Die Sportpsychologie beschäftigt sich damit, wie menschliches Verhalten im Sport zustande kommt, wie man es vorhersagen und vor allem verbessern kann - und zeigt, dass körperliche Fitness allein meist nicht ausreicht, um (Höchst-) Leistungen zu erbringen. Darüber hinaus geht es auch um die Frage, ob und inwieweit sich Aspekte unserer Persönlichkeit und unseres Verhaltens sowie des damit einhergehenden Erlebens durch sportliche Aktivität systematisch verändern lassen.

DFL Magazin berichtet über Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie“

In der aktuellen Ausgabe des DFL-Magazin findet sich auch ein Bericht über die Arbeit der Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“, die vom Leiter der Arbeitsstelle „Challenges“ an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, wissenschaftlich begleitet wird. Ziele der zahlreichen Vorträge und Workshops, die Prof. Schweer im Rahmen der Initiative für Vereine der 1. und 2. Bundesliga anbietet, sind die Sensibilisierung für das Themenfeld der Homophobie und des Sexismus im Sport, zudem der Aufbau zielführender Handlungsstrategien bei den verantwortlichen Akteur*innen. Nur durch ein Bewusstsein über die Vielschichtigkeit des Themas und die konkreten Problemlagen der Betroffenen kann mittel- und langfristig ein Klima der Akzeptanz und Wertschätzung im Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gedeihen. Den Artikel finden Sie Initiates file downloadhier.

Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Sexismus und Homophobie“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld Perspektivengespräch am 30.08.2017 mit DFB-Präsident Dr. Reinhard Grindel, Bundesjustizminister Heiko Maas und Bundesjustizministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Vor beinahe genau vier Jahren gab die damalige Justizministerin und heutige Vorstandsvorsitzende des Stiftungsförderkreises, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Zuge der sog. Berliner Erklärung den offiziellen Startschuss für die Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Sexismus und Homophobie“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Mittlerweile unterstützen eine Vielzahl hochkarätiger Vertreter*innen aus Politik, Gesellschaft und dem organisierten Sport diese Initiative, die seit Beginn an von Prof. Dr. Martin Schweer wissenschaftlich geleitet wird. Vor dem Hintergrund seiner Forschungsaktivitäten im Zuge des Zentrums für Vertrauens-forschung und der angegliederten sportpsychologischen Arbeitsstelle Challenges werden seitdem zielgruppenspezifische Bildungsmaß-nahmen konzipiert und durchgeführt sowie erste eingeworbene Forschungsvorhaben zur Förderung einer Kultur gelebter Vielfalt im Sport realisiert. Im Zuge eines Perspektivengesprächs mit dem DFB-Präsidenten Dr. Reinhard Grindel und dem  Bundesjustizminister Heiko Maas als Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung wurden der positive Status Quo des Projektes sowie zielführende Maßnahmen für den weiteren Projektverlauf diskutiert.

Workshop "Elterliche Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Nachwuchssport"

Prof. Dr. Martin K.W Schweer, wiss. Leiter der sportpsychologischen Arbeitsstelle „Challenges“ an der Universität Vechta, war am 5. August als Gastreferent beim Club zur Vahr in Bremen. In seinem Vortrag und der sich angeschlossenen intensiven Diskussion standen neben sportpsychologischen Grundlagen für den Nachwuchssport vor allem Fragen der elterlichen Unterstützung sportaktiver Kinder und Jugendlicher im Mittelpunkt.

Neuerscheinung Mentale Fitness im Golf

Der wiss. Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, hat in der Reihe „Sport und gesellschaftliche Perspektiven“ einen neuen Ratgeber veröffentlicht. „Mentale Fitness im Golf. Sportpsychologische Grundlagen und Übungen für den Freizeit- und Leistungssport“ wendet sich an Golferinnen und Golfer aller Leistungsniveaus. Der aktuelle wissenschaftliche Forschungsstand zum Thema wird darin dargestellt und um reichhaltige Erfahrungen aus seiner langjährigen Tätigkeit in der sportpsychologischen Beratung ergänzt sowie unter der Mitarbeit von Jana Pithan mit ausführlichen Beispielen und Übungen angereichert. Das im Peter Lang Verlag (Frankfurt a.M.) erschienene Werk ist Opens external link in new window>>hier<< und im Buchhandel erhältlich.

Workshop zum Thema Sexismus und Homophobie im Fußball in Hamburg

Der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung "Challenges", Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, führte am 8. April mit verschiedensten Akteur*innen des Hamburger Fußball-Verbandes in Kooperation mit dem DFB und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld einen Workshop zum Thema "Sexismus und Homophobie im Fußball - Konsequenzen für den Hamburger Fußball-Verband" für Trainer*innen, Schiedsrichter*innen, Vertreter*innen von Fanclubs und weiteren Ansprechpartner*innen für Diskriminierung durch. Neben der Vermittlung zentraler Wissensinhalte standen vor allem die Reflexion und Sensibilisierung sowie die gemeinsame Erarbeitung zielführender Handlungsstrategien im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Impressionen des Workshops finden Sie Opens external link in new windowhier

Workshop zu Sexismus und Homophobie im Fußball 22.02.2017

Im Rahmen der Initiative der Bundesliga Stiftung in Kooperation mit der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt  Fußball gegen Homophobie“ der Magnus Hirschfeld Stiftung führte Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges, am 22. Februar mit Vertreter*innen des Bundesligisten VfL Wolfsburg einen Workshop zu Sexismus und Homophobie im Fußball durch. Neben der Vermittlung von zentralen Wissensinhalten standen vor allem auch Reflektion und Sensibilisierung sowie die gemeinsame Erarbeitung zielführender Handlungsstrategien im Mittelpunkt der Veranstaltung. Prof. Schweer sprach zudem in der Volkswagenarena vor Übungsleiter*innen und Sportlehrer*innen im Rahmen des Projekts „Anstoß VfL - 100 Schulen & 100 Vereine“ zu diesem Thema.

