschließend wurde die Exkursion nach Wolfsburg für den 14. November 2013 vorbereitet. Mitglieder der Forschungsgruppe und andere Bachelor-Studierende (insg. 25) besuchten die  Tagung "Was uns bewegt - Die Zukunft der Mobilitätsbildung" in der Autostadt. Kleingruppen wurden mit der Dokumentation der Vorträge und Fachgespräche betraut, um die Inhalte in einer späteren Sitzung den übrigen Mitgliedern der Gruppe zu präsentieren.

14. November 2013: Exkursion nach Wolfsburg

Die Studierenden konnten sowohl einen Vortrag von Prof. Dr. de Haan über Bildung für nachhaltige Entwicklung als auch einen der niedersächsischen Kultusministerin Frau Heiligenstadt verfolgen. Zuvor wurden bereits Fachgespräche mit ausgewählten Experten über aktuelle bildungspolitische, administrative, schulorganisatorische und didaktisch-methodische Chancen und Herausforderungen der Mobilitätserziehung angeboten. Insgesamt zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung eine positive Bilanz, auch zum Curriculum Mobilität, welches in Niedersachsen eine Besonderheit darstellt. Neben den Vorträgen und Podiumsdiskussionen konnten die Studierenden auch beim Mittagessen und einem Get Together mit Lehrkräften, Schulleitern und Zuständigen aus der Verwaltung über den Lernbereich Mobilität ins Gespräch kommen. Die Ergebnisse werden im Rahmen der nächsten Sitzung der Gruppe vorgestellt und reflektiert.

25. November 2013: Zweites Treffen im Wintersemester 2013/14

Im Anschluss an die am 14. November besuchte Tagung stand die Auswertung und Reflexion im Mittelpunkt dieser Sitzung. Die Ergebnisse der einzelnen Vorträge, Podiumsdiskussionen, und Gesprächsrunden wurden von den Kleingruppen vorgestellt und reflektiert. Im Zentrum standen dabei Thesen, die an diesem Tag aufgestellt worden sind:

  1. Mobilitätserziehung muss gezielt über die Bildungspläne/ Curricula an Fächer delegiert werden, damit Unterricht dazu stattfindet.
  2. Verkehrs- und Mobilitätserziehung ist immer auch politische Bildung.
  3. Schulen können ohne außerschulische Kooperationspartner keine angemessene Mobilitätserziehung realisieren. Dazu müssen sie diesen Bereich professionalisieren.

09. Dezember 2013 und 13. Januar 2014: Drittes und viertes Treffen im Wintersemester 2013/14

In diesen beiden Sitzungen stellte Annette Grünewald im Rahmen eines Masterkolloqiums die bisherige Planung für ihre Masterarbeit vor. Konkret geht es ihr um um eine Darstellung der aktuellen Situation bei Kindern im Grundschulalter im Hinblick auf Erfahrungen mit Cybermobbing. Dazu führte sie eine eigene empirische Interviewstudie mit sechs Kindern einer Grundschule in Niedersachsen durch. Innerhalb der Gruppe diskutierte sie den konzipierten Leitfaden und arbeitete an den transkribierten Interviews.

10. April 2013: Erstes Treffen der Forschungsgruppe im Sommersemester 2013

Am 01. April 2013 trat die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft. In der Forschungsgruppe wird dies als Anlass genommen, sich die konkreten Änderungen vor allem im Hinblick auf die neuen Verkehrszeichen einmal genau anzusehen. Außerdem wird die Kooperation mit der St. Andreas Grundschule in Cloppenburg besprochen. Erste Ideen für mögliche Projekte werden durch einzelne Studierende vorgestellt und es bilden sich Kleingruppen zu den Themen. Diese Kleingruppen werden in den nachfolgenden Wochen die Projektideen ausbauen und inhaltlich festigen.

08. Mai 2013: Zweites Treffen der Forschungsgruppe  im Sommersemester 2013

In dieser Sitzung stellen sich die Studierenden der einzelnen Projektgruppen gegenseitig ihre Entwürfe für die Projekttage an der St. Andreas Grundschule in Cloppenburg vor. Jeweils in Kleingruppen werden insgesamt vier Projekte zu unterschiedlichen Schwerpunkten der Mobilitätserziehung entwickelt. Auf jede Vorstellung folgt ein ausführliches Feedback durch die Kommilitonen. Da die Projekte am darauffolgenden Montag in der Grundschule in Cloppenburg allen Drittklässlern und Drittklässlerinnen vorgestellt werden sollen, werden für diese Präsentationen innerhalb der Forschungsgruppe noch Ideen und Überlegungen dazu erörtert.

13. Mai 2013: Einführung in die Projekttage für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Andreas

In der Aula der Schule stellten Vertreterinnen der Projektgruppen den Kindern vor, wie die Projekttage ablaufen würden und welche Möglichkeiten der inhaltlichen Arbeit es geben würde. Mit zwei Wahloptionen konnten die Kinder ihre Prioritäten angeben und wurden anschließend den Gruppen zugeordnet.

