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Die Universität wird TrENDi – Gründungsservice an der Uni Vechta gestartet

Montag, 21.06.2021

Nach der Finanzierungszusage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Dezember 2019, ist der hochschulinterne Start-up Service „TrENDi – Transformation durch Entrepreneurship, Nachhaltigkeit und Digitalisierung“ im vergangenen Jahr gestartet. Ein 7-köpfiges Team arbeitet daran, eine zentrale Anlaufstelle für eine ganzheitliche Gründungsförderung und Entrepreneurship Education an der Uni Vechta zu etablieren. Den Service nutzen können alle Hochschulangehörigen, d.h. von den Studierenden über das Wissenschaftspersonal bis hin zu den Verwaltungsangestellten. Die Art des Gründungsvorhabens ist hierbei nicht vorgegeben. „Es können originäre Unternehmensgründungen, Sozialunternehmen, soziale Projekte oder auch studentische Initiativen sein“, betont der operative Leiter des Gründungsservices Maik Fischer.

Neben der reinen Beratung von gründungsinteressierten Hochschulangehörigen, vermittelt das TrENDi-Team zudem grundlegendes „Handwerkszeug“ zum Thema Gründung und bietet eigene Lehrformate und Events an. Die folgenden drei Säulen bilden dabei die Angebotsbasis und werden immer individuell auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten.

A. GRÜNDUNGSSENSIBILISIERUNG UND -MOTIVATION

B. GRÜNDUNGSAUS und -WEITERBILDUNG

C. GRÜNDUNGSUNTERSTÜTZUNG, -BERATUNG und -FINANZIERUNG

Die 3 Säulen des TrENDi-Services

Das TrENDi-Team, das von Prof.in Dr. Jantje Halberstadt und Prof. Dr. Christoph Schank wissenschaftlich geleitet wird, bringt bereits jahrelange Erfahrung, u.a. aus Tätigkeiten an der Uni Oldenburg oder der Leuphana Universität, in den Bereichen Gründungsberatung und Gründungsaus- bzw. weiterbildung mit.  Zudem kommt der Hochschule auch ihr Standort im wirtschaftlich prosperierenden Oldenburger Münsterland zugute: „Wir können uns in dieser starken Region, in der es viele erfolgreiche Mittelständler gibt, frei entfalten. Und wir profitieren von der engen Zusammenarbeit mit der Stadt, den umliegenden Landkreisen und der regionalen Wirtschaft“, berichtet Maik Fischer.

Als Themenbeispiele für die angebotenen Dienstleistungen und Veranstaltungen sind u. a. zu nennen: Ideengenerierung, Business Planning, Marketing & Vertrieb, Business Development, Visualisierung, Pitch Training, Finanzierung, Steuerrecht, Rechtsformwahl, Mentoring, Investorenvermittlung etc.

Aufgrund der Coronapandemie mussten bisher leider alle geplanten Präsenzveranstaltungen ausfallen. Jedoch konnten bereits eine Vielzahl an Online-Seminaren entwickelt bzw. begleitet werden, die sich mit dem Thema unternehmerisches Denken und Handeln auseinandersetzten. Dazu gehörte z. B. die Online-Veranstaltung zum Thema Business Planning und Marketing, wobei ca. 50 Studierende innovative Lösungen aus dem Lebensmittelbereich entwickelt haben. Dabei stand ihnen die LI Food mit ihrem Know-How zur Verfügung.

In einem anderen Seminar unter dem Titel „Unternehmenskommunikation und Informationsmanagement in Sozialen Dienstleistungen“ erarbeiteten die Teilnehmer*innen unter der Leitung von Marlies Enneking (Uni Vechta) Start-up-Konzepte. Dabei gab es auch spannende Einblicke von jungen Unternehmensgründer*innen, zuletzt etwa in einer Videokonferenz mit Cathleen Cordes von Evergreen-Food. Das von der LI Food als Start-up des Monats September 2020 ausgezeichnete Unternehmen produziert und vertreibt an Standorten in Langförden und Großenkneten Algen-Superfood unter der Marke „Lüttge“. Cordes ist ehemalige EXIST-Stipendiatin und hat durch die Förderung ihre Firma Evergreen-Food aufbauen können. Innerhalb des Seminars entwickelten die Studierenden eine Gründungsidee im Dienstleistungsbereich und hatten die Aufgabe, die Idee zu pitchen. Zudem musste ein Ideenpapier im Sinne eines EXIST-Gründerstipendiumsantrags erarbeitet werden. Das EXIST-Stipendiatenprogramm fördert Gründungsteams mit maximal drei Personen mit jeweils 1.000 EUR (Studierende) bis zu 3.000 EUR (Promovierte) monatlich über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Ziel ist es innerhalb dieser Zeitspanne einen Businessplan anzufertigen und alle gründungsrelevanten Prozesse voranzutreiben.

Neben den Aktivitäten an der Universität wird das TrENDi-Team zudem als Kooperationspartner Teil einer OM-weit angelegten Gründungsförderstrategie. Gemeinsam mit den Landkreisen Vechta und Cloppenburg, der Stadt Vechta und dem Verbund OM werden zwei weitere Anlaufstellen mit Büro-, Schulungs- und Veranstaltungsräumen sowie Coworking-Spaces in Vechta und im „ecopark“ in Emstek geschaffen, die natürlich auch durch gründungsinteressierte Hochschulangehörige genutzt werden können. „Dort kann eine ganzheitliche Gründungsförderung für alle Bürger*innen des Oldenburger Münsterlandes angeboten werden. Gleichzeitig dienen die Räumlichkeiten auch als Ort, in denen sich Hochschulangehörige mit Bürger*innen und Unternehmer*innen der Region vernetzen und innovative Gründungsideen entwickeln können“, ergänzt Prof.in Dr. Jantje Halberstadt.

Hochschulangehörige mit einer innovativen Gründungs- oder Projektidee oder mit Interesse an einem Gründungsstipendium, können sich gerne per E-Mail unter startup@uni-vechta.de melden. Ab April steht das TrENDi-Team darüber hinaus in den Räumlichkeiten in der Vechtaer Innenstadt und auf www.trendi-vechta.de zur Verfügung.


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