Talkrunde zu Erfolg und Misserfolg in Sport und Wirtschaft 08.02.2017

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Lohne richtete in Kooperation mit dem Ludgerus-Werk Lohne eine neue Veranstaltungsreihe für ortsansässige Unternehmen aus. Den Auftakt bildete am 8. Februar eine Gesprächsrunde mit anschließendem Austausch zum Thema „Von den Besten lernen - Spitzensport und Unternehmen im Dialog“. Unter der Leitung von Moderator Ludger Abeln diskutierten der ehemalige Fußballprofi und Europameister sowie jetzige Aufsichtsrat des Fußballbundesligisten SV Werder Bremen, Marco Bode, der Präsident der Universität Vechta, Prof. Dr. Burghart Schmidt sowie Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Leiter der sportpsychologischen Beratungsstelle „Challenges“ an der Universität Vechta, über die Bedingungen, die erfolgreiche von weniger erfolgreichen Teams unterscheiden - gleichermaßen im Sport und in der Welt der Wirtschaft.

Essay zu den vielfältigen Facetten des Fußballs im Bildband von Borussia Mönchengladbach erschienen Neuerscheinung

Der Leiter der sportpsychologischen Beratungsstelle „Challenges“ an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, trug jüngst einen Essay zu einem Sammelband mit dem Titel „Heimspiel. Menschen bei Borussia“ bei. In diesem begleitete der Fotograf und Fußballfan Markus Bullik seinen Verein Borussia Mönchengladbach über mehrere Jahre. Ergebnis ist ein Bildband,  in dem Bullik Menschen portraitiert und zu Wort kommen lässt, die einen ganz persönlichen Bezug zum Fußball im Allgemeinen oder zur Borussia im Besonderen haben. In seinem Essay mit dem Titel „Wenn ich an Fußball denke …“ beschreibt der Vechtaer Psychologe seine Assoziationen zum runden Leder und schildert nicht nur positive Emotionen, die sich mit dem Fußball verbinden, sondern reflektiert auch kritische und problematische Aspekte wie Korruption, Homophobie und Diskriminierungen. Das Werk ist im Opens external link in new windowVerlag Kettler erschienen.

Vorstellung des Projektes „AkseVielfalt“ News

Das im Frühjahr 2017 an der Universität Vechta startende Projekt „AkseVielfalt“ widmet sich den Bedingungsfaktoren eines akzeptierenden Klimas innerhalb des organisationalen Sports in Niedersachsen, wobei der Schwerpunkt auf der Vielfalt sexueller Orientierungen bzw. den noch immer viel zu sehr manifesten sexistischen und homophoben Tendenzen im Sport gelegt wird. Im Oldenburger Magazin für Lesben und Schwule „Rosige Zeiten“ ist nun eine Vorstellung des Projektes erschienen. Darin äußert sich der Projektleiter, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, zudem Leiter der sportpsychologischen Beratungsstelle „Challenges“, zur Zielsetzung und dem geplanten Vorgehen des auf drei Jahre angelegten und vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Projekts.

Den  gesamten Text finden Sie in der Opens external link in new windowaktuellen Ausgabe.

Workshop zum Thema „Fußball gegen Homophobie“ 25.11.2016

Im Rahmen der 2. Jahreskonferenz „Gesellschaftliche Verantwortung“ des Deutschen Fussball Bundes in Kamen-Kaiserau führte Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung „Challenges“, am 25. November einen Workshop zum Thema „Fußball gegen Homophobie“ durch. Prof. Dr. Schweer, wiss. Leiter der Bildungs- und Sportinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, arbeitet bereits seit mehreren Jahren zu diesem Themenfeld erfolgreich mit dem DFB zusammen.

Podiumsdiskussion zur Gleichstellung der Geschlechter in Halle/Saale 24.11.2016

Das sächsische Ministerium für Justiz und Gleichstellung organisiert im Rahmen der Magnus-Hirschfeld-Tage 2016 der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Schneller, höher, stärker - unsichtbar. Geschlecht und sexuelle Identität im Sport“. An der Gesprächsrunde am 24. November ab 18 Uhr im Erdgas Sportpark (Fußballstadion) in Halle/Saale wird u.a. Prof. Dr. Martin K.W. Schweer teilnehmen, wissenschaftlicher Leiter der Initiative „Fußball für Vielfalt“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sowie Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung „Challenges“ an der Universität Vechta. Er wird neben aktuellen wissenschaftliche Befunden vor allem auch die Erkenntnisse aus seiner langjährigen Forschungs- und Beratungspraxis zu diesem Themenfeld in die Diskussion einbringen.

Weitere Informationen finden Sie im Initiates file downloadFlyer zur Veranstaltung.

Interview mit Oberhessischer Presse News

Der Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Vechta und Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, wurde von der Oberhessischen Presse aus Marburg im Rahmen eines Beitrags über Homosexualität im Fußball um eine Stellungnahme gebeten. Der Artikel basiert auf einer Umfrage unter 46 Vereinsfunktionären aus dem Fußballkreis Marburg, darunter Trainer und Spieler sämtlicher Ligen, nach der keiner der Befragten von einem homosexuellen Mitspieler zu berichten wusste. Schweer, welcher die Initiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld Stiftung wissenschaftlich leitet, führt diesen Umstand u.a. auf die Angst schwuler Fußballer vor Ausgrenzung zurück, wenn sie in einem tabuisierenden Umfeld ihre Sexualität öffentlich machen. Auch wenn sich viele der Befragten von der eigenen Toleranz und der ihrer Vereinskameraden gegenüber homosexuellen Fußballern überzeugt zeigten, so macht Schweer noch viele Unzulänglichkeiten im Umgang mit dieser Thematik aus, angefangen bei der unreflektierten Alltagssprache bis hin zu einem deutlichen Defizit an Handlungsstrategien für den zielführenden Umgang mit konkreten Problemsituationen.