22. bis 24. Mai 2013: Durchführung und Auswertung von Projekttagen "Mobilität" an der Grundschule St. Andreas in Cloppenburg

Innerhalb einer Kooperation mit der St. Andreas Grundschule in Cloppenburg entwickelten die Studentinnen unter Begleitung von Herrn Otten vier Projektangebote zu verschiedenen Aspekten der Mobilität. An drei Schultagen hatten die Schülerinnen und Schüler der gesamten dritten Jahrgangsstufe die Möglichkeit sich einem Projekt ihrer Wahl anzuschließen.

Unter dem Titel "Reisen - früher, heute, morgen" konnten die Schülerinnen die Entwicklungsgeschichte bekannter Fortbewegungsmittel vom Mittelalter bis in die heutige Neuzeit entdecken. Mit dieser Inspiration und viel Fantasie wurde dann überlegt, wie sich unserer Fortbewegung wohl in der Zukunft verändern und gestalten wird.

Wem die Zukunft zu unsicher erschien, konnte im Projekt "Auswandern nach Amerika" eine deutsche Kleinfamilie im Jahr 1903 bei ihrer Emigration aus Deutschland nach Amerika begleiten. Anhand einer Vielzahl von Bild-, Text- und Tonquellen konnten sich die Schülerinnen und Schüler die lange Reise erschließen.

Im Projekt "Geld geht um die Welt" drehte sich alles um Zaster, Asche und Moneten. Die Geschichte des Geldes von der Kauri-Schnecke bis zur Kreditkarte konnte kennengelernt werden, bevor dann innerhalb einer Zukunftswerkstatt auch in diesem Projekt die Fantasie der Schülerinnen und Schüler gefragt war. Bezahlmöglichkeiten der Zukunft standen im Mittelpunkt der erstellten Lernplakate: Vom Handy, das Geld ausspuckt, bis zur kompletten Abschaffung des Bargeldes war alles dabei.

Ganz in Gegenwart blieb das Projekt "Banane und Turnschuh - Wo kommen unsere Alltagsgegenstände her?", in welchem Produktions- und Transportwege dieser Konsumgüter genauer unter die Lupe genommen wurden. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblick in die Arbeitsbedingungen auf Bananenplantagen und verfolgten den Produktionsweg eines Turnschuhs quer über die ganze Welt.

Am abschließenden Projekttag wurden letzte Vorbereitungen getroffen und die Projekte innerhalb der Kindergruppen ausgewertet. Im Rahmen einer Projektpräsentation stellten sich die Gruppen gegenseitig alle Ergebnisse vor.

Die Studierenden der Gruppen werteten gemeinsam nach Schulschluss das Projekt aus, indem sie sowohl Aspekte der Projektarbeit erörterten, als auch Konsequenzen für den Lernbereich Mobilität zogen.

22. Oktober 2012: Erstes Treffen der Forschungsgruppe im Wintersemester 2012/13

Zu Beginn diskutiert die Forschungsgruppe über neue Arbeitsfelder, die neben der Fertigstellung der gemeinsamen Publikation im Rahmen der "Vechtaer fachdidaktischen Schriften und Berichte" fokussiert werden können. Unter anderem sind im Rahmen des Jahresthemas "Mobilität" der UN-Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung Aktivitäten (z.B. Veranstaltungen im Rahmen der Kinderuni, Workshops/ Vorträge für Studierende und Interessierte) geplant. Zukünftig ist zudem eine Kooperation der Gruppe mit einer Cloppenburger und Diepholzer Grundschule denkbar, um Ergebnisse aus der Auseinandersetzung mit Forschungs- und Bildungstheorien in Planungen und Umsetzungsideen in die schulische Praxis zu transferieren. Somit ist den Studierenden der Forschungsgruppe die Chance gegeben, unterrichtspraktische Erfahrungen bezüglich der Gestaltung von Mobilitätserziehung zu sammeln und Schulen bei der Implementierung moderner Konzepte von Mobilität zu unterstützen.

Vom 02. bis zum 05. Dezember 2012 wird die Forschungsgruppe eine Exkursion nach Dresden durchführen. Hierzu wird das geplante Programm vorgestellt, das neben Studienaufenthalten im Verkehrsmuseum, des Dresdener Flughafens und des Straßenbahnmuseums auch ein Schnupperstudium an der TU-Dresden umfasst.

19. November 2012: Zweites Treffen der Forschungsgruppe im Wintersemester 2012/13

Die Gruppe freut sich über einige Neuzugänge/ Interessierte aus dem Bachelorstudiengang und heißt diese herzlich willkommen. Nach einem ersten Austausch zur gegenseitigen Vorstellung der Mitglieder wählt die Gruppe Natalie Gkoutes und Svenja Ludolph als studentische Vertreter der Gruppe. Gemeinsam werden sie in Zukunft als Ansprechpartner für die Studierenden agieren und repräsentative Aufgaben übernehmen.