Workshop zu Sexismus und Homophobie im Fußball 10.11.2016

Im Rahmen der Initiative der Bundesliga Stiftung in Kooperation mit der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt  Fußball gegen Homophobie“ der Magnus Hirschfeld Stiftung wird Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges, am 10. November mit Vertreter*innen des ehemaligen Bundes- und aktuellem Drittligisten SC Paderborn 07 einen Workshop zu Sexismus und Homophobie im Fußball durchführen. Neben der Vermittlung von zentralen Wissensinhalten stehen vor allem auch Reflektion und Sensibilisierung sowie die gemeinsame Erarbeitung zielführender Handlungsstrategien im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Vortrag im Rahmen der Aktionswoche "Sexuelle Vielfalt 2016" 01.11.2016

Der Verein "Vechta Sonderzug e.V." organisierte Ende Oktober/Anfang November eine Aktionswoche, in der ein offener und lebendiger Diskurs über sexuelle Orientierung, Vielfalt, Identität und vieles mehr ermöglicht werden sollte. Im Zusammenhang mit dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" wurden zahlreiche Workshops, Kundgebungen, Fortbildungen und Diskussionsrunden in und um Vechta herum angeboten. Einer der eingeladenen Referenten war der Sportpsychologe Prof. Dr. Martin K.W. Schweer von der Universität Vechta, der als Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung "Challenges" seit Jahren zu Fragen der Diskriminierung im Sport forscht, u.a. im Rahmen des Projektes "Fußball für Vielfalt", in dessen Kontext er neben dem Deutschen Fußball Bund auch mit zahlreichen Vereinen der Ersten und Zweiten Fußballbundesliga zusammenarbeitet. Sein Vortrag, der um Erlebnisberichte und eine Diskussion mit Vertreter*innen der Ultras von Werder Bremen ergänzt wurde, fand am 1. November statt.

Interview mit Deutschlandradio Kultur 23.10.2016

Der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung „Challenges“ und des Vechtaer Zentrums für Vertrauensforschung an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, war am 23. Oktober im Deutschlandradio Kultur in der Sendung „Nachspiel“ zu hören. Er kommentierte dabei das sukzessive Sterben zahlreicher kleiner (Sport-)Vereine gerade in ländlichen Regionen, diese gesellschaftlichen Erosionsprozesse weisen gleichermaßen Bezüge zur sportpsychologischen und zur Vertrauensforschung auf.

Das Interview können Sie auf der Opens external link in new windowHomepage zur Sendung nachhören.

Projekt AkseVielfalt: Beitrag zu „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ News

In der aktuellen Ausgabe des LSB Magazins, offizielles Verbandsjournal des LandesSportBundes Niedersachsen, wird das an der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung „Challenges“ angesiedelte Projekt „AkseVielfalt - Zur Akzeptanz sexueller Vielfalt im organisierten Sport am Beispiel des Fußballs in Niedersachsen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Martin K.W. Schweer vorgestellt. Das im Frühjahr 2017 startende Projekt wird auf der Basis einer Interviewstudie mit diversen Akteur*innen des organisierten Sports ein Messinstrument entwickeln, um auf dieser Grundlage Bildungsmaßnahmen gestalten und deren Erfolg evaluieren zu können. Der Beitrag beleuchtet das Projektvorhaben und begründet die Bemühungen zur gesellschaftlichen Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen gerade auch im Kontext des Sports.

Das Magazin finden Sie auf der Opens external link in new windowHomepage des LSB ab Seite 22.

Expertenmeinung in BILD am Sonntag 04.09.2016

Prof. Dr. Martin K.W. Schweer nahm in der BILD am Sonntag vom 4. September in der Rubrik „Ach so! Kluge Antworten auf Alltagfragen“ Stellung zu der Frage, warum abergläubisches und rituelles Verhalten gerade unter Sportler*innen so verbreitet ist. Als Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges und Berater von Spitzensportler*innen unterschiedlichster Disziplinen verfügt der Sportpsychologe und Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Vechta über eine langjährige Erfahrung mit ritualisierten Verhaltensweisen von Spitzensportler*innen.

Workshop beim Bundesligisten Rasenballsport Leipzig 05.08.2016

In Zusammenarbeit mit der Initiative der Bundesliga Stiftung und in Kooperation mit der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“ der Magnus Hirschfeld Stiftung führte Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges, am 03. August beim ambitionierten Bundesligaaufsteiger Rasenballsport Leipzig einen Workshop zur immer noch hochtabuisierten Thematik „Sexismus und Homophobie im Fußball“ durch. Neben der Vermittlung von Wissensinhalten standen vor allem Sensibilisierung für die Potenziale von Vielfalt und die Erarbeitung konkreter Handlungsstrategien für typische Problemsituationen im Vordergrund der Arbeit.

Nachlese zum Symposion "Sexismus und Homophobie im Sport" 13.07.2016

Am 6. Juli lud die Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuug "Challenges" an der Universität Vechta zu einem interdisziplinären Symposion zum Thema "Sexismus und Homophobie im Sport". Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Leuter der Arbeitsstelle, eröffnete den Austausch mit ausgewiesenen Expert*innen zu dem gesellschaftlich noch immer hoch tabuisierten Thema. Die folgenden Vorträge, Workshops und Posterpräsentationen ermöglichten es den Teilnehmer*innen, sich intensiv über den Forschungsstand und weiterführende Perspektiven auszutauschen. Als gewinnbringend erwies sich insbesondere die interdisziplinäre Vielfalt, die sich in den facettenreichen theoretischen und empirischen Beiträgen widerspiegelte.

Diese Perspektive wurde durch eine künstlerische Aufarbeitung in Form einer Fotoaustellung des Lette-Vereins (Berlin), ergänzt. Die Arbeiten, mit dem Ziel das Unsichtbare sichtbar zu machen, verdeutlichten eindrucksvoll die Bedeutung sexistischer und homphober Tendenzen im organisaierten Sport und transferierten die wissenschaftlichen Beiträge in eine anschauliche, z.T. bedrückende Lebensnähe.

Gleichermaßen Teilnehmer*innen und Veranstalter zogen ein rundum positives Fazit der Veranstaltung, die Ergebnisse werden der Fachwelt im Frühjahr 2017 in Form eines Herausgeberbandes zugänglich gemacht.

Interview mit Radio Bremen Eins zu sportpsychologischen Aspekten des EM-Viertelfinales Deutschland - Italien 08.07.2016

Am 07.07.2016 gab der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung „Challenges“ an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, dem Radiosender Bremen Eins ein Interview, in dem er sich anlässlich des dramatischen Viertelfinals zwischen Deutschland und Italien zu den sportpsychologischen Facetten im Zuge eines Elfmeterschießens äußerte sowie über hilfreiche Strategien zur Bewältigung extremer Stresssituationen im Sport informierte.

Symposion an der Universität Vechta zu Sexismus und Homophobie im Sport 06.07.2016

Am 6. Juli findet an der Universität Vechta ein interdisziplinäres Symposion zum Thema „Sexismus und Homophobie im Sport“ statt. Ausgerichtet von der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung „Challenges“ unter der Leitung von Prof. Dr. Martin K.W. Schweer werden sich ausgewiesene Expert*innen zu dem immer noch hoch tabuisierten gesellschaftlichen Thema in diversen Vorträgen, Workshops und Posterpräsentationen über den aktuellen Forschungsstand austauschen und über weiterführende Perspektiven diskutieren. Über diesen wissenschaftlichen Transfer hinaus vermittelt eine Fotoausstellung des Lette-Vereins im Foyer der Universität mit Arbeiten von Fotoschüler*innen gewinnbringende Einsichten und Impulse zu Sexismus und Homophobie am Beispiel des Fußballs. Zum Besuch der Fotoausstellung sind alle Interessierten ganztägig herzlich eingeladen.

Interview mit der Oberhessischen Presse zum Thema „Aberglaube im Sport“ 11.05.2016

In der Ausgabe der Oberhessischen Presse aus Marburg vom 11. Mai ist auch ein Interview mit dem Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, zu finden. Darin äußert sich dieser zur Bedeutung von Ritualen und dem Phänomen des abergläubischen Verhaltens im Sport.

Das gesamte Interview finden Sie Initiates file downloadhier.

Workshop zu Sexismus und Homophobie im Fußball 12.05.2016

Im Rahmen der Initiative der Bundesliga Stiftung in Kooperation mit der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt  Fußball gegen Homophobie“ der Magnus Hirschfeld Stiftung führte Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges, am 12. Mai mit Vertreter*innen des Bundesligavereins Schalke 04 einen Workshop zu Sexismus und Homophobie im Fußball durch. Es handelte sich hierbei um den ersten Workshop, der mit einem Profiverein des organisierten Fußballs zu diesem noch immer hochtabuisierten Thema durchgeführt wurde. Neben der Vermittlung von zentralen Wissensinhalten standen vor allem auch Reflektion und Sensibilisierung sowie die gemeinsame Erarbeitung zielführender Handlungsstrategien im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Interview mit der NordWestZeitung zum anstehenden Abstiegskrimi Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt 10.05.2016

Zu den sportpsychologischen Ausgangsbedingungen am letzten Bundesligaspieltag zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt äußerte sich der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, am 10. Mai im Rahmen eines Interviews mit der NWZ aus Oldenburg. Anlässlich des drohenden Abstiegs der Bremer und der besonderen Konstellation an diesem Spieltag, an dem die Hanseaten mit Eintracht Frankfurt auf einen weiteren Abstiegskandidaten trafen, kämpften beide Mannschaften schließlich im direkten Duell um den Klassenerhalt. In derlei Endspielen komme es daher besonders auf die mentale Stärke in den Köpfen der Spieler an, wobei Schweer davon überzeugt war, dass die „Unterstützung [der Fans] … definitiv ein Vorteil sein [wird], denn die Bremer werden bis zum Abpfiff geschlossen hinter ihrer Mannschaft stehen“. 

Das Interview im Wortlaut finden Sie hier.

Pressekonferenz im Rahmen der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“ 19.04.2016

Am 19. April stellte der wissenschaftliche Leiter der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, beim TC Eintracht Frankfurt im Rahmen einer Pressekonferenz der Deutschen Fußball  Liga (DFL) in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld als Initiatorin ausgewählte Inhalte für eine potenzielle Schulung der Vereine aus der ersten und zweiten Bundesliga vor.

Interdisziplinäres Symposion „Sexismus und Homophobie im Sport“ an der Universität Vechta 06.07.2016, 10-17 Uhr

Am 6. Juli 2016 richtet die am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie verortete sportpsychologische Beratungsstelle "Challenges" der Universität Vechta ein interdisziplinäres Symposion zum Thema "Sexismus und Homophobie im Sport" aus. Das Symposion fokussiert die Bündelung aktueller wissenschaftlicher Arbeiten in diesem Themenfeld sowie die Etablierung bzw. Stärkung von Netzwerken, um auch auf diese Weise die weitere diesbezügliche Forschung voranzutreiben.

Im Nachgang zum Symposion sollen ausgewählte Beiträge im Rahmen eines Herausgeberbandes (Peter Lang Verlag) veröffentlicht werden. Bitte geben Sie bei der Abgabe Ihres Abstracts an, ob Sie grundsätzliches Interesse an einer solchen weiterführenden Veröffentlichung haben.

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld News

Massive Diskriminierungen aufgrund der eigenen sexuellen Orientierung oder des eigenen Glaubens sind bereits schlimm genug. Noch dramatischer ist die Lage für jemanden, der in mehrfacher Hinsicht Diskriminierungen ausgesetzt ist, wie es etwa dem Begründer der ersten deutschen Homosexuellen-Bewegung, dem Arzt und Sexualforscher Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935), erging:  Dieser war schwul, Sozialdemokrat und Jude, so dass er in mehrfacher Hinsicht einer Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt war und daher die letzten Jahre seines Lebens im Exil verbrachte. Bei der seitens der Bundesregierung im Jahr 2011 eingerichteten  Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) bestehen die Satzungsziele ihrem Namensgeber entsprechend darin, der Diskriminierung von Homosexuellen entgegenzutreten, die Erinnerung an die Nazi-Verbrechen an Homosexuellen wachzuhalten sowie Leben und Werk ihres Namensgebers zu würdigen. Die BMH ist u.a. Initiatorin der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“, deren wiss. Leitung Prof. Dr. Martin K.W. Schweer mit der seinem Lehrstuhl angegliederten sportpsychologischen Beratungsstelle „Challenges“ übernommen hat. Wie der Stiftungsvorstand Jörg Litwinschuh betont, sind in Kontexten, in denen homophobe Äußerungen erfolgen, auch antisemitische Einstellungen häufig nicht fern. Daher müsse im Rahmen entsprechender Bildungsmaßnahmen auch ein latenter Antisemitismus thematisiert und für die damit einhergehenden Diskriminierungen sensibilisiert werden. Weitere Informationen finden Sie Opens external link in new windowhier.