Im Fokus der Sitzung steht das Masterkolloqium für Johanna Wilken. Sie stellt der Gruppe ihren bisherigen Arbeitsstand zu ihrer Masterarbeit mit dem Titel "Auswirkungen von beruflicher Abwesenheit auf Familie: Subjektive Beurteilungen von Grundschulkindern unter Berücksichtigung ihres Wohlbefinden - eine qualitative Interviewstudie" vor. Gemeinsam werden Verbesserungsvorschläge für den Leitfaden gesammelt und die Arbeit grundsätzlich diskutiert.

Abschließend stellt Stephanie Kohnke erste thematische Ideen zu ihrer Masterarbeit vor. Sie wird ihre Abschlussarbeit im kommenden Sommersemester schreiben und nutzt bereits die Gelegenheit, um ihre Ideen durch einen Austausch konkretisieren zu können.

Zum Schluss werden letzte Absprachen zur Organisation der Dresden-Exkursion getroffen. Die Gruppe startet am 02. Dezember zu einem viertägigen Studienaufenthalt in die sächsische Landeshauptstadt.

02. bis 05. Dezember 2012: Exkursion/ Studienaufenthalt in Dresden

Vom 02. bis zum 05. Dezember 2012 fuhren die Mitglieder der Forschungsgruppe Mobilität nach Dresden. Im Interesse der Gruppe standen ausgewählte Fragen und Problemstellungen des Mobilitätsmanagements in einer Großstadt.

Was passiert eigentlich hinter den Kulissen eines Flughafens? Wer hilft, wenn es einmal auf dem Rollfeld brennt? Eine zweistündige Führung über den Flughafen und in den Räumen der Flughafenfeuerwehr gab auf diese und weitere Fragen eine Antwort. Andere Facetten von Mobilität konnte die Gruppe im Verkehrsmuseum erfahren und diskutieren. Neben einer Führung durch die weitläufige Dauerausstellung zu allen Formen der Mobilität, vom Fahrrad bis zur Schifffahrt, bot eine Sonderausstellung zum Thema "Mobil sein mit Handicap" die Möglichkeit Bedingungen einer "eingeschränkten" Mobilität selbst zu erfahren: Wer schon immer einmal wissen wollte, wie gut man sich auf unseren Straßen mit einem Rollstuhl bewegen kann, konnte sich auf einer Simulationsstrecke im Rollstuhl oder mit verbundenen Augen und Blindenstock ausprobieren.

Die Gruppe machte sich zudem ein Bild von der historischen Entwicklung des Straßenbahnwesens in Sachsen (Straßenbahnmuseum) und arbeitete und diskutierte im Rahmen eines Seminars der Verkehrspsychologie zum ÖPVN an der TU Dresden mit.

10. Dezember 2012: Drittes Treffen der Forschungsgruppe im Wintersemester 2012/13

Auch diesmal darf die Gruppe wieder Neulinge begrüßen. Zu Beginn der Sitzung wird die Exkursion nach Dresden vom 02.12. bis zum 05.12.12 reflektiert. Das Verkehrsmuseum bot neben einer Führung durch die weitläufige Dauerausstellung zu allen Formen der Mobilität, vom Fahrrad bis zur Schifffahrt, eine ganz besondere Sonderausstellung zum Thema "Mobil sein mit Handicap" an. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie gut man sich auf unseren Straßen mit einem Rollstuhl bewegen kann, aber auch, vor welche Herausforderungen blinde Menschen gestellt sind, konnte sich auf einer Simulationsstrecke im Rollstuhl oder mit verbundenen Augen und Blindenstock ausprobieren.

Im Zentrum der Sitzung steht das Masterkolloqium von Frauke Hahnenkamp zu ihrer Arbeit: "Virtuelle Mobilität - Motive für die Nutzung von sozialen Netzwerken von Grundschülern". Sie stellt ihr grundsätzliches Vorhaben sowie ihre Forschungsfragen und ihr leitfadengestütztes Interview vor. Zwei bereits durchgeführte Probeinterviews werden der Forschungsgruppe in Ton und Schrift vorgestellt und es werden gemeinsam Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Zum Schluss der Sitzung werden kleinere Arbeitsgruppen festgelegt, die sich im nächsten Jahr zum Beispiel mit der Kooperation einer Grundschule sowie dem Titelbild der Publikation beschäftigen werden.

07. Januar 2013: Viertes Treffen der Forschungsgruppe im Wintersemester 2012/13

Im Zentrum dieser Sitzung steht die Auseinandersetzung mit der Neufassung der KMK-Empfehlung zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung vom 10.05.2012. In dieser Version ist erstmalig der Begriff der Mobilitätserziehung aufgenommen. Zunächst werden die Ziele sowie die allgemeinen Grundgedanken vorgestellt und zusammen diskutiert. Über das Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung als Leitbild der Empfehlung wird besonders diskutiert. Zu den von der KMK empfohlenen Themen (z.B.: "Öffentlicher Personennahverkehr", "Übungen zur Motorik und Wahrnehmung", "Verkehr in der Schul- und Wohnumgebung") der Mobilitäts- und Verkehrserziehung für die Jahrgänge 1-4 entwickeln die Studierenden erste Ideen von Umsetzungsmöglichkeiten, skizzieren diese und stellen sie anschließend im Plenum zur Diskussion.