3. Charity Dinner der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in Berlin 28.11.2015

Prof. Dr. Martin K.W. Schweer bei der Vorstellung der Bildungs- und Sportinitiative (zus. mit Moderatorin Griseldis Wenner)

Am 28. November fand zum dritten Mal unter der Schirmherrschaft und persönlichen Anwesenheit von Bundesjustizminister Heiko Maas das Charity-Dinner der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) statt. Unter dem Motto „Spenden Sie Vielfalt“ trafen sich Vertreter/innen aus Politik, Sport, Wirtschaft und Medien, um u.a. Spenden für Projekte gegen Homophobie und für sexuelle Vielfalt zu sammeln. Im Rahmen des Dinners sprach Prof. Dr. Martin K.W. Schweer in seiner Funktion als wiss. Leiter zu Status quo und Perspektiven aus der Bildungs- und Sportinitiative „Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie“ (s. Foto). Die diesjährige Festrede wurde gehalten von Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball, der Bildungsmaßnahmen zum Abbau von Homophobie für die 36 Profi-Mannschaften der 1. und 2. Liga ankündigte und schwulen Profi-Fußballern persönliche Unterstützung zusicherte. Unter den 170 Gästen befanden sich auch Bundesverfassungsrichterin Prof. Dr. Dr. h.c. Susanne Baer sowie Justizministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Weitere Informationen zur Gala erhalten Sie Opens external link in new windowhier.

Zeitungsbericht im Tagesspiegel 27.11.2015

Ein aktueller Opens external link in new windowArtikel im Tagesspiegel beleuchtet verschiedene Projekte gegen Homophobie im Fußball. Darin kommt auch der wiss. Leiter der seitens der Magnus Hirschfeld Stiftung ins Leben gerufene Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, zu Wort.

Workshop zum Thema „sexuelle Vielfalt im Fußball“ 23.10.2015

Die sportpsychologische Beratungsstelle „Challenges“ der Universität Vechta richtete am 23. Oktober in Frankfurt a.M. in Kooperation mit dem DFB und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld einen Workshop für Akteur/innen des Hessischen Fußball-Verbands (HFV) zum Thema „Gemeinsam für sexuelle Vielfalt und gegen Homophobie im Fußball“ unter Leitung von Prof. Dr. Martin K.W. Schweer aus. Angestrebt wurden neben der Sensibilisierung die Vermittlung von Wissen und Handlungsstrategien rund um dieses Themenfeld.

Neue Publikation: „Mentale Fitness im Tennis“ (2. Aufl.)

Der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, hat nun eine vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage seines erfolgreichen Ratgebers „Mentale Fitness im Tennis. Sportpsychologische Grundlagen und Übungen für den Freizeit- und Leistungssport“ veröffentlicht. Darin wendet er sich erneut an Spielerinnen und Spieler aller Leistungsniveaus. Der aktuelle wissenschaftliche Forschungsstand zum Thema, ergänzt um reichhaltige persönliche Erfahrungen aus seiner langjährigen Tätigkeit in der sportpsychologischen Beratung im Tennis, wird dargestellt und unter der Mitarbeit von Jana Benarndt mit ausführlichen Beispielen und Übungen angereichert. Das im Peter Lang Verlag (Frankfurt a.M.) erschienene Werk ist in Kürze Opens external link in new windowhier und überall im Buchhandel erhältlich.

Fotowettbewerb zum Thema "Homophobie im Fußball"

Der Lette-Verein Berlin rief in diesem Jahr zusammen mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld einen mit 5.000 Euro dotierten Fotowettbewerb zum Thema „Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie“ aus. Gewonnen hat diesen nun Anna Aicher, Fotografie-Schülerin im 4. Semester. In der Jury saß u.a. auch der wissenschaftliche Leiter des gleichnamigen Projektes, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer von der Universität Vechta. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Opens external link in new windowPressemitteilung.

Erfolgsprinzipien in Sport und Beruf

In der aktuellen „on JOB“ (4/2015) äußert sich Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung „Challenges“, in einem Artikel zu Kompetenzen und Erfolgsprinzipien in Sport und Beruf. Er stellt dabei u.a. fest: „Bestimmte Fähigkeiten, die im Berufsalltag hilfreich sind, lassen sich beim Sport trainieren“.

„on JOB“ ist eine Zeitschrift der AOK und richtet sich an Berufseinsteiger im Alter von 18-24 Jahren.

Interviews mit Nordwestradio und Radio Bremen 20.08.2015

Am 20.08.2015 gab der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung „Challenges“ an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Besteigung des Mount Everest durch Reinhold Messner ein Interview gegenüber dem Nordwestradio und Radio Bremen. Er äußerte sich im Rahmen des Gesprächs u.a. zu Anreiz und Motivation für den deutlich wachsenden Trend von Freizeitsportler/innen zum Ausüben von Extremsportarten.

Das Interview findet sich hier: http://www.radiobremen.de/gesellschaft/themen/grenzgaenger100.html

Talk zum Thema „Homophobie im Sport“ 08.07.2015

Am 8. Juli fand in Hannover die 2. Sportnacht gegen Homophobie statt. In Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover beschäftigte sich u.a. eine von Carsten Thiele (NDR 1) moderierte Talkrunde mit dem Thema „Homophobie im Sport“. Gesprächspartner waren Prof. Dr. Martin K.W. Schweer (Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung „Challenges“ sowie wiss. Leiter der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“, die in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durchgeführt wird), Stefan Schostok  (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover) sowie Alexander von Beyme  (Organisationschef der schwul-lesbischen Fußball-EM in Hamburg).

Interview mit dem Nordwestradio 04.07.2015

Am Samstag, 04.07.2015, äußerte sich der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, sich im Rahmen eines Interviews mit dem Nordwestradio zum anstehenden Spiel um Platz 3 der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Kanada. Hintergrund war das als herbe Enttäuschung wahrgenommene Halbfinalaus gegen die USA und die Frage, wie sich ein Team nach einem solchen Misserfolg für das „kleine Finale“ motivieren kann.

CSD in Cloppenburg 27.06.2015

Am 27. Juni fand zum zweiten Mal ein Christopher Street Day (CSD) in Cloppenburg statt. Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Vechta, sieht hierin einen wichtigen Beitrag, um die Öffentlichkeit auf die immer noch direkt und indirekt stattfindende Diskriminierung von Menschen unterschiedlicher sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten aufmerksam zu machen. Im Rahmen eigener Bildungs- und Forschungsarbeiten stellt der wiss. Leiter der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“ (Kooperationsprojekt mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld) immer wieder fest, dass die Akzeptanz unterschiedlichster Lebensentwürfe keineswegs innerhalb der Mehrheitsgesellschaft selbstverständlich ist. Diesbezüglicher Aufklärungsbedarf zeigt sich etwa für den Kontext des Sports oder auch im Rahmen der immer wieder aufkommenden Diskussionen um die Thematisierung sexueller Vielfalt im Schulunterricht. 

Workshop Berlin 26.06.2015

Die Teilnehmer/innen des Workshops um Prof. Schweer (5. vl)

Im Rahmen der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für  Vielfalt – Fußball gegen Homophobie“ fand am 26. Juni in Berlin eine Veranstaltung zum Thema „Umgang mit Sexismus und Homophobie im Fußball: ein perspektivenorientierter Erfahrungsaustausch“ in den Räumlichkeiten der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld unter der wiss. Leitung von Prof. Dr. Martin K.W. Schweer (Universität Vechta) statt. Angestrebt wurden der Austausch und die Vernetzung unterschiedlicher Akteur/innen im Kontext Sport. Neben einem offenen Austausch der Teinehmer/innen wurden moderierte Workshops (Dr. des. Carolin Küppers, Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, und Dipl.-Päd. Robert Lachner, Universität Vechta) zur Entwicklung zielführender Handlungsstrategien durchgeführt. 

Fotowettbewerb im Rahmen der Initiative „Fußball für Vielfalt“

Die Initiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in Zusammenarbeit mit der Universität Vechta widmet sich der Enttabuisierung von Homosexualität im Profi- und Amateurfußball. Die Bundesstiftung hat nun zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit dem Lette-Verein Preise im Rahmen eines Fotowettbewerbs ausgelobt, welcher die ganze Vielfalt im Fußballsport jenseits aller Konformität  zum Ausdruck bringen soll. Zur Jury gehört auch der wiss. Leiter der Initiative, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer. Weitere Informationen erhalten Sie Opens external link in new windowhier.

Veröffentlichung im Bundesliga Magazin

Kürzlich erschien im Bundesliga Magazin ein Artikel mit dem Titel „Aktiv gegen das Tabu“. Darin wird die Initiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in Zusammenarbeit mit der Universität Vechta vorgestellt. Der Bericht befasst sich mit dem aktuellen Stand der Forschung und dem Umgang der Fanszene mit dem Thema „Homosexualität und Coming-out“, erstellt ferner die im Projekt erarbeiteten Bildungsmodule für die unterschiedlichen Zielgruppen vor. Zu Wort kommen u.a. der wiss. Leiter der Initiative, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, sowie der ehemalige Fußballnationalspieler und jetzige Botschafter der Initiative Thomas Hitzlsperger. Den gesamten Artikel finden Sie Opens external link in new windowhier

Bund-Länder-Treffen in Erfurt 15.06.2015

Am 15. Juni fand das „Bund-Länder-Treffen der Referentinnen und Referenten für den Bereich gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Erfurt statt. Prof. Dr. Martin K.W. Schweer stellte auf dieser Veranstaltung in seiner Funktion als wissenschaftlicher Leiter die zentralen Inhalte der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“, die in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durchgeführt wird, vor.

Diskussionsrunde zu Homosexualität im Fußball 12.06.2015

Homosexualität im (Profi-)Fußball ist trotz des medienwirksamen Coming-outs von Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger im Januar 2014 nach wie vor ein Tabuthema. Umso wichtiger ist es, den problematischen Umgang mit dieser Thematik immer wieder anzusprechen und darüber den Dialog zwischen den beteiligten Akteuren zu stärken. Aus diesem Anlass wurde am 12. Juni im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Hamburg über Homosexualität und Homophobie gesprochen. Thematisiert wurden etwaige Unterschiede im Herren- und Frauen- bzw. im Amateur- und Profifußball oder auch die Auswirkungen des „Versteckspiels“ auf Psyche und Leistungsfähigkeit von Spielerinnen und Spielern. Teilnehmer waren u.a. Thomas Hitzlsperger, der DFB-Schiedsrichter Patrick Ittrich sowie Prof. Dr. Martin K.W. Schweer als wiss. Leiter der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt - Fußball gegen Homophobie“, die in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durchgeführt wird. Moderiert wurde die Veranstaltung von Carsten Byernetzki (Pressesprecher des Hamburger Fußball-Verbands) und Dieter Matz (Redakteur beim Hamburger Abendblatt).

Interview mit Radio Bremen zum Abstiegskampf in der Bundesliga 22.05.2015

Der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, äußerte sich am 22. Mai in einem Interview mit dem Sender Radio Bremen zu dem anstehenden Abstiegsfinale in der Fußball-Bundesliga und möglichen erfolgsversprechenden Strategien im Umgang mit Drucksituationen. Hintergrund für seine Einschätzungen waren die unterschiedlichen Herangehensweisen der Trainer hinsichtlich der Vorbereitung ihrer Mannschaften auf das Saisonfinale, die von außerordentlichen Trainingslagern unter der Woche bis hin zu Kanutouren, Kinobesuchen und weiteren teambildenden Maßnahmen reichten. 

Interview auf NWZ Online 21.05.2015

Während die Meisterschaft längst entschieden war, versprach der anstehende letzte Spieltag in der Fußball-Bundesliga noch Spannung im Abstiegskampf. Sechs Mannschaften mussten noch um den Verbleib in der ersten Liga bangen, darunter Traditionsvereine wie der Hamburger SV, VfB Stuttgart und Hannover 96. Der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges an der Universität Vechta, Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, kommentierte die unterschiedlichen Strategien der Trainer in den Tagen vor dem entscheidenden Spiel Opens external link in new windowin einem Interview mit NWZ Online.

Expertenmeinung zu Homophobie im Sport 11.05.2015

Die aktuelle Ausgabe von „SZ Wissen“ beschäftigt sich mit einer australischen Studie zur Homophobie im Rahmen von Sportveranstaltungen im angelsächsischen Raum. Darin berichten 83 Prozent der befragten homo- und heterosexuellen Hobbysportler/innen von regelmäßigen Witzen auf Kosten von Schwulen, Lesben und Bisexuellen, 20 Prozent sind demnach sogar schon Opfer von körperlicher Gewalt geworden. Um eine Stellungnahme gebeten, hält der Leiter der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges und wissenschaftliche Leiter der Initiative „Fußball für Vielfalt“ (www.fussball-fuer-vielfalt.de), Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, die Ergebnisse für schlüssig, auch wenn es für Deutschland bisher noch keine belastbaren Zahlen gebe. Ihm zufolge sind mit Blick auf auftretende Diskriminierungen von Schwulen, Lesben und Bisexuellen gerade auch geschlechts- und sportartspezifische Differenzen zu beachten. Den gesamten Artikel finden Sie Opens external link in new windowhier auch online.

Vorstellung von Informationsbroschüre in Berlin 11.02.2015

Am 11.02.2015 stellte die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld gemeinsam mit ihrem Botschafter, dem ehemaligen Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger, in der Hauptstadtrepräsentanz der deutschen Telekom AG ihre Informationsbroschüre für alle Fußballvereine und -verbände sowie die neu gestaltete Homepage "Fußball für Vielfalt" im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Als wissenschaftlicher Kooperationspartner präsentierte Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer die zentralen Inhalte, und im Rahmen einer Podiumsdiskussion stand er für weiterführende Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung wurde von der ZDF-Sportmoderatorin Katrin Müller-Hohenstein moderiert.

Neuer Facebook-Kanal

Die sportpsychologische Arbeitstelle „Challenges“ verfügt nun über einen eigenen Facebook-Kanal. Neben Ankündigungen von Terminen und Veröffentlichungen sowie aktuellen Informationen aus den jeweiligen Projekten werden auch regelmäßig Verweise auf wissenschaftliche Ergebnisse und relevante Ereignisse sowie diverse Fundstücke aus dem Internet rund um die Themengebiete der Arbeitsstelle gepostet.

Opens external link in new windowwww.facebook.com/Challenges.UniVechta

Philosophie

Auch heute wird vielfach noch der Rat einer Sportpsychologin bzw. eines Sportpsychologen erst dann gesucht, wenn bei (Hoch-) Leistungssportler*innen eine akute Krise vorliegt und andere Interventionsversuche gescheitert sind. Zumindest in höheren Leistungsklassen wird aber zunehmend anerkannt, dass es sich bei der sportpsychologischen Beratung und Betreuung um einen Bestandteil der alltäglichen Arbeit handelt. So ist eine langfristige und dauerhafte Verbesserung und Stabilisierung mentaler Fitness nicht ausschließlich durch die Bearbeitung der Symptome mentaler Schwachpunkte erreichbar, sondern nur durch die Auseinandersetzung mit den zu Grunde liegenden Ursachen dieser Schwachpunkte. Darüber hinaus bildet der Gesundheitsförderungsgedanke ein zentrales Element der sportpsychologischen Beratung und Betreuung ab. Ziel ist nicht nur die Leistungssteigerung und die Persönlichkeitsentwicklung der Sportler*innen, sondern auch der Erhalt der Gesundheit und des Wohlbefindens durch eine ganzheitliche Sichtweise und der unbedingten Wertschätzung der Beteiligten. Eine in diesem Sinne verstandene sportpsychologische Unterstützung richtet sich gleichermaßen an Breiten- und Leistungssportler*innen sowie generell an alle, die über den Sport in ihrer Persönlichkeitsentwicklung profitieren wollen.

 

Grundannahmen

1. Seriöse sportpsychologische Intervention setzt die echte Bereitschaft der/des Athleten*in voraus, das eigene Handeln kritisch zu reflektieren und an individuellen Stärken und Schwächen arbeiten zu wollen.

2. Seriöse sportpsychologische Intervention ist nicht kurzfristig und spektakulär, sondern langfristig und unspektakulär, dafür aber erfolgversprechend.

3. Seriöse sportpsychologische Intervention basiert auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen und setzt eine eingehende Diagnostik voraus.

4. Für eine erfolgreiche sportpsychologische Intervention ist es in der Regel sinnvoll, neben der/dem Athlet*in auch das betreuende Umfeld (vor allem Trainer*innen, Eltern und Betreuer*innen) in den Beratungsprozess zu integrieren.

5. Sportpsychologische Beratung und Betreuung ist keine therapeutische Situation, dennoch werden bewährte Methoden auf die Beratungssituation adaptiert.

6. Sportpsychologische Beratung und Betreuung beinhaltet:

a) sportartspezifische Problembereiche, bspw. das Versagen beim Schießen im Biathlon, beim Tie-Break im Tennis oder beim dreifachen Axel im Eiskunstlauf unter Nutzung spezifischer psychologischer Interventionsmethoden.

b) sportartübergreifende Problembereiche, bspw. ein als zu stark erlebter Leistungsdruck, Spannungen in der Triade "Trainer*in - Athlet*in - Eltern", pubertäre Entwicklungsprobleme, Koordination von Leistungssport und Schule/Beruf.

7. Typische Problemfelder in der sportpsychologischen Beratungs- und Betreuungssituation lassen sich exemplarisch darstellen:

a) Gerade Athlet*innen beziehen oftmals ein hohes Maß an Wertschätzung aus ihren sportlichen Erfolgen und haben das Gefühl, dass sie nur bei sportlichen Erfolgen von ihrem Umfeld wertgeschätzt werden. Leistungssituationen und vor allem das Risiko eines Misserfolgs werden von daher zunehmend als Bedrohung erlebt.

b) Das Handeln von Athlet*innen ist nicht durch die Suche nach Erfolg, sondern durch das Vermeiden von Misserfolg gekennzeichnet.

c) Athlet*innen sind durch Mehrfachanforderungen Sport/Beruf/Schule/Freundeskreis/Familie belastet.

d) Athlet*innen haben Probleme mit ihrem sozialen Umfeld (bspw. innerhalb einer Mannschaft, Spannungen zwischen Eltern und Trainer*in).

e) Athlet*innen zeigen psychosomatische Auffälligkeiten.

f) Es besteht eine starke Diskrepanz zwischen Trainings- und Wettkampfverhalten.

g) Athlet*innen zeigen auffallende konzentrative Schwächen.

h) Klare Konzepte und (angemessene) Zielsetzungen seitens der Athlet*innen fehlen.

i) Es besteht ein verengter Fokus auf die sportliche Entwicklung, vor allem im Kindes- und Jugendalter. Damit gehen häufig ein erhöhter Leistungsdruck und fehlende Möglichkeiten des Ausgleichs außerhalb des sportlichen Kontextes einher.

8. Sportpsychologische Beratung und Betreuung hat zum Ziel, potenzielle Problemfelder zu erkennen und positiv zu verändern.

9. Neben einer damit verbundenen Leistungssteigerung bei der/dem Athlet*in steht deren/dessen Persönlichkeitsentwicklung im Fokus, wodurch auch die eigenen sozialen Beziehungen künftig positiver, zufriedenstellender und effektiver gestaltet werden können und insgesamt eine höhere Lebenszufriedenheit erzielt werden soll.

10. Die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens durch Empowerment und eine ganzheitliche Sichtweise der Individuen sind hierbei zentrale Bestandteile unserer Arbeit.

11. Eine in diesem Sinne verstandene mentale Fitness ist erlern- und trainierbar.

Sportpsychologische Angebote für Athlet*innen im Breiten- und (Hoch-) Leistungssport

Typische Fragen in diesem Zusammenhang sind:

  • Im Training sind meine Leistungen oft viel besser als im Wettkampf – woran liegt das und wie lässt es sich ändern?
  • Welche Bedeutung hat Stress vor, während oder auch nach meinen Wettkämpfen – was kann ich dagegen tun?
  • Welche Techniken gibt es zur Verbesserung von Aufmerksamkeit und Konzentration?
  • Wie kann ich mich langfristig für den zeitintensiven und entbehrungsreichen Trainingsprozess motivieren?
  • Wie entwickle ich einen positiven Umgang mit Fehlern?
  • In welchen Wettkampfsituationen ist die Psyche besonders wichtig?
  • Warum ist es wichtig, auch Zeit außerhalb des sportlichen Kontextes zu verbringen, und wie kann ich dies realisieren?
  • Welche Entspannungstechniken gibt es, und wie wende ich diese richtig an?
  • Wie kann ich mit Leistungsdruck umgehen und diesen verringern?
  • Wie kann ich Athlet*innen bei einer ganzheitlichen positiven Entwicklung unterstützen?

 

Sportpsychologische Angebote für Eltern

Typische Fragen in diesem Zusammenhang sind:

  • Unter welchen Bedingungen hat Leistungssport für mein Kind positive Auswirkungen?
  • Wie erkenne ich problematische Konstellationen rechtzeitig, und an wen kann ich mich ggf. wenden?
  • Gibt es objektive Möglichkeiten, um das Talent meines Kindes rechtzeitig zu erkennen?
  • Welche Ernährung ist für mein Kind die richtige?
  • Wie handeln wir als betreuende Eltern tatsächlich zielführend im Sinne einer positiven Entwicklung des eigenen Kindes?

 

Sportpsychologische Angebote für Trainer*innen und Betreuer*innen

Im Mittelpunkt steht bei den Trainer*innen oftmals der Druck, Athletinnen und Athleten zum Erfolg führen zu „müssen“, andererseits sind die (sport-) psychologischen Kenntnisse nicht selten begrenzt. Damit verbunden besteht natürlich die Gefahr, diesen Druck an die Athletinnen und Athleten weiterzugeben, kurzfristig Leistungssteigerung „erzwingen“ zu wollen und der persönlichen Entwicklung der Athletin bzw. des Athleten zu wenig Raum zu lassen. Fehlende bzw. unzulängliche Kommunikation, u.a. mit den Eltern, kann ein zusätzliches Problemfeld sein. Und immer wieder finden sich erschreckende Beispiele von (gutgemeintem) unseriösem Handeln in den Medien, bspw. dann, wenn spektakuläre Drill-Methoden aus dem Militärbereich im (Nachwuchs-) Sport eingesetzt werden.

Typische Fragen in diesem Zusammenhang sind:

  • Wie kann ich eine tragfähige, vertrauensvolle Beziehung zu meiner/meinem Athlet*in aufbauen?
  • Welches sind wichtige Aspekte der Persönlichkeit, die mit Erfolg im Sport einhergehen? Wie lassen diese sich erkennen und ggf. verändern?
  • Welche Formen des Umgangs mit Erfolgen und Misserfolgen sind anzustreben? Welche Aufgabe habe dabei ich als Trainer*in?
  • Was kann ich beim typischen Phänomen des „Trainingsweltmeisters“ tun?
  • Welche Möglichkeiten der Hilfe zur Selbsthilfe gibt es?
  • Welche gruppendynamischen Aspekte sind wichtig in Teamsportarten?
  • Was kann man bei der Angst vor Wettkämpfen tun?

 

Frühpädagogik - Profilelement der Universität Vechta

Die Betreuung von (Hoch-) Leistungssportler*innen hat gezeigt, dass bereits die frühe Sozialisation in Leistungskontexten wie u.a. dem Sport, erhebliche Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung hat. Daher ist das Konzept von Challenges paradigmatisch an der Lebenslaufperspektive orientiert und so in das Profil der Universität Vechta integriert. In Forschung und Beratung werden neben dem (Hoch-) Leistungssport daher auch andere Kontexte sportlicher Aktivitäten in die Arbeit von Challenges aufgenommen, wie Sportvereine und -verbände, schulische (Ganztags-) Angebote und die Beratung von Eltern. Insbes. in der frühkindlichen Bildung bietet sich ein bedeutsames Potenzial, über Sport und Bewegung die frühe Entwicklung der Persönlichkeit zu fördern und zu stabilisieren. Sie stellt daher sowohl in der Forschung als auch im Angebotsspektrum von Beratung und Betreuung einen Arbeitsschwerpunkt von Challenges dar.

Typische Fragen in diesem Zusammenhang sind:

  • Inwiefern unterstützt sportliche Aktivität die Persönlichkeitsentwicklung?
  • Welche sportlichen Aktivitäten eignen sich für Eltern und Kinder bereits in jungen Lebensjahren?
  • Welchen Mehrwert bietet ein sportliches Angebot im Rahmen des Konzepts der Ganztagsschule?
  • Inwiefern lassen sich durch sportliche Aktivität Entwicklungsaufgaben meistern und Kompetenzförderung realisieren?

 

 

Folgende Projekte sind zur Zeit an der sportpsychologischen Beratungsstelle Challenges angesiedelt:

Opens internal link in current windowFußball für Vielfalt

Opens internal link in current windowAkseVielfalt

Letzte Aenderung: 06.11.2017 · Seite drucken

Kontakt

Challenges - Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung

Leitung: Prof. Dr. Martin K.W. Schweer

Opens window for sending emailchallenges[at]uni-vechta[dot]de 

Fon (+49)4441 15-534

Fax (+49)4441 15-67-535

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